LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer

Monthly Archives: Februar 2013

Der Grad zwischen cool und absurd ist mitunter ein recht schmaler und heisst meistens interessant. Vielleicht wird dieses Spiel hier um die junge Nilin, die ein Erinnerungenräuber ist, recht spannend, da sie neben dem Rauben der Erinnerungen auch über die Fähigkeit verfügt, die Wahrnehmung der Opfer an die Vergangenheit umzuschreiben. Blöd nur, dass sie ihre eigenen Erinnerungen verlor und jetzt gar nicht weiß, was abgeht. Irgendwie nervte es mich gerade tierisch, das aufzuschreiben, was vielleicht bedeutet, dass es ein blödes Spiel werden könnte. Vielleicht aber auch ein sehr gutes und ich sehe es nur nicht. Die Idee finde ich ja schon sehr nett eigentlich, aber irgendwie. Hm. 4. Juni dann für die großen drei. (via)

Bestimmt erinnert ihr euch noch an den Pilotfilm, den The CW mal produzierte, weil sie gern eine Wonder-Woman-Serie starten wollten. Ich hatte den dann ja auch gesehen und ohne euch zu viel zu verraten (ich will euch die Enttäuschung ja nicht nehmen): Es war völlig okay, dass genau diese Serie nicht über die erste Folge hinaus kam. Ich mochte das gar nicht und fand es total käsig und unsinnig und echt nicht gut. Tatsächlich hat diese Serie auch genau das falsch gemacht, was viele Comics immer falsch mach(t)en: Eine unauthentische Wonder Woman.

Nichts gegen Lynda Carter. Niemals. Ich warte ja auch immer noch darauf, dass sie mir genau dieses Bild mit einem Autogramm verziert. Aber sie antwortet einfach nicht auf meine Mails. Also auf meine Mail an ihre Agentur. (Ehrlich jetzt) Aber Lynda Carter war Wonder Woman, als die Welt noch eine ganz andere war, deswegen reden wir jetzt mal nicht darüber.

Mein Problem aber ist, und das macht beispielsweise auch der aktuelle “Wonder Woman”-Comic total richtig, der “Justice League”-Comic aber total falsch, dass die Wonder Wonder oft aussieht, wie ein Supermodel-Schrägstrich-CEO-einer-mächtigen-Firma und das ist einfach Unsinn. Dünne Ärmchen, große Brüste, quasi die Standardschablone für weibliche Helden, funktioniert hier einfach nicht so gut, ist sie doch eigentlich eine Amazone. Da brauchen wir Muskeln und Badassness und weil sie eben auch griechische Wurzeln hat, brauchen wir vermutlich auch ein kantiges Gesicht und leicht dunkle Haut. Ist das jetzt eigentlich Rassismus? Rassismus gegen Sexismus? Wie auch immer, diese weltlichen Dinge interessieren mich nicht, wenn es um Realismus geht. Wenn dann Wonder Woman als Amazone aber nur noch eine Brust hat, geht mir der Realismus dann doch auch wieder ein bisschen zu weit. Da bin ich ehrlich mit meiner Inkonsequenz.

Deswegen ist die aktuelle Comic-Serie nämlich auch total gut (auch, weil die Geschichten toll sind, klar) und bei der “Justice League”-Serie ist es nur ein weiterer Punkt, warum die Serie doof ist.

Genauso sehe ich das auch bei Verfilmungen. Die Wonder Woman (wie hiess sie noch) aus dem Pilotfilm war sicherlich ziemlich hübsch, aber eben falsch besetzt. Da finde ich die aus diesem Fantrailer von Jesse Johnson hier, sie heisst Nina Bergmann, falls ihr ein bisschen stalken wollt, viel, viel besser. Ihr sieht man direkt an, dass sie einem auch mal Tony-Jaa-mässig mit dem Knie ins Gesicht springt, was sie dann ja tatsächlich auch tut. Ihr Outfit ist zudem praktikabel und glaubwürdig und sie ist hübsch und trotzdem badass. Also ‘trotzdem’ ist natürlich das falsche Wort, aber Kontext.

Und es gibt ein cooles Poster!

Gut, dass da jetzt Nazis die Schurken sind, ist vielleicht ein bisschen überholt, auf eine Weise aber auch cool. Vor allem auch das mit dem Flugzeug! (via)

Obwohl sie hier vermutlich eher B-Filme heissen würden. Oder 2-Filme, wenn man es mit dem Übersetzen übertreibt, aber das wäre ja Quatsch. Es ist ja nur ein Film, dafür aber vermutlich ein ganz schön großartiger. Apropos Tiger: Der Tiger des Meeres ist ja der Hai (vom Bedrohungs-Beliebtheits-Quotienten her) und genau dieser zieht dem Film nach in den Müggelsee ein. Die ortsansässige Obrigkeit will diesen Umstand natürlich am liebsten wegschweigen oder vertuschen, auf der anderen Seite aber auch keine weiteren Opfer beklagen müssen. Und weil das alles im ruhigeren Teil Berlins spielt, das eigentlich gefühlt eher Brandenburg ist, ist das vermutlich ein Film, bei dem ich mich sehr wohl fühlen könnte.

Schlimm finde ich immer nur die Schauspieler, die denken, sie könnten den berliner (bzw. den brandenburger – sie sind ähnlich, aber nicht gleich) Dialekt kopieren. Meistens klingt das einfach nur ganz schlimm. Janz schlimm, sa-ick dir. Fuichdba.

Ach hier, Synopsis. Oder Rahmenhandlung, wie man es beim deutschen Film nennt:

Friedrichshagen am schönen Müggelsee in Berlin hat ein Problem: Die abgebissene Hand des Bademeisters deutet darauf hin, dass ein Sicherheitsrisiko im Wasser schwimmt. Es wird alles getan, um das Problem zu verdrängen, aber irgendwann ist Schluss mit lustig: Der Hai-Alarm wird ausgerufen!
Ein teuflisches Gemisch aus Intrigen und Zorn, Liebe und Hass, Macht und Städtemarketing entwickelt einen Druck, unter dem der Kessel der Friedrichshagener Zivilisation in einem Inferno des Wahnsinns zu explodieren droht…

Der Film ist von Leander Haußmann und Sven Regener und beinhaltet viele bekannte Schauspieler, die man alle schon mal gesehen hat. Außerdem kommt er bereits am 14.03. ins Kino, weswegen wir den dann zu meinem Geburtstag schauen können. Das wäre doch schön. (via Maik, der noch nichts von meinem Plan weiß, Badeanzüge für Männer, wie sie in den 20ern modern waren, zu rekultivieren, obwohl er ein fester Bestandteil ist.)

Wisst ihr, wann ich Batman total mochte? Als Bruce Wayne tot war und Dick Greyson seine Rolle übernahm und sich dabei mit Bruce’ Sohn, Damien Wayne, herumschlagen musste. Da war wirklich vieles cool, weil Damien Batgirl Stephanie Brown nicht mochte, weswegen die beiden immer eine gute Kombination waren, Ex-Nightwing Dick Greyson sich Damien erst beweisen musste und Red Rboin noch der coole Rebell war und nicht… was auch immer er seit dem Reboot ist.

Mit “Batman Inc.” bin ich allerdings nie so richtig warm geworden (Review zum Sammelband von Panini), weil ich das ganze Konzept nicht so richtig mochte, obwohl da ja Grant Morrison der Autor ist. Und jetzt verheisst das Cover Erstaunliches, weswegen ich den Rest des Artikels hinter nach dem dem Klick…

read more »

Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 15.01.2013
Künstler: Jeff Lemire, Matt Kindt, Alberto Ponticelli, Tom Derenick
Art: A4 Hardcover (enthält die komplette Story)
Seiten: 148
Sprache: deutsch
Preis: 19,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Auch. Aber sollte man wirklich nicht, man verpasst einfach zu viel.
Rating: Niemand kann die in die Luft gestreckten Finger sehen, aber es sind 5 von 5

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini mit Leseprobe bei mycomics.

Es ist ein Tag wie jeder andere, als der mysteriöse John Griffen die Kleinstadt Large Mouth, mitten im Nirgendwo der USA, betritt. Er ist über und über in Mullbinden gewickelt und erweckt dadurch und auch durch seine scheue, zurückgezogene Art das Misstrauen der Bewohner. Jeder begegnet ihm mit Furcht und Skepsis – bis auf die junge Vickie, die von dem Neuankömmling sehr fasziniert ist. Man darf nicht vergessen, dass die Kleinstadt so spannend ist, dass man sie lediglich als die Heimat des größten Barschs der Welt kennt. Was aber niemand weiß ist, was sich wirklich unter den Mullbinden des Fremden versteckt. Ob es mehr ist, als man vermutet (oder gar weniger), mit welchen Problemen sich John Griffin auseinandersetzen muss und wie ich das alles fand, könnt ihr in folgender Review nachlesen.

read more »

Aber leider wird er nicht von Kevon Smith regiert worden, dafür aber schon in diesem Frühjahr erschienen sein. Mit dabei sind unter anderem die Stimmen von Neil Gaiman, Eliza Dushku und Jon Lovitz und wenn ich richtig sehe bestimmt auch Mark Hamill. Gekostet hat er $ 69’000 (höhö… 69) und ist vermutlich genau das, was dieser Welt gefehlt hat. Außer vielleicht ein zweiter “Dogma”, ein (ich glaube) dritter “Girls United” mit dem Cast aus dem ersten und irgendwie ein sinnvollerer Ablauf beim Bezahlen der Waren an der Kasse. Ich meine ich lege sie erst mühsam und aufwändig in meinen Wagen, dann lege ich sie auf ein Band und dann wieder in den Wagen. Das ist doch bescheuert. Keine Pointe. (via)

Ich glaube wir sind uns alle einig, dass es wichtig ist, irgendwas mit dem Computer anstellen zu können, was nicht gerade Zocken ist.  Im Idealfall ist es Programmieren und wer zumindest schon mal irgendwas damit zu tun hatte steht wesentlich weiter oben in meiner Gunst, als Menschen, dies ich davor komplett verweigern. Man muss natürlich keine Fachbegriffe kennen, aber wie der Film schon sagt, kann so ein kurzer Programmierkurs schhon dafür sorgen, dass man generell ganz anders mit Problemen umgeht. Statt die großen, erschreckenden zu betrachten, bricht man sie auf einfache hinunter und löst sie im Handumdrehen. Das ist Programmieren. Und wenn eines dieser kleinen Probleme ist irgendwo eine Stromspannung anzulegen, ist das große Problem vielleicht ein Roboter, der zu “Kling Klang” von Keimzeit tanzen soll.

Programmieren können ist wichtig, das ist klar und wenn man es ein bisschen kann, nicht mal unbedingt gut, kann man auch schon recht coole Jobs bekommen. Das Problem aber ist, und das verschweigt der Film natürlich, dass Coding nicht so glamourös und spannend ist, wie es hier gezeigt wird. Gut, mir macht es total Spaß und wenn ich ein schwieriges Problem gelöst habe, bin ich ziemlich aufgekratzt, voller Stolz und Energie. Aber ich bin auch nicht normal.

Fakt jedenfalls ist, dass Büros für Programmierer nicht so bunt und aufregend sind, wie es hier gezeigt wird. Programmieren ist auch viel lesen und hinter jeder cleveren Lösung stecken unzählige Misserfolge. Man wächst an diesen Misserfolgen und kann viel lernen, aber die Frustration ist manchmal schon sehr hoch. Vor allem, wenn man nur noch doof vor sich hinarbeitet, man eigentlich nicht mehr in der Lage ist, irgendetwas Cleveres zu bewerkstelligen, aber der Chef will, dass man noch weitere 3h im Büro ist.  Dann ist Programmieren auch im Internet herumgammeln, aber dann nennt man es Recherche. Leider bieten nur die wenigsten Firmen Snacks und kühle Getränke an. Oder Sofas. Oder Tonstudios. Oder Farbe an den Wänden.

Ich bekam mal Kekse als Dankeschön, weil ich sehr schnell eine sehr gute Lösung lieferte. Das war schön.

Ein Problem nämlich auch ist, dass die Arbeit von  Programmierern, Codern und Software Entwicklern einfach unterschätzt wird. Es funktioniert und sieht gut aus, das kann ja alles nicht so schwer sein, das geht bestimmt ganz schnell. Ihr kennt das. Aber ich will mich auch gar nicht darüber auskotzen, weil ich das genau so mag. Es ist kein Job, wo man mit Leuten reden muss und im Idealfall ist es ein Job, bei dem man eher später als früher anfangen kann. Außerdem ist es nichts, wo man körperlich arbeiten muss, denn der Zug ist lange abgefahren.

Der Film da oben will uns zeigen, dass Coden bunt und aufregend ist. Das ist es aber eigentlich nur, wenn man selbst ein bisschen eigenartig ist. Vermutlich braucht man auch gewisse masochistische Veranlagungen. Und wenn Will.I.Am mir erzählt, dass Coden wichtig ist, weil ja überall Computer sind, und dann lese, dass er da jetzt einen Kurs macht, höre ich nur, dass er einen recht guten Dozenten zu haben scheint.

Bill Gates nehme ich das allerdings alles ab. Der ist cool. Und es stimmt ja auch, dass Programmierklassen in Schulen angeboten werden sollten. Nicht unbedingt, weil wir mehr und bessere Programmierer brauchen (wir leben in Deutschland, dem Land der unglaublich gut ausgebildeten Facharbeiter), sondern weil die Kids heutzutage viel mehr Kompetenz im Umgang mit Computern brauchen. Aber das ist ein anderes Thema, dafür leider ein viel wichtigeres.

Mehr Infos und allen möglichen Krempel gibt es natürlich auf Code.org. (via)

Also wenn ihr bisher schon dachtet, dass diese Serie von Conan O’Brien großartig und wirklich witzig ist, dann liegt ihr natürlich richtig. Normalerweise hätte ich das Video hier der Komplettheit halber auch nur auf der Facebbook-Page dieses Blog gepostet, aber dann… dann war das einfach zu großartig, dass ich es mir nicht höchst prominent in diesen Blog klebe. Natürlich, klar, Conan ist ein bisschen weird, wenn es um ansehnliche Spielfigurinnen geht, aber das ist ja normal und sicher auch okay.
Bei der Stelle, wo Lorra (!) aber diesen Fluss hinunter getrieben wird – ich brach in schallendes Gelächter aus. Das ist auch der Grund, warum ich das sicherheitshalber mal als NSFW betiteln musste. Man weiß ja nie. (via)

Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 15.01.2013
Künstler: Jeff Lemire, Matt Kindt, Alberto Ponticelli, Tom Derenick
Art: A4 Softcover (enthält “Frankenstein Agent of SHADE” #1-9, Men of War #8)
Seiten: 228
Sprache: deutsch
Preis: 19,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Klassische Literatur macht im ÖPNV ja immer Eindruck
Rating: 3 von 4 jubelnden Armen

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini mit Leseprobe bei mycomics.

Frankensteins Monster kennen wir natürlich alle als die tragische Romanfigur, die das eigentliche Opfer der fragwürdigen Experimente seines Schöpfers war. Beim DC-Reboot, der sich heute noch “New 25” nennt, wurde allerdings auch eher mit einer neuen Orgin ausgestattet, die jetzt gesammelt bei Panini erschien. Wie Frankensteins Monster seine neue Hintergrundgeschichte zu Gesicht steht, wer das vierarmige Babe auf dem Cover ist und wie mir das alles gefiel, könnt ihr in folgender Review nachlesen.

read more »

Wenn ihr zu diesen Leuten gehört, in denen Spider-Man einen Großteil der Kindheit und Jugend bestimmte und ihr gern an ihn zurückdenkt und er für euch sowieso einer der größten Helden ist, dann macht euch darauf gefasst, dass das alles nach diesem Video ganz anders aussehen könnte. Fakten haben bisher noch jede Fiktion vermurkst und gerade bei einem Insekten-Mann stehen die Chancen ja echt gut, dass das alles ganz schön weird werden könnte. da sind abfallende Penisse echt noch das harmloseste. Also nein, eigentlich sind abfallende Penisse echt ziemlich derbe, aber Spinnen sind sowieso Ausgeburten der Hölle und echt hart drauf. (via René, der manchmal auch spinnt)