2708 Songbird – ein ganz tolles Programm
Also ich bin ja immer auf der Suche nach tollen Programmen, dir mir mein Leben erleichtern, verschönern oder verlängern bzw. ordnen, damit ich mehr Zeit für wirklich (un-)wichtige Dinge habe. Ich weiß nicht mehr, wo ich es entdeckt habe, aber irgendwo im Internet stolperte ich auf Songbird, eine echte Alternative zu herkömmlichen Musikprogrammen, wie Winamp oder diesen Mediaplayer(scheiss). Denn Songbird ist nich nur opensource, was bedeutet, dass es sicherlich bald das ein oder andere mehr oder weniger nützliche Plugin geben wird, sondern auch, dass da genau gar kein Scheiß betrieben wird. Es käme ja eh raus.
Natürlich kann Songbird Playlisten verwalten, aber das macht es zb ganz anders als Winamp. Dort speichert man die sich ja nur irgendwo ab und darf sie dann nicht vergessen wieder zuladen, anstatt sich ständig die selbe Liste neu erstellen. Bei diesem Programm ist das anders besser. Erstmal hat man mehrere Fenster, dazu aber später mehr. Eines davon ist jedenfalls für Listen aller Art reserviert.
Nebenstehend hab ich mal einen Screenshot zur Verdeutlichung des Ganzen eingefügt. Achtung, jetzt kommen erstmal die ganzen coolen Sachen, die Songbird kann, außer natürlich Musik abspielen.
(1) Hier habe ich ein Plugin namens “LyricMaster” hingelegt, dass mir völlig automatisch die Texte zu den einzelnen Songs heraussucht.
(2) Das ist auch geil, und zwar kann man sich hier nebenbei die Cover der Alben zu den Songs anzeigen lassen. Leider geht das nicht völlig automatisch, aber das Editieren von ganzen Dateien ist hier herrlich einfach. Man markiert sie einfach und fügt das Coverbild bzw. jegliche andere Information einfach ein. Ein nettes Gimmick, wie ich finde, ist hierbei, dass Einträge, die bei den verschiedenen Dateien unterschiedlich sind, farbig hinterlegt sind. Ach ja, wie man an Cover kommt? Einfach mal bei Amazon nachschauen. Das ist sogar noch einfacher, als es einzuscannen
(3) Hier sieht man mal so eine Wiedergabeliste, die ich gewohnheitstechnisch auch weiterhin Playlist nennen werde. Man möge mir nachsehen, dass dort momentan nur die “Rogue Traders” vertreten sind
Was aber auffällig sein sollte, sind die Sterne am rechten Rand. Und zwar kann man seine Songs bewerten, die dann auch noch mal eine automatische Playlist generieren, sortiert nach Beliebtheit quasi.
(4) Ganz klasse, das Flickr-Plugin. In diesem kleinen Fenster sind immer Bilder zur Band zu sehen. E sucht halt nach dem Bandnamen und gibt die Bilder da aus, klasse! Blöd wird es nur bei Bands wie “Garbage”, “Eisbrecher” oder “Nelly”, wobei beim letzteren nur Bilder von Nelly Furtado gezeigt werden, was ja eigentlich auch schön ist. Also nicht, dass ich Nelly höre, das war jetzt nur mal so… ach verdammt.
(5) Hier ist dann die Playlist-Spalte. Das meiste dürfte selbsterklärend sein. Die Mediathek hat aber auch hier noch etwas Besonderes zu bieten. Und zwar vier Spalten, ja Leute, vier Spalten! Bei mir und standardmässig stehen in den Spalten die Genres, die Künstler, die Alben und die einzelnen Songs. Wenn ich mir jetzt zum Beispiel Emocore beim Genre aussuchen WÜRDE, was ich nie TÄTE, STÜNDE bei den Künstlern alles von “Billy Talent” und “Bullet for my Valentine” und wie sie alle heissen. Wenn ich dann noch weiter gehe und zum Beispiel auf “Fall Out Boy” klicke, würden alle Alben eben von “Fall Out Boy” bei der Alben-Spalte erscheinen. Also der Rest würde verschwinden, das ist wohl besser ausgedrückt. In der vierten Spalte reduzieren sich dabei die Tracks von allen die ich habe, bis zu allen von “Fallo Out Boy”, klar, oder? Aber das wird nie passieren, keine Sorge.
(6) Es gibt noch ein tolles Plugin, das last.fm-Plugin. Ja, ich bin da jetzt auch (wieder), weil das mit Songbird so herrlich einfach ist. Das passiert da alles ganz automatisch, man muss es nur noch lieben. Also auf das Herz drücken, um Lieder zu lieben oder auf das andere Dingsda, um sie zu hassen. Na ja, ihr wisst schon, was ich meine oder werdet es wissen, wenn ihr das auch macht.
Stumble Upon hab ich mir auch mal installiert, aber da muss ich mir einen Account machen, wozu ich noch keine Lust hatte.
Jedenfalls kann man Songbird auch wunderbar als Browser nutzen, weil da Mozilla direkt mit drin ist.
Es gibt aber auch ein bisschen Kritik: Und zwar kann ich nicht so einfach mit F3, wie bei Winamp, nach Titeln oder Interpreten suchen. Da muss ich erst oben rechts in der Leiste was eingeben, wodurch die Liste mit den Ergebnissen auch wieder als eigene Playlist betrachtet wird. Und ich wunder mich da ständig, wieso nur ein Lied gespielt wird.
Ich empfehle dieses Programm aber trotzdem jedem, der eine größere, digitale Musiksammlung sein eigen nennt und so langsam aber sicher den Überblick verliert.





