1703 Vierundzwanzig (Ausrufezeichen)
Das Ausrufezeichen ist nicht als mathematische Anweisung an zu sehen, sondern viel mehr als Zeichen eines Ausrufes (was der Name ja auch schon irgendwie sagt). Jedenfalls bin ich heute, wenn man es genau nimmt, auch nur einen Tag älter als gestern, dafür kann ich mich aber ab heute als 24 Jähriger bezeichnen, was, wenn man das mal nüchtern betrachtet, auch eher eins von diesen Zwischenaltern ist. 17 ist auch so ein Alter, weil 16 und 18 etwas besonderes waren. 17 ist da nix. 19 genauso. 20 ist okay, weil es ein runder Geburtstag ist und 21 war wieder etwas, weil man ab da voll strafmündig ist und sich sogar in den USofA sinnlos betrinken kann und darf. Dagegen stinkt die 22 dann wieder ganz schön ab. Die 23 war auch nur cool, weil… na ja. Das dürfte offensichtlich sein.
Jetzt bin ich wie gesagt 24 und erwarte mehr oder weniger freudig, was mir das Jahr so bringen soll. Ich bin gespannt, habe aber auch ein bisschen Angst. Wahrscheinlich wird es aber auch wieder nix besonderes. Ist ja schließlich nur ein Zwischenjahr.
Neulich fand ich aber schon ein graues Nasenhaar. Sowas verstört und kann einem wirklich das ganze Älterwerden vermiesen.
Samstag bin ich übrigens mit ein paar Freunden im Wild at Heart (Achtung, furchtbares Intro) unterwegs, weil da die Bloodsucking Zombies From Outer Space (Achtung, Myspace) spielen. Wenn ihr da also noch nichts vor habt, dürft ihr mir zu der Gelegenheit gern das ein oder andere Bier ausgeben.
Ansonsten freue ich mich auf eure Gratulationen. Ich werde sie dann an meine Mutti weitergeben, die ja die eigentliche Arbeit mit der ganzen Geschichte hier hatte.
(Ein ganzer Geburtstagsartikel und nicht ein blödes Wortspiel mit Kerzen und ausblasen – ich werde wirklich alt.)




