2804 Mein neues Hobby: Lomografie – die “We like Beer” Edition
Ich habe schon eine ganze Weile gar nichts mehr über mein neues Lieblingshobby, die Lomografie, geschrieben, was auch einfach daran liegt, dass ich diese verdammte Rossmann-Einwegkamera einfach nicht vollbekam. Ich trug sie stets bei mir, tief in der Tasche verbuddelt, aber irgendwie beliess ich es dann auch dabei. Ab und zu ergriff ich sie mal, machte ein paar kleine Schnappschüsse und vergaß sie dann wieder. So ging das über mehrere Wochen. Wieviele genau, weiß ich gar nicht, aber auf manchen Bildern ist tatsächlich auch noch Schnee zu sehen.So viel zu der Aussage mit dem Lieblingshobby. Aber tatsächlich ist es das auch. Ich möchte nur nicht immer den gleichen Scheiß fotografieren.
Beim We-Like-Beer-Event jedenfalls, was die WLT-Boys im Rahmen der Re:Publica veranstalteten (Hier der passende Biertest dazu), holte ich sie aber wieder heraus und gab mit der Kostengünstigkeit in Sachen Entwicklung vs. Kaufpreis hochwertigerer Kameras und natürlich der ungeahnten Vorfreude auf die Bilder bei den anderen Leuten an. Ich stand damit zwar ziemlich allein da, weil die iPhone-Leute natürlich ihr komisches Instagram haben, was ähnliche Fotos in digital macht, aber ich glaube immernoch, dass ich mit meiner kleinen Billigkamera ein bisschen cooler bin. Einfach so.
Jedenfalls macht mir das hier immernoch unglaublich viel Spaß und das öffnen des Umschlags mit den frischentwickelten Fotos ist einfach immer noch ein kleines Erlebnis, dass man als Digitalfotograf so gar nicht nachvollziehen kann. Außerdem bin ich jetzt auch soweit, dass ich mit dem Experimentieren anfangen kann und ich habe da auch schon die ein oder andere Idee, die ich so schnell wie möglich umsetzen möchte. Dazu verrate ich aber natürlich noch nichts. Aber das wird cool. Also wenn es klappt. Was natürlich fraglich ist. Wenn es nicht klappt, werde ich einfach nie wieder ein Wort darüber verlieren und es in der Vergessenheit versinken lassen.
Natürlich habe ich noch andere, mitunter echt superschöne, Bilder auf dem Film, die ich euch allerdings an anderer Stelle zeigen möchte. Man soll ja auch nicht immer direkt sein ganzes Pulver verschiessen und ich glaube auch, dass ich hiermit den anwesend gewesenen Leuten eine kleine Freude machen kann. Dazu muss aber gesagt sein, dass, wenn ihr euch auf den Bildern erkennt, ihr aber nicht wollt, dass euer strahlendes Gesicht auf einem mochigem Blog, wie diesem hier, erscheint, ihr nur einen Ton sagen müsst. Ich würde das dann natürlich sofort wieder runternehmen oder euch mindestens verfremden.
Da oben bin ich übrigens mit dem netten Herrn krueps zu sehen, was ungelogen auch das letzte Bild auf der Kamera war, was bedeutet, dass es das erste war, das ich gesehen habe. Das wiederum bedeutet, dass ich grinsend bei Rossmann stand. Scheinbar ist es ein Trend bei mir, dass ich mich mit dem letzten Bild immer selbst fotografiere, wenn man bei zwei Filmen überhaupt von einem Trend sprechen kann.
Was ihr seht, ist die Brache, auf dem das WLB-Event statt fand. Was ihr seht, wenn ihr genauer hinschaut, ist vielleicht eine vollgemalte Wand vor einem riesigen Baum. Was ihr aber vielleicht nicht unbedingt seht, oder zumindest nur, wenn ihr genauer hinschaut, ist Alex von WLT, der sich gerade an dieser Wand… ach na ja.
Wieder Alex, einen anderne Hauck verdeckend (genannt Messel), mit einer mir völlig fremden Person, vor einem weltbekannten Bild von Blu.
Ausgehend von vorherigen Bild hat sich der Knipser lediglich um geschätzte 45° nach rechts gedreht, um den Rest der Meute zu fotomatografieren.
Schamlose und verschwommene Eigenwerbung. So ist das eben mit der Lomografie. Da hat man kein Vorschaubild, um es gegebenenfalls nochmal neu aufzunehmen. Und ich habe auch keine Ahnung, wessen Schulter das war. Auf jeden Fall aber eine aufgewertete.
Ach ja, Christoph war auch da. Es ist jetzt auch nicht so, dass ich das Bild irgendwie aus der Hüfte geschossen habe, nein, ich stand mit in die Luft gereckten Armen da und versuchte ihn irgendwie abzulichten. Ich bin mit meinen 1.20m halt auch nicht ganz so groß.
Die Clique beim Videodreh. Zusehen sind hier, von links, Christoph, Paulchen, das Einhorn verdeckt von Anna-Lena, Dave, Thang und die Haucks, den Wella verdeckend. Wer da hinten von dem rothaarigen Mädchen verdeckt wird, weiß ich nicht mehr. Auch weiß ich nicht, wer überhaupt das rothaarige Mädchen war. Oder die Dame hier vorne. Ich hab mich nicht getraut zu fragen – man mag es kaum glauben.
Schaut ihn euch an, den Julius, als würde er einer strahlenden Zukunft entgegenblicken. Ich muss das mal bearbeiten, um daraus eins dieser sovietischen Propagandaposter zu machen. der halbe Mensch da links heisst übrigens Moritz und hat dort auch Fotos gemacht. Allerdings kostete seine Kamera wohl 200x mehr, als meine.
Ach, den Haufen habe ich euch ja nun schon in seiner Haufigkeit vorgestellt.
Funfact: Die chronologische Reihenfolge der Bilder ist tatsächlich genau umgekehrt. Leider musste ich das aber so machen, weil… nein eigentlich hätte ich es auch genau umgekehrt machen können. Aber so kommt vielleicht dieses Fotoumschlagfeeling ein bisschen durch, weil man sich die Bilder dort ja auch in genau umgekehrter Reihenfolge anschaut. Kommt dieses Fotoumschlagfeeling denn ein bisschen durch? Wahrscheinlich nicht.
Kommende Woche, wenn mir danach ist vielleicht auch später, zeige ich euch dann noch ein paar der anderen Fotos, die sich auf dem Film verbargen. Das wird ein Fest. Versprochen. Bis dahin hoffe ich jedenfalls, dass ihr an den Bildern auch ein bisschen Spaß habt, aber wahrscheinlich ist das hier auch mehr so ein Egoding, bei dem man höchstens Freude hat, wenn man auf den Bildern drauf ist oder sie zumindest selbst geschossen hat. Wenn nicht, freut mich das natürlich sehr. Wenn doch, ist das aber hoffentlich auch nicht so schlimm.













