Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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… und dann war ich auf einmal zu Weihnachten Türsteher in der Stadtmission.
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Tschernobyls kaputter Reaktor bekam einen riesigen, neuen und mega coolen Strahlenschutz
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Es gibt schon sehr viele sehr gute Musikvideos und es gibt auch einige aktuelle gute Musikvideos, aber das Video zu “Кольщик” von der aus St. Petersburg stammenden Band Ленинград ist wirklich eines der schönsten. Es ist nämlich nicht nur sehr schön aufgenommen und zeigt echt mega tolle Bilder, sondern erzählt die Geschichte auch irgendwie rückwärts. Wir sehen quasi die Reaktion vor der Aktion und werden langsam über die Konsequenzen auf die Ursache gebracht. Es ist schlichtweg großartig.
Regisseur des Videos war nämlich Ilya Naishuller, der auch schon Regisseur bei “Hardcore Henry” war und ich denke, das sagt eigentlich alles. Ich bin so begeistert, ey. Irre.
Tatsächlich ist der Song nämlich auch okay. Ich verstehe nicht so richtig, worum es geht und so wirklich helfen da auch die Untertitel nicht, aber er klingt ziemlich gut. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich die russische Sprache super gerne anhöre. (via)

Ich bin so heiß darauf, ihr glaubt das nicht. Okay, vielleicht glaubt ihr es, wenn ihr diesen Blog nicht erst seit gestern lest, aber meine Güte – es ist gar nicht mehr so lange hin, bis das Spiel erscheint! Nur noch bis zum 21. März durchhalten und dann können wir endlich die Andromeda-Galaxie erforschen und neuen Aliens in den Hintern treten, während wir kolonisierbare Planeten für die Menschen finden. Das wird ein Fest!

Im ersten Trailer bekommen wir ein bisschen Story mit und im zweiten erfahren wir mehr über die menschliche Crew der Tempest, wovon zwei übrigens die Kinder der spielbaren Figur, Alec Ryder, sind, während uns das alles von Cora Harper, unserem ersten Offizier, erklärt wird (mit der man offenbar auch knutschen kann – yeah).

Interessant finde ich, dass das offenbar einige hundert Jahre nach den Geschehnissen in “Mass Effect 3” spielt und ich hoffe so sehr, dass das zumindest mal kurz angesprochen wird, damit es da wenigstens eine kleine Auflösung gibt, was am Ende aus Shepard wurde. Außerdem würde ich auch gerne noch mehr über die Asari und den Krogan (“I don’t need an army – I’ve got a Krogan” – Boom!) erfahren.

Wie gesagt, 21. März. Wir könnten ja schon mal Urlaub beantragen.

Bevor es hier alles wie gewohnt weitergeht und mich der Alltag in seinen tristen Armen umschließt, möchte ich euch noch kurz erzählen, was ich eigentlich Weihnachten angestellt habe. Klar, Heiligabend habe ich fein für meinen Papa gekocht und am zweiten Weihnachtsfeiertag bin ich zu meiner Mutti gefahren (Trennungskind), aber am ersten Weihnachtsfeiertag bin ich sehr über meinen Schatten gesprungen und habe etwas gemacht, was ich bei anderen immer total bewundert habe, mich selbst aber dort nie sah – ich habe ehrenamtlich gearbeitet!

Bevor ich euch davon erzähle, solltet ihr allerdings noch ein paar Dinge über mich wissen.
Weihnachten bedeutet mir nicht wirklich viel. Ich mag, dass man da frei hat und das Fernsehangebot ist auch nicht so schlecht, aber im Grunde ist das für mich alles mit ziemlich viel Stress verbunden. Man muss sich entscheiden, wo man seine Zeit verbringt und hat das Gefühl, dass man auf jeden Fall jemanden vernachlässigt. Wie gesagt, als Trennungskind sind solche Feiertage für mich eher negativ konnotiert. Vielleicht ändert es sich, wenn ich selbst mal Familie habe, aber das bleibt abzuwarten.
Außerdem habe ich nicht besonders viel Mitleid. Mitgefühl und Empathie, klar, aber Mitleid ist für mich eher mit einer gewissen Hilflosigkeit verbunden, die ich vermutlich einfach nicht empfinden möchte. Ich kann mich glaub ich ganz gut in die Gefühlslage anderer versetzen, aber vermutlich bringt es mein Beruf als Informatiker mit sich, dass ich einfach eher lösungsorientiert bin und keine gute Schulter zum ausheulen biete, weil ich immer den Drang habe die Probleme zu lösen, die mir präsentiert werden.

Wichtig zu erwähnen ist mir aber noch, dass das hier kein “Guckt mal, wie toll ich bin”-Artikel werden soll, nur weil ich einmal ehrenamtlich gearbeitet habe, was andere Leute ja schon seit vielen Jahren viel besser machen. Eigentlich wollte ich diesen Artikel überhaupt nicht schreiben, weil ich dieses “Tue Gutes und sprich darüber” für falsch halte, ist doch die gute Tat ihre eigene Belohnung und das darüber sprechen mich ja über andere Leute erhebt, was ich halt gar nicht will. Meine Vertrauten, denen ich davon erzählte, hielten das aber für eine gute und spannende Sache und meinten, dass es vielleicht dafür sorgen könnte, dass sich wiederum andere engagieren. Also weiß ich jetzt auch nicht.

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Tatsächlich geschah das schon vor ziemlich genau einer Woche und ist ein Projekt, von dem ich viel zu wenig in den anderen Medien gelesen habe. Dabei ist das ein mega cooles Ding, weil hier sehr, sehr viele Länder zusammen kamen, um die Welt wieder ein kleines bisschen besser zu machen.

Thirty years after the nuclear disaster in Chernobyl, the radioactive remains of the power plant’s destroyed reactor 4 have been safely enclosed following one of the world’s most ambitious engineering projects.

Chernobyl’s giant New Safe Confinement (NSC) was moved over a distance of 327 metres from its assembly point to its fi nal resting place, completely enclosing a previous makeshift shelter that was hastily assembled immediately after the 1986 accident.
The structure was built by Novarka, a consortium of the French construction firms VINCI Construction and Bouygues Construction. Works started in 2010.

Finanziert wurde der 275x108m große Sarg hauptsächlich von der European Bank for Reconstruction and Development (ERBD) und kostete knapp 1.5 Milliarden Euro. Und das alles von unseren Steuergeldern! Natürlich, denn das ist total sinnvoll und wieder ein schönes Beispiel, dass Zusammenarbeit eben doch sichtbare Erfolge tragen kann, wie hier eben die größte bewegliche, sich auf dem Land befindliche Konstruktion, die jemals gebaut wurde. (via)

Wenn hier jemals etwas NSFW war, dann das hier. Sicherlich auch andere Dinge, ganz bestimmt sogar, das hier aber auf jeden Fall auch. Der Film qualifiziert sich durch die Entführung und die Folter sicherlich irgendwie als Horrorfilm, aber die titelgebende Prozedur an sich ist so unglaublich absurd, dass man echt den Regisseur fragen müsste, was das eigentlich alles bedeuten soll. Er sagt allerdings leider in einem Q&A auf Vimeo:

I like to set up mysteries for the audience to ponder. There are a lot of different things you can point to in order to find meaning and I hope people find it on their own. I don’t want to point anyone in a specific direction, I just want them to experience it on their own and talk about it with each other. I love it that that happens. I just don’t make the kind of films that bear much explanation, even though I might inspire the most questions. If a guy like me makes this movie and then I start explaining every little detail, I could ruin it for people who prefer the mystery.

Es ist wie SAW, nur ohne die Toten, dafür aber mit ähnlichen Narben auf der Seele. Ich liebe es. (via)

Es ist ein Cinematic-Trailer, der uns schon mal in die richtige Stimmung bringen soll, bis das Spiel dann im Frühjahr nächsten Jahres erscheint. Aber das ist ein Scherz auf deren Kosten, denn ich hatte die Hose schon offen, als ich auf Play klickte (mit der linken Hand, ihr kennt das). Und tatsächlich! Es sieht mega gut aus, Action, Aliens und alles ist so mysteriös! Offenbar schlief die Crew der “Hyperion” (?) nämlich ganz lange und flog in die Andromeda-Galaxie, um sie zu besiedeln oder so. Ob das jetzt vor, während oder nach der Reaper-Sache geschah, weiß ich jetzt natürlich auch nicht, aber dass die Maske von dem Haupttypi sehr stark an die Helme der Quarianer erinnert, hilft vielleicht bei der Einsortierung.

Egal. Der Trailer ist geil und ich will nochmal so eine Hammergeile Szene wie damals, als der Dreschschlund den Reaper auffraß. Das war so cool.

Der Kurzfilm ist leider sehr, sehr, sehr kurz, aber ich habe echt selten einen so herrlich doof-absurden, witzigen Kurzfilm gesehen, der so coole und interessante Charaktere mit so spaßiger Musik vereint und dabei auch noch toll aussieht und von der ersten bis zur letzten Minute durch seine Absurdität irre viel Spaß macht. Alles, echt alles, ist daran cool. Vor allem auch natürlich diese Konsequenz, mit der der Film seine unsinnige Geschichte erzählt.

This Halloween, Spooky Club decide to retrieve the stolen skull of Vincent Price and cremate it, just like he wanted.

Also schnell den Pencil Moustache aufgemalt und den Film angeschaut! Der Film stammt von Joe und Lloyd Stas und tollerweise haben sie auch noch ein sehr schönes Behind-the-Scenes-Video oben drauf gepackt, das allerdings länger als der eigentliche Film ist.

Dieser britische Akzent ist einfach zu schön. (via)

laserpope

Es ist vor allem NSFW, wenn ihr im Vatikan arbeitet, weil das Ding hier vermutlich einfach pure Blasphemie ist. Ich kann euch nichts davon verraten, weil ich euch sonst einfach alles nacherzählen würde, aber ich verspreche euch, dass ihr lange nicht sowas krass cooles wie das hier gesehen habt.

Part Pope – Part Machine – All Laser !

Das Ganze ist offenbar das Abschlussprojekt von Lukas Rinker und Henrik Gieselmann der Hochschule Mainz und jetzt weiß ich auch nicht. Kickstarter, Indiegogo oder start next? Man möge sich da mal bitte kümmern, so Laserpope will. (via we laser that)

Die WHO hat schon vor Jahren gesagt, dass wir vielleicht mal langsam weniger Fleisch und mehr Würmer essen sollten, weil diese einfach viel weniger Nahrung, Platz und Wasser für die gleiche Masse an Protein benötigen und halt auch diese nervigen Tierschutzgesetze nicht so krass nerven. Ich mein, diese Würmer wuseln zu hundertst im Dreck über- und nebeneinander herum. Sehr viel unangenehmer kann man es ihnen nun wirklich nicht mehr machen.
Jedenfalls macht das Verspeisen von Mehlwürmern total viel Sinn und ich glaube auch fest, dass das die Zukunft ist. Okay, wenn ich mir die gerösteten Würmchen auf dem Salat da so anschaue, finde ich das doch mindestens gewöhnungsbedürftig, aber sicherlich kann man aus einem Brei auch sowas wie einen Burger-Patty herstellen und dann merkt man ja eigentlich auch nicht mehr, was man da wirklich isst, wie man bei ordinärem roten Fleisch ja auch nicht bemerkt, wie schlecht die Tiere teilweise behandelt werden.

Nun hat die Firma LIVIN farms den HIVE entwickelt, in dem man relativ einfach relativ viel Protein produzieren kann, weil man da lediglich seine Gemüsereste verfüttern muss und am Ende ein paar Würmer heraussiebt, die man dann einfach isst. Das ist ziemlich, ziemlich cool.

With the LIVIN farms Hive you can grow healthy and sustainable food in the form of insects in your home! With our beautiful and functional desktop hive for edible insects you can grow up to 200 g of protein-rich super food mealworms.

This replaces about the same amount of protein that you would otherwise consume in the same amount of meat or other rich protein foods. Feed your mealworms sustainably on vegetable scraps from your kitchen and always know 100% what you eat.

Auf der dazu passenden Seite findet man nicht nur ein Diagramm, wie das Gerät genau funktioniert (offenbar ist es ziemlich pfiffig und erfordert kaum Pflege), sondern auch eine Bestellmöglichkeit. Mit $649 ist es natürlich erstmal ziemlich teuer, sieht dafür aber auch ziemlich schick aus. Mindestens an dem Kochbuch wäre ich ja interessiert, weil die Würmer ja sicher keine anderen als die sind, die man in jeder Zoohandlung bekommen kann.

Und wenn man die initiale Abscheu erstmal abgelegt hat, und das geht ja ziemlich schnell (immerhin gelten Kaviar und in Katzendärmen fermentierte Kaffeebohnen als Delikatesse), kann ich mir auch gut vorstellen, ein paar geröstete Würmchen bei einem Filmabend wegzusnacken. (via)

Dass der Virenscanner-Typ John MacAfee sehr, sehr reich wurde und ein Einsiedlerleben führt, habe ich irgendwo schon mal gehört und irgendwie abgespeichert, aber nie weiter verfolgt. Jetzt sah ich aber gerade den Trailer zu einer Doku über ihn und ey, das kann doch so nicht wirklich wahr sein, oder? Wikipedia erzählt tatsächlich Ähnliches und ich frage mich, warum sich darüber nur so wenig im Allgemeinen Bewusstsein befindet, wir aber beispielsweise wissen, wer und was Kim Dotcom ist. Lest mal:

Documentary about the bizarre and scandalous life of tech millionaire John McAfee – famed inventor of anti-virus software – who goes off the grid to live in Belize, building a compound and harem, becoming a drug lord and developing an armed security force to guard himself against the police until he is a suspect in his neighbor’s murder and must make a great escape.

Alter Falter! Diese Dokumentation muss ich leider sehr dringend anschauen. Man kann sie schon bei Showtime ordern, allerdings wird sie da auch heute ausgestrahlt, also, ihr wisst schon. Krasser Scheiß. (via)