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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Monthly Archives: Oktober 2012

Als ich am Montag den Artikel schrieb, dass es rechtlich für mich eher scheiße aussieht, war ich den Tränen wirklich sehr nahe. Sehr, sehr nahe. Das äußert sich aber eher so, dass ich mit mir nichts so richtig anzufangen weiß, wütend bin, traurig, aber eben keine Ahnung habe, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Das war alles wirklich ganz furchtbar und während andere Leute vielleicht gerne Zeug kaputt schlagen würden, vergrabe ich mich dann gern in mich selbst und versuche die Welt einfach zu ignorieren. Und wenn ich eine Wimper finde, wünsche ich mir, dass einfach nur alles wieder gut wird und hoffe, dass es kein Nasenhaar war. Ihr kennt das. Bestimmt.

Dass ich nicht wusste, wie ich darauf reagieren soll, habt ihr bestimmt auch in dem entsprechenden Artikel rausgelesen. Mir fehlten einfach irgendwie die Worte, ich fand das unfair und irgendwie ungerecht und empfand 4 Jahre Herzblut, das ich ja in diesen Blog steckte, als nichtig und ungewürdigt. Man kann noch so lange Spaß an einer Sache haben, die man selbst und sicher auch viele andere als harmlos empfindet, bis eben jemand kommt, der das anders sieht und damit tatsächlich vor dem Gesetz recht hat. Da kann alles kaputt gehen und man selbst kann danach ärmer enden, als man angefangen hat.

Versteht mich bitte nicht falsch – ich verstehe das Prinzip von Abmahnungen und sehe auch den Sinn hinter solchen Bildagenturen, aber ich verstehe nicht, wie man so hoch abmahnen kann, dass man fast schon annehmen kann, dass sich daraus ein Geschäftsmodell entwickelte, wenn es doch, rein menschlich und moralisch, auch eine einfache Mail getan hätte. Vielleicht bin ich da im Gehirn falsch verdrahtet, zu wenig Kapitalist, wenn ich da ein gewisses Unrecht sehe. Offenbar sind viele von euch ähnlich verdrahtet, vielleicht sogar die meisten. Und das ist einerseits schön, andererseits vielleicht aber auch dumm. Dumm dahingehend, dass wir alle, alle die im Internet Sachen zeigen und veröffentlichen, die das Netz bunt und betriebsam machen, stets Gefahr laufen in die selbe Falle zu tappen, obwohl wir das menschlich und moralisch sicher finden, vor dem Gesetz aber mit ziemlich heruntergelassener Hose dastehen. Aber es ist auch schön, weil es dann Menschen gibt, die einem helfen. Sei es durch einen selbstverursachten Fehler, was es ja doch auch ist, oder durch fiese Umstände, die sich dazu entwickelten. Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem.

Und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich die letzten Wochen ein bisschen träge vor mich hingebloggt habe, ein bisschen faul war und das auch als anstrengend empfand. Man darf eben auch nicht vergessen, dass es auch in Arbeit ausarten kann lustige, schöne, beeindruckende oder wissenwerte Dinge zu finden, sich dazu noch eine eigene Meinung zu bilden, diese in ansprechende Worte zu verpacken, das alles in einen Artikel zu pressen, das unnötige zu löschen und am Ende einen kleinen Texthaufen zu haben, von dem man hofft, dass es Menschen ein Grinsen ins Gesicht zaubert, sie zum Nachdenken anregt oder sonst etwas in ihnen auslöst. Ich scheue mich ja auch nicht Empörung bei meinen Lesern auszulösen – das macht mir ja manchmal auch Spaß. Oftmals bleiben die Trolle allerdings aus, weil ich wohl vermutlich selbst mein größter Troll bin und ihr das durchschaut. Vielleicht ist diese Sensibilisierung mein kleiner Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien, wobei das vielleicht auch gehörig schöngeredet ist. Aber eigentlich möchte ich auch den ganzen Tag nur über Comics reden.

Jedenfalls war ich am Montag fertig. Fertig hiermit, fertig mit dem Internet, fertig mit mir selbst, weil 1600 Euro? Die habe ich einfach nicht. Das ist mehr, als ein Okayverdiener netto verdient und das ist wirklich viel Geld und auf jeden Fall auch mehr, als ich jemals mit diesem Blog verdiente (weil ich auch ein bisschen zickig bin, was die gesponserten Artikel hier angeht). Da fehlte mir die Relation und eben auch die Gerechtigkeit und die Fairness. Damit will ich die Schuld nicht von mir weisen, aber zeigen, dass da ein Gerechtigkeitsgefälle besteht. Ganz davon ab, dass die momentane Gesetzeslage das Bloggen, wie wir es kennen und bestimmt auch mögen, nur schwer zulässt.

Eine kleine Spendenaktion, der Einfachheit halber über Paypal, war da eine schnelle und bequeme Lösung und ich rechnete ehrlich damit, dass ihr höchstens 200 Euro zusammenkratzt, was für meine Maßstäbe eben auch schon total viel gewesen wäre. 200 Euro für etwas, das ich hier so vor mich hinschreibe, was ihr mögt, aber eben auch gratis ist. Ich zwang euch nie etwas hierfür zu bezahlen, werde das auch nie tun und sehe das hier immer noch als Hobby an, das mir Spaß macht und euch vielleicht auch welchen bringt. Und so muss das ja auch sein, finde ich. Ich hatte hier mal diesen Flattr-Button eingebunden, empfand das selbst aber als eine subtile Art zu sagen “Dir gefällt das hier? Dann zahle doch!”, weswegen der auch ziemlich schnell wieder verschwand. Ich finde Geld macht alles irgendwie unrein und nimmt Dingen ihren Glanz. Vermutlich bin ich deswegen auch arm.

Nach zwei Stunden allerdings konnte ich schon zumindest meine Anwaltskosten bezahlen und das war krass. Das war einfach so unendlich krass. Krass im Sinne von übertrieben, schön, abartig, unverständlich, eben krass. So krass. Freunde schrieben mir nette Mails, wollten mir helfen. Leute, mit denen ich noch gar nichts zu tun hatte, boten mir ihre Hilfe an, sahen in der Geschichte eine ziemlich ähnliche Ungerechtigkeit und zweifelten an der Fairness. Und traurigerweise schlossen aufgrund dessen und anderer, sehr ähnlicher, Geschichten ihre Blogs, was ich so unendlich schade, aber eben auch total verständlich finde.

Nach 24 Stunden hattet ihr mir über 1000 Euro gegeben. Einfach so. Um mir zu helfen, mir einen Weg aus der Not zu zeigen und die sprichwörtliche Sonne an meinem Horizont aufgehen zu lassen. Dabei finde ich es schon überaus beachtlich, wenn mir jemand 5 oder 10 Euro gibt, ist das doch ein Betrag, von dem man sich 3 Tage Essen kaufen kann. Ich war so gerührt und erkannte die Macht der Masse, von der die Leute immer reden. Aber dann gab es da noch Menschen die mir 20 oder sogar 50 Euro spendeten und ich dachte nur noch, dass das so viel Geld ist, so übertrieben viel Geld. Und dann gab es da noch die Menschen, die mir tatsächlich 100 Euro überwiesen. 100 Euro. Wisst ihr, wieviel 100 Euro sind? Sehr viel Geld! Und ich weiß gar nicht, wie ich darauf reagieren soll. Ich weiß gar nicht, wie ich euch allen gegenüber reagieren soll, das ihr mir so sehr aus der Patsche helft, so sehr für mich da seid. Ihr alle, ihr seid so… altruistisch. Ist das das richtige Wort?

Während ich Montag noch an der Menschheit im Allgemeinen verzweifelte, dachte ich Dienstag nur noch an das Mem “Faith in humanity: restored”. Es passt irgendwie, aber trotzdem ist die Sache für mich so unglaublich, so unbegreifbar, dass ich, wie ihr vielleicht bemerkt, einfach nicht die richtigen Worte finde, um das auszudrücken, was ich sagen will (obwohl es jetzt schon 1140 sind). Ihr seid einfach alle so krass nette, liebe und gute Leute. Jeder von euch.

Und heute, so nach 48 Stunden, musste ich die Spendenbuttons entfernen, bevor ihr mich noch in den Wahnsinn treibt. Ihr habt nämlich, alle zusammen, eine Summe von 2198,63 Euro zusammengesammelt. Für nichts. Für mich, für etwas, das aus dem Spaß heraus entstand, in eine blöde Richtung lief, vielleicht auch, weil ihr mich mögt, mir helfen möchtet. Versteht ihr, warum ich das nicht verstehe? Es ist einfach so… absurd. Ist das das richtige Wort? Oben schrieb ich noch, dass Geld einer Sache irgendwie den Glanz nimmt. Jetzt denke ich aber eher, dass Menschen einer Sache erst ihren Glanz geben und dass Geld in diesem Fall ein Werkzeug sein kann, diesen Glanz erst herauszupolieren, bevor diese Sache, wie viele andere, auf dem Müll vergammelt.

Ich weiß immer noch nicht, was ich sagen soll, wie ich damit umgehen soll. Natürlich kann ich jetzt die ganzen Kosten tragen, weil ihr sie, jeder ein bisschen, für mich trägt. Vielleicht kaufe ich mir dann noch eine Haartönung, um die grauen Haare zu bekämpfen, die dabei entstanden, Ganz sicher aber werde ich einen Teil des Geldes auch dafür aufwenden, jedem irgendwie zu danken, aber da muss ich mir erst noch etwas überlegen. Auf jeden Fall kann der kleine Marco heute wieder lachen, obwohl ich eher den Tränen nahe bin. Vor Rührung, vor so viel Güte. Ich würde euch alle gern aus Dankbarkeit umarmen. Vor allem kann mir jetzt niemand mehr erzählen, dass diese Generation Gratis nicht bereit ist für etwas zu bezahlen, das ihnen am Herzen liegt, das sie wichtig oder qualitativ ansprechend finden.

Und jetzt? Jetzt denke ich nach. Vermutlich müssen wir im ersten Schritt dringend alle über unsere Blogs nachdenken und schauen, dass wir sicher sind. Vielleicht setze ich das hier auch nochmal neu auf und sehe zu, dass solche Fehler nicht noch einmal passieren, während wir uns zukünftig dringend zusammensetzen müssen, dass wir da etwas ändern. Natürlich haben sich schon einige Leute zusammengefunden, aber wir müssen da dringend etwas tun und eine Lösung finden. Das kann doch nicht so schwer sein. Und das hier, das muss ich auch besser machen. Nicht für mich, sondern für euch, weil euch das etwas wert ist und ihr es mögt, so scheiße und schwierig ich manchmal vielleicht auch bin.

Vielleicht kaufe ich aber auch erstmal ein kleines Land.

Wichtig aber ist noch zu sagen, dass ihr alle so großartig seid, dass ich es gerade nicht in Worte kleiden kann. Ihr seid großartige Leute und ich danke euch. Ich danke euch tausend- und millionenfach. Ihr seid super. Danke. DANKE!

Vor einer Weile hatte ich euch ja schon davon erzählt, dass ich wegen eines Bildes abgemahnt worden bin. Darauf zu sehen war ein chinesischer Künstler, der sich eine Iron Man Anzug baute und darin im Büro seine Arbeitskollegen überraschte.

Jetzt ist es aber offenbar so, dass diese Agentur, die wir ja alle namentlich kennen, doch die alleinigen Nutzungsrechte für den deutschsprachigen Raum von der chinesischen Agentur übertragen bekam und es wohl somit rechtens ist, dass diese so horrende Summen abmahnen dürfen. Mein Anwalt hat mir da einige Optionen geboten, wie ich da jetzt vorgehen kann, die allerdings auch alle nicht so prickelnd sind. Scheinbar ist es nämlich auch so, dass sie auch andere Leute wegen der Bilder abmahnten.

Auf jeden Fall aber läuft es jetzt darauf hinaus, dass ich ziemlich viel Geld für etwas bezahle, von dem mir mein Rechtsbewusstsein sagt, dass es keine falsche Tat oder gar eine Straftat war. Wäre dies ein gerechtes Land, hätte man das auch mit einer kurzen Mail klären können und nicht direkt mit einem Anwaltsschreiben, dass mich quasi direkt in den finanziellen Ruin treibt. Dass ich keine 1600 Euro habe, ist ja relativ klar und dass das ein harter Preis für etwas ist, was man auch als eigentlich nicht so schlimm abtun kann, auch. Was ich da jetzt aber genau tun werde, weiß ich auch noch nicht so genau. Ich muss mich da erstmal mit meinem Anwalt zusammensetzen, um unser nächstes Vorgehen zu besprechen. Fakt aber ist eben, dass ich Geld los werde. Und das nervt wirklich gewaltig.

Daher muss ich jetzt eure Angebote mir ein bisschen zu helfen wahrnehmen, so unangenehm mir das auch ist. Neben den Abmahnkosten entstanden mir ja auch noch welche für meinen Anwalt, wobei das ein Posten ist, den ich noch nachvollziehen kann. Jedenfalls habe ich mal ein Paypal-Spendenkonto eingerichtet auf dem ihr gerne und munter ein paar Mark hinterlassen könnt, damit das für mich vielleicht nicht ganz so furchtbar ist. Jeder wie er mag und kann und ich bin ganz bestimmt nicht sauer, wenn jemand nichts zahlt. Dafür aber doppelt glücklich, wenn etwas dabei herum kommt. Das wäre echt super schön.

Auf jeden Fall muss ich jetzt erstmal sehen, was ich dafür Konsequenzen draus ziehe. Während ich neulich noch meinte, dass das Löschen des Bilderordners nicht die Lösung sein kann, bin ich gerade dabei das alles zu archivieren und das nun auch zu machen, um das demnächst mal alles zu überprüfen und gegebenenfalls zu löschen. Vielleicht mache ich jetzt auch alles ohne Bilder und nur mit Videos oder, zumindest empfinde ich das genau in diesem Moment so, gar nicht mehr. Wenn das der Preis ist, dann macht das alles keinen Spaß mehr.

Jedenfalls: Hilfe 🙁

Ich danke euch.

Update: Die Sache hier läuft gerade eine Stunde und ich kann zumindest schon meine Anwaltskosten bezahlen. Ihr seid super. Echt. total. super. Das nächste Problem ist jetzt jedenfalls, dass ich mir kleine Dankeschöns überlegen muss. 😀

Update 2: Zu Tränen gerührt!

Update 3: vor Rührung total komatös. Ihr seid echt unglaublich. 😀

Die Leute von East Cross Projects hatten eine genial geniale Idee. Eigentlich wollte ich ‘genial einfach’ schreiben, aber sie ist leider nicht einfach, deswegen doppelt genial. Sie lassen die Hauptstadt durch ihre Graffitis zu Wort kommen, zeigen Street-Art und vertonen das mit angenehmen Beats. Tatsächlich und ein bisschen erstaunlich ist dabei, dass man viele der Sachen tatsächlich kennt, sind sie doch mitunter an markanten Punkten zu finden. Das macht es irgendwie doppelt schön. (via Maik, der in seiner Jugend immer ‘ADAC’ an die Wände schmierte)

Mein Studium dauerte nicht lange, aber wenn ich gewusst hätte, was die netten Studentinnen anstellen, um ihre Haushaltskasse aufzubessern, hätte ich es da vielleicht auch mal länger ausgehalten. Aber zum Glück gibt es ja Internet – da braucht man gar nicht mehr rausgehen, um nette Studentinnen zu sehen.

Der nächste Schritt wäre jetzt das selbe nochmal mit Troy und Abed, vielleicht so als Morning Show. Ich weiß auch nicht. Auf jeden Fall ist es witzig und cool. Cool cool cool. In einer anderen News war Alison Brie neulich auch beim Bangbus-Casting, aber leider gewann sie aus unerklärlichen Gründen nicht. Siehe hier:

But she’s pretty young, we try not to sexualize her. Darum hier das Video.

Halloween steht ja vor der Tür und ihr habt da natürlich entweder die Möglichkeit, euch als Slutty-Superhero zu verkleiden, oder einfach als Zombie. Dann entweder einfach einfach oder total schnieke und aufwändig, wie das die Leute hier in dem Video mitunter gemacht haben. Besonders schön finde ich bei sowas ja immer, wenn die Leute auch beim Filmen in ihrer Rolle bleiben und sich nicht, zum Beispiel, als Slutty-Zombie geben.

Aber so ein Zombiebatgirl, also die darf mich gern mal beißen, wenn ihr versteht, was ich meine. Aber ohne Zähne. Wenn ihr versteht. Höhö. (via)

“The Boys” von Garth Ennis ist vermutlich eine meiner Lieblingsserien, wenn nicht sogar die allerliebste, wobei Ennis auch immer noch einer von denen ist, denen ich nicht nachts irgendwo begegnen möchte. Die Serie beleuchtet diese Superheldensache von einem viel düsteren Standpunkt aus, strotzt nur so vor Sex und Gewalt (und oft auch sexueller Gewalt) und ist verpackt in allerlei Geschmacklosigkeiten. Ich liebe es. Es ist evil, es ist großartig und kleine Kinder fangen an zu weinen, wenn sie darin blättern.

Jetzt hat die junge Patricia Donohue (ein Mädchen, das “The Boys” liest? Harrr…), lebend in Katar, nach langem Digitalkonsum beschlossen, sich einfach mal 11 Bände der Serie zu bestellen. In westlichen Ländern ist das alles kein Problem, wenn man aber in Katar wohnt (da grenzt zb. Saudi Arabien dran), ist das ein bisschen problematisch. Dort öffnete nämlich das Kulturministerium und musste durch alle Seiten der 11 Bände blättern, um das auch gerechtfertig mit “Schund” zu betiteln. Hier mal etwas Zitatgold:

The first time I went to the Ministry of Culture to try and pick the comics up, I had to walk around showing everyone the customs paper that said “sexual magazine””? in Arabic. Each person would stop, stare at me, look at the paper, look back at me, call someone over, show them the paper and stare again. I’m a tall, skinny white girl that looks 25.

Viel cooler ist aber noch der nächste Absatz, in dem sie erzählt, was dann geschah:

The second time I went to the Ministry of Culture, I found out “The Boys”? now live in a box labeled BANNED. I tried to talk them into letting me keep them (Come on, they’re drawings! Cartoons!) but they said absolutely not. I couldn’t even get them back to return them for a refund. I did however, get to sit there while they showed me some of the pages they found offensive (all of them). I mean I’ve read them before so I knew what was coming, but that might have made it worse. Because that’s very different than reading them in front of an older woman in the government who is waiting for an expression of disgust and outrage that didn’t come.

Not at all awkward.

Es wäre echt lustig und eine schöne Comedy, wäre der Hintergrund nicht so tragisch. Da kann eine junge Dame nämlich, weil ihre Regierung sagt, dass das entartete Kunst ist (oder so), ihre (und meine) Lieblingscomicserie nicht lesen, sie bekommt auch nicht die Kohle wieder und wurde auch noch ziemlich vorgeführt. Gut, ja, wie gesagt, “The Boys” ist hart und fies, aber deswegen auch absurd und großartig. Ich habe zwar selbst nur die ersten sieben Bände hier zu stehen, möchte die aber bestimmt nicht missen. Im Gegenteil, ich brauche noch die anderen!

Den ganzen Brief von Patricia könnt ihr zum Beispiel beim Comics Reporter lesen. Und vielleicht schicken ihr Garth und Dynamite, wo die Serie veröffentlich wird, ja ein kleines Treuegeschenk. Das wäre ein schönes Ende der Geschichte. (via)

BOOM! WOAH! EVIL DEAD! JANE LEVY! YEAH!

Ja okay, er sieht aus, wie ein normaler momentan typischer Horrorfilm, hat aber tatsächlich alles, was ein Evil-Dead-Remake braucht: Diese Geist-durch-den-Wald-rausch-Wackelkamera (Fakt: Ein Holzbrett und Vaseline. Kein Scheiß.), Kettensäge-on-Hand-Action, natürlich das Buch und (ganz wichtig) natürlich auch eine Baumvergewaltigungsszene. Dass da noch Jane Levy mitspielt, ist nur noch ein kleines Extra, quasi die rothaarige Kirsche auf dem Evil-Dead-Kuchen.

Ja gut, manche Schockmomente sind neu und waren vorher nicht im Film, aber es ist ja auch ein Remake, da kann man auch mal was Neues probieren. Tatsächlich bin ich immer noch sehr begeistert und werde bald so strackenhart im Kino jubeln und immer schreien “DAS DA, DAS KENNE ICH AUS DEM ORIGINAL”, wenn etwas kennt, was ich, nun ja, schon aus dem Original kenne. Das wird cool. Date?

Die Dev-Artistin dusty-abell hat nicht nur alle, wirklich alle (ALLE) Charaktere und Raumschiffe der TOS in ein Bild gezeichnet, sondern das auch noch unglaublich toll gemacht. Ich starrte bestimmt gerade zehn Minuten auf das Werk und überlegte mir “Na den hat sie bestimmt nicht…” doch, hatte sie, “Aber nicht die Spiegel…” doch “Aber die Trib…” doch. Sie sind alle da. Und in schön.

Aber das schönste ist, dass ihr auf der Seite des Bildes bei Deviant Art das ganze nochmal in richtig, richtig groß runterladen könnt, um mir das zum Beispiel auf ein Poster zu drucken. Oder euch. (via René, der das auf mehrere A4-Seiten drucken wird. Diese Bravo-Generation ey.)

Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 25.09.2012
Künstler: Daniel Way, Bong Ty Dazo, Carlo Barberi
Art: Softocover (enthält Deadpool #38-40)
Seiten: 68
Sprache: deutsch
Preis: 5,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Manchmal sollte man DP nur in der einsamen Abgeschiedenheit eines Unterbauschrankes lesen
Rating: Großartig und mit Lernfaktor!

Bestellbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, Leider ohne Leseprobe.

It. Is. On. It’s Deadpool vs. Hulk und ihr wisst vermutlich genau, was euch hier erwartet: Großartiges. Der eine wird stärker, je wütender er ist und der andere ist eine unglaubliche, unsterbliche Nervensäge mit Todeswunsch. Vermutlich wird das eine Review voller Superlative, allerdings passieren hier im vorliegenden Comic auch Dinge, mit denen ihr ganz bestimmt nicht rechnen werdet. Was genau, ob Deadpool endlich sterben darf und warum da Kinder auf dem Cover sind, erfahrt in folgender Review.

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Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 09.10.2012
Künstler: Geoff Johns, Peter Tomasi, Doug Mahnke u.a.
Art: Softocover (enthält Green Lantern #5 & Green Lantern Corps #5)
Seiten: 52
Sprache: deutsch
Preis: 4,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Eine alte oa’ische Weisheit besagt “Green Lantern geht immer”.
Rating: Großartiger Gl-Run und noch großartigere GLC-Storyline.

Bestellbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, Leider ohne Leseprobe.

Als wir unsere Helden Hal Jordan und Sinestro (okay, nur einer ist ein Held) das letzte Mal sahen, wurden sie vom Sinestro Corps auf Korugar festgesetzt, nachdem Halo in der gelben Powerbatterie fast aufgelöst wurde und Sinestro seinen eigenen Plan vergaß, um seine ehemalige Vertraute Arsona zu retten. Nun saßen beidein ihren Zellen fest, Hal ohne Energie und Sinestro umgeben von Koruganern, die alle seinen Tod wollten. Trotzdem gab er ihnen allen grüne Kraftringe…
Am anderen Ende des Universum hatte das GLC vergeblich versucht, einen neuen, übermächtigen Feind zu besiegen, der zu allem Überfluss auch noch gegen die grüne Energie immun zu sein scheint. In einem aussichtslosen Gefecht starben unzählige Lanterns, einige aber, darunter auch John Stewart, wurde gefangen genommen und vermutich auch gefoltert.
Wie diese beiden Storylines weitergehen, ob sie enden, ob sie Sinn machen und ob sie mir gefielen, seht ihr in folgender, kurzer Review.

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