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doctor who day of the moon s06e02 1 Whoview Episode 2: Day of the Moon

Ich überlege gerade so ein bisschen hin und her, wie ich zu dieser Folge stehe. Einerseits ist sie natürlilch sehr genial und hält an Spannung auf jeden Fall, was der Pilot der Staffel versprach. Auf der anderen Seite ist die Auflösung aber auch ein bisschen holperig und wirkt ziemlich konstruiert. Hinzu kommt noch, dass wieder einmal mehr Fragen gestellt, als beantwortet werden und damit hatte ich ja sowieso schon mindestens schon seit Lost immer ein Problem. Aber mal von Anfang an.

Offenbar ist es nämlich so gewesen, dass The Silence, als was sich die großen grauen Ekelaliens selbst zu erkennen gaben, offenbar wirklich schon seit tausenden von Jahren die Geschicke der Welt lenkten. Wie übrigens auch schon einige andere Aliens vor ihnen. Nach ein paar seiner bekannten und beliebten Zeitreisetricks (warum die Who-Clique jetzt so tun musste, als ob sie sterben, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz so klar) schafft es der Doctor natürlich, die Revolution gegen diese Aliens mithilfe der Mondlandung zu starten und die Herrschaft der Aliens irgendwie zu beenden. Tatsächlich war das alles auch extrem spannend mit einigen wunderschönen Schockmomenten, aber, wenn man sich die eigentlichen Fragen betrachtet, die diese Episode aufwirft, auch völlig egal.

doctor who day of the moon s06e02 2 Whoview Episode 2: Day of the Moon

Zumindest hatte ich das Gefühl, dass die Frage der The Silence eigentlich ziemlich nebensächlich erscheint. Wir wissen ja jetzt immernoch nicht, wo sie herkamen und warum sie die Erde als das Zentrum ihres Imperiums betrachten. Wahrscheinlich werden diese Fragen in zukünftigen Episoden geklärt, diese hier handelte ja nur davon, sie zu vertreiben, aber irgendwie kam es mir in diesem Zusammenhang dann doch alles ein bisschen wenig vor. Cool aber war, wie Moffat, der Producer, die Sache mit den Kommunikatoren in der Hand und den Strichen auf der Haut benutzte, um eine tierische und fast nicht erträgliche Spannung aufzubauen. Im einen Moment erscheinen die Leute noch normal, im nächsten sind sie bemalt und haben irgendetwas auf ihrem Kommunikator aufgenommen, was heisst, dass sie die Aliens sahen, es aber einfach vergaßen. Sehr cool. Das erinnert auch ziemlich an den Film Memento, aber ey, das ist kein Vorwurf. Eher eine Bemerkung.

doctor who day of the moon s06e02 4 Whoview Episode 2: Day of the Moon

Und wie toll waren denn bitte die Anspielungen auf Nixon? Wenn man sich in der Historie der USofA nicht wirklich gut auskennt (so wie ich eigentlich), hätte man sie fast verpassen können. Gemeint ist beispielsweise der Gruß, den Nixon einem gewissen Dave Frost ausrichten soll. Auch ganz toll das Gespräch am Ende zwischen Badger (Ich bezeichne Schauspieler auch lieber mit ihren herausragensten Rollen) und Präsident Nixon.
Toll waren auch, und das ist mir in der Form eigentlich eher selten in der Serie aufgefallen, die verschiedenen Perspektiven, die in dem Zuschauer wohl eine ähnliche verwirrte Hilflosigkeit auslösen sollen, wie bei den Protagonisten selbst.

doctor who day of the moon s06e02 3 Whoview Episode 2: Day of the Moon

Zu den Dingen, die Fragen aufwerfen. Das kleine Kind ist da wohl das merkwürdigste, da sie ja irgendwie die Tochter von Amy zu sein scheint. Der postive bzw. negative Schwangerschaftstest, den der Doctor da an ihr durchführte, erklärt da leider auch nicht besonders viel. Das Foto, was man da oben sieht, verwirrt und lässt einen nur die Frage stellen, wo das herkommen soll, befinden sie sich doch eigentlich irgendwo im Jahre ’69.
Und überhaupt dieses Kind. Da ja nun alle Anzeichen darauf hindeuten, dass sie mit Amy verwandt ist, stellt sich natürlich die Frage, was die letzte Szene sollte, in der es sich quasi regenerierte. Ist sie auch ein Timelord? Die Wahrscheinlichkeit besteht durchaus, würde mir aber nicht so gut gefallen, weil das ein ganz anderes Licht auf den Doctor werfen würde. Irgendwie.Und auf Amy, die ja nun scheinbar doch einzig und allein in Rory verliebt ist.

doctor who day of the moon s06e02 6 Whoview Episode 2: Day of the Moon

Vielleicht ist sie ja auch die Tochter des Doctors, die sich ja in einer der vergangenen ein Raumschiff schnappte, um damit durch den Weltraum zu fliegen. Das dürfte also alles noch ziemlich spannend werden. Und auch dieser Raumanzug, der sie ja nach eigener Aussage wohl irgendwie fraß und der auch immer noch irgendwo im Jahre ’69 herumliegt. Zumindest habe ich nicht gesehen, dass der Doctor und seine Clique ihn in die TARDIS gebracht haben. Außerdem steckt ja auch dieses Kind nicht mehr drin und der Doctor erkannte ja die Person, die darin steckte. Ach, das ist alles so wunderbar verwirrend.
Genauso spannend ist übirgens auch alles unsere liebe River Song betreffend, von der ich ja ein offen ausgesprochener Fan bin. Denn offenbar wird das nächste mal, wenn wir sie sehen, auch das letzte mal sein. Leider. Das hiesse dann ja, den Abschiedskuss betrachtend, dass der Doctor direkt beim ersten, ich sag mal, Date irgendwie etwas mit ihr hatte. Verdammte Zeitreisen.

doctor who day of the moon s06e02 5 Whoview Episode 2: Day of the Moon

Tatsächlich kann man wohl sagen, dass die zweite Episode die erste irgendwie nicht so richtig auflöste. Okay, der Mainplot mit diesen Silence-Aliens (Habt ihr dieses Rom-Gespräch zwischen dem Doctor und Rory bemerkt, in dem er sagte, dass Rom auch fiel, wie auch “Silence will fall” und so?) ist mehr oder minder voran gekommen, zumindest wehrte sich die Menschheit und knallte ein paar ab. Warum die aber unbedingt auf den Mond wollten, ist nicht so ganz klar, oder?

Wie gesagt gab es mehr Fragen, als Antworten und wie es scheint wird auch die folgende Episode nicht unbedingt welche liefern. Allerdings macht so eine eigenständige Folge ja auch immer wieder Spaß. Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf die nächste Folge, genannt “Curse of the Black Spot”. Hier mal der Trailer.

Es gibt 10 tolle Kommentare:


#1
2. May 2011

Das mit den gefakten Todesfällen musste sein, damit das Dwarfstar Alloy-Gefängnis gebaut werden konnte, in dem die vier definitiv alleine sind.

Und das Mädchen ist garantiert nicht die Tochter von Amy, das ist mal wieder ein Red Herring. Wenn ich damit nicht Recht behalten sollte, schenke ich dir mein Gallifrey Road T-Shirt!

Sie ist nicht im Jahre 69, sondern “Modern Day America” wie das Game of Rassilon weismachen wollte.

Neben David Frost war doch der Kommentar mit dem Aufzeichnen viel interessanter – jetzt wissen wir, warum Nixon alles so penibel aufgenommen hat!

Aber mit Lost würde ich das Ganze nicht vergleichen, denn erstens haben wir es hier mit einer Familienserie zu tun, die sich das gar nicht leisten könnte und zweitens vertraue ich da auf The Moff, dass er einen Plan hat.


#2
2. May 2011

@juliaL49: Aber das Gefängnis hätte man doch auch so bauen können… sag ich mal so. *g*

Mh ja, ich glaube auch nicht wirklich, dass das Kind Amys Tochter ist. Das wäre zu einfach. Aber ich hab mir heute mit einem Freund eine neue Theorie zusammengesponnen, dass (Achtung jetzt) das Kind in Wirklichkeit doch Amys Kind ist und von der TARDIS abstammt, weil die ja auch lebt und so, und in echt River Song ist, was Sinn machen würde, weil wegen umgekehrter Zeitreise und so. Ich freu mich auf das Shirt. Ist es in L? Also Männer-L? *gg*

Nee, der Vergleich mit Lost war auch ein bisschen stichelnd gemeint. Klar, dass Moff da eher einen Plan hat, haben die das doch alles ehr on the fly erdacht, während die Who-Seasons ja alles am Ende irgendwie auflösten. Also bis auf die letzte Staffel jetzt, aber das kommt ja noch. Ich bin da auch sehr zuversichtlich, komme aber mit sowas manchmal nicht so gut klar.


#3
2. May 2011

Nein, ist Girlie-M und knallorange, hihi.

Ich hoffe sehr, dass es nicht River Song ist, weil das dann mit ihrer Reaktion zu Amy nicht passen würde. Und auch nicht Jenny (obwohl Moffat derjenige war, der die Idee hatte, dass sie nicht stirbt, weil sie von einem Timelord “abstammt”).

Wenn du Pläne nicht magst, solltest du auf keinen Fall die McCoy-Ära begutachten, denn da gibt es Gerüchte über den sog. Cartmel-Masterplan.


#4
2. May 2011

@juliaL49: Also ich finds ja prinzipiell sehr gut, wenn eine Serie einen Plan verfolgt. Nicht zuletzt eben auch durch und wegen Battlestar Galactica. Was mich nur nervt ist immer dieses Gewarte. Ja, das ist meckern auf höchstem Niveau *g* Allerdings kann bei sowas auch viel schief gehen, eben siehe Lost, was ich aber nicht glaube, dass es Moff und generell dem Doctor passieren wird. Dazu waren die Staffeln immer viel zu rund.
Das mit dem Plan habe ich zumindest mal irgendwo gehört und nach dem überfliegen des Links kann ich nicht so richtig glauben, dass das übernommen bzw irgendwie umgesetzt wird. Aber warum eigentlich auch nicht? In dem Artikel steht ja, dass es mehr eine “Mood” sei und die Stimmung, dass der Doctor eher gottgleich ist, kommt einem schon ein bisschen, wenn er wieder mal einen Plan ausheckt, dem man nur schwer folgen kann, der dann aber doch irgendwie funktioniert ;)

Mit Jenny wird auf jeden Fall nochmal was passieren. Das wäre auch echt zu schade einfach. Hoffentlich aber in einer neuen Gestalt, weil ich die Schauspielerin irgendwie nicht so mag *g* Ob es River ist… hm… die drehen das schon in Richtung awesome :)


#5
2. May 2011

@Marco: Du weißt, dass Georgia Moffett die Tochter von Peter Davison ist und Mutter der ein Monat alten Tochter von David Tennant?


#6
2. May 2011

@juliaL49: Natürlich NICHT ;)
Aber das ändert ja nix daran, dass ich sie nicht mag… ;)


#7
zwara
4. May 2011

http://www.guardian.co.uk/tv-and-radio/tvandradioblog/2011/may/04/is-doctor-who-too-scary

guter artikel zum aktuellen streit unter who fans.


#8
4. May 2011

@zwara: Ah sehr cool, danke. Allein die eine Teilüberschrift ist schon klasse “It’s important for kids to learn about fear” :D


#10
5. May 2011

@zwara: Gelesen und gegrinst. Solche Diskussionen sind doch immer müßig *g*

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