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22 019 Das Leben nigerianischer Sex Worker in Italien

An dieser Stelle soll es mal nicht um die okaye Form der Prostitution gehen, wo Leute das freiwillig tun, sozial versichert sind und hoffentlich keinen Zuhälter haben, der sie um einen Großteil des Geldes prellt. Da ist so ein Lude, der auf die Mädels aufpasst und einen fairen Teil nimmt, eben einfach besser. Aber ich kenne mich da jetzt auch nicht so gut aus.
Hier geht es jetzt nämlich um verschleppte Frauen und Mädchen aus Nigeria, die irgendwo in Italien unter unmenschlichen Bedingungen anschaffen gehen. Paolo Patrizi, der das fotografiert hat, schreibt unter anderem dazu:

Most migrant women, including those who end up in the sex industry, have made a clear decision to leave home and take their chances overseas. They are headstrong and ambitious women who migrate in order to escape conflict, persecution, environmental degradation, natural disasters and other situations that affect their habitat and livelihood.

Das klingt natürlich stark. Trotdem kann man hier aber schon von Sklaverei und Menschenhandel sprechen, ohne Angst haben zu müssen, zu übertreiben. Paolo Patrizi hat diese Damen besucht und mal ein paar Bilder geschossen, die wohl ordentlich durchrüttelnd sind. (via)

22 011 Das Leben nigerianischer Sex Worker in Italien

Es gibt 7 tolle Kommentare:


#1
Christian
15. February 2012

Boah krass o_O die Bilder sind wirklich völlig verstörend. Trotz ihres Minimalismus reicht es aus um sich den Rest dazu zu denken. Das ist wirklich heftiger Stoff :-\


#2
Casaloki
15. February 2012

Ich weiss leider nicht, ob das auf die Mädels aus Nigeria zutrifft, aber ich hab gehört, Mädels aus dieser afrikanischen Ecke werden dazu mit Voodoo gefügig gemacht.


#3
15. February 2012

@Christian: Ich möchte mich gar nicht zu sehr da rein denken, weil meine Vorstellungskraft da so schon genug leistet :(

@Casaloki: Na ja, Voodoo ist ja auch mehr eine Religion und die Effekte sind vielleicht nicht so gut berechenbar…. außerdem sind handelsübliche Drogen auch viel günstiger *g*


#4
16. February 2012

Das ist schon schlimm, was da zu sehen ist.
Ich frage mich aber auch was das für “Kunden” sind, die diesen “Service” in Anspruch nehmen ?


#5
17. February 2012

@thomas: Das hab ich echt auch überlegt. Man muss wohl echt wenig von sich selbst halten, da hin zu gehen, und dann nochmal weniger von den Frauen selbst… irgendwie…


#7
Johannes
19. February 2012

Das ist in Italien wirklich krass. Ich war letzthin dort im Praktikum und hatte so einen Schwarzafrikanerinnen-“Strich” direkt vor dem Büro. Die sitzen (leicht bekleidet) bei jedem Wetter auf Plastikeimern am Straßenrand zwischen Müllbergen und warten auf “Kundschaft”. Dabei nehmen sie auch in Kauf eingesperrt zu werden. In Italien ist Prostitution illegal und wird mit 500 Euro Strafe für Prostituierte und Freier geahndet (so habe ich das Schild, unter dem sie dort sitzen, verstanden). Kann man das Geld nicht aufbringen wird man eingesperrt. Ich habe aber nie erlebt, dass die Polizei die Damen auch nur eines Blickes gewürdigt hätte.
Zum Thema Kundschaft: meist gehen die (sorry für die Formulierung) Schwarzen zu den Schwarzen. Da in Italien viele afrikanische Flüchtlinge leben und diese meist wenig Geld haben ist der Markt (leider) vorhanden. Weiterhin gibt es ein paar (einfache/arme) Italiener, die die dunkelhäutigen Frauen als “minderwertig” ansehen, diese aber als gut genug zum Ausbeuten betrachten. Damit meine ich, dass die Italiener niemals zu einer italienischen Prostituierten gehen und so wenig bezahlen würden. Bei “denen aus Afrika” haben die aber anscheinend kein schlechtes Gewissen.
Solche Dachen haben mir auch die Lust an Italien verdorben, auch wenn mein Chef meinte, dass man sich an den Anblick von Damen in Netzstrumpfhosen und dünner Strickjacke bei Temperaturen unter null Grad gewöhnt. Das schlimmste daran: wenn man versucht zu helfen, wird es nur schlimmer…


#8
20. February 2012

@Johannes: Puh ey, harte Geschichte… Vermutlich stimmt es aber, dass man da irgendwann abhärtet und es einem immer egaler wird. Aber das ist doch auch schlimm und nicht okay und überhaupt ist Prostitution unter solchen Bedingungen einfach nur schlimm. Prostitution selbst vielleicht nicht unbedingt, aber eben die Ausbeutung… Furchtbar. :(

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