“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Monthly Archives: September 2014

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Der Papa von Harrison Sanborn ist in den 80ern mit einem Helikopter, an den eine Kamera montiert war, über die Vereinigten Staaten von Nordamerika geflogen, hat das gefilmt und irgendwie vergessen. Nun hat Harrison das gefunden, digitalisiert und mit dem “Ritt der Walkküren” von Richard Wagner… Moment mal. Gab es da nicht so eine Szene in “Apocalypse Now” in denen auch Helikopter… in Vietnam… Hm. (via Gilly, der da hoffentlich keine Assoziationen hatte)

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Es ist die klassische Geschichte einer typischen Freundschaft: Ein kleiner Junge findet einen Kampfroboter in einem Maisfeld, die beiden freunden sich an, der Roboter wird angegriffen und bringt alle um. Quasi wie “The Iron Giant”, nur eben in real gefilmt und vielleicht nicht ganz so freundlich. Leider eben auch viel, viel kürzer. (via)

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Nicht nur, dass das Bild da oben ein total schönes ist, das Toho da damals aufnahm, nein auch der Artikel, den der TokyoReporter dazu bringt! Darin geht es um Haruo Nakajima, der über zwei Jahrzehnte im Godzillakostüm steckte (also nicht durchgängig, eher so zum ersten mal in “Godzilla” von 1954 und zum letzten mal in “Godzilla vs. Gigan” 1972) und darin ein paar Schläge aus seiner Arbeit erzählt. Zum Beispiel diesen hier:

“At that time, there was an elephant from India called there called Indira and I observed how it walked,” Nakajima says.

Nakajima, who had already appeared in a number of Toho productions, including Akira Kurosawa’s “Seven Samurai,” observed that Indira lumbered around slowly by pressing the entire sole of its foot on the ground at once.

“So Godzilla’s style of walking came from an elephant,” he says.

Boom! Nerd-Trivia. Ein bisschen traurig, aber auch sehr inspirierend ist das hier:

Yet garnering respect in the industry for his work was not easy.

“Back then, people didn’t speak positively of suit actors,” he says. “There’d be whispers going aroud saying that working inside (a suit) is not an acting job.”

But Nakajima, whose last performance in his 12-film career in the franchise was in “Godzilla vs. Gigan” in 1972, took pride in the role.

“There was only one actor who could play Godzilla, and that was me,” he says.

Der Artikel ist leider viel, viel zu kurz und darf gerne als Buch erscheinen, das auch ‘Autobiografie’ im Titel tragen dürfte.

Weiter geht es dann hier. (via)

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Also wir reden hier über die Fernsehserie. Mit der Comicserie hat das nur so viel zu tun, als dass es in dem selben Universum stattfindet und vermuuuutlich vor den Geschehnissen in TWD spielen soll. Also quasi, wie das mit der Zombieseuche kam und wie die Leute sich so anfangs verhielten. Genaues weiß man da noch nicht, außer dass AMC einen Piloten geordert hat und auch Robert Kirkman daran mitproduziert. Aber das heißt bei einigen schwachen Staffeln ja auch nicht viel. Die Figuren sind jedenfalls, laut TV Line, wie folgt:

EAN CABRERA | A Latino male in his early 40s, Sean is a good man trying to do right by everyone in his life.

CODY CABRERA | Sean’s whip-smart and rebellious teenage son. Known as the angriest kid in town.

NANCY TOMPKINS | A thirtysomething single mom to two kids, Nancy looks like the girl next door, but there’s an edge to her.

NICK TOMPKINS | Nancy’s screwed up teenage son. He’s too old to stay home, too scared to flee.

ASHLEY TOMPKINS | Nancy’s mostly level-headed teenage daughter. Her ambition is in direct proportion to her older brother’s failures. She loves her mom but it’s time to get out of Dodge.

ANDREA CHAPMAN | A somewhat wilted flower child, fortysomething Andrea — yep, another Andrea! — has retreated to the outskirts of the city to recover after a horrible marriage.

Ich weiß nicht ob das meine Traumparty für dieses RPG wäre. (via)

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Joe Leisner ist geschätzte 80 Jahre alt und war über 60 Jahre lang Besitzer des Comicladens Comic Book Heaven. Am 30. Dezember 2013 schloß dieser Laden für immer und Joe erzählt hier ziemlich farbenfroh und direkt, warum das mit dem Comics irgendwie nicht mehr funktioniert, warum er den Laden jetzt doch endlich schließt und was eigentlich das Problem an diesem Business ist.

Gier. Es ist die Gier der Leute, um euch das kurz mal vorweg zu nehmen. Außerdem:

The farmers had the right idea. In the 30s, 40s and 50s, they put the comics in the outhouses, because they were rough paper. To wipe their asses. And that’s all comics are really worth. But in this country, because there’s so many wealthy people, they make junk worth money.

Irgendwie hat man das Gefühl, dass er den Kram eigentlich gar nicht mag und irgendwie daran hängen geblieben ist. So richtig traurig ist die Doku hier also nicht wirklich. Ein bisschen schon, aber es hält sich in Grenzen.

Vor allem, wenn er sich beklagt, dass tagelang niemand den Laden besuchte. Wenn man sich da mal ein bisschen umsieht, fällt mir auch ziemlich schnell auf, warum eigentlich. Hätte er es ein bisschen besser gemacht, hätte er es wesentlich besser gemacht. Einfach mal neue Kisten, vielleicht so vor zehn Jahren ein neuer Fussboden und ab und zu mal Streichen und er hätte vielleicht doch noch ein paar Kunden angelockt.

Aber gut. Zu ist zu. (via)

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Zwar machen sie das öfter, beispielsweise mit “Reservoir Dogs” und “Pirates of the Caribbean“, aber das Poster für Expedition 42 ist vermutlich das perfekteste. Von links nach rechts stehen da:

  • Terry Virts and Anton Shkaplerov as Zaphod Beeblebrox
  • Aleksandr Samokutyayev as Humma Kavula
  • Barry “Butch” Wilmore as Arthur Dent
  • Elena Serova as Ford Prefect
  • Samantha Cristoforetti as Trillian
  • Guest star: Robonaut, as Marvin the Paranoid Android

Astronauten sind eben doch nur sehr gut ausgebildete, heldenhafte, abenteuerlustige, die letzte Grenze erforschende, tollkühne Nerds. (via)

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Die Sesamstraße und ihre unglaublich tollen Parodien immer. “Star Wars” war total cool und “Der Herr der Ringe” sowieso, aber dass sie sich sogar hier rantrauen? Verrückt sind die! Verrrrückt! Hoffentlich meckern da jetzt keine Fangirls herum, denn allein die kurze Beschreibung zu der Parodie ist eine bessere Liebesgeschichte als “Twilight”:

Shortbredward is a yumpire with a cookie thirst and Belly is the girl who loved Shortbredward. The problem is that Shortbredward couldn’t control himself enough to share his cookies with Belly. Will Shortbredward ever learn to control himself or will Bacob the Wolf convince Belly to be with someone who has better executive functioning skills? Find out in Twilight: Breaking Cookie!

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Der letzte gute Couchgag war glaube ich der von Banksy. Der mit dem Einhorn, der chinesischen Fabrik und ihr wisst schon. Aber der hier von Don Hertzfeldt über Post-Humanismus ist völliger und ganz, ganz herrlicher Abfuck. Ihr kennt Don Hertzfeldt nicht? Ihr habt so viel verpasst und müsst euch ganz dringend durch seine Seite wühlen.

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Ach vergesst das. Schaut einfach direkt die Rejected Cartoons. Mit Kommentaren vom Meister. Ich bin glücklich.

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Ich weiß ja auch nicht, warum das so toll ist. Vermutlich, weil es so doof ist, in seiner Doofheit aber auch total konsequent ist. Konsequente Doofheit ist die beste Doofheit und generell sollte man sowieso viel mehr mit dem epischen Theme von “Game of Thrones” unterlegen. Müll rausbringen, zur Arbeit fahren, Kekse essen. Das macht das alles gleich viel weniger trivial. (via)

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Am Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering macht man sich nämlich auch so seine Gedanken, wie man die ganze Plasteproblematik in den Griff kriegen könnte. Was wir an Plastik verschwenden ist ja echt nicht mehr witzig, wobei ich das Problem da in erster Linie nicht in Deutschland sehe, obwohl wir da sicher auch unseren Teil zu beitragen. Auch, wenn es kaum noch Plastiktüten für Obst gibt, viel in Pappe verpackt wird und Plastiktüten an der Kasse jetzt öfter mal aus alternativen Rohstoffen hergestellt werden.

Shrilk ist da aber ein bisschen besonders. Das Zeug stammt nämlich zu einem großen Teil von sehr leckeren Meeresbewohnern, den Schrimps, ab und beinhaltet ein Protein der Seide (Silk, daher der Name) und das Video zeigt, wie gut das innerhalb kürzester Zeit verrottet. Das coole daran? Das Zeug ist massenhaft verfügbar. Genauer gesagt als Chitosan, einer Mischung aus den Schrimpschalen und Natriumhydroxid, was als Fungi- und Pestizid verwendet wird. Aber da hört mein Verständnis dann auch langsam auf und hoffe einfach mal, dass das auf Dauer ein adäquater Ersatz für nichtverweste Dinosaurier und Bäume ist.

Auf den Seiten des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering findet ihr dazu mehr Infos, wenn ihr mögt. (via)