1402 Metropolis – kalt wars
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Wie schon mehrfach angekündigt war ja am Freitag das Public Viewing der restaurierten Version von Metropolis im Rahmen der Berlinale am Brandenburger Tor. Klar, war ich da und klar hatte ich mir auch fest vorgenommen, den Film kompletto bis zu Ende zu schauen, aber irgendwie hat das alles einfach nicht klappen wollen. Eigentlich sollte das ja so Viertel nach Acht anfangen, was wir aber nicht wussten, war, dass der Anfang darin bestand, erstmal direkt 3 Mal hintereinander eine MAZ zu schauen, in der mehr oder weniger bekannte Leute der Berlinale gratulierten. Bei der zweiten Wiederholung ging ein Murren durch die Menge, bei der dritten Wiederholung waren es schon Buh-Rufe. Wie übrigens auch bei der kurzen Rede eines gewissen Roland Kochs, die live auf die Leinwand geworfen wurde.
Gegen dreiviertel Neun ging es dann endlich los. Die Leute, und wir auch, versuchten uns mit tänzelnden Bewegungen und Sprüngen warm zu halten, was uns sicher die Zehen gerettet hat. Ein Public Viewing im Winter ist eine Sache, ein Public Viewing im Winter auf Eis eine andere. Glücklicher Weise kam aber noch das Pärchen, das uns schon zu Silvester begleitet hatte, mit reichlich Glühwein vorbei – Ja, so kann man bei mir Pluspunkte sammeln. Ich vermute dahinter einen Plan, dem ich mich soaber ganz gern füge.
Nach einer guten Stunde war der erste Teil des (übrigens sehr spannenden und erstaunlich guten) Films schon gelaufen, allerdings waren wir dermaßen durchgefroren, dass wir uns den Rest einfach nicht mehr anschauen konnten. Ähnlich dachten im Übrigen auch andere Leute. Anfangs standen vor dem Brandenburger Tor noch weit über 1000 (oder 2000 – ich bin doch so schlecht im Schätzen) Leute, während, als wir gingen, die Reihen schon extrem gelichtet waren.
Jedenfalls waren wir noch genau rechtzeitig für die letzte halbe Stunde des Films zu Hause. Was mir aber erst jetzt bei dem Film auffiel ist, dass die Darstellering der Maria sich erstaunlich oft an die Brust fest, was ich jetzt aber auch nicht so schlimm finde eigentlich.
Toll war es trotzdem. Vielleicht machen die sowas ja nochmal im Sommer.
Nette Anekdote: Als ich so in der Menge stand und an meiner Kamera herumpopelte, wurde ich relativ bestimmend zur Seite gedrängt, was mir ein “Eywattnnu?” hervor lockte. Als ich hochblickte sah ich, dass mich einer der Sicherheitsmänner des Wowereit weg gedrückt hatte, damit seine Exzellenz genügend Platz hatte, um in seinen abgesperrten Bereich zu stolzieren. Dafür schaute er mich mit seiner bekannt charismatischen Art an und grüßte mich mit einem allgemeinen “Guten Tag, guten Tag”.
Herr Wowereit: Das ist nun schon das zweite Mal, dass sowas passiert.
Hier mal noch ein paar eher schlechte Bilder.





