“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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Monthly Archives: September 2011

Und nun auf zur letzten Runde der Comicreviews zum DC-Reboot. Damit hatte ich diese Woche sechs Comics, die zwar recht durchwachsen, meistens aber ziemlich überraschend waren. Vielen Dank nochmal an meinen Lieblingscomicdealer Grober Unfug nicht nur für die Gelegenheit das mit euch zusammen durchziehen zu dürfen, sondern auch, weil ihr sowieso total coole Typen seid. Einen Comicladen, wie euch, wünsche ich jedem Comicjunkie!

Justice League Dark #1

Jetzt gibt es also noch eine weitere Justice League, die sich allerdings, anders als die anderen, mit den übernatürlichen Dingen dieser Welt befassen soll. Enchantress scheint nämlich das Problem zu haben, dass sie in einem Briefumschlag wohnt, der irgendwo in einer Hütte liegt und von dort aus erstaunliche Zauber wirkt, wie zum Beispiel, dass ein junges, blondes Mädchen vierunddreissiffach erscheint, wobei die meisten allerdings blutig sterben. Die reguläre justice League, in Form von Cyborg, Superman und Wonder Woman, versuchte sich ihr zu stellen, kam aber gerade so mit ihren Leben davon. Nun ist es an Madame Xanadu eine Rige an Helden zusammenzuführen, die sich der guten Enchantress annehmen kann.
Diese Helden werden natürlich auch vorgestellt. Es sind Shade The Changing Man, der mittels einer Weste Dinge (zum Beispiel Freundinnen) erschaffen kann, Deadman, der unsichtbare Tote, John Constantine, der durch ein Portal fällt (hab ich nicht so richtig verstanden), wahrscheinlich eben jenes blondes Mädchen und natürlich Zatanna, die Rückwärtssprechende. Das Team ist also ziemlich durchwachsen.
Auf eine Art mochte ich den Comic, vor allen wegen der Optik, aber irgendwie passiert hier so extrem wenig. Die Stelle mit den vielen blonden Mädchen, die unbedacht über eine Straße laufen ist ganz furchtbar toll, aber alles in allem hat sich über den ganzen Comic keine wirkliche Geschichte entwickelt. Wenn ihr also auf Übernatürliches steht, werft hier mal einen Blick hinein. Ich werde es euch dann mit der zweiten Ausgabe gleich tun.

Flash #1

Flash gehörte in dem Reboot wohl zu den Heften, die ich am meisten erwartete. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sein Event, “Flashpoint”, das ganze Reboot ja erst einläutete. Klar, dass ich gerade hier Großartiges erwartete und vielleicht auch eine kleine Auflösung, was es denn mit der Kapuzenfrau auf sich haben könnte.
Aber ich bekam leider weder das eine, noch das andere. Die Geschichte ist okay, kein wirklicher Knüller, aber ganz interessant. Als Barry nämlich mit einer Kollegin (die nicht Iris West heisst) irgendeinen Empfang eines Wissenschaftlers besucht, wird dieser von einer Einsatztruppe überfallen, die einen portablen Genome-Re-Coder stehlen. Einen der Täter kann er als Flash gefangennehmen und es stellt sich heraus, dass es sein alter Freund Manuel ist. Leider stirbt er.
Als dieser ihn dann aber in seiner Wohnung besucht und ihn verfolgt, stellt er fest, dass es weit mehr als zwei Manuels gab.
Wie gesagt, die Geschichte ist ganz okay und könnte auch wirklich nett werden, ist sie doch eben eine dieser grundsoliden Stories, mit denen man wirklich viel Spaß haben kann, über die man aber später nur noch selten spricht. Was aber wichtig wäre zu erwähnen, sind die ganzen Veränderungen, die Flash durchmachen musste.
Beispielsweise ist es jetzt kein Anzug mehr, der sich in seinem Ring versteckt, sondern eine Art Bausatz, der sich bei Aktivierung um seinen Körper legt. Natürlich wurde auch sein Kostüm selbst verändert, irgendwie filigraner gemacht und mit Iris hat er momentan auch nichts. Aber es liegt ja in der Natur der Dinge, dass sich das ändern wird.
Flash #1 ist also keins der Must-Reads, aber trotzdem ein wirklich netter Zeitvertreib.

Auf zur nächsten Runde meiner illustren Comicbesprechungen, bei denen ich feststelle, dass diese Kurzrezensionen für mich wirklich erstaunlich gut funktionieren. Ich vermute sogar, dass das für mich das richtige Format ist, wie ich einzelne Hefte am besten besprechen kann. Was mein Lieblingscomicdealer, Grober Unfug, davon hält, weiss ich nicht so genau, aber ich führe das einfach mal so fort.

Voodoo #1

Voodoo ist nicht nur der Name eines Stripclubs, sondern auch der Künstlername der dort beliebtesten Tänzerin. Der name ist quasi wie ein Wanderpokal und zur Zeit trägt diesen Namen die mysteriöse Priscilla. Diese dunkelhäutige Schönheit hat die Aufmerksamkeit zweier Detectives erregt, wovon die weibliche eher weniger Lust hat, Frauen beim Tanzen zu zuschauen, während der männliche Partner um einen Private-Dance bittet, um ihr die entscheidenden Fragen zu stellen – ist sie ein Alien?
Die Antwort verrät eigentlich schon das Cover und die Geschichte ist wirklich reichlich seicht und erinnert mich persönlich sehr an die “Species”-Filme. Dort ging es ja auch jedes Mal um einen Alien im Körper einer wunderschönen Frau, die gerne und viele Männer tötete. Hier ist es wirklich ganz genauso.
Trotzdem fand ich den Comic doch recht okay, was nicht ausschliesslich an den vielen Strip-Szenen liegt, aber vielleicht doch gerade an der Seichtheit, die der Story ein ziemlichen Groschen-Feeling gibt. Wenn der Trashfaktor hier noch weiter stark ausgebaut würde und die Geschichte um die vermeindliche Alieninvasion gut wird, könnte die ganze Serie gar nicht mal so übel werden. Ich werde mir hier mal noch das zweite Heft holen und dann mal schauen, wo das ganze hinführt.

All-Star Western #1

Ich könnte es kurz machen und euch sagen, dass ihr das in jedem Fall lesen müsst, aber ihr wollt ja immer noch ein paar weitere Infos haben.
Jonah Hex ist ein rauhbeiniger, wortkarger Ex-Südstaaten-Soldat, der nun ein Kopfgeldjäger ist, und zufällig im 1880er Gotham landete, wo gerade ein irrer Killer ganz nach Jack-the-Ripper-Manier Prostituierte umbringt. Auf diesen Fall angesetzt wird eigentlich Amadeus Arkham, der sich gerne mit der Psychologie solcher Täter auseinandersetzt, aber angeheuert wird eben auch Jonah Hex, der seine fehlenden Social Skills auch gerne mal mit seinen Fäusten kompensiert.
Und der Comic ist einfach großartig. Jonah Hex ist düster, schlagfertig (mit den Fäusten) und nicht der Held, den 1880er Gotham verdient, aber der Held, den 1880er Gotham gerade braucht.
Dazu geben der angenehme Sepia-Look der Grafiken und die Zelebrierung von Gewalt dem Comic das Feeling, als sei Gotham genau das Moloch, in dem eben nur ein Jonah Hex für Ordnung sorgen kann.
Wie gesagt, ich wüsste wirklich keinen Grund, warum ihr euch dieses Heft nicht holen solltet.

Eigentlich ist das ein Werbespot für ein Online-TV-Dings oder so (keine Ahnung, ich hab den Teil geskippt), aber was hier toll und creepy und dadurch toll ist, ist diese riesige, nervtötende Grille, die dem Typen da gehörig auf den Sack geht. Ich kenne das ja eher als Menschen, aber das ist ja schon schlimm genug. (via Torsten, der glaube ich keiner dieser Menschen ist)

Es gibt Leute, die lieben “The Big Lebowski” und es gibt Leute, die den Film einfach nur scheiße finden und dadurch jegliche Chance auf eine Freundschaft zu mir begraben haben. Allerdings gibt es in Kentucky viele, sehr sehr viele Leute, die nicht nur den Film großartig, sondern auch die Lebensweise erstrebenswert finden und sich daher als Charaktere aus dem Film verkleiden (manche laufen vielleicht auch immer so herum) und sich zu einem Lebwoski Fest treffen.

Ich wüsste nur wenig besseres. (via)

Okay, okay, der Trailer ist nicht perfekt und er ist tatsächlich auch nicht so richtig gut. Aber Deadpool ist ja auch nicht perfekt und schon gar nicht auch nur ein bisschen gut, wodurch das alles dann ja schon wieder irgendwie zusammenpasst. Außerdem bestärkt mich das ja auch nur in meiner Meinung, dass Ryan Reynolds lieber den tacosüchtigen Psychopathen, als die grüne Leuchte mimen sollte. (via)

Und alles, was ich dazu sagen kann ist “Fuck yeah”, weil es das verdammte Scheiße nochmal gratis zum Download bei Adam Warrock gibt und mir spätestens jetzt kein Grund mehr einfällt, warum ihr euch das nicht saugen solltet. Und hört es ja sorgfältig – ich werde den Text später abfragen. Oben seht/hörtihr schonmal einen Track aus dem Album, das Teile des Openers sampelt und ziemlich großartig ist. Sowieso mag ich diese Musikrichtig ja total gerne, weil man da eben auch mal versteht, was sie so singen. (via)

Nicht nur, dass es schon eine offizielle Website zu “Bill & Ted 3” gibt, nein, es gibt sogar ein Poster. Wie offiziell das alles ist, weiß ich aber auch nicht, weil der blonde Typ da (ihr wisst schon) da total Bock drauf hat, weil er ja sonst schauspielerisch nicht viel gebracht hat und Keanu reeves noch ziemlich unentschlossen ist. Außerdem James Carlin. Na ja. (via)

Die selben Leute, die schon “Grant Morrison – Talking With Gods” gemacht haben, wagten sich nun an einen etwas schwierigeren, aber mindestens genauso sympathischen Kollgegen, den ich wirklich über alle Maßen bewundere und auf meiner “Bekannte Leute, mit denen ich dringend mal sehr viel Bier trinken muss”-Liste sehr weit oben steht. Namentlich Warren Ellis.

Übrigens habe ich Warren Ellis mal getroffen. Also fast getroffen. Also ich war da, wo auch Warren Ellis war, habe ihn aber einfach nicht gefunden. Ich erfuhr nämlich eines abends, dass er bei irgendeiner Konferenz sogar im Heimathafen Neukölln sein würde, was ja quasi von mir aus direkt um die Ecke ist. Ich also extra früher von der Arbeit abgehauen, zuvor zuhause noch meine #1 von OCEAN (solltet ihr mal lesen, das ist unwahrscheinlich gut) eingepackt und gehofft, ein Autogramm von ihm zu ergattern. Ich hatte die Uhrzeit, ich hatte die Adresse und ich hatte seinen Twitterstream.

Aber er war nicht da.

Tatsächlich war keiner da und es hatte den Anschein, als sei da gar nichts Konferenzsähnliches. Ich wartete vor dem Eingang, Stunde um Stunde, gefehlt hätte nur noch Regen. Aber kein Warren Ellis.

Das war die langweilige Geschichte, wie ich Warren Ellis nicht traf, mich dafür aber sehr wie ein Fanboy aufführte. (via)

 

Falls ihr euch übrigens noch nicht die neue Thundercatsserie angeschaut habt, ist das etwas, das ihr dringend mal nachholen müsst. Vermutlich macht da auch erst der Clip da oben wirklich Sinn, aber lustig ist es allemal. Vor allem der Nyan-Lion-O. Das ganze stammt übrigens und natürlich von MAD Magazines Cartoon Network Show und ich wusste gar nicht, dass es das gibt und werde wohl dieses nachholen müssen. So haben wir erstmal alle was zu tun. (via)

Neue Woche, neue Comics, neues Glück. Diese Woche kamen endlich die letzten neuen Titel heraus und Dank dem Comicladen meines Vertrauens (bei denen ich übrigens heute eine Hal-Jordan-Actionfigur entdeckte, wie ich sie gern hätte – hm hm) Grober Unfug kann ich euch auch davon wieder ein paar Titel vorstellen um euch bei eurer Entscheidung, welche ihr ins Abo aufnehmen wollt, zu unterstützen.

Superman #1

Der Daily Planet wurde nicht nur abgerissen, sondern ging auch in einen Verbund anderer Medien über, wordurch die Berichterstattung in Metropolis nun auf ein völlig neues Level gehoben wird. Aber nicht nur Clark Kent findet diese Entscheidung fragwürdig, auch Superman ist ein bisschen zickig und trauert der guten alten Zeit hinterher.
Aber dem noch nicht genug, taucht auch urplötzlich ein Alien auf, das gänzlich aus Feuer zu bestehen scheint und droht, die ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen.
Was wir hier haben ist ein rundum kompletter und wirklich sehr guter Comic, der teilweise aber, trotz des Reboots, irgendwie sehr klassisch wirkt. Mag es an manchen Perspektiven liegen, die so gewählt wurden oder auch an den erklärenden Kästchen in den Panels, die Supermans Aktionen beschreiben. Zusammen wirkt das, als hätte man eine ältere Superman-Geschichte ein bisschen modernisiert und an die heutige Zeit angepasst, zumal teilweise auch vom Twittern gesprochen wird. Das wirkt dabei aber alles andere als aufgesetzt und kommt wirklich ziemlich gut rüber. Ich mag das doch gar sehr. Außerdem hatte ich beim Lesen auch wirklich das Gefühl, dass der Comic unwahrscheinlich lang ist. Länger als andere Comics, die ich in dem Reboot so las, ohne aber langweilig zu sein.
Trotzdem wird der Comic aber nicht in meiner Aboliste landen. Wie gesgat, man macht nichts falsch, wenn man hier mal zugreift, bei mir ist nur lediglich der Funke nicht so richtig übergesprungen.

Green Lantern – New Guardians

Die Geschichte dreht sich um Kyle Rayner, Comiczeichner und Green Lantern, und fängt damit an, dass nochmal seine Origin auf ein paar Seiten aufgearbeitet wird, damit auch jeder weiß, wie er zu einer Laterne wurde. Das ist nett und sicher auch wirklich nötig, weil das doch sicher nicht jeder weiß.
Jetzt ergibt sich aber, dass aus unerfindlichen Gründen die Ringe der Mitglieder anderer Corps’ ihren Dienst verweigern und ihren Ringträger einfach verlassen. Sei es der Ring eines Mitglieds des Sinestro Corps, der mitten in der Androhung schrecklicher Gewalt seine Macht verliert oder das Mitglied der Star Sapphires, das eigentlich ein paar Aliens beschützen wollte, aber ringlos im Weltraum zurückgelassen wird. Aus unbekannten Gründen jedoch streben diese Ringe, genauer von jedem Corps genau einer, zu unserem Kyle und bedeuten ihm, von ihnen erwählt worden zu sein. Klar, dass andere Mitglieder der Corps sich auf den Weg zur Erde machen und ihre Ringe zurückverlangen.
Abgesehen davon, dass manche Zeichnungen ein bisschen eigenartig wirken, ist das eine Geschichte, die mich sofort gepackt hat und ich möchte lieber heute als morgen wissen, was diese Ringe von unserem lieben Kyle wollen. Neben dem Green Lantern Corps ist das also die zweite GL-Serie, die ich auf jeden Fall noch ein paar weitere Hefte begleiten werde, zumal ich mich auch wirlich frage, was passiert, wenn Kyle alle Ringe anlegt.