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Filmtipp: “Tucker & Dale vs. Evil”

Eigentlich ist ja das Schreiben von Filmkritiken überhaupt nicht mein Fall, was einfach daran liegt, dass das andere besser können und sie sich eigentlich nur darauf beschränken würden, dass ich Filme, wenn ich darüber erzähle, echt nur in drei Kategorien einordnen kann: 1.) “Bah, fass den nicht an” 2.) “So nebenbei geht der” und 3.) “WOAH! Guck den! Fünf mal!”

Tatsächlich fällt “Tucker & Dale vs. Evil” genau in die letzte Kategorie. Ich hatte den zwar irgendwann schonmal gesehen, aber als man ihn mir als Reviewexemplar anbot, konnte ich das aus verschiedenen Gründen einfach nicht ablehnen. Zwei der Gründe sind beispielsweise Alan Tudyk, der Pilot aus Firefly, und Tyler Labine, der Blaupausendicke. Ein anderer Grund ist, dass er zwar wie ein klassischer Slashermovie (jugendliche Hipsterkiddies machen Urlaub im Wald und werden von Hinterwäldlern gekillt) wirkt, die Geschichte aber von einem ganz anderen Standpunkt aus erzählt wird. Hier ist es nämlich so, dass die Kids denken, die beiden Hillbillies hätten eine ihrer Freundinnen entführt, weswegen sie sich wehren müssen und wollen, obwohl die beiden eigentlich nur in Ruhe ihre Urlaubsresidenz aufpolieren wollen. Es ist also die klassische Verwechslungskomödie, in der sich eigentlich alles klären liesse, würden die Betroffenen einfach mal miteinander reden.

Außer halt, dass viele der Darsteller eines möglichst grausamen und dadurch sehr unterhaltsamen Todes sterben.

Und genau das ist es nämlich, was an dem Film besonders viel Spaß macht – die Sterbeszenen. Denn von soetwas lebt diese Art von Film ja. Dazu muss man aber auch sagen, dass Tucker und Dale auch noch zwei ursympathische Typen sind und man die ganze Zeit mitfiebert, dass denen auch ja nichts passiert, während man aber auch ein bisschen hofft, dass die Kids schön effektvoll draufgehen. Anfangs schämt man sich vielleicht noch ein bisschen dafür, aber wenn man sich darauf einlässt, hat man wirklich unglaublich viel Spaß.

Was ich aber ein bisschen schade finde, ist, dass die DVD neben dem Film dann auch nicht mehr so viel bietet. Neben dem Wendecover (was übrigens wegen des riesigen FSK-16-Aufdrucks (ja, der Film ist wirklich ab 16 – unglaublich) ein sehr angenehmer Trend ist), gibt es auf der DVD gerade mal noch den Trailer und ein Making Of, wobei doch gerade solche Filme zu entfallenen und verpatzten Szenen einladen.

Aber das macht nichts. Der Film ist trotzdem toll. Guckt den! Fünf mal!

Disclaimer: Danke an Jenny nochmal für das Zusenden.

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Kommentare (8)


Steffen
22.07.11

Der Film ist wirklich unglaublich gut! Lieblingssterbeszene ist übrigens die mit den Bienen in Zeitlupe :D (will ja nich zuviel verraten)


Alex
22.07.11

Der Film ist die Bombe. Mir ging es beim ersten Mal anschauen genauso wie dir, man fiebert förmlich mit das die drecksunsympathischen Großstadthonks möglichst kreativ draufgehen. Meine liebste Szene war ja die, in der dieser eine Trottel in den ……… springt. Und ursympathisch sind Tucker & Dale sowieso, schließlich mögen sie Bier. Die muss man mögen… :D


Marco
22.07.11

@Steffen: Da musste ich auch echt schreien vor lachen. :D

@Alex: Das ist auch meine liebste! Wie er noch versuchte ihm zu helfen. Göttlich. :D


Cyrus
22.07.11

Der Trailer ist echt witzig, allein schon bei der Szene mit dem Häcksler musste ich laut auflachen. Danke für den Filmtipp!


Per
22.07.11

Ein super Film, über den ich mal durch irgendeine SpOn-Empfehlung gestoßen bin. Die beste Szene für ist einfach, wenn Tucker (oder war es Dale?, also der Bartlose) dem Dorf-Sheriff erklärt, wie das alles passieren konnte.


Marco
22.07.11

@Cyrus: Ich weiß genau, dass gerade du den Film total super finden wirst :D

@Per: Das und das mit dem Sheriff überhaupt :D


elMicha
25.07.11

der film is top!! ich finde filmkritiken eher kacke. weil es halt trotzdem geschmäcker gibt und ich glaube dass da auch leute dann einfach mal auf stur stellen. deswegen einfach anschauen. ist meiner meinung aber auf jeden fall sehenswert. selbst ne meinung bilden auch wenn die dann doch sowieso die gleiche meinung ist: top film!!^^

und hier meine kritik^^(die zwar keine spoiler enthält aber dennoch genug um sich überraschungen versauen zu lassen)
ich finde dass der gegen ende abflacht, da verliert er die spur humor.. teilweise. da drückts den story-teil an die oberfläche, wo man doch eigentlich nur lachen möchte. (das mochte ich eigentlich von anfang an dass klischees rausgeholt werden und man sich auch noch drüber freut^^) also der film lebt eigentlich nicht von der story.
und dann eben aber ganz am ende hatter dann wieder den bogen gekriegt und holt den zuschauer wieder ins boot und spielt mit sich erfüllenden vorahnungen und man will es sooo!!..also auf jeden fall sehnswert

bei drei jahren produktionszeit sollte eigentlich viel (mehr) making of-material rausspringen, aber schade


Marco
25.07.11

@elMicha: Spoiler! :P
Ne geht schon und das mit dem Ende stimmt auch. Allerdings kann man das auch schlecht anders machen, weil es ja irgendwann keine tötbaren Jugendlichen mehr gibt und man die Story mal auflösen müsste *g*

Aber drei Jahre… das ist echt viel.

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