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The Smurfette Principle – Die Rolle der Frau in Filmen (und so)

Der Herr Hurkunde glaubt zwar, dass ich seinen Blog nicht lese (was überhaupt nicht stimmt, ey. Ihr solltet das übrigens auch alle tun!) und hat mich daher versucht mit interessantem Feminismuskrempel zu sich zu locken, aber… Kein Aber. Oder schon, aber ich hab es vergessen. Vielleicht war ja das das Aber.
In diesem Video, was er ausgrub, erzählt nämlich ein nettes Mädchen von dem Schlumpfinen-Prinzip, das quasi aufzeigt, dass viele Blockbusterproduktionen immer nur eine Frau im Maincast haben, die dann auch eher als nettes Beiwerk funktioniert und weniger als vollständiger Bestandteil der Clique. Das ist alles ziemlich ähnlich dem Bechdel-Test, den ich hier vor einer Weile mal hatte, aber trotzdem immernoch interessant.

Das aber alles auch anhand von Star Trek und anderen Remakes zu zeigen, die so vor einer Weile über uns kamen, finde ich dann aber doch ein bisschen fragwürdig. Gerade bei Star Trek, das aus einer Zeit stammt, in der man erstmal das mit den verschiedenen Hautfarben klären musste, war die Rolle der Frau sowieso noch eine ganz andere. Damals war es daher nämlich schon extrem mutig, nicht nur überhaupt eine Frau als Brückencrew einzusetzen, sondern auch noch eine schwarze Frau. Kudos erstmal dafür. Und weil das nämlich ein Remake ist, würde ich es als ziemlich scheiße empfinden, wenn da noch neue, ebenbürtige Charaktere erfunden würden, die da neben Krik und Spock stehen, als hätten sie es schon immer getan.

Was aber Transformers angeht – ich mag ihre Kommentare dazu.

Trackbacks (1)

Kommentare (8)


chris
22.04.11

OK genug geredet, husch husch zurück in die Küche.


Flo
23.04.11

@chris: Har Har! :D


Chaosmacherin
23.04.11

Teilweiße stimmt was sie sagt, aber ein paar ihrer Aussagen und Beispiele machen ALLES kaputt! Warum zur Hölle muss sie “The Big Bang Theory” anmerken? Ich meine, das nur eine Frau dabei ist ist doch der wichtigste Teil des gesamten Konzepts der Serie…


Marco
23.04.11

@chris: n1 :D

@Chaosmacherin: Mhh jaa, da kann man schon fast sagen, dass die das extra so absichtlich machen, klar. Allerdings hat das Cast in den neueren Staffeln ja auch noch einige Frauen dazu genommen und die Serie würde jetzt auf jeden Fall den Bechdel-Test bestehen.


elMicha
24.04.11

mir wird grad verboten, einen kommentar abzugeben

Forbidden

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UPDATE: außer der hier


Marco
24.04.11

@elMicha: Hattest du zufällig Links drin? Bei mir passiert das auch manchmal und ich hab echt noch nicht herausgefunden, woran das liegen könnte :/


elMicha
29.04.11

obwohl ich star trek nich geschaut habe, weder die serie noch den neuen film* (ich hoffe das* nimmt mir hier niemand übel), fand ich es auch seltsam bis sogar kacke, dass sie eben diese als beispiel gebracht hat.(nein, das* nimmt mir niemand übel^^)

genauso wird ghostbusters gezeigt, als neben ihr bilder eingeblendet werden ohne direkt was dazu zu sagen. wie viele mädchen interessieren sich dnn auch für geister und deren jäger?

ich frage mich gerade ob es überhaupt einen sinn ergibt robotern geschlechter zu verpassen.
und in transformers kommen min.2 frauen vor (in den nicht-zeichentrick-filmen auf jedenfall): die mami und halt sam’s freundin. und die reden bestimmt nicht nur über sam, wenn überhaupt. nur wird das halt nicht gezeigt, weils einfach nicht in den film passt. über was sollten die auch reden.. über roboter?
gelten die dann aber nicht auch als männer? ..
und da fällt mir noch die eine hackerin ein ausm ersten teil.. aber egal^^

bei wikipedia gibt es lists of directors.. größtenteils länderspezifisch, aber in der liste der lsiten von regisseuren ist auch eine liste von weiblichen regisseuren.. sehr sexistisch.

..also ich hab nix gegen gleichberechtigung zwischen frauen und männern (schreibt sowas mal ohne dass es gleich ‘sexistisch’ ist -.-) ..also gleichberechtigung zwischen beiden geschlechtern (was ist mit den im falschen-körper-geborenen etc., man kann einfach nicht allen gerecht werden.)
kennt jemand von euch community? und das maskottchen des greendale community colleges?
j.mp/f8bnAl was wäre denn auch eine welt ohne konflikte ohne reibung?

man kann sich drüber aufregen, dass es soo viele filme gibt, in denen nicht ‘genug’ frauen vorkommen oder man macht welche..oder lässt machen

man kann da sehr lang diskutieren und ich will jetz aber grad nich, dass der kommentar ein aufsatz wird, bringt ja dann am ende auch ned unbedingt was, außer dass ich mir was von der seele rede/schreibe, pro und contra-argumente gegeneinander stelle und massig zeit vergeude, die ich nich hab.

auf jeden fall solle man sich bei filmen auch die fragen stellen:
1) isser gut?
2) warum?

*) ich hoffe die sternchen verwirren nicht xD (sondern verbinden eben die eingebrachten klammern)


Marco
30.04.11

@elMicha: Woah super Kommentar, dankeschön! Dein Schluss ist interessant, also die beiden Fragen, die man sich bei einem Film stellen muss… da bin ich im Prinzip auch bei dir, ABER warum bestehen die ganzen guten Filme diesen Bechdeltest nicht? Sicher passt es vielleicht nicht unbedingt in die Story, wenn die Frauen sich über ihre Arbeit beispielsweise unterhalten und was sie kürzlich so zu essen hatten, aber interessant ist die Frage schon, warum man den Frauen nicht mehr Charakter zugesteht..

Und überhaupt auch: Warum sind die ganzen Blockbuster, als die erfolgreichen Filme, überhaupt so männerdominiert? Nicht, dass ich das verwerflich finde, aber die Frage ist doch schon auch eine interessante. (Sex & The City mal ausgenommen, weil der auf eine Art auch ziemlich sexistisch ist *g*)

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