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Boah Leute, ich habe das tatsächlich fast verpasst, so wie ich schon den Quasi-Geburtstag meines Blogs verpasst habe. Mittlerweile stelle ich nämlich schon über einem Jahr Krimskrams, Seelenstrips und Propaganda ins Internet. Eigentlich sind mir Zeitspannen aber total egal. Ich finde die Frage nach dem Alter genauso unwichtig, wie die Frage, wie lange man schon etwas macht, was man sowieso gerne macht, denn eigentlich zählt man ja nur die Tage (Monate, Jahre), wenn man etwas nicht gern macht. Deswegen ist die Frage, wie lange man zum Beispiel mit seiner Freundin zusammen ist, total unnötig, weil man ja offenbar gern mit ihr zusammen ist und nicht schnaufend jeden Monat im Kalender mit den Worten “Puh, wieder einer mehr” abhakt, nur um möglichst lange mit jemandem zusammen zusein. Die Leute, die fragen, wie lange man mit seinem Partner schon zusammen ist, erwiedern auf die Antwort dann eh nur ein mit vorgeschobener Unterlippe hervorgebrachtes “Nicht schlecht” oder zucken mit den Achseln und sagen “Ach, das ist ja noch nicht so lange”. Ihr versteht, worauf ich hinaus will? Wenn es Spaß macht und schön ist, dann ist es absolut Latte, wie lange es gedauert hat, bis es keinen Spaß mehr machte. Warum genau ich euch das nun erzählt habe, ist mir nicht so ganz klar. Vielleicht nur, damit ihr, liebe (hauptsächlich) männliche Leserschaft, eine Entschuldigung habt, warum ihr schon wieder den Jahrestag eurer Beziehung vergessen habt.
Also merke: Zeiträume sind mir größtenteils egal.
Ich steh aber total auf Statistiken und Zahlen. Das mag auf den ersten Blick etwas schizophren klingen, macht aber, wenn ihr etwas weiter lest, total Sinn. Wie gesagt sind Zeiträume für mich nicht so wichtig, in einer Statistik hingegen sind sie fast unerlässlich, denn Statistiken geben Zeitabschnitten erst ihre Bedeutung. Man kann nämlich daran gewisse Tendenzen ablesen, vielleicht Trends interpolieren, Auffälligkeiten herauslesen und so ein Muster, fast eine Landkarte, eines bestimmten Ablaufs erstellen. Klar sind Statistiken manchmal ganz schön beknackt, vor allem, wenn man Daten zusammenfasst, die so direkt gar nichts miteinander zu tun haben. Trotzdem sind sie schön anzusehen und geben oftmals interessante Sachverhalte wieder. Warum ich euch das nun auch noch erzählt habe? Eigentlich weiß ich das gar nicht so genau. Irgendwie stehe ich in letzter Zeit ziemlich drauf, mich auch mal selbst ein bisschen in meinem Blog darzustellen und komischerweise bzw. offensichtlich wollt ihr das sogar lesen. Denn immer, wenn ich etwas aus meinem Leben erzählte (zb. über meine Ausbildung, meine Einschulung oder meine erste Arbeitswoche) stiegen die Besucherzahlen eindeutig an. Okay, es kann auch an diversen anderen Artikeln liegen (wie das Rammsteinvideo oder die Wahlwerbespots), aber ich rede mir auch ganz gerne ein, dass mein eigentlich profan anmutendes Leben doch ganz interessant zu sein scheint. Auch hier weiß ich nicht, warum ich euch das erzähle, denn eigentlich wollte ich nur schnell sagen:
Yeah, das ist mein tausendster Artikel!
An dieser Stelle wird normaler Weise immer den Leuten gedankt, die man dafür verwantwortlich zeichnet. Von daher müsste ich mir wohl selbst danken, denn ohne mich wäre das alles nich möglich gewesen. Dass ihr das am Ende gelesen habt, ist hingegen eure eigene Selberschuld. Aber nein, ich danke euch natürlich von ganzem Herzen, dass ihr hier immer fleissig mitlest. Wenn es nicht so wäre, hätte ich daran sicher viel schneller die Lust verloren. Natürlich danke ich auch allen Blogs und Websites, die ich jemals verlinkt habe dafür, dass ich sie überhaupt verlinken konnte, weil sie so cool sind oder coolen Content hatten bzw. haben. Dann möchte ich noch einer handvoll Leuten danken, die hier seit der ersten Stunde mitlesen, kommentieren und nie um ihre ehrliche Meinung verlegen sind, wenn ich mit einer weiteren dummen Idee ankomme. Natürlich danke ich aber auch den anderen Blogs und Webseiten, die auf einen meiner Artikel verlinkt haben und natürlich allen Leuten, die hier überhaupt mal irgendwie gelandet sind und einen Kommentar hinterliessen. Viel mehr noch möchte ich aber den Leuten danken, die hier regelmässig vorbeischauen. Mit euch macht das hier erst richtig Spaß. Aber traut euch ruhig mal mehr zukommentieren. Nur keine Scheu, denn sofern ihr euch nicht absolut daneben benehmt, ist jede Wortmeldung immer gern gesehen. Ehrlich. Da reicht auch mal schon ein “Das find ich ja cool/kacke/awesome/eklig” oder so.
Das bringt mich auf einen Gedanken, der mir neulich in den Sinn kam: Blogstatistiken sind ein bisschen wie Drogen. Während Besucherzahlen irgendwie wie Zigaretten sind, also kurzweilig in gutes Gefühl liefern, man aber auch nicht ohne kann, wenn man einmal damit anfing, sind Kommentare schon wie Alkohol oder Dope. Die machen länger Spaß und zeigen mir, dass ich eigentlich ein cooler Typ bin. Trackbacks, also Verlinkungen auf meine Artikel hingegen, sind wie Crack. Wenn man einmal verlinkt wurde, möchte man das immer wieder haben, so schnell wie möglich und am besten immer mehr! Okay, das hinkt alles ein bisschen, aber ihr könnt mir sicher folgen.
Was ich aber eigentlich sagen wollte: Danke! Ihr seid die coolsten, schönsten und schlausten Leser, die man sich wünschen kann!




