1404 Kurzer Statusbericht von der re-publica

Tatsächlich bin ich jetzt schon von der re-publica zuhause, Thang auf meinem Sofa sitzen habend, gespannt seiend, wie er nierenförmig schlafen kann und was seine eigenen Nieren dazu sagen. Ich möchte ja niemanden eifersüchtig machen.
Aber fangen wir doch mal ganz von vorn an. So habe ich Thang, nachdem ich eine gute Stunde nach Tegel gefahren bin (das ist sogar länger, als er von Mainz aus geflogen ist) in Tegel, am Gate A08 begrüßt habe:

Man möge mir bitte den debilen Gesichtsausdruck nachsehen.
Auf der rp10 direkt die erste Schwierigkeit: Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, habe ich ja von dem wunderbaren Swen damals die Karte geschenkt bekommen. Problem war hierbei nur, dass sie auch auf seinen Namen bestellt wurde, weswegen ich einfach für den Moment, in dem ich mein Armband in Empfang nahm, auch einfach mal kurz Swen hiess. Das fühlte sich sogar gar nicht so schlecht an. Vielleicht behalte ich das für zukünftige Unternehmungen bei. Für Polizeikontrollen zum Beispiel. Mal schauen.
Das heutige Highlight jedenfalls war Jeff Jarvis, wie er über Saunen und Penen referierte und warum alles, was öffentlich zugänglich ist auch der Öffentlichkeit gehören sollte. Das war in gewisser Weise sehr inspirierend, wäre da nicht Udo Vetter vom lawblog gewesen, der sagte, dass irgendwie alles irgendwem gehöre und man sich tierisch in die Nesseln setzen kann, wenn man es ungefragt benutzt. Ich bin auf eine sehr unangenehme Art verwirrt.
Wen ich aber, wohl auch Dank Thang, als sehr angenehm kennengelernt habe, sind der Cinematze und Gilly. Was aber wiederum doch eher unangenehm empfunden wird (so im Allgemeinen) ist, dass das WLan auf der rp10 einfach meistens nicht existent ist, was mir wieder schmerzlich vor Augen führt, dass ich dringend ein iPhone-ähnliches Gerät brauche. Hier übrigens mal ein Bild, wie die Kaffees aussahen, die wir getrunken haben.

Gut, das mag sich jetzt vielleicht für Außenstehende relativ zusammenhangslos in den Text integrieren, aber Sascha Lobo war auch da und hat über sich geredet. Bei einem Vortrag über Sex im Internet, der übrigens genauso war, wie es der Titel vermuten lässt, wurde aufgrund mangelnder Fragen aus dem Publikum erstmal direkt Chatroulette angeschmissen. Zu sehen waren Penen. Das war nicht schön. Ich bin ja der Meinung, dass jeder Penis, den ich sehe, ein von mir gesehener Penis zu viel ist. Thang freute sich, das kleine Schweinchen.
Damit ihr nicht denkt, dass wir nur Schilder hochhalten, Kaffee trinken und Penen anschauen, hier noch ein Bild, wie auf der Bühne gerade nichts geschieht.

In diesem Sinne: Gute Nacht.




