Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Falls ihr euch gefragt habt, warum Jason einfach nicht tot zu kriegen ist und immer und immer wiederkommt: Er ist ein Deadite aus “The Evil Dead”. Das zumindest sagt der Regisseur des dritten Teils “Jason Goes To Hell” Adam Marcus und er ist sehr überzeugt davon.

Im besagten Teil (den ich offenbar dringend mal wieder anschauen muss) findet einer der Charaktere nämlich ein uns sehr bekanntes Buch samt ebenso bekanntem Dolch. Dabei handelt es sich natürlich um den Kandarian Dagger und das Necronomicon Ex-Mortis, bekannt aus dem “The Evil Dead”-Franchise. Natürlich kann man hier annehmen, dass es sich dabei lediglich um ein Easter Egg handelt, wie es in dem Filmgenre durchaus üblich ist, aber Adam Marcus sagt, dass das nicht der Hintergrund für das Auftauchen dieser dämonischen Utensilien ist.

Das Horror Geek Life berichtet über ein Interview mit ihm nämlich:

After having questions about how Jason goes from a boy to a grown man so quickly, and a seemingly immortal man at that, Marcus wanted to “create a mythology for Jason in this movie, because it had driven me nuts as a viewer.” Which brings us to the Necronomicon Ex-Mortis. It was meant to serve a purpose, and not just as an awesome Easter egg.

Logisch, das ist das, was Fans und gute Filmemacher tun und tun sollten. Adam Marcus erzählt weiterhin:

She [Pamela Voorhees] makes a deal with the devil by reading from the Necronomicon to bring back her son. This is why Jason isn’t Jason. He’s Jason plus The Evil Dead, and now I can believe that he can go from a little boy that lives in a lake, to a full grown man in a couple of months, to Zombie Jason, to never being able to kill this guy. That, to me, is way more interesting as a mashup, and Raimi loved it!

Mega, ich kann das als Canon akzeptieren, wie ich auch entgegen vieler Fans “Jason Goes To Hell” als Canon akzeptieren kann. Wenn ihr das nicht könnt, hat Adam noch ein paar weise Worte für euch: “It absolutely is canon.”

Und sogar Sam Raimi, Schöpfer von “The Evil Dead”, ist mit an Bord, wie Adam berichtet:

That, to me, is way more interesting as a mash-up, and Raimi loved it! He literally went and picked up the book, put it in a plastic bag and told me to put it in the movie. So only Sam, myself, and Bob Kurtzman ever knew that was my agenda. It’s not like I could tell New Line my plan to include The Evil Dead, because they don’t own The Evil Dead. So it had to be an Easter egg, and I did focus on it…there’s a whole scene that includes the book, and I hoped people would get it and could figure out that’s what I’m up to.

Ich bin dabei und akzeptiere das nun als die neue Realität.

Den Rest des Interviews kann man sich übrigens auch sehr gut geben. (via)

Im Kühlhaus in Berlin gibt es gerade eine ganz wunderbare Ausstellung, die ich euch an dieser Stelle gerne ans Herz legen möchte. Dabei handelt es sich nämlich um die Werkschau der Beuth-Hochschule, bei der 20 Studenten ihre Werke nicht nur vor- und ausstellen, sondern auch zum Kauf anbieten. Soweit, so gewöhnlich, allerdings hat diese Ausstellung den Clou, dass die Erlöse komplett zur Bahnhofsmission gehen, die damit obdachlosen Menschen helfen kann. Und gerade das wird vermutlich bald sehr relevant, droht es doch nicht unbedingt wärmer zu werden. Und weil die ganzen Materialen der Künstler von vielen freundlichen Firmen gespendet wurden, bedeutet komplett in diesem Fall wirklich komplett komplett.

Die Motive sind dabei so unterschiedlich wie die Fotografen selbst: Auf den 100 Bildern finden sich Portraits, Akte, Dinge, Landschaften, Architektur und irgendwie alles dazwischen, was es äußerst schwierig macht, dort kein Bild zu finden, das man auf die ein oder andere Weise ansprechend findet.
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Ich muss gestehen, dass ich funk, ein Online-Angebot für Jugendliche des ZDF, nie so richtig auf dem Schirm hatte. Vermutlich, weil ich auch einfach schon älter als die Zielgruppe von 14-29 bin. Nun arbeitet aber meine liebe Mika (sie kann ganz toll zeichnen und bringt immer leckeren Wein mit) an “Girl Cave”, einer von funk produzierten Webserie, mit, weswegen das alles in meinen Fokus geriet.

Ich bin ehrlich, das hätte mir schon gereicht, um euch davon zu erzählen, aber nachdem ich jetzt die erste Folge sah, bin ich tatsächlich gehooked (sagen das die Kids heutzutage so?). Die Story handelt nämlich von drei 16-jährigen Freundinnen Julija, Caro und Zada, ihrem Leben in der Kleinstadt (man könnte es auch Dorf nennen), ihrer durchaus spürbaren Außenseiterrolle in der Schule und dem plötzlichen Tod von Julijas abwesender Mutter, die ihr ein geheimnisvolles Buch hinterlässt.
Sicherlich wirkt die Schauspielerei der Mädels hier und da etwas ungelenk, aber tatsächlich ist das auch genau Teil des Charmes der echt herzlichen Produktion. Ich mag hier echt vor allem die Szene, in der Julijas Vater ihr die Nachricht überbringt (es hat eine gewisse Absurdität), das alles mit dem trockenen Notar und der Beerdigungsstalker ist auch eine echt lustige Idee.

Shit, ich bleib dran.

Und das könnt ihr auch! Auf dem YT-Kanal zur Serie erscheint nämlich noch die nächsten sieben Freitage jeweils eine neue Folge, während auf einem dazu passenden Tumblr alle Social-Media-Aktivitäten gesammelt werden. Beispielsweise wird es auch zu jeder Folge Artworks bekannter Zeichnerinnen (hier zum Beispiel von der hochgeschätzten Sarah Burrini) geben und jede Folge bekommt eine eigene Spotify-Playlist. Eben das volle Programm. Vielleicht gibt es auch einen WhatsApp-Newsletter, aber um das zu wissen bin ich wirklich zu alt.

Und nun erstmal sicherheitshalber einen Gute-Laune-Keks.

Es ist so großartig, weil es eben nicht die wirklichen Filme zeigt, sondern alles, was irgendwie damit zu tun hat und in seiner Zeit vielleicht ganz cool war, heute aber auf eine ganz charmante Weise völlig absurd wirkt. Wir reden hier über Aerobik, Fan-Filme, merkwürdige Interviews – es ist ein Sammelsurium von Star-Wars-Großartigkeit.

A humorous archival journey thru the last 40 years of the Star Wars phenomenon just in time for the 40th anniversary of A New Hope. We hope everyone will enjoy it…from the biggest fan to someone who’s never even seen a Star Wars movie.

Also nehmt euch heute mal den Abend frei, öffnet ein oder zwei Flaschen Wein und lernt Genuss. (via)

Das ist ganz genau mein Shit: Hübsche Mädchen, irgendwas mit Aliens, bisschen sexy, bisschen absurd und am Ende irgendwie bescheuert, aber unterhaltsam. Meistens bekommt man das alles ja nicht in einem Paket und muss sich das mit vielen verschiedenen Filmen antun, aber mit “Space Babes from Outer Space” haben wir wohl echt Glück, weil hier einfach alles toll ist! Und es hat ein brustförmiges Raumschiff! Alter!

Space Babes from Outer Space centers around three women from a faraway galaxy who come to Earth in search of sexual energy to fuel their ship. With the help of a lonely farm boy, they attempt to harness enough sexual arousal to return to their home planet, all while evading their enemies, the bloodthirsty Scrotes!

WHAT! Sexenergie, um das Raumschiff anzutreiben! Blutdürstige Skroten! Es klingt einfach alles toll und sieht eben auch gar nicht so scheiße aus!

Auf der der dazu passenden FB-Seite kann man über das Projekt auf dem Laufenden gehalten werden, aber spannender ist wohl eher die dazu passende Indiegogo-Kampagne, auf der man immer noch spenden kann und bereits für $25 (zuzüglich $15 Versand) den kompletten Film mit Sticker und Social Media Shout-Out (whatever) bekommen kann. Leider halt nur mit Kreditkarte, was gerade mein Problem ist, aber der Deal ist ziemlich gut. (via)

Es ist so herrlich absurd, dass es einfach großartig ist. Eigentlich zeigt uns das alles nur einen ganz normalen, langweiligen Tag eines langweiligen Mannes mit einem langweiligen Leben und einem langweiligen Bürojob. Im Detail ist das alles aber irgendwie doch absurder und irgendwie fremd. Da wohnt ein Monster unter dem Bett, er trägt Helm und Kondom zur Arbeit, Popcorn kommt aus der Kaffeemaschine und Kaffee aus dem Toaster und irgendwie sind das nur ein paar der Eigenartigkeiten, die euch hier erwarten.
Es ist so super in all seiner Merkwürdigkeit, ich kann es gar nicht richtig greifen, aber ich hätte gerne eine Frau, die mich genau so verabschiedet. Darauf kann man schon neidisch sein. (via)

Es gibt schon sehr viele sehr gute Musikvideos und es gibt auch einige aktuelle gute Musikvideos, aber das Video zu “???????” von der aus St. Petersburg stammenden Band ????????? ist wirklich eines der schönsten. Es ist nämlich nicht nur sehr schön aufgenommen und zeigt echt mega tolle Bilder, sondern erzählt die Geschichte auch irgendwie rückwärts. Wir sehen quasi die Reaktion vor der Aktion und werden langsam über die Konsequenzen auf die Ursache gebracht. Es ist schlichtweg großartig.
Regisseur des Videos war nämlich Ilya Naishuller, der auch schon Regisseur bei “Hardcore Henry” war und ich denke, das sagt eigentlich alles. Ich bin so begeistert, ey. Irre.
Tatsächlich ist der Song nämlich auch okay. Ich verstehe nicht so richtig, worum es geht und so wirklich helfen da auch die Untertitel nicht, aber er klingt ziemlich gut. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich die russische Sprache super gerne anhöre. (via)

Ich bin so heiß darauf, ihr glaubt das nicht. Okay, vielleicht glaubt ihr es, wenn ihr diesen Blog nicht erst seit gestern lest, aber meine Güte – es ist gar nicht mehr so lange hin, bis das Spiel erscheint! Nur noch bis zum 21. März durchhalten und dann können wir endlich die Andromeda-Galaxie erforschen und neuen Aliens in den Hintern treten, während wir kolonisierbare Planeten für die Menschen finden. Das wird ein Fest!

Im ersten Trailer bekommen wir ein bisschen Story mit und im zweiten erfahren wir mehr über die menschliche Crew der Tempest, wovon zwei übrigens die Kinder der spielbaren Figur, Alec Ryder, sind, während uns das alles von Cora Harper, unserem ersten Offizier, erklärt wird (mit der man offenbar auch knutschen kann – yeah).

Interessant finde ich, dass das offenbar einige hundert Jahre nach den Geschehnissen in “Mass Effect 3” spielt und ich hoffe so sehr, dass das zumindest mal kurz angesprochen wird, damit es da wenigstens eine kleine Auflösung gibt, was am Ende aus Shepard wurde. Außerdem würde ich auch gerne noch mehr über die Asari und den Krogan (“I don’t need an army – I’ve got a Krogan” – Boom!) erfahren.

Wie gesagt, 21. März. Wir könnten ja schon mal Urlaub beantragen.

Bevor es hier alles wie gewohnt weitergeht und mich der Alltag in seinen tristen Armen umschließt, möchte ich euch noch kurz erzählen, was ich eigentlich Weihnachten angestellt habe. Klar, Heiligabend habe ich fein für meinen Papa gekocht und am zweiten Weihnachtsfeiertag bin ich zu meiner Mutti gefahren (Trennungskind), aber am ersten Weihnachtsfeiertag bin ich sehr über meinen Schatten gesprungen und habe etwas gemacht, was ich bei anderen immer total bewundert habe, mich selbst aber dort nie sah – ich habe ehrenamtlich gearbeitet!

Bevor ich euch davon erzähle, solltet ihr allerdings noch ein paar Dinge über mich wissen.
Weihnachten bedeutet mir nicht wirklich viel. Ich mag, dass man da frei hat und das Fernsehangebot ist auch nicht so schlecht, aber im Grunde ist das für mich alles mit ziemlich viel Stress verbunden. Man muss sich entscheiden, wo man seine Zeit verbringt und hat das Gefühl, dass man auf jeden Fall jemanden vernachlässigt. Wie gesagt, als Trennungskind sind solche Feiertage für mich eher negativ konnotiert. Vielleicht ändert es sich, wenn ich selbst mal Familie habe, aber das bleibt abzuwarten.
Außerdem habe ich nicht besonders viel Mitleid. Mitgefühl und Empathie, klar, aber Mitleid ist für mich eher mit einer gewissen Hilflosigkeit verbunden, die ich vermutlich einfach nicht empfinden möchte. Ich kann mich glaub ich ganz gut in die Gefühlslage anderer versetzen, aber vermutlich bringt es mein Beruf als Informatiker mit sich, dass ich einfach eher lösungsorientiert bin und keine gute Schulter zum ausheulen biete, weil ich immer den Drang habe die Probleme zu lösen, die mir präsentiert werden.

Wichtig zu erwähnen ist mir aber noch, dass das hier kein “Guckt mal, wie toll ich bin”-Artikel werden soll, nur weil ich einmal ehrenamtlich gearbeitet habe, was andere Leute ja schon seit vielen Jahren viel besser machen. Eigentlich wollte ich diesen Artikel überhaupt nicht schreiben, weil ich dieses “Tue Gutes und sprich darüber” für falsch halte, ist doch die gute Tat ihre eigene Belohnung und das darüber sprechen mich ja über andere Leute erhebt, was ich halt gar nicht will. Meine Vertrauten, denen ich davon erzählte, hielten das aber für eine gute und spannende Sache und meinten, dass es vielleicht dafür sorgen könnte, dass sich wiederum andere engagieren. Also weiß ich jetzt auch nicht.

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Tatsächlich geschah das schon vor ziemlich genau einer Woche und ist ein Projekt, von dem ich viel zu wenig in den anderen Medien gelesen habe. Dabei ist das ein mega cooles Ding, weil hier sehr, sehr viele Länder zusammen kamen, um die Welt wieder ein kleines bisschen besser zu machen.

Thirty years after the nuclear disaster in Chernobyl, the radioactive remains of the power plant’s destroyed reactor 4 have been safely enclosed following one of the world’s most ambitious engineering projects.

Chernobyl’s giant New Safe Confinement (NSC) was moved over a distance of 327 metres from its assembly point to its fi nal resting place, completely enclosing a previous makeshift shelter that was hastily assembled immediately after the 1986 accident.
The structure was built by Novarka, a consortium of the French construction firms VINCI Construction and Bouygues Construction. Works started in 2010.

Finanziert wurde der 275x108m große Sarg hauptsächlich von der European Bank for Reconstruction and Development (ERBD) und kostete knapp 1.5 Milliarden Euro. Und das alles von unseren Steuergeldern! Natürlich, denn das ist total sinnvoll und wieder ein schönes Beispiel, dass Zusammenarbeit eben doch sichtbare Erfolge tragen kann, wie hier eben die größte bewegliche, sich auf dem Land befindliche Konstruktion, die jemals gebaut wurde. (via)