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Mittlerweile gibt es ja nicht mehr nur einfach Spider-Man, das sollte bekannt sein. Es gibt einen Haufen Klone, einige Wesen mit einem Aliensymbionten, Spider-Men aus anderen Dimensionen, Spider-Women, Spider-Gwen, ein paar Robotoer und jetzt sogar auch einen Spider-Man aus der Zukunft, um den es in dieser kleinen Review gehen soll. Aber brauchen wir überhaupt noch einen Spider-Man? und was kann dieser, was andere nicht können?

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Nun, was kann der denn?

Was Miguel O’Hara, der aus der Zukunft stammt und in unserer Zeit gestrandet ist, beispielsweise nicht ist, ist einfallsreich, denn um nicht aufzufallen gibt er sich den Namen Michael O’Mara. Hier will er dafür sorgen, dass seinem Großvater Tiberius Stone nichts zustößt und agiert so ein bisschen als sein persönlicher Beschützer, was vor allem schwierig wird, wenn Roboter aus der Zukunft in die Vergangenheit reisen, um ihn zu vernichten, weil er eine Störung des Zeitstroms darstellt.
Als Spider-Man aus der Zukunft hat er natürlich auch ein paar praktische Gimmicks mitgebracht, die ihm seine Aufgabe gehörig erleichtern sollen. Darunter befindet sich ein Outfit, das er mittels seines Computers mit holografischem Interface in seinen blau-roten Spider-Man-Anzug oder in Alltagskleidung umwandeln kann – je nach dem, wie er es braucht. Was er leider nicht besitzt ist die Spider-Man-typische Schlagfertigkeit und seinen Humor, aber die beiden haben bis auf den Namen und den typischen Fähigkeiten eigentlich auch nichts gemein.
Jedenfalls führt Miguels pesönliche Agenda ihn im Laufe der Geschichte unter anderem auch in den mittleren Osten, wo er mit seinem Großvater Spider-Slayer (automatische Kampfroboter) an einen Despoten verkaufen will, was Miguel natürlich gar nicht zusagt, während sein Großvater natürlich das große Geld wittert. Eine Entführung von Terroristen, die Tiberius die Augen öffnen, und einen Angriff von Scorpion später, hat sich seine Meinung darüber natürlich grundlegend geändert und Tiberius sieht sich nicht mehr in der Lage dabei zu helfen ein Volk zu unterdrücken.

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Persönlich finde ich ja die Szenen, die sich irgendwie um seine Zeitreise drehen, noch am unterhaltsamsten, während der ganze Part im Mittleren Osten sich doch sehr nach dem ersten “Iron Man”-Film anfühlt. In jenen Parts kommt nämlich erst das wirkliche Alleinstellungsmerkmal der Figur zum Tragen. Sei es, wenn er mit dem Roboter aus der Zukunft streitet, dass er nicht einfach Leute töten kann, obwohl sie keinen großen Einfluss auf die Zukunft haben, oder wenn er seinem Love Interest sein scheinbares Zukunftsoutfit zeigt, obwohl es nur das ist, was sie sehen will. die ganzen Plaudereien mit seinem Computer sind auch ziemlich nett, aber als Charakter ist er doch ein eher unspannender Typ ohne wirkliches Profil. Es fühlt sich halt ein bisschen klischeehaft an, wenn er beispielsweise etwas zu forsch auf Leute reagiert, weil er scheinbar nicht weiß, wie man mit Leuten in der Gegenwart redet.
Optisch ist der Comic allerdings leider auch keine Wucht. Das Kostüm ist zwar ziemlich cool und auch das Design vom Scorpion gefühlt mir seiner eher roboterhaften Gestaltung ziemlich gut, allerdings sind die Figuren doch recht ausdruckslos und irgendwie wirkt vieles schlicht unmotiviert. Das passt allerdings zur Geschichte, die mich einfach auch überhaupt nicht begeistern möchte. Vielleicht kann man auch einfach sagen, dass es mittlerweile schon genug Spider-People gibt.

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Erschienen am: 23.06.2015
Seiten: 100
Format: Softcover
Original-Storys: Spider-Man 2099 (2014) 1-4, Amazing Spider-Man Annual (2014) 1 (II, III)
Autor: Peter A. David
Zeichner: Will Sliney
Preis: 12,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Spider-Man ist in jeder U-Bahn willkommen.
Rating: 2 von 5 Leute, die in der Zukunft keine Relevanz haben, fanden das gut.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar

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