“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Monthly Archives: September 2012

Gestern und eigentlich auch schon viel länger, aber gestern besonders, fragte ich mich, wieviele Tweets eigentlich möglich sind. Immerhin ist ja sowohl der Zeichensatz (utf-8, 65’535 Zeichen (ist das korrekt?)), als auch die Länge eines Tweets (140 Zeichen) endlich. Von daher sollte ja auch die Anzahl der verschiedenen Tweets endlich sein. Wenn man da jetzt etwas Potenzrechnung anwendet und noch ein bisschen gebräuchlich erklärt, dann hat man für jedes verfügbare Zeichen in einem Tweet 65’535 Möglichkeiten.

Die Anzahl der möglichen Tweets mit utf-8 beträgt also:

Und heraus kommt eine Zahl jenseits von Gut und Böse. Ich nenne sie euch einfach mal. Aussprechen kann ich sie schon lange nicht mehr. Sie lautet:

20242424453907404169367286892793618480408918840337300756947602903752936224820
1162461147752791757536546587401621841477093013451643731498939741619630349219602
786070208980278064968941149480733198407108031259913488069360714108175704572393
4285122705839433541746126678877081432826751131289364798795186896635003271870122
274460686802224470610694133275842267377396437532372467895202002387342669398061
9590037378342447119251711283679083857168388280336756527148464241280848552138504
2400320280786426893138030888895674901382125184996584492284273018355916153460063
987432720754265797305701169613006885340696618090218051228202514306880628035219
122349587517195601549246930517256259918212890625

Das ist eine Zahl mit einer Länge von 675 Stellen. Das bedeutet, dass man fast fünf Tweets bräuchte, um bei Twitter überhaupt sagen zu können, wie viele verschiedene Tweets es rein rechnerisch gibt.

Das Ding ist jetzt aber, dass UTF-8 Zeichensätze von verschiedenen Kulturen beinhaltet und sich diese Zeichen in normalen Worten (ich meine nicht euch Smiley-Spammer und Komischschreiberweildiezeichensohübschaussehen!) eher selten mischen.

Daher habe ich mal geschaut, wieviele Tweets eigentlich so in unserem gebräuchlichen Alphabet möglich sind. Dazu habe ich einfach auf der Tastatur herumgeklimpert und mal geschaut, welche Zeichen mal eigentlich direkt erreichen kann. Das bedeutet, ich darf dazu nur die Umschalttaste, Strg und Alt Br benutzen. Logisch, oder? Insgesamt kam ich da auf 109 Zeichen, die wie folgt lauten:

^1234567890ß´+üpoiuztrewqasdfghjklöä#-.,mnbvcxy<°!”§$%&/()=?`*ÜPOIUZTREWQASDFGHJKLÖÄ’_:;MNBVCXY>²³{[]}\~€@µ|

(Nicht abgebildet: das Leerzeichen)

Die Rechnung lautet also:

Und ergibt natürlich eine wesentlich kleinere Zahl, die da lautet:

173663964726100449819348761699066568750246202129181080415407396006710669226647
233119106859121815130409354014795295947010042809003955379686487950092034530976
072726676838479122533757251937021804309113777581492910419205551909021323106929
8826199373931908320810611101699125837496971408087601

Diese hat nur 286 Stellen und man brauch nur knappe zwei Tweet (und ein bisschen von einem dritten) um sie darzustellen. Irre!

Und warum das alles?

Also ich bin bei einem anderen Projekt gegen eine Wand gerannt und brauchte mal eine Denkpause, wollte mich aber trotzdem noch ein bisschen beschäftigen. Also schrieb ich ein Skript, das mir alle möglichen Tweets ausgibt und sie dann automatisch tweetet. Allerdings darf man bei Twitter nur 1000 Tweets am Tag schreiben, was dann ja offensichtlich ewig dauern würde, bis man da mal ein paar lustige Ergebnisse hat. Tatsächlich bräuchte es die lange Zahl von eben durch 365000 (1000 Tweets pro Tag pro Jahr) Jahre, bis mal bei der Beschränkung alle Tweets veröffentlicht hätte.

Das sind also

4,75791684 × 10279

Jahre. Ich hab das mal so notiert, weil sogar Wolfram Alpha damit ein Problem hat.

Also sind es quasi

 4757916841810971227927363334221001883568389099429618641518010849498922444565677619701557784159318641352164788912217726302542712437133690040765755946151533591033607584615866370787869916082789159153802125520353710115220600247159537176161167669517621666632357838634792125582183483309

Jahre, weil René damit kein Problem hat. Yeah.

Vermutlich gibt es so lange gar kein Internet und ich würde gerne mal einen Server sehen, der solange durchhält. Tatsächlich bräuchte man länger, um alle Tweets, die es gibt, zu veröffentlichen, als das Universum alt ist.

(Also ich hatte das schon programmiert, vielleicht veröffentliche ich mal eine Liste.)

Jedenfalls gibt es ja das Infinite-Monkeys-Theorem, das besagt, dass ein Affe nur unendlich lange auf einer Schreibmaschine herumzutippen braucht, bis er die Werke von William Shakespeare (auch die verschollenen) sauber abgetippt hat. Von der Logik her ist das schlüssig, praktisch natürlich schwierig.

Darum habe ich mir FÜNF MILLIONEN AFFEN UND FÜNF MILLIONEN SCHREIBMASCHINEN besorgt, sie mit Bananen versorgt (ich meine Koks), und lasse sie nun ordentlich tippen. Natürlich haben sie einen Twitteraccount, der da @5MillionMonkeys heisst und so zauberhafte Dinge wie

produziert. Allerdings habe ich das Alphabet ein bisschen verändert, um es logischer und lustiger zu machen. So kommen Leerzeichen und @s öfter, Zahlen und Umlaute gibt es nicht und die einzigen Sonderzeichen sind die runden Klammern, Doppelpunkt und Semikolon, dass man vielleicht mal einen Smiley sieht. Die @s sind vermehrt drin, dass man mal ein paar Leute nerven kann und die Tweets kommen alle 2 Minuten, um die Sperre zu umgehen.

Das sind die Dinge, die ich mache, wenn ich pausiere. Allerdings überlege ich gerade noch, ob ich nicht noch alle Capital-Letters rausnehmen sollte. Hm.

Jedenfalls kann ich jetzt Twitterspambots bauen. Wer braucht?

Das ist so herrlich abgefuckte Scheiße, dass man kaum glauben kann, dass es wahr ist. Der Vice-Reporter Shane Smith reist hier durch die übelste Gegend Mexikos, juarez, in der Menschen schon für das Tragen einer Kamera abgeknallt werden, und berichtet darüber, wie die Narcos, die Drogenkartelle der Gegend, dort agieren udn welche Macht sie wirklcih haben. Auf der anderen Seite gibt es dann noch die dort lebenden Mormonen, die Ende des 18 Jahrhunderts dort hin auswanderten, um ihre Polygamie fortzuführen. Diese sind aber mindestens genauso abgefuckt, dürfen eigentlich aus religiösen Gründen keine Waffen besitzen, können sich diesen Kartellen aber wunderbar erwehren. Immerhin reden wir hier von 400 Mann starken Familien und einem Serienkiller, der Charles Manson in nichts nachsteht.
Und irgendwie ist darin auch noch Mitt Romney, republikanischer Präsidentschaftskandidat und Mormone, verwickelt, aber da bin ich noch nicht, weil ich gerade mal die Hälfte der Dokumentation anschaute.

Trotzdem ist das alles ganz schön abge- und vor allem auch verfahren, weil es da einfach nur vor sich hinbrodelt und vermutlich bald eskaliert. Außerdem: Seid gewarnt vor fiesen Bildern. (via)

Es spielt allerdings in Kanada, spielt aber trotzdem im selben Universum, ist dafür mit dem einen Typen aus der eigentlichen Serie und dem anderen aus Eureka und obwohl die Serie eigentlich immer total trashig war, mochte ich sie ziemlich gerne. Eben weil sie so gut war in ihrer Beschissenheit. Aber auch so scheiße für das, was wie eigentlich sein wollte. Trotzdem musste ich diese Konsequenz anerkennen, mit der die BBC versuchte, die Serie am Leben zu erhalten. Mit immer neuen Ideen, neuen Leuten, Zeitreisewischiwaschi und am Ende musste sogar Pro Sieben einspringen, damit die Serie nicht stirbt. Ich mochte das.

Und jetzt ist es wieder da! Allerdings in Kanada produziert, irgendwie anders, aber offenbar genauso herzig, dafür aber ohne diesen unendlich unsympathischen Hauptdarsteller aus der eigentlichen Serie. Dafür aber auch leider ohne die eine aus S Club 7. Kennt ihr noch S Club 7 und sollte mir peinlich sein, dass ich es noch kenne? (via)

Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 17.07.2012
Künstler: Mark Millar, John Romita Jr.
Art: A4 Softcover (enthält Kick-Ass 2 #1-4)
Seiten: 108
Sprache: deutsch
Preis: 12,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Tut das bitte bloß niemandem an. Denkt doch mal an die Kinder.
Rating: Ich habe auch den Kondolenzbrief unterschrieben.

Bestellbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini. Leider ohne Leseprobe.

Als wir unsere Helden das letzte mal sahen, war eigentlich alles scheiße: Dave Lezewski, Kick-Ass, bekam sein Mädchen nicht, Big Daddy wurde von John Genovese, getötet und Mindy, unser Hit-Girl, landete bei ihrer Mutter in der Vorstadt, um endlich ein normales, kleines Mädchen zu sein, und Red Mist zog eine Karriere als Superschurke in Betracht. Es ist natürlich klar, dass man nach solch einem Leben kein normales mehr führen kann und so treffen wir erneut auf unsere Helden, die mithilfe des Internets die erste Superheldentruppe der Welt gründen wollen. Auch, wenn Red Mist eine Weile verschwunden war, war er noch lange nicht untätig. Und genau da steigen wir wieder in die Geschichte um Kick-Ass, dem ersten echten Superhelden, ein. Wie ich das fand, was genau passiert und was daran so toll ist, könnt ihr in folgender kleiner Review nachlesen.

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Herausgeber: Cross Cult
Veröffentlicht:  22.10.2008
Künstler: Eric Powell
Art: A5 Hardcover
Seiten: 100
Sprache: deutsch
Preis: 16,80 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Das Format ist einfach wie dafür gemacht
Rating: Hier fliegen gleich die Augen aus der Zombiepolonaise.

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Cross Cult mit ausführlicher Leseprobe.

„Marco! Lies den Goon“ hiess es immer, als mir Leute Comics empfohlen. „Lies den unbedingt, das ist genau dein Ding!“ Das wusste ich natürlich, kannte ich den Goon doch schon vorher. Allerdings hatte ich mich nie getraut mit der Serie anzufangen, weil ich befürchtete, dass sie mir viel zu gut gefällt und ich dann schon wieder eine eine weitere Serie lese, von der ich nicht lassen kann, wusste ich doch vorher, dass mir der Goon vermutlich außerordentlich gut gefallen könnte. Jetzt habe ich mich aber mal breitschlagen und mir das erste Buch zuschicken lassen – und ja: Der Goon ist so großartig, wie vorher erahnt. Warum genau, wie, woher und wie oft könnt ihr in folgender Review nachlesen.

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Roboter sind ja an sich schon total cool und wenn sie dann noch laufen können, ist das eigentlich kaum noch topbar. Außer vielleicht, wenn sie menschliche Haut tragen, um sich als Menschen zu verkleiden oder die Moral bei ihren Gegnern zu brechen, aber das ist auch eher creepy und gruslig. Ein bisschen, wie die Musik in dem Film, wo jemand eben einen laufenden Roboter bastelt. Allerdings aus Papier, was wirklich wesentlich angenehmer ist, als ein laufender, in Menschenhaut gehüllter Roboter.
Wie das genau funktioniert, also wo er die kinetische Energie hernimmt, habe ich nicht so richtig verstanden. Aber ich wollte mich eigentlich auch einfach nur davon beeindrucken lassen, was erstaunlich gut klappte. (via)

In diesem Film geht es darum, dass man Komapatienten mit einer völlig neuen Technik behandelt, bei der man quasi in die Gedankenwelt des Patienten zugeschaltet wird und ihnen so aus dem komatösen zustand hilft. Ein bisschen, wie in dieser alten Kinderserie, in der ein Junge im Koma lag und mit seinen Freunden surreale Abenteuer erleben musste, um zu erwachen. Wie hiess das noch? Kennt das jemand? Egal.
Hier ist das ein bisschen erwachsener und irgendwas mit Sex in verschiedensten, bildgewaltigen Formen. Vermutlich liegt es sehr an der Musik des Trailers, aber die Szenen, die er zeigt, sind mitunter echt bombastisch und verwirrend. Die Inspirationen, “The Cell” und “Inception”, liegen klar auf der Hand, wobei dieser Film hier in eine ganz andere Richtung gehen dürfte.
Er hat auch schon seine Premiere gefeiert und mitunter sehr verwirrte, aber recht positive, Bewertungen erhalten. Ich glaube, diesen Film sollte man sich dringend mal merken, wenn man mal wieder etwas verwirrt werden möchte. (via)

Irgendwie so. Die Geschichte dahinter ist nämlich zum einen, dass Edgar Wright, wohl einer der derzeit unterschätztesten Regisseure überhaupt, Marvels Arschlochhelden Ant Man verfilmen wird. Zumindest, wenn es Frauenschläger, Alki und Narzisst Hank Pym ist. Das könnte echt ein bisschen lustig werden. Zum Anderen wurde das Footage exklusiv auf der diesjährigen Comic Con in San Diego gezeigt und leider nirgends sonst, was natürlich aus offensichtlichen Gründen total unverständlich ist. Glücklicherweise aber saß auch jemand namens Samurai Jack im Publikum, der das kurzerhand in Storyboardform nachbaute. Vielen, vielen Dank! (via)

Wie abgefahren das schon wieder ist!
Pokemon, das kennt ihr ja bestimmt. Ich werde das jetzt auch nicht erklären, weil diese Info einfach im Bewusstsein unserer Gesellschaft verankert ist. Jedenfalls war es immer ärgerlich, aber auch unerklärbar, dass und warum Nintendo das nie zu einem MMO verwurstet hat, obwohl die Fans das eigentlich immer wollten. Stadium war ja irgendwie schon ein richtiger Schritt in die Richtung, aber noch lange kein MMO oder auch nur M (das zweite).
Allerdings erinnere ich mich, dass es damals, so als es da gerade ma ldie rote und blaue Version von gab, schon mal einen Versuch gab, das nicht nur zu einem Multiplayer zu machen, sondern auch noch in 3D umzubauen. Ich meine auch da mal eine sehr frühe Alpha gespielt zu haben, wo man schon mit einem Ash-Charakter durch die Gegend laufen konnte. Und nein, es war keine Mod eines bekannten Spiels, wie es sie ja zu Hauf gibt, es war schon was Eigenständiges. Weil das aber relativ früh auch wieder eingestellt wurde und das schon über ein Jahrzehnt her ist, brauch man darüber jetzt auch gar nicht weiter drüber nachdenken.

Jedenfalls haben sich jetzt ein paar Fans und Coder und Visionäre zusammen gesetzt und die dritte Generation des Spiels (Ruby, Sapphire und Emerald) für den GBA zu einem MMO umgebaut, indem man nicht nur gemeinsam Spielen kann und einfach andere Leute sieht, sondern wirklich auch verschiedene MMO-typische Techniken, wie ein Turniersystem, Chats, Parties und Freundeslisten, findet.

Ach ja, und es ist gratis.

Herunterladen könnt ihr das auf der Seite von PokeMMO und vermutlich muss ich das die Tage auch mal durchtesten. (via)

Zuerst wollte ich schreiben “mit den Minitursoldaten ab durch die Hecke”, aber das fand ich irgendwie doof, weil eine Hecke ja gar nix mit dem Film zu tun hat. Ein Beet passt da wesentlich besser. Aber eigentlich hat das auch gar nix mit dem Film zu tun, ich lasse euch nur viel mehr gern an meinen Gedanken teilhaben. Übrigens habe ich auch noch eine Packung mit solchen Soldaten, sogar mit Autos und Sandsackbarrieren, mit denen ich gar nicht so genau weiß, was ich anstellen soll. Darüber hinaus ist die eine Hälfte der Soldaten auch noch grau, was mich ja eigentlich nur den Überfall auf Rundfunksender nachstellen lässt. Aber irgendwie ist das ja auch doof. Ich weiß auch gar nicht, was ich damit soll und warum ich das überhaupt gekauft habe, aber die liegen genau so jetzt schon über 15 Jahre in einer Tüte in einer Kiste und werden seit dem von Wohnung zu Wohnung mitgeschleppt.

Vielleicht sollte ich auch mal eine StopMo damit drehen.

Wie sie in einer Mikrowelle langsam schmelzen.

Muahaha. (via)