2704 Internet ist schlecht fürs Klima!
Ich les ja die PM, ich gebe es offen zu. Ich lese sie sogar sehr gern, auch, wenn sie ein bisschen wie die Bild-Zietung für Wissenschaftler ist. Aber wenn man das weiss und beim Lesen immer im Hinterkopf behält, kommt man damit gut klar und rennt nicht zu seinen Freunden und erzählt ihnen von einem Gerät, dass die Schwerkfraft ausser Kraft setzen kann oder von UFOs über Russland. Jedenfalls fand ich in der aktuellen Ausgabe der PM (Mai 2008) eine echt interassante Statistik über den CO2-Austoß des Internets:
Laut der PM verbraucht eine Googleanfrage so viel Strom, wie eine Energiesparlampe in einer halben Stunde.
Bis 2010 soll der Stromverbrauch des Internets in Deutschland 6% betragen, was ungefähr der Leistung von 5 Kraftweken enspricht, die je 1000 Megawatt produzieren.
Außerdem entspräche der CO2-Austoß des Internets dem des Weltflugverkehrs.
Boah!
Das heisst also, dass man statt nach den Bildern eines Landes zu googlen, einfach mal hinfliegen sollte, weil das weniger CO2 ausstößt. Ach so, laut Spiegel verbraucht eine Googleanfrage so viel CO2, wie einne ganze Stunde Licht. Das hab ich übrigens gegoogelt, aber als Misanthrop lass ich mein Licht jetzt trotzdem an und verpeste mit nutzlosen Googleanfragen einfach ein bisschen die Umwelt.




