1403 Mein Ausflug ins Naturkundemuseum
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Kürzlich äußerte ich hier ja den Wunsch, dass ich doch mal sehr gern wieder ins Naturkundemuseum in Berlin gehen würde, einfach, weil dort ein Skelett eines riesigen Brontosauriers ausgestellt ist, was mich ja als Kind schon extrem beeindruckt hatte. Ich hatte allerdings die leise Befürchtung, dass mich das heute nicht mehr so sehr flashen würde, was aber ganz und gar nicht der Fall war – es war nämlich alles extrem cool. Also sind wir, Freundin und ich, gestenr kurzer Hand ins Museum gefahren. So ein bisschen Bildung tut manchmal ja auch ganz gut.
Allerdings gab es dort noch Dinge, die ich nicht kannte bzw. von denen mir nicht bewusst war, dass es sie dort gab. Nämlich gibt es dort eine Art Ferngläser, mit denen man sich aus der Ferne die Skelette der Saurier anschauen konnte. Wenn man, quasi, auf einen Saurier einrastete, sprang eine Animation an, welche die Tiere mit Organen füllte und Muskeln umspannte, woraufhin diese durch die Gegend liefen und machten, was Dinosaurier so machen. Meistens fressen und/oder jagen. Das war wirklich ganz schön cool.
Auch cool waren diese Geräte, die im Prinzip aussahen, wie Büstenständer mit zwei gelben Ringen vorn drauf. Wenn man dort nämlich seine Ellenbogen abstützte und die Hände auf die Ohren drückte, konnte man irgendwelche Tonaufzeichnungen, wahrscheinlich von den Leuten, die per Büste dargestellt werden, anhören. Es klappte eher mittelgut, war aber schon ein bisschen beeindruckend. Hier mal ein Bild, wie ich das mache.
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Ich wusste aber zum Beispiel auch gar nicht, was für berühmte Fossilien dort ausgestellt sind. Zum Beispiel dieser weltberühmte Abdruck eines Archaeopteryx, den wohl jeder kennt und unten sehen kann. Das ist wohl sowas wie der Rockstar unter den Fossilien.
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Auch weltberühmt, dort ausgestellt und hier anschaubar sind die Teile des Skeletts von Lucy, die damals mal als erster Mensch galt, was heute ein bisschen anders aussieht. Trotzdem sehr cool.
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Außerdem gibt es dort gerade noch eine Ausstellung, die sich mit Taxydermie und dem generellen Präparieren von Tierkadavern beschäftigt. Dort werden nicht nur verschiedenste Techniken vorgestellt und erläutert, sondern auch historische Präparate gezeigt. Unten zum Beispiel ein Exponat, an dem gezeigt wird, dass es manchmal eben doch alles nicht so geklappt hat, wie es sollte. Eigentlich sieht dieses Tier aus, wie ein kleiner Lepoard, doch blöderweise hatten die Präparatoren keine Ahnung, wie genau so ein Tier aussieht. Also haben sie es einfach mit den Knochen und etwas heu ausgestopft und heraus kam Frankensteins kleines Haustier.
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Hier drunter habe ich euch mal noch eine kleine Gallerie mit ein paar weiteren Eindrücken erstellt. Mein Beitrag zu “Faces in Places” ist in Wirklichkeit irgendeine nichtdefinierbare Nadelbaumnadel. Die dicke Kreuzspinne und der Egel stammen ebenfalls aus der Präparationsausstellung und zeigen, dass man Tiere auch mal viel größer darstellen kann, um gewisse Besonderheiten zu verdeutlichen. Ihr müsst mal den Text zu dem Egel lesen – super egelig. Wortspiel.
Alles in allem kann man sagen, dass ein Museum echt immer ein ziemlich guter Zeitvertreib ist. Die Eintrittspreise sind relativ gering, man kann eine Menge lernen, wenn man möchte, und in Museen, wie dem Naturkundemuseum hier in Berlin, kann man sogar aktiv, durch Herumspielen und Knöpfedrücken, lernen, was meistens noch ein bisschen mehr Spaß macht. Das einzige Problem sind aber, wie so oft, die Kinder.
Kinder sind echte Arschlöcher.
Die drängeln sich überall vor, schreien laut herum und sowieso immer total nervig. Sie müssen alles anfassen, sind bockig, wenn man ihnen keine Sonderbehandlung zu kommen lässt und gehen ständig verloren. Ich konnte ein Gespräch zwischen zwei Sicherheitsmännern mit anhören, wo sie darüber sprachen, dass schon gute 10 Kinder verloren gegangen sind. Dabei ist das alles da gar nicht so groß.
Trotzdem: Toll wars!









