Mit “Rings” kehrt das Brunnenmädchen Samara endlich in unsere Albträume zurück
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Gute Musik zum Wochenstart in einer exklusiven Videopremiere: Daniel Decker – “Wir werden uns rächen”
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Ihr kennt das: Im Kurzfilm “freitagabend” streitet sich ein Pärchen im Bett um den Lichtschalter
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Happy Rebirth-Day, DC Comics!
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“The Ring” fand ich ja damals richtig, richtig schlimm und ich glaube die Fortsetzungen haben meiner Verdauung auch nicht so gut getan. Ich hatte dann sogar die Originale davon angeschaut, aber die waren nur so okay, weil japanischer Grusel mir europäischer Prägung manchmal nicht so gut vereinbar ist. Aber die US-Version des ersten Teils, das war schon was.
Nun kommt das Franchise nochmal zurück und tauscht die Videokassette gegen einen Internetstream, weil dazwischen halt auch einfach mal so geschätzte 15 Jahre liegen.

Es gibt auch noch einen britischen Trailer, aber der ist tatsächlich ziemlich ähnlich dem amerikanischen. Dafür gibt es aber noch ein britisches Poster, das dem amerikanischen dafür gar nicht gleicht und viel mehr an Samara erinnert.

Rings-Poster-UK

Inhalt? Inhalt!

A new chapter in the beloved RING horror franchise. A young woman becomes worried about her boyfriend when he explores a dark subculture surrounding a mysterious videotape said to kill the watcher seven days after he has viewed it. She sacrifices herself to save her boyfriend and in doing so makes a horrifying discovery: there is a “movie within the movie” that no one has ever seen before…

Uuh, ein Film im Film? Das klingt tatsächlich ziemlich spannend. An Gruselszenen habe ich im Trailer aber nichts gesehen, was ich nicht auch sonst schon irgendwo mal gesehen hatte. Spätestens die Haare in der Dusche sind hier ein ziemlich gewohntes Bild. Ich bin trotzdem sehr, sehr gespannt.
Mitspielen werden hier Matilda Lutz, Alex Roe, Johnny Galecki, Aimee Teegarden, Bonnie Morgan und Vincent D’Onofrio und während die USofA den Film bereits am 28. Oktober bekommen und die Leute im UK sich auf eine Halloweenpremiere freuen dürfen, schauen wir den dann am… Ist der 3. November irgendein Feiertag? (via)

Vor ungefähr 500 Jahren hatte Daniel Decker, den der begeisterte Internetmensch vielleicht auch als Kotzendes Einhorn kennt, ja sein Album “Weißer Wal” veröffentlicht, das übrigens in meinen Augen auch immer noch ein ganz tolles Album ist. Damals meinte ich noch zu ihm, dass es doch mega cool wäre, wenn er für ein Video einfach Szenen aus “Night of the Living Dead” von George A. Romero nehmen würde, weil sie es doch damals mit dem Copyright verkackten und man mit dem Film eigentlich machen kann, was man will (was auch die tausend DVD-Versionen erklärt, die davon existieren).

Kaum ist das neue Jahrzehnt angebrochen, ist er auch schon damit fertig und hat mir erlaubt, das Video hier exklusiv vorzustellen. Daniel, ich möchte dir sagen: Dankeschön! Das gibt mir nämlich nicht nur das Gefühl irgendwie an einem kreativen Schaffensprozess teilgenommen zu haben (ohne die lästige Arbeit, das dann auch tatsächlich umzusetzen), sondern ist auch ein ganz tolles Video zu einem ganz tollen Song geworden.

Tatsächlich kann euch das Album immer noch ans Herz legen. Ihr könnt es beispielsweise über Amazon beziehen (Partnerlink, aber für Daniel, damit er da Prozente für jede Bestellung kriegt) oder es euch vorher auch nochmal ganz bequem bei Spotify anhören.

Ihr kennt das: also das. Ihr kennt doch bestimmt genau das. Diese unausgesprochenen Veriwrrungen, diese Dinge, die man an dem Partner nicht versteht, die er oder sie dann versucht zu erklären und es einfach nicht besser wird. Manchmal liegen die Probleme auch woanders, manchmal ist einem das Problem selbst auch nicht so wichtig, dafür aber dem Partner umso mehr. Manchmal spinnt der Partner aber auch einfach nur. Manchmal ist es leider wirklich so simpel.

Dieses Beziehungsding hat meine liebste Mika, nicht nur eine der coolsten Personen, sondern auch eine tolle Zeichnerin (folgt ihr mal auf Twitter, da seht ihr das alles) in einen Film verpackt, der eigentlich auf einem Filmfestival in Hamburg gezeigt werden sollte. Weil der Film hier aber nicht mal in die Auswahl kam (obwohl ich ihn sehr mag, aber ich habe da leider nicht so viel zu sagen), ist mir auch schon egal, was das überhaupt für ein Festival war. So wichtig kann das alles nicht sein.

Und nun aber, um es wie Peter lustig zu sagen: Abschalten.

2016-05-21-dcuniverserebirth-43ebc[1]

Ganz genau heute erscheint ein Comic mit dem Titel “DC Unvierse: Rebirth #1”. Normalerweise berichte ich ja nicht gesondert über Einzelhefte, aber dieser hier ist schon etwas Besonderes, da das der Startschuss für grundlegende Änderungen bei DC Comics ist, die das bisherige DC-Comic-Universum grundlegend verändern sollen. In den letzten Wochen und Monaten wurde schon einiges an Informationen preisgegeben, es wurde viel gemutmaßt und eigentlich waren auch die Reaktionen von Lesern und Fans sehr vorhersehbar: Die meisten finden es, gelinde gesagt, sehr doof.

Der Sinn von so einem Reboot (man soll es nicht Reboot nennen, sondern Rebirth und da waren die Schöpfer des Comics auch sehr strikt) ist es ja meistens, das ganze Chaos ein wenig durchzurühren, um das ganze für Neuleser ansprechender zu machen, Serien zu beenden, neue zu starten und am Ende noch ein bisschen mehr Geld zu verdienen. Tatsächlich ist gerade der letzte Punkt bei diesem Reboot von DC sehr stark spürbar, aber dazu später mehr.

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Kane-Poster-Andrew-Edit_ocbinv[1]

Kane Hodder hat in so vielen Filmen und Serien als Darsteller, Produzent und Stuntman mitgewirkt, dass ihn vermutlich jeder schon mal irgendwann gesehen haben muss. Meistens war er natürlich der eine böse Typ #3, der den Helden vermöbelt hat, aber er war eben auch Jason Vorhees in einigen vielen der “Friday the 13th”-Serie, war der Killer in “Hatchet”, spielte in “Ghoulies” mit und laut der Indiegogo-Kampagne zu “To Hell And Back: The Kane Hodder Story” hat er mehr Menschen in Filmen getötet, als sonst jemand in der Geschichte des Films. Kane Hodder, diesen Namen sollte man sich merken. Aber damit ist ja jetzt eh Schluss, denn er hat sich eines besseren besonnen!

Nein, Unsinn, denn wie auch schon Quentin Tarantino sagte, macht Gewalt in Filmen einfach total viel Spaß und das ist eine Aussage, die ich so schlichtweg unterschreiben kann. Tatsächlich war es auch Kane Hodder, der den Jason in meiner Lieblingsszene aller “Friday the 13th”-Teile spielte, als er einen Jugendlichen im Schlafsack mit einem anderen Jugendlichen im Schlafsack verprügelte. Ich liebe diese Szene. Hier ist ein Gif.

jason-x[1]

Im Jahre 1980 zog sich Kane aufgrund eines missglückten Stunts ganz schwere Verbrennungen zu und neben seiner Arbeit soll der Film unter anderem auch davon handeln. Hier ein paar Stichpunkte.

-Never-before-seen footage of insider thoughts on Freddy Vs. Jason;

-The true story of Kane’s burns for the first time on film;

-Kane meeting the woman who sheltered him when he was burned; and,

-Kane meeting the doctor who saved him from death’s door.

Lustigerweise hat er bei “Freddy vs. Jason” nicht mitgespielt, weil ihn der Regisseur mit 1.91m für zu klein hielt, um dieses David-gegen-Goliath-Ding mit Robert Englund (1.78m) glaubhaft zu machen, sagt Wikipedia. Aber allein auch die Liste an Leuten, die in diesem Film zu Wort kommen, liest sich wie ein schöner Auszug aus dem Who is Who der Horrorszene: Cassandra Peterson (Elvira: Mistress of the Dark), Robert Englund, Bruce Campbell, Bill Moseley, Sid Haig (Captain Spaulding!), Danielle Harris, Sean S. Cunningham und Adam Green und noch einige mehr. Alter!

Eine Unterstützung der Kampagne sichert natürlich die Produktion des Films, aber natürlich soll auch ein Teil des Erlöses an das Bothin Burn Center in San Francisco gespendet werden, die ihn damals nach dem Unfall versorgten. Aber natürlich gibt es auch ganz tolle Perks für die Unterstützer, weswegen ich vermutlich bald eine von ihm signierte Hockeymaske mein eigenen nennen darf. Wie geil ist das denn bitte?! Tatsächlich überlege ich gerade, ob ich nicht noch den Perk unterstütze, bei dem ich eine signierte DVD und ein signiertes Buch bekomme. Ich hadere noch, aber wem mach ich eigentlich was vor? Klar werde ich mir das noch bestellen und mir einreden, dass ich damit ja auch ganz viel Gutes tue. Übrigens gibt es natürlich auch einen schnieken Trailer dazu:

Die Kampagne läuft noch ein paar Tage, also haben wir jetzt nicht mehr so viel Zeit dafür, obwohl noch ein paar tausend Dollar fehlen. Aber das bekommen wir schon hin. Ich bin da sehr guter Dinge.

Es gibt übrigens auch einen Perk, bei dem man 30 Minuten lang mit ihm plaudern und trinken kann. Weiß ich nicht, ob man ihn da auch knuddeln und Danke sagen darf, aber ich schätze mal schon.

“Star Trek” gehört einfach ins Fernsehen, das sind wir uns vermutlich einig. Die Filme sind mitunter ziemlich gut, manchmal aber auch richtig schlecht und in letzter Zeit leider eher letzteres, aber das Universum wurde am Ende dann eben doch durch die Serien aufgespannt.
Nun soll die Serie anfangs noch nach dem sechsten Teil spielen, also genau zu der Zeit, nachdem die Klingonen und die Föderation endlich Frieden schlossen (“Star Trek VI”, einer der besten!) und die Geschichte einer völlig neuen Crew verfolgen. Geil. Sehr, sehr geil. Später soll es dann andere Epochen der Historie verfolgen, aber das ist auch alles nur Hörensagen, zu dem ich gerade keine Quellen parat habe. Ich bin jedenfalls so gespannt, weil ich mir einfach klassisches Star Trek ohne Bullshit zurückwünsche, mit Charakterstudien und moralischen Fragen, mit echten Helden in schwierigen Situationen. Es ist eine Chance und ich bin gewillt höchst positiv an die Sache heranzugehen.

Die Serie startet dann bereits im Januar 2017 auf CBS und wir können uns schon mal die Kommandopins polieren und, wer kann, einen Vollbart stehen lassen. (via Seriesly Awesome, die schon das Riker-typische auf einem Stuhl Platznehmen üben)

Leider passte nicht in die Überschrift, dass diese Vietnamsoldaten-Zombies “Dead Flesh Four” genannt werden und eher aus mehreren im Vietnamkrieg gefallenen US-Soldaten bestehen. Auch passte nicht in die Überschrift, dass sowohl Ralf Richter als auch Oliver Kalkofe mitspielen und genauso passte leider nicht in die Überschrift, dass die Haie nicht nur fliegen können, sondern auch bewaffnet sind, und deren Piloten nciht einfach nur Nazi sind, sondern Nazis aus der Antarktis, die genetisch verbessert wurden. Im Idealfall hätte die Überschrift also wie folgt gelautet: In “Sky Sharks” können nur die Dead Flesh Four, aus mehreren Gefallenen des Vietnamkriegs bestehende Zombiesoldaten, die genetisch verbesserten Supernazis aus der Antarktis und ihre bewaffneten, fliegenen Haie besiegen. Aber weil das passt ja in keinen Tweet. (via)

Es ist ein bisschen kompliziert, aber ich versuche das mal zusammen zu fassen und wenn nötig einfach blockweise zu zitieren. Ihr kennt noch “Command & Conquer” (irgendwie nennt man das im Englischen wohl “Tiberian Dawn”, aber ich kenne es maximal als “Der Tiberiumkonflikt”, wenn nicht gar als “das erste Command & Conquer… das mit GDI und NOD”) und “Red Alert” (oder “das zweite Command & Conquer im zweiten Weltkrieg, das auch “Alarmstufe Rot” hieß… mit der Agentin, weißte noch? Tanya? Wow!”) oder gar “Dune 2000” (das ich auch… gar nicht nannte. Das hab ich nie gespielt, aber ein Freund hatte das und ich hab da manchmal zugeschaut. Ja, damals traf man sich noch mit Freunden und schaute zu, wie sie Computerspiele spielen. Lange ist’s her.)? Diese Spiele laufen vermutlich nicht auf modernen Rechnern, weil sie einfach auch schon über 20 Jahre alt sind. Allerdings revolutionierten sie die Echtzeitstrategie, die Cutscenes waren legendär und erst die Musik! Tatsächlich waren die Charaktere aber auch irre gut und als Kane auf einmal wieder lebte! Boah! Damit habe ich einfach nicht gerechnet.

Das Projekt OpenRA versucht das nun auf mehrere Arten zu modernisieren. Zum einen verpassen sie ihm eine neue Engine, aber auch neue Grafiken und Animationen, damit das auf modernen Systemen auch passabel aussieht, zum Anderen haben sie aber vor allem auch die Multiplayer-Regeln überarbeitet. Zwar haben diese Spiele das Genre entscheidend geprägte und viele Nachfolger mussten sich an ihnen messen (Kennt ihr noch “Z”?), aber es ist eben alles doch nicht mehr so richtig zeitgemäß. Das kann man einsehen.

Hier mal ein paar mehr Infos in Textform, wenn ihr dem Video gerade nicht so folgen könnt, was ich ob der Musik echt verstehen kann.

  • A choice between “right click” and classic “left click” control schemes
  • Overhauled sidebar interfaces for managing production
  • Support for game replays and an observer interface designed for streaming games online
  • The “fog of war” that obscures the battlefield outside your units’ line of sight
  • Civilian structures that can be captured to provide benefits
  • Units gain experience as they fight and improve when they earn new ranks

Das ganze ist jetzt mehrere Jahre mit tatsächlich 50 Entwicklern in der Mache und sieht richtig fein aus, allerdings ist es wirklich eher auf den Multiplayer ausgelegt. Das Problem, bzw, die Eigenart ist nämlich (und hier wird es sehr interessant) Folgende (aus den FAQs):

OpenRA is a clean-room implementation of the original Westwood engine based on reverse engineering the game-files without any disassembling, DLL injections or binary patches of the original executables. This is a completely Free/Libre and Open Source real-time strategy engine whose default mods depend on the original game files.

Since Electronic Arts have released both C&C and RA as freeware, we mirror stripped-down versions of the game’s assets separately. This saves EA bandwidth by mitigating hosting to our sponsor’s servers and further reduces the bandwidth required by packaging only the ~15MB of files that we need to run the game, instead of making everyone download the 700MB game ISO CD image. These game assets are not covered by OpenRA’s GNU General Public License. We assume the files are available for individual use and may not be put for commercial gain.

Das finde ich ein bisschen interessant, aber ich kann auch voll verstehen, wenn euch das total Latte ist. Da das ganze, wie gesagt, eher für den Multiplayer gedacht ist, weiß ich jetzt nicht, wie weit sie da mit den Singeplayer-Missionen sind, weil sie ja alles per Hand nachbauen müssen. Aber es gibt nicht unbedingt triviale Anleitungen, wie man da die Film- und Sound-Sequenzen aus den Originalspielen implementieren kann, so man denn die Originale besitzt. Übrigens funktioniert das wohl auch auf einem Raspberry Pi.

Auf der Seite zum Projekt bekommt ihr neben noch mehr Infos natürlich auch den Download, nach dem ihr euch jetzt so sehr sehnt. (via)

Nachtrag: Ich habe es gerade mal installiert und die erste Mission der GDI-Kampagne gespielt. Scheiße, ist das geil. Meine Fresse. Leider sind nicht alle Missionen vorhanden, aber es ist schon sehr, sehr spaßig und das Moderne ist ziemlich gut und passend.

Doch, sind sie, weil das alles Special Editions sind, die uns Gozer’s Den hier vorstellt und die sich auch in seiner Sammlung befinden. Beispielsweise hat er auch ein Exemplar der “Heddy Fwends” der Flaming Lips, die auf 10 Exemplare limitert ist und tatsächlich mit dem Blut der Künstler befüllt ist, die auf dem Album mitwirkten. Er stellt uns aber auch nach Kot riechende Platten vor (scratch & snifff) oder eine mit Haaren oder eben auch einige mit Hologrammen auf der Platte. Das ist alles echt irre abgefahren, was sich manche Leute hier ausgedacht haben. Gerade auch durch die Rückkehr des Vinyls, in Kombination mit den modernen technischen Möglichkeiten, ergeben sich echt interessante Effekte, wie beispielsweise gegen Ende des Videos auch ein bisschen augmented reality.
So langsam verstehe ich, warum man Platten sammeln kann, aber ohne coole Effekte fände ich das glaube ich immer noch ein bisschen langweilig. (via)

Japan? Japan. Natürlich Japan. Wo auch sonst sollte die Robotertechnik schon so weit entwickelt sein, dass sie uns die lästige Arbeit des Animefigurenableckens abnimmt. Jetzt ist aber die Animefigur in dieser Situation nicht zwingend notwendig, leckt die Zunge doch prinzipiell alles ab, was man ihr vor die nicht vorhandene Nase setzt, allerdings benutzt er es halt in diesem Beispiel und irgendwie gehört es sich wohl einfach so. Einigen wir uns auf Kunst? (via)