1901 Schlafend, im Schatten des Diplodocus

Ich habe grade einen Artikel gelesen, in dem ein Angebot des Londoner Naturkundemuseums vorgestellt wird, bei dem, und jetzt haltet euch fest Leute, Kinder nachts im Museum übernachten dürfen. Dabei schlafen sie nicht nur dort, sondern dürfen bis abends im Museum herumgeistern, werden mit verschiedensten Aktivitäten bei Laune gehalten und können dann nachts im Schatten des oben gezeigten Diplodocus einschlafen. Das ganze kostet da 45 Pfund (was glaub ich recht viel war) und es muss alle 5 Kinder ein Erwachsener dabei sein.
Am nächsten Morgen dann gibt es noch ein kleines Frühstück und dann öffnet das Museum seine Pforten, was natürlich bedeutet, dass man noch anschließend so lange da bleiben darf, wie man möchte. Wisst ihr was? Ich würde mich direkt als, ähem, erwachsene Begleitperson melden, falls mal eine fehlt. Nur leider ist London ein ganzes Stück weit weg. Darum hier mein Aufruf an das liebe Berliner Naturkundemuseum:
Klaut diese Idee! Ihr habt immerhin einen Brachiosaurus, der noch um einiges beeindruckender ist, als ein schnöder Diplo-whatever. Seht ihr? Ich habe sogar schon seinen Namen vergessen. Den Brachiosaurus aber werde ich nie vergessen – vor allem nicht, wie ich als Kind immer staunend davor stand. Lasst die ganze Kiste einfach nur 10 Euro kosten und beschränkt das alles nicht nur auf Kinder und ihr werdet sehen, wie euch die Leute die Tür einrennen. Ich sogar als einer der ersten.
Ende des Monats ist ja auch wieder die lange Nacht der Museen in Berlin. Ich glaube, ich muss dieses Mal beim Naturkundemuseum vorbei und Dinosaurer gucken. (Bild via)




