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Spieletipp: Das Minderheitenquartett

MINDERHEITEN QUARTETT Spiel Spieletipp: Das Minderheitenquartett

Es gibt eben doch nicht nur Moslems in Deutschland, die nerven und Probleme machen, sondern auch Behinderte, Schwule, Juden, Neger, Dicke und was nicht sonst noch alles. Das kann ja nun nicht angehen, dass Randgruppen uns gesunden, hübschen, ja nahezu arischen Menschen das Leben schwer und die Geldbörsen leichter machen.

Damit ihr nämlich genau wisst, wen ihr warum hassen könnt, gibt es das Minderheitenquartett – Der politisch semikorrekte Kartenspaß für die ganze Familie.

Zeitschrift, ein schweizer Satiremagazin, schreibt darüber:

Minderheiten haben es nicht leicht in Deutschland. Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen auch in Zukunft nicht zu gut geht! Denn egal ob am CDU-Stammtisch, auf einem Parteitag der Linken, einer Wellness-Reise der FDP, ja selbst beim Grillen in der Nachbarschaft:
Es ist immer hilfreich, die passenden Klischees und Vorurteile zu kennen, um wirksam gegen eine oder mehrere gesellschaftliche Randgruppen zu polemisieren. Als einer von 2-4 Spielern lernen Sie die verschiedenen Minderheiten genau kennen, damit Sie in jeder Situation ihre Argumente mit dem passenden Horrorszenario unterstützen können. Sie werden staunen, wie leicht es plötzlich ist, ihre Eigeninteressen durchzusetzen! Spielen Sie einfach die Minderheiten gegeneinander aus! CDU und FDP haben es heimlich vorgemacht…

Außerdem gibt es insgesamt 24 Minderheiten, die sich auf 6 Kategorien verteilen: Religionen, Ethnien, Sexualität, Radikale, Behinderte und Demographie. Natürlich gibt es auch Eigenschaften, an deren sich die Minderheiten messen müssen. Ihr kennt das von den Autokarten. Diese lauten: Bildungsniveau, Wohlstand, Bevölkerungsanteil, Homogenität, Gesellschaftliche Akzeptanz und Schamgefühl. Außerdem gibt es noch Sonderkarten, aber das würde jetzt zu weit führen.

Auch sehr schön dieser Satz:

Thilo Sarrazin, Renate Künast, Ranga Yogeshwar und „Beckmann“ waren die ersten, die das neue MINDERHEITEN-QUARTETT als Testspieler für ZEITSCHRIFT – das Magazin ausprobieren durften, bevor es demnächst in den Handel kommt.

Auf der Seite zum Spiel könnt ihr schonmal ein paar Minderheiten, darunter Juden, Nazis, Pädophile, Kinder und Neger, begutachten.

Am 1. November soll es dann in den Handel kommen.

Fraglich ist nur, ob sogar die Kaufoption Satire ist, da ich diese überhaupt nirgends finde. Einen Preis auch nicht. Dabei würde das so sehr unsere Spieleabende, zwischen den Siedlern von Catan und Bomberman, aufwerten. (via)

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Kommentare (4)

Das Spiel wird es wirklich zu kaufen geben. Es befindet sich bereits im Druck und wird ab 1.11. für 10 Euro auf unserer Webseite erhältlich sein.

“Spiel sie gegeneinander aus!”
empfiehlt:

ZEITSCHRIFT – das Magazin


Marco
22.10.10

Na dann geht mal davon aus, dass ich mir eins bestellen werde. Ihr könnt es ja schonmal zurücklegen oder so :D


thomas
18.12.10

kann man das Spiel auch wie ein Normaler kaufen,oder braucht man unbedingt eine Kreditkarte?Dann bin ich eine neue Minderheit.BARZAHLER


MIKE
18.12.10

Warum gibt es das Spiel nicht im Handel?
Oder sind Die auch eine Minderheit?

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