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Happy Rebirth-Day, DC Comics!
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comic haul april 2016

Ihr merkt es ja selbst: Dieser Artikel hat irre lange auf sich warten lassen. Das liegt aber einfach daran, dass mir da eine re:publica dazwischen kam, zu der ich weder wirklich lesen noch schreiben konnte. Viel tragischer ist aber, dass dieser Haul, wenn man es so nennen kann, einfach total umfangreich und groß war. Das war ein Versehen, aber ich wollte dann doch nichts wieder zurücklegen und habe zähneknirschend eine große Anzahl hart verdienter Credits auf den Ladentisch gelegt. Nein, so eigentlich auch nicht, denn schließlich ist das immer noch ein Hobby und jeglicher Druck, der da entsteht, kommt von mir und wenn ich es nicht wollte, würde ich es nicht tun. So einfach ist das. Und ich bereue nichts und Nudeln kann man ja auch mal vier mal die Woche essen.
Dafür habe ich ein paar neue Comics entdeckt, alte werden fortgeführt, ganz alte enden langsam und eigentlich ist doch alles ganz schön toll. Und wie immer hier eine kleine Zusammenfassung, um euch die Lesearbeit zu ersparen (ACHTUNG; SPOILER! ÜBERALL!):

Daredevil #6: Elektra und Daredevil sind in einem Comic immer eine spannende Kombination.
Dark Knight III: The Master Race #4: Zu viele Supermenschen sind gar nicht super, für einen Comic ist es aber okay.
Divinity II #1: Russische Kosmonauten werden zu gottgleichen Wesen featuring Putin. Das klingt nach Spaß, ist es auch!
Faith #4: Das finale einer Serie mit toller Idee und ziemlich okayer Umsetzung.
The Flash #50: Beim Flash bin ich leider nicht objektiv. Im Großen und Ganzen mag ich ihn so.
Huck #6: Das Finale einer typischen Serie von Mark Millar.
Karnak #3: Soll’n ditt?
Sex Criminals #15: Beste. Comicserie. Der. Welt.
Superman: American Alien #6: Dass es gerade Max Landis ist, der frischen Wind in die Figur des Superman bringt ist… wenig überraschend. Aber toll.
The Unbeatable Squirrel Girl #7: Choose your own adventure! Aber nicht schummeln (Eisner, ick hör die trapsen)
Tokyo Ghost #6: Typischer Remender-Comic. Ein bisschen anspruchsvoll, aber wenn man sich drauf einlässt, ziemlich cool.

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Daredevil #6 – Charles Soule, Matteo Buffagni – Marvel Comics – 27. April 2016 (Preview)

“PRACTICE TO DECEIVE” STARTS NOW!

• Hell’s Kitchen knows no fury like an assassin scorned. Though Matt Murdock has somehow managed to hide his identity from the entire world, there are parts of his past he cannot escape.

• Elektra Natchios, is back in the Big Apple and she’s got a score to settle with The Man Without Fear!

Ich muss bei dem Namen Natchios immer ein bisschen lachen, aber ansonsten ist der Comic wirklich erstaunlich tiefsinnig. Irgendwie kam es ja so, dass sich niemand mehr daran erinnern kann, dass Matt Murdock in Wirklichkeit Daredevil ist, aber ich weiß auch nicht mehr, wie das kam. Offenbar war das so gut gemacht, dass ich es auch vergessen habe, oder ich hab die ein oder andere Ausgabe verpasst. Es ist ein bisschen merkwürdig.
Jedenfalls denkt Elektra nun, dass sie gleichzeitig etwas mit Matt und Daredevil hatte, was sie also zu einer Betrügerin macht. Die arme. Und jetzt will sie auch noch Daredevil töten, weil das offenbar auch dafür sorgte, dass sie ihr Kind verlor. Ich verstehe wirklich nicht viel, aber Daredevil und Elektra haben immer eine sehr spannende Dynamik, wodurch die Comics echt viel Spaß machen.

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Dark Knight III: The Master Race #4 – Brian Azzarello, Frank Miller, Andy Kubert, Klaus Janson – DC Comics – 27. April 2016 (Preview)

The Master Race will rise. Cities will fall. Bruce Wayne is dead. What will the heroes of the world do to save it?

Prinzipiell gibt es eine Schlacht zwischen den aus Kandor befreiten fanatischen Kryptoniern und dem Rest der Welt, wobei der Rest der Welt halt echt in die Röhre schaut. Vor allem, weil sich die Kryptonier auch gegenseitig als lebende Bomben benutzen, was halt echt wieder zu der leicht merkwürdig rassistischen Art von Frank Miller passt. Aber gut. Man muss halt wissen, was man hier liest. Aber nett ist es ja trotzdem, weil eben auch Superman nicht wirklich viel Sonne sieht, wenn mir dieses Wortspiel erlaubt ist. Dafür ist seine Tochter aber ziemlich irre, was recht witzig ist.

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Divinity II #1 – Matt Kindt, Trevor Hairsine, Ryan Winn – Valiant Entertainment – 20. April 2016 (Preview)

At the height of the Cold War, the Soviet Union – determined to win the Space Race at any cost – green lit a dangerously advanced mission. They sent three cosmonauts farther into space than anyone has gone before or since. Handpicked orphans with no connections to Earth, trained as devout Communists, and restricted from having families, they became lost in the stars and encountered something unknown… Something that changed them.

Long thought lost and erased from the history books, Abram Adams was the first to return, crash-landing in the Australian Outback. The few that have been able to reach him believe him to be a deity. They say he can bend matter, space, and even time to his will. But, even with seemingly limitless power at his fingertips, he is concerned only with the secret love he hid away from his superiors and the unborn child he never had a chance to meet.

Now, Myshka, the female co-pilot of the group, has also returned to Earth…but, unlike Abram she had no secret family. Unlike Abram, she still believes in the Communist ideal. And, unlike Abram, she intends to play a very real role in the return of Soviet glory.

Earth is about to meet a new god. And she’s a Communist. How long can it be before the nations of Earth bend before DIVINITY?

Diese Serie baut auf einer anderen auf, die passenderweise “Divinity” hieß und von einem Kosmonautenteam handelt, das in den Weiten des Alls verloren ging, wobei einer versehentlich gottähnliche Kräfte erhielt, die Erde angriff und vernichtet wurde. Das wird ziemlich genau so nochmal in jener Serie erwähnt, wo eigentlich wieder genau das gleiche passiert. Diese Kosmonauten wurden nämlich ins Weltall geschickt, um der ehemaligen UdSSR einen entscheidenden Vorteil gegenüber der USofA im Rahmen des kalten Krieges zu bringen. Es klappte nicht so richtig, aber nun setzt sich die andere Kosmonautin eben jener Quelle göttlicher Macht aus, schnallt sich ihren verbliebenen Kollegen vor das Raumschiff, bzw baut eines aus ihm (es ist weird) und kehrt zur Erde zurück, wo sie von einem bereits auf sie wartenden Vladimir Putin erwartet wird.
Alles in allem ist das sehr, sehr spannend und auf absurde Art auch witzig. Ich bin echt mal gespannt, wie sie die Autoren die Sache mit Putin regeln wollen, ohne am Ende in einem russischen Gefängnis zu landen.

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Faith #4 – Jody Houser, Francis Portela, Marguerite Sauvage – Valiant Entertainment – 27. April 2016

Outnumbered, outgunned, and out of time – but never out of Faith!

Mild-mannered blogger by day and aspiring superhero by night, Faith Herbert never imagined she’d find herself at the center of a story like this! Pursued by the agents of a stealth extraterrestrial invasion at every turn, this former Harbinger Renegade is about to realize that Earth needs a new kind of hero to save the day.

Bisher erfuhren wir, dass sich irgendwelche Aliens auf der Erde breit gemacht haben und so einige wichtige Schlüsselpositionen in unserer Gesellschaft besetzt haben. Das ist an sich auch kein Problem, weil das so schon seit vielen, vielen Jahren geht, nur haben einige der Aliens beschlossen, dass die Menschen vernichtet werden müssen. Auc hein Alien ist die Darstellerin aus Faiths Lieblingsserie, die sie in ihrer Funktion als Blogger bei einem hippen Onlinemagazin interviewen soll, auch einer dieser Aliens ist, der sie über alles wichtige informiert. Na ja, am Ende schlagen Faith, ihr Ex-Freund und dieser Alien einige andere Alienköpfe ein und eigentlich ist alles gut – nur dass Faiths Arbeitskollegen jetzt von ihrem Alter Ego wissen, sie aber trotzdem immer noch gleich behandeln. Der Status Quo ist also wieder hergestellt. Das war knapp.
Ich glaube die ganze Welt findet diesen Comic ziemlich gut, weil die Hauptfigur ein bisschen feister ist, das aber nicht so richtig thematisiert wird. Sie ist ja trotzdem eine Heldin, nur halt in dick. Das ist auch cool und alles, wäre der Comic an sich doch nur nicht so trivial. Das ist durchaus ein bisschen schade, weil man mit dem Körperthema echt etwas hätte machen können. Aber vielleicht ist es auch gut so, wie es ist.
Tatsächlich kam diese Miniserie hier so gut an, dass “Faith” jetzt erstmal fortgesetzt wird. Das ist auch in Ordnung so, weil der Charakter ja auch wirklich sehr sympathisch und interessant ist, benutzt sie doch popkulturelle Anspielungen, wie sonst nur John Chrichton in “Farscape” (puh). Es macht schon alles sehr viel Spaß, aber es hätte ruhig auch ein bisschen mehr sein können.

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The Flash #50 – Van Jensen, Jesus Merino, Paul Pelletier, Scott Hanna – DC Comics – 20. April 2016 (Preview)

In our massive 50th issue, The Flash must win back the trust of Central City! But to do so, he needs to outrun the police force that’s been charged with bringing him down—with the awesome power of the Rogues behind it all

Also man merkt schon ziemlich krass, dass es hier langsam auf das Finale hinausläuft, steht doch bald der Reboot an. Da kann man den Flash auch schon mal von den Rogues fassen lassen. Klar, dass er dann auch irgendwie befreit wird und alles ist ganz spannend und aufregend, aber irgendwie… ach, ich mag Reboots einfach nicht.

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Huck #6 – Mark Millar, Rafael Albuquerque – Image Comics – 20. April 2016 (Preview)

Huck and Orlov’s final showdown!

Es ist ziemlich witzig, weil sich hier natürlich wieder alle irgendwie prügeln. Klar, es ist ja auch ein Comic von Mark Millar und wenn es da nicht ganz viel Gekloppe gibt, dann weiß ich ja auch nicht. Aber es ist auch ein bisschen clever, weil der leitende Wissenschaftler, der unsere beiden Meta-Wesen behandelte, dazu gebracht wird, alles über Wissenschaft zu vergessen. Und weil er sonst nichts hat, muss er dann eben am Ende an einer Tankstelle arbeiten. Offenbar braucht man dazu ja nicht viel. Aber es ist ein netter Bogen, hatte doch Huck eingangs auch an einer Tanke gearbeitet.
An sich war die Serie allerdings sehr, sehr nett. Es war zwar genau das, was man erwarten konnte und es geschah nicht viel unvorhersehbares, aber es war alles wirklich durchaus nett. Und wie das mit Millar-Comics eben so ist, wird das bestimmt auch bald verfilmt. Na ja.

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Karnak #3 – Warren Ellis, Roland Boschi – Marvel Comics – 20. April 2016 (Preview)

• Just when you thought Karnak couldn’t get more intense and insane, it does.

• The trail left by the kidnapped Inhuman gets nuclear and Karnak is caught in the mushroom cloud.

Ich mag diese Figur erstaunlich gerne. Er wandelt irgendwie zwischen den Inhumans, ohne selbst einer zu sein, steht ein bisschen auf Gewalt, weil er das halt gut kann, macht Dinge kaputt, weil er das auch gut kann, und ist an sich relativ absurd. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass in der Serie nicht viel mehr passiert. Er sucht irgendwie ein Kind, dass von einer Organisation als der Messias gehandelt wird, aber mehr als deren Jünger zu verkloppen, passiert hier irgendwie nicht. Gut, es ist schon etwas komplexer und sicherlich auch clever, wie man es von Warren Ellis gewohnt ist, aber ein guter Ellis ist das leider auch nicht.

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Sex Criminals #15 – Matt Fraction, Chip Zdarsky – Image Comics – 27. April 2016

Sagte ich euch schon mal, wie sehr ich diese Serie liebe? Nein? Ihr solltet sie alle lesen. Alle. Ihr mögt gar keine Comics? Scheiß egal, lest das. Es wird euer Leben verbessern, weil euch der Comic immer wieder auf sehr lustige und unterhaltsame Weise vorhält, dass ihr alle absolut normal seid. Egal, welche sexuelle Spielart ihr bevorzugt, solange euer Partner da mit macht und das alles legal ist (wie man das immer extra betonen muss), ihr seid normal und so wie ihr seid, seid ihr prima.
Jetzt gibt es da sogar einen Charakter, der schon eine Weile dabei ist, der Gynäkologe ist. Da sollte man meinen… aber mitnichten! Er ist so vanilla, dass er es anfangs noch witzig fand. Nun hat er aber eine Freundin, die schon so einiges erlebt hat und genau das nagt an ihm, weil er da einfach nicht so mithalten kann und will, was natürlich in einem totalen Streit und in einer Schlussmachung endet. Dieser Comic ey…
Darüber hinaus gibt es immer noch die Sex Police, die es auf Suzie und John abgesehen haben. Eine verführt sogar seinen Psychologen (sie kann beim Orgasmus auch die Zeit anhalten) und stiehlt ihm seine Akten, aber selbst diese Schurkin wird vermenschlicht, da sie eigentlich eine normale Hausfrau und Mutter ist, aber offenbar versehentlich doch Gefühle ins Spiel brachte. Niemand hat es hier leicht.
Und dann will Suzie auch keine Banken mehr ausrauben, was John zuerst für eine Schlussmachung hält und… sagte ich euch schon, dass das vermutlich der beste Comic der Welt ist? Wenn jemand behauptet, dass Comics die Welt verbessern können, nehmt diesen hier als Beispiel.

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Superman: American Alien #6 – Max Landis, Jonathan Case – DC Comics – 20. April 2016 (Preview)

Pete Ross and Kenny Braverman take a trip to Metropolis to catch up with their old friend Clark Kent, only to find that the “Superman” phenomenon has taken the city by storm! As Clark’s alter ego grows more famous, so do Pete’s concerns, and the rising tensions between the two friends inadvertently result in an epic encounter of an extraterrestrial nature!

Tatsächlich wird diese Miniserie einfach immer nur besser. Wir machen wieder einen Sprung nach vorn, in eine Zeit, in der Superman schon der Held von Metropolis ist. Clark wird hier von seinen Freunden besucht, die auch über ihn Bescheid wissen, und sich total um ihn sorgen, weil er nicht mehr so richtig an ihren Leben teilnehmen kann und will. Er bekam nicht mit, dass der eine verheiratet ist, und verstreitet sich mit dem anderen, weil er behauptet, Clark sei ziemlich abgehoben. Wie halt ist, wenn man die Welt retten muss.
Im Zorn fliegt Clark einfach weg und versucht zum Mond zu kommen, wo er von zwei Green Lanterns aufgehalten wird: Abin Sur und Tomar Re. Die beiden waren ja einst die GLs des Sektors 2814, bevor es Sinestro und später Hal Jordan wurden. Das ist ein nettes Detail, zumal die beiden auch viel mächtiger als Supes sind.
Was Max Landis sich immer zu Superman ausdenkt, ist wirklich sehr, sehr angenehm und tut richtig gut. Es ist schön, dass er es ein bisschen verstanden hat, wie Superman funktioniert, und es macht Spaß, diese Entwicklungen zu lesen. So sehr oder wenig canon sie auch sein mögen.

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The Unbeatable Squirrel Girl #7 – Ryan North, Erica Henderson – Marvel Comics – 27. April 2016 (Preview)

a) This special issue, called “BE THE UNBEATABLE SQUIRREL GIRL,” puts YOU in control of THE MOST POWERFUL CHARACTER IN THE MARVEL UNIVERSE. Will you fight crime and save the day? Or will you be a complete jerk and use her powers to tell everyone off?

b) I’m serious: these are actual choices, and you have to make them RIGHT NOW? To be Squirrel Girl and fight crime, turn to c). To be Squirrel Girl and be a jerk instead, turn to e).

c) Well, you’re in luck vis-a-vis crime-fighting, because Squirrel Girl is going to be facing off against SWARM, a bad guy made out of bees! And that’s not all. To learn more about the other bad guys she can face, turn to d)! But if INSTEAD you’d like to stop reading this and get excited about this book and maybe order it, please: feel free!

d) Nice try, but we’ve got to keep SOME surprises for the book! You decide to definitely buy this comic and see who they are. THE END.

e) What? No, why would you even want to be a jerk? Geez, man, maybe this ISN’T the comic for you. Turn to b) and answer better this time!

Hatten wir uns nicht schon darauf geeinigt, dass Squirrel Girl einfach gerade einer der besten Comics ist, der gerade von den großen Publishern auf dem Markt ist? Nein? Sollten wir aber, weil es leider einfach so ist.
Das beweist auch wieder diese Ausgabe hier, in der Ryan North das typische Format des Comics aufbricht und aus der Geschichte eine Art “Choose your own adventure” macht. Man muss hier nämlich zwischen verschiedenen Strängen entscheiden, wie sich die Geschichte entwickeln soll. Sicherlich sind die Möglichkeiten etwas beschränkt, hatte man doch nur eine bestimmte Anzahl an Seiten zur Verfügung, aber was North sich hier ausgedacht hat… ich würde es gern genial nennen, weil danach fühlt es sich auch ein bisschen an. Die Geschichten sind okay bis trivial, aber dabei total meta und das ganze hin und her blättern macht halt auch einfach Spaß. Es ist eine echt schöne, tolle und ganz schön tolle Ausgabe geworden.

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Tokyo Ghost #6 – Rick Remender, Sean Gordon Murphy – Image Comics – 20. April 2016 (Preview)

Flak world’s new CCO, Davey Trauma, is making some changes to The Isles of Los Angeles more to his suiting. How could it get any worse? You’ll see. Constable Led Dent returns to his brutal beat, but he’s haunted by a ghost from Tokyo.

Falls irgendjemand dachte, dass Geschichten ein Happy End haben müssten, sei hier eines besseren belehrt. Tokyo konnte nicht gerettet werden, Led ist wieder abhängig von seinen Medien und sowieso ist alles ganz schön kacke für alle. Aber wenigstens gibt es immer noch Terroristen, die die Gesellschaftsordnung gefährden und weil Led sich sehr dadurch hervor getan hat, dass Tokyo kultiviert (oder eher mit einer Bombe entkultiviert) werden konnte, darf er diese Terroristen jagen. Und töten. Das ist sehr unterhaltsam.
Dafür erfahren wir nun, weshalb der Comic genau diesen Titel trägt – Leds Ex-Freundin ist der Tokyso Ghost, weil sei die Bombe überlebte und nun… kämpft? Gegen Led, gegen die Gesellschaft, gegen alles. Es ist ein bisschen traurig, aber puh, es ist auch packend.

Es gibt 5 tolle Kommentare:


#1
principe
19. May 2016

Einmal mehr vielen Dank für deine Arbeit. Total very much appreciated. Dass sich keiner erinnern kann, dass Matt Murdock Daredevil ist, finde ich auch seltsam. Und was ist mit Foggy? Noch ganz warm bin ich mit dem aktuellen DD nicht, aber die Zeichnungen sind schon ziemlich gut.


#2
22. May 2016

oh gott, das erinnert mich gerade daran, dass ich hier schon das zweite Sex Criminals rumfliegen hab und immer noch nicht gelesen habe…ups…mach ich gleich. Nach Mrs. Deadpool und nem Prinzessin Leia Comic 😀
Danke für deine Review! Die Daredevil Serie guck ich mir evtl. mal genauer an.


#3
23. May 2016

@principe: Bitte gerne, danke für’s Lesen! 😀
Stimmt, aber gab es da nicht irgendwie in der aktuellen Serie eine kurze Stellen, in der sie erzählten, dass die beiden sich nicht mehr verstehen? Ich finde das alles auch sehr, sehr verwirrend.

@Frau DingDong: Oooh, lies das mal, ich liebe diese Serie so sehr (falls das hier noch nicht so rauskam :D) Sind in den Trades eigentlich auch die Leserbriefe mit abgedruckt?


#4
principe
28. May 2016

Marco, du hast natürlich völlig recht bzw. bin ich zu blöd mir was zu merken (Oder DD hat auch mich total cool gelackmeiert). Habs jedensfalls nochmals gelesen und DD hat’s tatsächlich irgendwie geschafft, dass keiner mehr weiß wer er ist (bis auf Foggy). Sehr mysteriös und bin gespannt, wie sich das aufklärt und wer und was da noch so alles ohne jede Erinnerung aufkreuzt. Kann geil werden, so dass ich wohl dran bleibe.


#5
17. June 2016

@principe: Moment mal… kann es vielleicht sein, dass wir das als Leser auch gar nicht wissen können, weil er uns auch manipuliert hat? Puuuuuuh 😀

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