Tschernobyls kaputter Reaktor bekam einen riesigen, neuen und mega coolen Strahlenschutz
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“The Procedure” ist ein Kurzfilm, der uns den puren Chocolate-Starfish-Horror (NSFW)
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“Mass Effect: Andromeda” – Hose auf, der erste Trailer ist da!
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Im Halloween-Kurzfilm “SPOOKY CLUB” planen lustige Gestalten den Raub des Schädels von Vincent Price
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back-to-the-future-day[1]

Heute ist ja dieser berüchtigte Tag, an dem Marty McFly endlich in der Zukunft ankommt, die genau jetzt unsere Gegenwart ist und schlagartig unsere Vergangenheit wird. Ein bisschen erschreckend ist es da nur, dass wir uns bei all der visionären Energie, die der Film mitbrachte, näher an den 80ern des Films befinden, als an deren Zukunft, denn wir haben keine fliegenden Autos, keine Motoren, die einfach mit Müll angetrieben werden können, keine Hoverboards und auch kein “JAWS 19” (das immerhin fast). Dafür können wir unserer Gegenwart/Vergangenheit aber immerhin zugutehalten, dass das Fax nicht mehr das erste Telekommunikationsmittel der Wahl ist. Dafür gibt es aber viel zu viele reiche Menschen und viel zu viel Gewalt und Kriminalität. Tatsächlich sind wir sogar näher an Biffs gruseliger Dystopie, als an der strahlenden Zukunft, die uns der Film versprach.

Im Zusammenhang mit den Werken von Asimov las ich mal irgendwo (nagelt mich da bitte nicht auf Quellen fest, aber die Theorie ist schlüssig), dass wir zwar auf eine Energierevolution hofften, die unsere Versorgungssorgen beseitigt, wir aber eine Revolution der Informationen bekamen. Wir haben demnach Zugriff auf unglaublich viel Wissen, sinnvoll oder -los, können uns weiterbilden, unterhalten, die Zeit vertreiben, schaffen es aber nicht unser weltweites Grundbedürfnis nach ausreichend Energie zu stillen, denn mit genügend Energie würden wir einfach alles schaffen und könnten uns gleichzeitig noch lustige Katzenbilder im Internet anschauen, während jeder von uns satt und zufrieden mit einem kleinen Fusionskraftwerk in der Gürtelschnalle auf seinem Hoverboard durch die Gegend düst.

Ich will aber eigentlich gar nicht so düster auf die Gegenwart und in die Zukunft blicken, gibt es doch mittlerweile hier und da interessante Projekte, welche die Welt durchaus verbessern könnten. Es gibt einen Trend weg vom Plastik aus Öl und hin zum Recycling, Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen und sogar mitunter zurück zum Glas, wobei dieser Trend auch eher in Mitteleuropa spürbar ist und von anderen Ländern eher müde belächelt wird. Aber er existiert! Regenerative Energien stehen auch nicht so richtig schlecht da und stünden vermutlich besser, wenn die Forschung mal ordentlich vorangetrieben und nicht von verschiedensten Stellen behindert würde, und generell finde ich den Ansatz ja auch gut, eher Energie zu sparen zu wollen.

Eine bessere Akkutechnik würde aber vermutlich dennoch einige unserer Probleme beheben.

Aber eigentlich wollte ich ja über “Back to the Future” reden. Ja, super Filme. Michael J. Fox sieht besser aus als seine Zukunftsprojektion und Christopher Lloyd lebt zum Glück auch immer noch. Viel wichtiger, als das, was die Filme falsch vorhergesehen haben, ist aber, dass sie ihren eigentlichen Job als Kunstwerk total erfüllt haben. Sie regten zum Träumen an und zeigten uns, was sein könnte, bewegten die Leute Dinge aus den Filmen nachzubauen und sind heute einfach Feel Good Movies, die man eben einfach schaut. Trotz ihrer zahlreichen Logikfehler tun sie gut, machen immer wieder Spaß und sind eben Filme aus unserer Kindheit (oder Jugend, ihr alten Säcke), als alles noch ein bisschen einfacher war. Vermutlich schauen wir heute alle irgendwann im Laufe des Tages den zweiten Teil der Serie, manche schauen vielleicht sogar alle drei und ganz wenige tun sich auch noch ein paar Folgen der Zeichentrickserie an (es gibt auch ein Telltale-Spiel, wa?), und fragen uns, wann verdammt nochmal endlich Hoverboards im Handel erscheinen.

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