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Die “Time” von 1941 erklärt uns den Unterschied zwischen Chinesen und Japanern

time 1941 680x1270 Die Time von 1941 erklärt uns den Unterschied zwischen Chinesen und Japanern

Ich bin mir gerade ein bisschen unsicher, aber war das bevor oder nachdem die in den USofA lebenden Asiaten in KZ-ähnliche Einrichtungen gesperrt wurden, um dort auf das Übelste verhört und behandelt zu werden?

Auf jeden Fall könnt ihr euch nun sicher sein, dass eure Freunde, die zur falschen Zeiten lachen und in Gesprächen recht nervös sind, höchstwahrscheinlich Japaner sind. Dafür sind alle ohne beeindruckende Schnurrbärte Chinesen. Das kann man sich ja recht einfach merken. Wenn aber jemand ohne beeindruckenden Schnurrbart zu den merkwürdigsten Gelegenheiten lacht, habt ihr vermutlich ein Problem und einen Doppelagenten in euren Reihen. Irgendwie so. (imgur)

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Kommentare (8)


Vex
28.10.11

“…lebenden Asiaten in KZ-ähnliche Einrichtungen gesperrt wurden…”

Hmm? Ich dachte immer, es sei nur bei Hetze geblieben? So ähnlich wie die Hetze gegen Deutsche während des I WK in den USA und GB und gegen vermeintliche Kommunisten während des KalKr.


Mike
28.10.11

nach dem Kriegseintritt der USA (folgend auf den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor im Dezember 1941) wurden landesweit alle Asiaten (auch jene, die die amerik. Staatsbürgerschaft hatten, oder sogar -in 2. oder 3. Generation- in den USA geboren wurden) “kaserniert” / eingesperrt; diese Lager wurden erst nach Ende des 2. WW aufgelöst.

Diese Lager sind aber NICHT mit den KZs der Nazis zu vergleichen!

Autor Roy Thomas thematisierte diese “rechtsfreien” Lager bzw. die Situation der Menschen in diesen Lagern in mehreren Heften seiner Comic Book Serie “ALL STAR SQUADRON”, in der er die Abenteuer der “Justice Society Of America” während der 40er Jahre schilderte. (Die Serie ist wirklich informativ gewesen; enthielt sie doch stets ein bis zwei Seiten sowohl mit den tatsächlichen historischen Fakten, der im jeweiligen Heft beschriebenen Situationen, zusätzlich gab’s noch Infos zu den Comic-Characteren, Zeichnern usw. DC COMICS veröffentlichte diese Serie von ca. 1982 bis 1988.

Im Bereich “Kino” würde mir auf Anhieb leider nur ein Film einfallen, in dem diese Lager eine Rolle spielten: “Bad Day At Black Rock” (Stadt In Angst) von Regisseur John Sturges, mit Spencer Tracy aus dem Jahr 1954 (gibt’s als Warner Bros. DVD).

…im übrigen waren (gerade im Bereich Comic Books & Pulps) rassistische Darstellungen (sowohl von Japanern wie auch “Krauts” / Deutschen) Gang und Gäbe in den USA der Kriegsjahre.


Ey Lou
28.10.11

Wenn sie mit ihren Fliegern in hawaiianischen Schiffen bruchlanden, sind’s Japaner. ‘Nuff said.


El Spotto
29.10.11

Wenn sie gut kochen sind’s Chinesen, wenn sie gar nicht kochen sind’s Japaner. :)
Aber natürlich sind sie alle meine Freunde.


Per
30.10.11

Hätten die mal Bugs Bunny gefragt, der wusste das schon.


Marco
30.10.11

@Vex: Was Mike sagt, wobei so eine Hetze gegen Bevölkerungsgruppen ja auch schon nicht sonderlich nett ist, denkt man da an die Terroranschläge und die darauf folgende Behandlung von recht dunkelhäutigen Leuten.

@Mike: Also ehrlich gesagt reicht es mir schon bestimme Bevölkerungsgruppen, die eine ethnische Herkunft teilen, in Lager zu sperren, um das mit einem KZ zu vergleichen. ;)
Aber rassistische Darstellungen in Comics sind auch so ein Thema, unter anderem auch ein echt interessantes, aber auch schwieriges. Das ist ja heute kaum anders, wobei heutzutage das eigentliche Problem wohl auch der Sexismus ist.

@Ey Lou: Ob es damals schon Schläfer gab?

@El Spotto: Würd ich das nur aufs Essen beschränken, wären Japaner wohl nicht so meine Freunde. Ich finde rohen Fisch recht grenzwertig *g*

@Per: Hach, Kriegspropaganda ist, nüchtern betrachtet, immer wieder recht witzig. *g*


El Spotto
30.10.11

@Marco: Fisch sowieso, roh erst recht, aber man kann ja mit ihnen zum Chinesen essen gehen. ;)


Marco
01.11.11

@El Spotto: Och, Fisch sit total super. Meeresfrüchte im Allgemeinen, aber da find ich auch vieles zu eklig zum Essen ;)

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