1402 Musikgespräch am Abend: Die Pretty – Voices
Ich habe eine Frage an euch. Eine Frage, die mir hilft, euch und auch mich besser zu verstehen. Eine Frage, die da lautet: Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich einen Song total mögen müsstet, ihr aber nicht wisst, warum nicht?
So geht es mir mit diesem Song da oben. Ich weiß, dass ich ihn irgendwie mögen müsste, aber ich finde es wirklich sehr sehr schwierig. Das erste Album von Die Pretty mochte ich ziemlich gerne und ich habe es auch immer noch auf meinem MP3-Player, höre es immer wieder mal gerne und finde es cool, dass sie mir bei Twitter folgen (und ich mehr Follower als sie habe und ich das mal tweetete und sie fragten, was das bedeutet und ich ihnen dann irgendwas vorlog – ihr kennt das).
Ich mag den Song “Grin And Bear It” immer noch sehr, finde es immer noch putzig, dass die Sängerin mit der Kamera nicht so klar kommt, wie sehr der Gitarrist abgeht und der Schlagzeuger vergleichsweise gelangweilt dreinschaut. Aber ich mag den Song. Sehr. Aber der da oben – puh – schwierig.
Nebenbei läuft eben jener Song und ich habe eine leise Ahnung. Irgendwie… irgendwie überrascht mich der neue einfach nicht so, reisst mich nicht so richtig mit. Irgendwie. Und er ist langsamer. Vielleicht ist es einfach das. Vielleicht liegt es auch nicht daran, dass die Band schlechter, sondern mein Musikempfinden besser geworden ist. Ich weiß es nicht. Vielleicht sollte ich mich auch erstmal in das Album reinhören.
Kennt ihr das? Dieses Reinhören? Manchmal ist es ja so, dass man diverse Musik gar nicht so richtig mag (obwohl man es sollte), man gibt ihr Chancen, versucht es und zack – irgendwann ist es da. Dieses Es, dieses Mögen, Gernehören. Hat man ja auch öfter.
Und ihr so?




