Natürlich wollt ihr zwei Folgen vom japanisches “Spiderman” anschauen
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Der Tag, an dem man lieber auf dem Sofa liegen und Serien schauen möchte
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“Fireplace For Your Home” – der Trailer zum neusten Geniestreich von Netflix
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“She Makes Comics” will eine Doku über comicschaffende Frauen sein
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Der Unterschied zu dem uns bekannten Spider-Man liegt nicht nur im Namen, sondern vor allem auch im ganzen Rest. Zwar sehen sich die beiden noch irgendwie ähnlich, aber das war es dann eigentlich auch schon wieder. Der japanische Spider-Man ist nämlich in Wirklichkeit ein Motorradfahrer namens Takuya Yamashiro, der eines Tages einen sterbenden Alien vom Planeten Spider findet, der ihm neben vielen Superkräften auch praktische Gadgets, wie ein Raketen verschießendes Auto und einen riesigen Kampfroboter vermacht. Das alles nutzt er dann, um Professor Monster und seine Iron Cross Army zu bekämpfen. Ja, es ist abgefahren.

Marvel veröffentlicht jetzt nach und nach die Folgen, wobei es gerade allerdings nur die erste und siebte online zu schauen gibt. Aber ich glaube, das sollte man auch mal tun. Bitteschön. (via)

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SILVESTER! Oder wie weniger gebildete Leute sagen würden: SYLVESTER!

Der Silvesterdruck ist nämlich ein richtiges Problem. Seit Wochen überlegt man sich schon, was man an diesem Abend anstellen soll, möchte eigentlich mit all seinen liebsten Leuten zusammen feiern, aber irgendwie ist das nie möglich und am Ende wird es auch nicht wirklich besser, als der eine Abend im Sommer auf diesem Konzert dieser unbekannten Band, deren Namen man irgendwie auch schon wieder vergessen hat. Silvester ist nämlich meistens kalt, man muss immer fremde Leute umarmen und ihnen ein FROHSNOIS wünschen, ständig wird überall herumgeböllert und eigentlich will man doch auch nur die Zeit nutzen, um die letzten Folgen der Staffel seiner momentan drittliebsten Serie aufzuholen.

Dazu bringt Silvester auch immer diesen Zwang zu einem Neuanfang mit. Dinge müssen anders gemacht werden, man muss sich weiterentwickeln, neu erfinden, weil das Jahr das ja auch so macht. Dabei frage ich mich gerade wirklich, wie sehr die Tabakverkäufe Anfang des Jahres immer so einbrechen und wie sehr die Vertragsabschlüsse in Fitnesscentern so zunehmen. Vermutlich gibt es da Statistiken.

Apropos Statistiken. Ganz kurz habe ich ja auch mit dem Gedanken gespielt, ein paar Blogstatistiken des vergangenen Jahres zu erstellen. Aber dann war auf einmal schon Silvester und irgendwie ist das ja auch ganz schön viel Arbeit und sowieso ist etwas kurzweiliges, wie ein Internetblog, auch nicht so richtig dafür gemacht, längerfristige Statistiken zu erstellen. Vielleicht wäre es ganz interessant und vielleicht komme ich ja doch nochmal dazu, aber hey – ich würde da nicht auf mich wetten.

Jedenfalls bin ich heute natürlich auch feiern und würde eigentlich doch lieber noch ein paar Folgen des HD-Remakes der Batmanserie aus den 60s schauen, die ich zu Weihnachten bekam (ihr wisst schon), aber vermutlich wird es ja schon ganz witzig und vermutlich komme ich auch erst wieder um 6 Uhr früh nach Hause und am Ende war man ja doch immer froh, dass man raus gegangen ist, so man denn den Weg durch die Böllerschlachten überhaupt überlebt hat.

In diesem Sinne, und das war der eigentliche Anlass für diesen Artikel: Ich wünsche euch allen einen guten, sicheren Rutsch ins neue Jahr. Fasst nur die Vorsätze, die ihr wirklich einhalten könnt, trinkt vielleicht auch mal ein bisschen zu viel, lasst euch nicht abschießen und vor allem vielen Dank, dass ihr mich und meinen kleinen Blog im Laufe des Jahres begleitet habt. Das kommende Jahr wird auch wieder total super, wir werden tolle Sachen sehen, ein paar Überraschungen erleben und in so ziemlich genau einem Jahr werden wir auf das vergangene zurückblicken und sagen: Ja, eigentlich war das alles schon ganz schön gut. Hoffentlich.

Foto via mein Instagram

Also das, Freunde, ist für mich eindeutig der Trailer des Jahres. Dass Netflix eindeutig Ahnung von dem Kram hat, den es so macht, wissen wir seit “Orange is the new Black” und bestimmt auch direkt nach der neuen Serie “Marco Polo”. Aber das hier? Das wird einschlagen wie eine Bombe. Das sag ich euch. Vermutlich wird es der erfolgreichste Film aller Zeiten auf Netflix werden und ich bin echt so gespannt, wie sie dieses Filmuniversum noch mit weiteren Teilen toppen wollen. Apropos wollen: Ihr wollt ein Behind-the-Scenes-Video? Bitteschön!

Wenn man die Synopsis der Doku liest, klingt das alles irre interessant und genau wie das, was ich sehen will und schon lange mal sehen wollte. Eben wie eine Doku über Frauen, die ganz tolle Comics geschaffen haben oder auf andere Weise in dem Business unterwegs sind, für Vielfalt sorgen, das ganze Genre ein bisschen auflockern und eben vielschichtiger machen, wodurch wir ja alle gewinnen können, gewonnen haben, und momentan auch total gewinnen:

“She Makes Comics” tells the little­-known story of women in comics, highlighting the contributions they have made to the medium since the turn of the 20th century. It features interviews with such prominent figures as historian Trina Robbins, Captain Marvel writer Kelly Sue DeConnick, underground comics artist Joyce Farmer, and former DC Comics publisher Jenette Kahn, among dozens of others.

Außerdem gibt es aber auch Interviews von Laura Hudson, Gail Simone, Louise Simonson, Kate Leth und vielen anderen, die eben ein tolles Beispiel dafür wären, wie man in einer männlichen dominierten Domäne als Frau erfolgreich sein kann.

Der Trailer da oben schlägt dann aber direkt in diese mittlerweile total nervige Sexismuskerbe. Nicht, dass es falsch wäre auch das Thema in der Doku anzusprechen, sicherlich ist das an der Stelle sogar richtig und wichtig, dennoch vermittelt mir der Trailer aber ein Bild von der Doku, das eigentlich nur von diesem Thema gezeichnet zu sein scheint. Vermutlich zeigt die Doku auch viele andere Aspekte und das Thema ist nur ein kleiner Teil davon, aber wie traurig ist es dann, dass das als Aufreißer in einem Trailer benutzt wird? Glücklicherweise habe ich gerade, in der Hoffnung, dass es hoffentlich noch einen anderen Trailer gibt, diesen hier gefunden, der das alles schon ein bisschen weniger schlimm aussehen lässt.

Trotzdem drücke ich die Daumen, dass das nicht verkackt wurde. Auf der Seite zum Projekt kann man das für ab $10 bestellen und ich glaube, dass ich das mal dringend tun sollte. (via)

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Ich weiß auch nicht, was das soll, warum und wieso und überhaupt und all diese Fragen, die einem kommen, wenn man sich diesen knuffigen Kerl anschaut. Ich weiß es wirklich nicht. Aber es ist so absurd herrlich, dass der direkt in die Top 10 meiner Weihnachtswunschliste gerückt ist, was eigentlich heißt, dass ich mir den nach Weihnachten vermutlich direkt vom Weihnachtsbonus kaufen muss. MUSS! VERSTEHT IHR! MUSS! Textkram:

The law has never looked so cute.
Everyone’s favorite lawman from Megacity One …. Cosplay Penguin style.
Standing 11.5cms tall this PVC statuette packaged in a window box all ready for display, for those that like it mint, the Judge Dredd Cosplay Penguin has comic accurate costume, NON-REMOVABLE helmet (as it should be), removable Lawgiver and all the attitude a little penguin can contain.
Designed by Daniel Balmforth and Steve Scholz and sculpted and painted by fan favorite sculptor Joe Amaro, this is a must have for any Judge Dredd fan.

Er kann nichts, er tut nichts und er steht nur doof herum, was so ein Pinguin eben alles so tut, und genau das macht ihn so perfekt. Kostet allerdings $40, aber ey: Es ist ein als Judge Dredd verkleideter Pinguin. Es ist Liebe. (via)

Wenn wir an Nord Korea denken, denken wir vermutlich erst an den dicken, dümmlich wirkenden Führer des Landes, Kim Jong Un und wie er gerne Dinge essen würde, die man normalerweise nicht essen sollte. Was der dicke, dümmlich wirkende Führer Nord Koreas aber wirklich frisst, sind seine eigenen Leute. Wir verstecken das gerne hinter ein paar Scherzen, haben es vielleicht sogar vergessen und belächeln das Land nur, aber wir dürfen auf keinen Fall ignorieren, wie unglaublich schlecht die Zustände dort sind. Die Leute hungern, die Medien sind gleichgeschaltet, es gibt keine frei verfügbaren Informationen, sie haben sogar ein landumfassendes Extranet statt eines Intranets und Leute werden auf Anweisung der Regierung entführt, gefoltert, exekutiert oder noch Schlimmeres. Und dass China Flüchtlinge einfach ausliefert und da noch ganz andere Absprachen existieren, die eine Intervention von anderen Staaten nahezu unmöglich, mindestens aber sehr schwierig, machen, ist nur das I-Tüpfelchen auf dem Kackhaufen.

Und hier erzählt uns dann Yeonmi Park, wie sie als kleines Mädchen durch die Wüste Gobi Richtung Mongolei floh und auf ihrem Weg Dinge erlebte… Man will gar nicht dran denken, dass es so etwas gibt. Lieber denke ich an einen Kim Jong Un, der eine Konditorei leer isst.

Aber ist gibt einen Silberstreif am Horizont. In einem weiteren Vortrag, bei einer Konferenz in Oslo, erzählt Yeonmi auch nochmal ein bisschen von ihrer Flucht, glücklicherweise aber nicht in Tränen aufgelöst, aber auch von ihrer Generation. Sie nennt sie die Black Market Generation und bezeichnet die in den 90ern Geborenen, die mit dem Regime nicht mehr viel anfangen können. Sie verkaufen Filme und Informationen aus der Welt da draußen, informieren sich und wollen ihre Gehirnwäsche abschütteln und das zeigt uns doch, dass ein Statt mit so einem System nicht lange existieren darf und kann.

Und vielleicht erleben wir sogar noch die Einigung Koreas. Das wäre schön.

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STARZ, ein amerikanischer Fernsehsender, der bekannt dafür ist, dass die Leute da machen können, was sie wollen, hat sein GO für eine “Evil Dead”-Fernsehserie gegeben, die nicht nur von Sam und Ivan Raimi geschrieben wird, sondern auch the Chin himself, Bruce Campbell, in der Hauptrolle haben wird. Ich freue mich gerade wie ein ausgestopfter Hirschkopf an der Wand einer verlassenen Hütte!

Laut Deadline liest sich das wie folgt:

Ash, the stock boy, aging lothario and chainsaw-handed monster hunter who has spent the last 30 years avoiding responsibility, maturity and the terrors of the Evil Dead. When a Deadite plague threatens to destroy all of mankind, Ash is finally forced to face his demons –personal and literal. Destiny, it turns out, has no plans to release the unlikely hero from its “Evil” grip.

Dass STARZ die Serie übernimmt ist nämlich deswegen toll, weil das dann nämlich so blutig und toll wird, wie wir uns das alle seit 50’000 Jahren wünschen. Außerdem gibt es zehn Folgen, was ziemlich viel Platz für Charakterentwicklungen bzw. überhaupt mal für die Entwicklung eines Charakters, der nicht os ein Riesenarsch ist, lässt. Scheiße bin ich glücklich. Deswegen ist es Zeit für eine Gif-Party, ihr kleinen Feierschweinchen.

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Vermutlich eher ein paar Tage später, aber was ich noch weiß, vermutlich eher aus Erzählungen, ist, obwohl ich damals erst drei Jahre alt war, dass mein Papa erstmal für eine Weile verschwunden war und niemand wusste, wo er eigentlich abgeblieben war, bis er ein paar Tage später müde und glücklich nach Hause kam, während ich das ganze auf dem Schoß meiner Mutter im Fernsehen verfolgte. Und heute? Heute wohne ich in Westberlin, war gestern in Charlottenburg feiern, arbeite mit westdeutschstämmigen Leuten zusammen und kann sagen, denken und konsumieren, was ich möchte. Meine Arbeit macht Sinn und wenn ich Lust hätte, könnte ich einmal quer durch Europa reisen, wohnen, wo ich möchte und könnte meinen Nachbarn problemlos erzählen, dass die Uhr im Fernsehen Striche hat.

Aber selbst 25 Jahre nach dem Mauerfall muss ich mir immer noch blöde Ossiwitze anhören, als seien sie hohe Humorkunst und die blühenden Landschaften sind dann auch eher in Reih und Glied stehende Fichtenwälder geworden. Und jetzt so langsam kommt man auf die Idee, dass die DDR vielleicht doch ein Unrechtsstaat gewesen sein könnte und dass der ganze Kram, den die Russen zurückgelassen haben, als sie das Land verließen, möglicherweise doch mehr wert gewesen sein könnte, als die obligatorische Mark, für die man damals Fabriken, Ländereien und Patente gekauft hatte. Von der Mark hab ich aber auch nicht so viel gesehen, obwohl das doch eigentlich alles Volkseigentum war, oder?

Ganz abgesehen davon, dass ich als in der DDR Geborener genau genommen nicht mal eine Verfassung habe, hieß es doch noch lange nach der Wende, dass man sich mal wegen einer neuen Verfassung für beide Staaten zusammensetzen wolle. Aber sowas vergisst man schon mal, wenn man eine Wiedervereinigung eher wie eine Angliederung behandelt.

Trotzdem müssen wir alle sehr glücklich sein, dass es so lief, wie es lief, auch wenn danach viel falsch gemacht wurde und Ostdeutschland heute immer noch eher Ostdeutschland, als der Osten Deutschlands, ist. Als Ossi wird man vielleicht noch oft belächelt und vielleicht nicht für ganz voll genommen, aber vielleicht dauert eine Wiedervereinigung auch genauso lange wie die Trennung. Wenn dem so ist, dann dürfte ich in ein paar Jahren vielleicht den letzten Ossiwitz gehört und mich an der Stelle zum letzten Mal darüber aufgeregt haben.

Und das Kuscheltier, das ich für das Begrüßungsgeld bekam, ist übrigens auch das Kuscheltier, das heute immer noch in meinem Bett wohnt. Darauf möchte ich gerne meine Coca Cola erheben und mit euch anstoßen.

 vimeodirekt

Alter Falter, das ist mal wahres Eye Candy. Der Film stammt nämlich vom Designer David Levy, der als Designer und Concept Artist schon bei Filmen wie “Tron: Legacy”, “Prometheus”, “Ender’s Game”, “Tomorrowland” und “Avatar 2″ mitarbeitete und hier seine A-Klasse Skills echt einzusetzen wusste. Vor allem, weil die Story sich auch ein bisschen nach “Mad Max” anfühlt, wenn Isaac Asimov das Drehbuch dazu geschrieben hätte.

On a post-apocalyptic Earth, Leila Dawn (Natalie Floyd), is the only human survivor. Raised by Robots after humanity abandoned the planet they destroyed with nuclear warfare, Leila cannot forget her parents nor ignore her yearning to find other organic life. A hunt she sets out on with a Military Unit, Marker (Lex Cassar), leads Leila to discover the reality she’s been denied—a reality that sparks her ultimate quest.

Schaut euch den unbedingt an und seid vom Ende genauso frustriert wie ich. (via)

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 youtubedirekt

Das Original dazu stammt natürlich von Meghan Trainor und heißt “All About That Bass”, aber das ist so egal, dass ich auch erstmal googlen musste, wie das wirklich heißt und von wem das überhaupt ist. Viel besser ist da natürlich, was die Ladies von Team Unicorn machen. Jene zauberhaften Grazien haben daraus nämlich einen Star-Wars-Parodie-Song und ein dazu äußerst gut passendes Video gemacht, das man sich sicher auch ein viertes und fünftes Mal anschauen kann. Äh. Hören. Anhören. Hier geht es nur um die Musik. (via)