“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Monthly Archives: Mai 2017

Ich muss gestehen, dass ich funk, ein Online-Angebot für Jugendliche des ZDF, nie so richtig auf dem Schirm hatte. Vermutlich, weil ich auch einfach schon älter als die Zielgruppe von 14-29 bin. Nun arbeitet aber meine liebe Mika (sie kann ganz toll zeichnen und bringt immer leckeren Wein mit) an “Girl Cave”, einer von funk produzierten Webserie, mit, weswegen das alles in meinen Fokus geriet.

Ich bin ehrlich, das hätte mir schon gereicht, um euch davon zu erzählen, aber nachdem ich jetzt die erste Folge sah, bin ich tatsächlich gehooked (sagen das die Kids heutzutage so?). Die Story handelt nämlich von drei 16-jährigen Freundinnen Julija, Caro und Zada, ihrem Leben in der Kleinstadt (man könnte es auch Dorf nennen), ihrer durchaus spürbaren Außenseiterrolle in der Schule und dem plötzlichen Tod von Julijas abwesender Mutter, die ihr ein geheimnisvolles Buch hinterlässt.
Sicherlich wirkt die Schauspielerei der Mädels hier und da etwas ungelenk, aber tatsächlich ist das auch genau Teil des Charmes der echt herzlichen Produktion. Ich mag hier echt vor allem die Szene, in der Julijas Vater ihr die Nachricht überbringt (es hat eine gewisse Absurdität), das alles mit dem trockenen Notar und der Beerdigungsstalker ist auch eine echt lustige Idee.

Shit, ich bleib dran.

Und das könnt ihr auch! Auf dem YT-Kanal zur Serie erscheint nämlich noch die nächsten sieben Freitage jeweils eine neue Folge, während auf einem dazu passenden Tumblr alle Social-Media-Aktivitäten gesammelt werden. Beispielsweise wird es auch zu jeder Folge Artworks bekannter Zeichnerinnen (hier zum Beispiel von der hochgeschätzten Sarah Burrini) geben und jede Folge bekommt eine eigene Spotify-Playlist. Eben das volle Programm. Vielleicht gibt es auch einen WhatsApp-Newsletter, aber um das zu wissen bin ich wirklich zu alt.

Und nun erstmal sicherheitshalber einen Gute-Laune-Keks.

Milo Manara, vor allem bekannt für seine hübschen Zeichnungen einer Frau mit immer unterschiedlichen Frisuren (puh) dürfte euch hier und da sicherlich schon aufgefallen sein. Einerseits vielleicht eben wegen jener Frau, andererseits aber sicherlich auch wegen der Reaktionen auf seine Zeichnungen, die oft von fehlendem Realismus, eigenartigen Posen und purem Sexismus erzählen. Aber gut anschauen kann man sich das ja schon, das muss man zugeben.

Nun gibt es gerade in Rom eine Ausstellung mit seinen Werken, die “Macromanara”, und zuvor fand dort das Arf!-Festival statt. Zu letzterem ließ man Manara Bustickets gestalten, die nicht nur tatsächlich auch benutzt und entwertet werden konnten, sondern auch auf 25’000 Stück limitiert sein sollen.

Einen Bustickettrailer gibt es auch. Die Welt ist absurd, aber wenigstens haben wir Milo Manara als Konstante. (via)

Tatsächlich gab es auch schon Momente, in denen mich HTML am Kopf kratzen ließ, aber ich empfand es irgendwie nie als Buch mit sieben Siegeln. Okay, ich bin auch gelernter Informatiker (oder wie ich gerne sage: richtiger Informatiker) und hatte schon wesentlich ernstere Probleme, als einen Slash zu vergessen, aber wenn Satan mir etwas beibringen möchte, höre ich natürlich zu. Danke Satan. Danke für alles. Auch mal so im Allgemeinen. Guter Typ. (via Maik – das M steht für Metal)

Es ist so großartig, weil es eben nicht die wirklichen Filme zeigt, sondern alles, was irgendwie damit zu tun hat und in seiner Zeit vielleicht ganz cool war, heute aber auf eine ganz charmante Weise völlig absurd wirkt. Wir reden hier über Aerobik, Fan-Filme, merkwürdige Interviews – es ist ein Sammelsurium von Star-Wars-Großartigkeit.

A humorous archival journey thru the last 40 years of the Star Wars phenomenon just in time for the 40th anniversary of A New Hope. We hope everyone will enjoy it…from the biggest fan to someone who’s never even seen a Star Wars movie.

Also nehmt euch heute mal den Abend frei, öffnet ein oder zwei Flaschen Wein und lernt Genuss. (via)

Natürlich sind in bisher sechs ausgestrahlten Staffeln von “Game of Thrones” weitaus mehr Leute gestorben, als wir hier zu sehen bekommen, aber der sterbende Soldat #32 ist an dieser Stelle auch nicht so wichtig und nicht wirklich dramatisch.
Hannes Sommer hat hier jedenfalls 150 Stunden lang die wichtigsten, mittlerweile mehr oder weniger toten, Figuren gezeichnet und lässt sie in einer tollen Montage in nur einem Take erneut sterben (oder wieder auferstehen) und es ist alles wirklich, wirklich großartig. Vor allem eben auch, wie er diese eine schwierige Stelle handhabt, die uns allen irgendwie Schmerzen bereitete. (via)

Tatsächlich ist das nämlich ein Fanfilm, was man ob des hochwertigen Looks echt nicht glauben kann. Es sieht alles so gut aus, als wäre das wirklich ein weiterer Film, bei dem J.K. Rowling ihre Finger im Spiel hat. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um eine Non-Profit-Produktion, die zwar sehr viel Geld sammelt, aber alles in den Film steckt. Laut eines Statements von Tryangle Films bei Buzzfeed haben sie sogar das Okay von Warner Bros. bekommen den Film einfach so bei Youtube veröffentlichen zu dürfen. Was ist da denn auf los? Sind Leute auf einmal cool geworden? Man mag es kaum glauben.

What made Tom Riddle become Voldemort? What happened in those years, and what really went down at Hogwarts when he came back? There are some clues in the books which have not been transposed at all in the movies, but a lot goes unspoken. This is the story we want to tell: the rise of the Dark Lord before Harry Potter and his first demise.

Tatsächlich bin ich, obwohl ich nicht alle HP-Filme sah und mich an noch weniger erinnere, doch ziemlich angetan und gespannt. Der Film will sogar schon im Oktober diesen Jahres erscheinen. Hoffentlich bleibt Warner Bros. cool mit allem. (via)

Falls ihr euch diese erschreckend konkrete Frage schon immer gestellt habt, habe ich hier genau das Video für euch. Allerdings ist es bestimmt auch interessant, wenn ihr es stöbernd entdeckt habt, denn tatsächlich stellen die Leute in Yuasa, einer Stadt in Japan, seit 750 Jahren auf traditionelle Weise Sojasauce her, was irgendwie erschreckend ineffektiv aussieht. Vermutlich ist diese Sichtweise auch der Grund, warum wir heutzutage eher braunes, salziges Wasser als Sojasauce verkauft bekommen.

In the 13th century, a Japanese priest returned from a trip to China and settled in the small, coastal town of Yuasa in Japan’s Wakayama Prefecture. He brought with him several new skills that he had learned from the Chinese, including a process for making miso (a soybean paste). The liquid byproduct of this miso-making process was eventually adopted by the people of Yuasa as a condiment of its own—giving birth to what we know today as soy sauce.

Wer hat’s erfunden? Die Chinesen natürlich. (via Gilly, der natürlich weiß, dass nicht jedes braune Wasser Sojasauce ist)

Bei Neill Blomkamp wurde es ja leider nichts mit seiner Interpretation des “Alien”-Stoffes (immer noch sehr schade, weil Ridley Scott einfach nicht aufhören will), weswegen er sich offenbar ein neues Projekt suchte und die Oats Studios gründete. Damit will er aufstrebenden Filmemachern helfen, die gerne politisches Sci-Fi machen wollen, wie er es mitunter damals mit “District 9” tat. “Volume 1” soll nun der erste Kurzfilm des Studios werden und sieht genau wie etwas aus, was ich aus dem Filmstudio von Neill Blomkamp erwarten würde. Ziemlich geil auch, aber eben total erwartungskonform. Der Film soll ziemlich bald erscheinen, was ich euch leider nicht genauer sagen kann. Die Seite des Studios liefert leider auch nicht mehr Infos, aber der Twitterkanal wird uns vermutlich auf dem Laufenden halten.

In diesem Zusammenhang muss man vermutlich immer extra erwähnen, dass “Gag” hier nichts mit Würgen, sondern mit Witzen, zu tun hat. In diesem Falle sind die Witze meistens Improvisationsversuche, die mal mehr mal weniger zünden, in ihrer schieren Masse aber echt sehr, sehr lustig sind. Es ist schon beachtlich, dass der Film einfach immer weiter liefert und vermutlich erst damit aufhört, wenn der zweite Teil in den Kinos anläuft, was ja auch schon nächstes Jahr der Fall sein soll. Da können wir gespannt sein, weil sie vermutlich irgendwo den Konami-Code eingaben und nun unglaublich viele Geldeinheiten für die Produktion des Films besitzen. Ich bin gespannt. Das hier ist lustig. Alles ist gut. (via)

Nachdem “Alien: Covenant” jetzt auf mehreren Ebenen enttäuschend war und nur auf ganz wenigen immerhin irgendwie durchaus okay (aber nicht wirklich) ist dieser Recut von “Alien” von Mashables Trailer Mix eine echte Wohltat. Okay, es wäre schrecklich, wenn es das gäbe, aber es ist unterhaltsamer als der vorletzte Twist in “Covenant” und eine Katze ist mir sowieso immer lieber, als nochmal Michael Fassbender als nicht so richtig überzeugender Roboter ohne Notaus-Schalter. (via)