LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Monthly Archives: Februar 2015

2015-02-27 20.13.51

Normalerweise schreibe ich keine RIP-Artikel, weil ihr ja einerseits sowieso mitbekommt, wer alles stirbt, und ich das zum anderen ein bisschen pietätlos finde. Aber wenn dann jemand stirbt, der mich irgendwie mein ganzes Leben lang begleitete, meine Kindheit prägte und den ich immer wieder gerne sah, dann muss ich darüber einfach ein paar Worte verlieren.
Dass ich ein Trekkie bin, habt ihr vermutlich schon mitbekommen, dass “Raumschiff Enterprise” aber zu meinen ältesten Erinnerungen gehört, vielleicht nicht. Tatsächlich ist es aber so und ich kriege auch die Umstände überhaupt nicht mehr zusammen, aber “Star Trek” hat mich im Allgemeinen immer irgendwie begleitet (nicht zuletzt als Wanddekoration, wie man auf dem Bild sehen kann). Vielleicht sollte man Leonard Nimoy aber nicht nur auf diese eine Rolle beschränken, war er doch auch Poet, Musiker, Regisseur, Kunstschaffender und vermutlich irgendwie ein Allesmacher. Aber selbst, wenn man ihn nur auf seine Rolle als Spock beschränkt, war er vermutlich der letzte, der das schlimm fand, war er immer freundlich und zuvorkommend zu seinen Fans. Ich kann mir vorstellen, dass das auch daran liegt, dass diese Rolle eben auch für viele, unter anderem auch mich, ein Vorbild war, eben weil man manchmal die Emotionen abschalten und die Logik ans Werk lassen muss.

Mit 83 Jahren darf man aber schon mal sterben. Es ist traurig für viele, aber das gehört genauso zum Lauf der Dinge, wie die x-te Wiederholung einer “Star Trek”-Serie im Fernsehen.

Er war und wird es immer sein – unser Freund.

Irgendwie wollten wir doch alle mal Filme machen. Und irgendwie wollten wir auch alle mal Indiana Jones sein (oder in Diana Jones – höhö). Drei Kids im Alter von 11 Jahren haben es 1982 aber tatsächlich gemacht und “Raiders of the Lost Arc” Frame für Frame nachgedreht. Allerdings haben sie sich kurz vor Ende verstritten (natürlich wegen eines Mädchens) und nach sieben Jahren die Produktion aufgegeben.
Jahre später hat es dann Eli Roth gefunden und seinem Freund gezeigt, der das so cool fand, dass sie das Band auf einem Festival zeigten. Nun finden sich die Freunde erneut zusammen, um die letzte noch fehlende Szene nachzudrehen.

It took them 7 turbulent years that tested their resolve, strained their friendships, and nearly burned down their parents house. They completed every scene except one… the airplane scene. 33 years later, the friends reunite to finally finish the childhood dream. But is it easier to film a whole movie as kids… or one scene as adults?

Das sind nämlich die Geschichten, die man sich echt nicht ausdenken kann. Okay, ein bisschen nach Spielberg klingt es schon, aber der hat außer mit der Inspiration nicht viel damit zu tun. Die Dokumentation (und vielleicht der Film) soll auf dem SXSW Film-Festival am 14. März aufgeführt werden und vielleicht, vielleicht kommt sie dann sogar zu Youtube. Mindestens aber auf die offizielle Seite zum Film. (via)

Wer “Little Big Planet” kennt, weiß, dass das da alles zuckersüß und total unschuldig ist. Sicherlich ist es auch witzig und erfordert ein gewisses Maß an Kreativität, aber vor allem ist es alles recht freundlich. Vor allem auch die gruseligen Stellen sind immer noch alle sehr nett. Nun hat das Studio Tarsier aber mit dem Trailer zu “Hunger” gezeigt, dass sie auch ganz, ganz anders können. Die Geschichte dreht sich nämlich um ein kleines Mädchen, das sich in einem Unterwasserlabyrinth wiederfindet, das von gruseligen Gestalten und noch gruseligeren Szenerien bewohnt wird. Das Spiel soll dieses Mal sogar für andere Konsolen und sogar den PC erscheinen. Wann ist noch ungewiss, aber dafür haben wir dann noch ein bisschen Zeit unseren Blutdruck auf die Reihe zu kriegen. (via)

Ich hatte ja jetzt schon wirklich lange kein CMV mehr hier, was vermutlich auch einfach an dem Wetter liegt. Im Winter gibt es halt nicht so viele Cons. Aber natürlich sind es wieder die Leute von Beatdown Boogie, die hier als erstes aufschlagen und ihre neusten Videos zeigen dürfen. Dieses mal von der Katsucon, die jährlich im Gaylord National Resort & Convention Center (hehehehehehe) in Maryland abgehalten wird. Unglaublich, wie gut diese Kostüme mittlerweile geworden sind. (via)

Mit “Frozen” hatte Disnep ja ziemlich gut bewiesen, dass sie Animationfilme einfach dominieren. Aber sie verdienen halt auch gerne Geld, wobei jetzt irgendwie das eine das andere bedingt. Deswegen ist es so klar, dass “Frozen” nochmal irgendwie fortgesetzt wird. Leider aber nur als Kurzfilm und viel leiderer noch als Vorprogramm zu “Cinderella”, von dem ich jetzt auch noch nicht so viel gehört habe.

Aber ey, der Film war super. Er war manchmal ein bisschen Unsinn, aber er war super. (via)

Download

Wenn ihr hier regelmäßig meine wöchentlichen Einkaufslisten lest, werdet ihr vielleicht wissen, dass ich “Sex Criminals” für einen der besten Comics der letzten zehn Jahre halte. Alle Preise, die die Serie bisher gewann und gewinnen wird, sind absolut gerechtfertigt und tatsächlich ist das auch einer der wenigen Comics, bei denen die Leserbriefseiten ungeheuer viel Spaß machen, eben weil sich da Menschen mit ihren Nöten und Eigenheiten (meistens geht es um Sex, um Orgasmen und ADHS) austauschen und sicher genug fühlen, offen darüber zu berichten, während Matt Fraction und Chip Zdarsky einfach nur Unsinn dazu erzählen. Oder auch nicht. Die machen das auf jeden Fall ganz toll.

Jedenfalls sind Matt Fraction (auch bekannt für “Hawkeye” (Review hier) und ODY-C (eine moderne Version der Odysseus-Sage (zb hier)) und Kelly Sue DeConnick (sie macht zb “Bitch Planet” (hier, hier und hier) nicht nur miteinander verheiratet, sondern auch mittleweile echte Größen im Comicbusiness. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man alles, was ab jetzt erscheint, von ihnen lesen kann, weil sie sich einfach so oft bewiesen haben. Außerdem sind das auch echt dufte Leute mit Mut zu neuen Dingen, einem guten Gespür für Trends und eben auch einem Grad an Feminismus, der eher Türen öffnet, als welche zu verschließen.

Und die beiden haben jetzt einen Zwei-Jahres-Deal mit Universal Television, bei dem eine “Sex Criminals”-Serie herausspringen soll. Der Titel klingt erstmal böse, aber eigentlich ist es ganz harmlos.

Die Story handelt nämlich von einem Paar mit ganz eigenen Problemen, aber was sie gemeinsam haben, ist, dass sie, wenn sie einen Orgasmus bekommen, für eine kurze Dauer die Zeit anhalten können. Diese Gabe nutzen sie, um Banküberfälle zu begehen, sich am Boss zu rächen oder einfach etwas Spaß zu haben. Dabei ist das aber kein Schmuddelheft mit viel Porn, sondern hat eher totalen Aufklärungscharakter und erklärt dem Leser die vielen Eigenartigkeiten der Sexualität, zeigt, dass seine gesunde Sexualität sehr wichtig ist, zeigt verschiedenste Spielarten auf eine sehr angenehme, freundliche Weise und handelt eben auch von ADHS, weil er darunter leidet. Eine ganz tolle Ausgabe war, als erklärt wurde, wie es sich anfühlt, wenn man die entsprechenden Medikamente einnimmt und menschlich einfach abstumpft. Das war irre großartig. Nicht so toll war das Panel, wo ziemlich detailliert illustriert wurde, wie ein Kind aus der Mumu kommt. Das war nicht so schön, aber irgendwie auch aufklärend. Ich hoffe die Serie hat dann auch solche, ich sag mal, aufklärenden und bewegenden Schockermomente und ist dabei ebenso charmant und erklärend, ohne von oben herab zu wirken.

TL;DR: Einer der besten Comics der letzten zehn Jahre bekommt eine eigene TV-Show und auch, wenn es um Sex geht, wird uns das, wie der Comic, hoffentlich zu besseren Menschen machen.

Same old, same old. Nachdem Maxine mehr oder weniger aus Versehen umgebracht hat, ist sie natürlich ziemlich down und versumpft in ihrem Spiel, findet dann aber Gleichgesinnte.
Und die Episode finde ich wirklich toll gemacht, einfach weil hier gar nicht (verständlich) gesprochen wird, das alles so symbolisch ist und die Musik auch echt passt. Und wenn ihr nochmal nachschauen wollt: Folge 1 und 2 findet ihr hier, Folge 3 hier, Folge 4 hier und Folge 5 da.

Saban, Produzent der Serie, findet das nämlich so doof, dass sie die NSFW-Version erfolgreich von vimeo entfernen konnten, während die abgespeckte, aber immer noch ziemlich gute, Version weiterhin bei Youtube auffindbar ist (zum Beispiel hier). Jetzt meldete sich aber Jason David Frank, der damals Tommy Oliver spielt und heute übrigens MMA-Fighter ist, zu Wort:

I know there’s a lot of fans out there that love it and all that stuff, but I’m just a PG-13 guy,” said Frank, who revealed he was approached last year to appear in the project. “The cuss words, the drugs, all this other stuff — it doesn’t fly with me. […] The problem is, they’re [the Power Rangers] still connected with adults and kids. The ‘Super Megaforce’ and ‘Power Ranges Dino Charge’ are still on Nickelodeon, and so you can’t take a brand like this and reboot it so dark and gritty. […] This still is a kids’ brand.

Auch ein Grund, warum Saban da so hinterher ist, das entfernen zu lassen, ist vielleicht, dass das Video bei Youtube aktuell über 11 Millionen Views hat, sie aber zusammen mit Lionsgate gerade daran arbeiten, ein eigenes Reboot für 2017 zu veranstalten. Vermutlich wird das dann aber nicht so düster sein. Leider. Erinnert sich noch jemand an den Kinofilm von damals? Mir tut es heute noch Leid, dass ich meinen Vati dazu ins Kino zwang. (via)

Okay, okay, musikalisch passt das vielleicht nicht immer so richtig zusammen, dafür sind die Szenen aber wirklich exquisit gewählt. Außerdem ist dieser blöde Witz so konsequent durchgezogen, dass man das hier einfach gut finden muss.

“Two worldwide bestsellers become… something else… Join Gandalf the Grey and Anastasia Steele as they wrestle with their inner demons and find… love?”

Adam Harum war es. Nicht, dass ich petzen will, aber er ist das kranke Genie dahinter. (via)

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Wenn wir uns zurück erinnern, manche von uns nur einige Stunden, andere von uns mehrere Jahre, dann ist die Schulzeit mitunter nicht die die einfachste. Mädchen (oder Jungs), die Noten, die Eltern – alles macht irgendwie Probleme. Wenn man jetzt allerdings Sam Alexander ist, kommt dazu noch die Verpflichtung hinzu als letztes Mitglied des Nova Corps jedem im Universum irgendwie helfen zu müssen. Und wenn man davon absolut keine Ahnung hat, kann das auch gehörig in die Hose gehen. Sogar soweit, dass man irgendwelchen Verbrechern ein mächtiges Raumschiff in die Hand gibt, die sich damit noch mächtigere Waffen unter den Nagel reißen wollen. Aber zum Glück ist da ja noch Beta Ray Bill.

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