Und dann entwickelte ein Typ eine Roboter-Zunge, mit der er seine liebsten Animefiguren ableckt
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Aloha Deutschland möchte gerne Hawaiihemden mit deutschen Motiven produzieren
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“Toys vs. Toys” – Eine Stop-Motion-Animation mit irre vielen Actionfiguren
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“The Story Of Technoviking” ist eine Doku über Memes, Persönlichkeitsrecht und eben den Technoviking und seine Geschichte
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Category Archives: Film & TV

HAL war in “2001: A Space Odyssey” schon ein sehr sympathischer Charakter, dessen Beweggründe ich durchaus nachvollziehen konnte. Mit Siri hätte ich allerdings so meine Probleme, würde ich ein iPhone besitzen, obwohl ich mit der Android-Version an sich auch nicht so richtig glücklich werde. Sprach-Interfaces sind einfach irgendwie doof und nicht so richtig praktikabel. Vor allem nicht, wenn man von anderen Leuten umgeben ist, die vielleicht nicht unbedingt wissen müssen, dass ich mich für die Hintergründe des Beziehungsstresses von Beyoncé und Jay Z interessiere. Was ich nicht tue. Das sollte niemand. Ich tippe trotzdem auf Rihanna. (via Herr Seitvertreib, der bei jeder Anfrage an Siri immer sofort das gewünschte Ergebnis erhält.)

Kürzlich erst zeigte uns Burger Fiction ein Video von Iron Man und wie er sich über die Jahre entwickelte und heute mache nsie nochmal genau das mit Captain America. Es ist, als würde das zum Release von “Captain America: Civil War” passen und ich bin mir auch zu 82% sicher, dass es so ist. Mindestens.
Beachtlich ist allerdings wirklich, dass es die Figur bereits seit 1941 gibt, also mitten im zweiten Weltkrieg entwickelt wurde, um höchstwahrscheinlich auch als Propagandamittel eingesetzt zu werden. Interessanterweise war das Cover von “Captain America Comics” #1, was auch der erste Auftritt der Figur war, auch genau das Cover, auf dem er Adolf Hitler ins Gesicht boxt.
Allerdings hat sich die Figur natürlich weiter entwickelt und ist mittlerweile auch für deutsche Leser interessant, obwohl Nazis natürlich immer noch irgendwie als Schurken hinhalten müssen. Aber das ist ja jetzt auch nicht so verkehrt. (via)

“Rick and Morty”, ihr wisst schon. Das ist diese ungeheuer geniale, lustige und absurde Zeichentrickserie, die einen immer ein bisschen zerstörter zurücklässt (danke euch nochmal für das Drängen, dass ich das schaue). Jetzt geht es da prinzipiell um unendlich viele Dimensionen, durch die Rick und Morty reisen könnten, aber wie viel ist unendlich eigentlich? Nicht so richtig viel, wie dieses Video versucht zu beweisen. Am Ende wird es aber noch wesentlich cleverer, wenn der Youtuber The Save Point Guild mittels vieler kleiner Details nachweist… Nein, ich kann euch das Ende nicht verraten, aber es ist ganz schön cool und hebt die Serie nochmal auf ein ganz anderes Level, wenn das stimmen sollte.
Es ist natürlich klar, dass es hier sehr viele Spoiler gibt, also schaut das mal lieber nicht, wenn ihr die zweite Staffel noch nicht gesehen habt. (via)

Ich bin mir ein bisschen unsicher. Einerseits bin ich sehr gespannt, weil die Geschichte wirklich irre und richtig, richtig gut ist (es gilt ja nicht grundlos als eins der Standardwerke der Batman-Literatur (wow klang das schlau), geschrieben von Alan Moore und gezeichnet von Brian Bolland) und ich mich freue, dass sie dadurch auch für mehr Leute zugänglicher wird. Andererseits finde ich die Animationen jetzt aber nicht so vom Hocker reißend. Das haben wir schon mal schöner gesehen, aber vielleicht ist das jetzt aus dem Trailer auch nur ein trügerischer Eindruck, weil das alles ja doch sehr knapp geschnitten und an sich auch kurz ist. Interessant ist aber, dass der Film in den USofA ein R Rating bekommen wird, was im Prinzip bedeutet, dass ihn niemand unter 17 schauen sollte. Ziemlich sehr cool finde ich das und das alleine ist schon ein Grund, sich den Film mal zu geben.

Ob ich nochmal das mit dem Amazon-Partnerlink probiere? Es würde sich ja anbieten. Habt ihr da eigentlich Meinungen zu, wenn ich das hin und wieder mal einbaue? Für den Film ist noch kein genauer Release bekannt, weswegen er auch noch nicht bei Amazon vorbestellbar ist. Den Comic (Batman: The Killing Joke – Amazon-Partnerlink) sollte man aber durchaus im Regal stehen und bestenfalls gelesen haben. (via)

Willem Dafoe ist schon eine sehr lustige Gestalt, weswegen mich hier eigentlich gar keine seiner Gesichtsverrenkungen wundert oder überrascht. Spätestens nach “The Boondock Saints” erwarte ich bei ihm eigentlich immer irgendwie alles und ich finde ihn meistens auch ganz schön toll. Allerdings sind mir nie seine Zahnlücken ins Auge gefallen. Klar, sie sind da und man sieht sie, aber sie gehören halt zu seinem Gesicht, wie auch der stets etwas irre Blick. Das ist halt Willem Dafoe. Alles cool. Aber diese Wangenknochen, die sind wirklich unnatürlich. Ich kann mir echt vorstellen, dass er vor allem dafür beneidet wird. (via Herr Seitvertreib, der bestimmt auch überlegt hat, wie man einen Zahnlücke-Bernd-Lucke-Witz reißen kann.)

Gei-el! Okay, ich hatte heute zwar schon ein ähnliches Video, aber sowas turnt mich halt einfach gerade ein bisschen an. Hier sieht man nämlich wunderschön, wie erst das Modell geformt wird, um dann Formen davon zu nehmen, die man mit Latex ausgießt. Hier fügt man aber noch ein originalgetreues Skelett ein, um die Figur beweglich zu machen. Heute macht man das alles aber ein bisschen anders, weil so ein originalgetreues Skelett vielleicht doch ein bisschen zu aufwändig für den Nutzen wäre, und man baut für StoMo-Filme auch eher mehrere Figuren gleicher Art mit auswechselbaren Teilen, wie es uns neulich Georgina Hayns erklärte unter anderem am Beispiel von “Coraline” erklärte. Aber ansonsten hat sich da eigentlich nicht so viel geändert. (via)

Der Titel verspricht schon mal eine Menge Spaß und tatsächlich ist das Arbeitsplatzsicherheitslehrfilm von 1994 eine wunderschöne Fundgrube an herrlichen, low budget Splattereffekten, die dem geneigten Zuschauer viel Freude bereiten. Glücklicherweise ist es ein Zusammenschnitt der schönsten Szenen, zu denen aber auch die Moral und der Lerneffekt am Ende gehört, wodurch das alles nochmal ein bisschen absurder wird. Also nein, es ist natürlich alles tatsächlich genau so und vermutlich noch schlimmer und blutiger, aber in dem Kontext ist schon sehr, sehr lustig. (via)

Falls ihr nun dachtet, dass ich “Staplerfahrer Klaus” für den erstbeste Arbeitsplatzsicherheitslehrfilm halte, dann habt ihr Recht. Klar, dass ihr den jetzt sehen wollt:

Übrigens gibt es auch einen offiziellen “Star Fox”-Cartoon, aber das interessiert mich jetzt auch nicht mehr, nachdem ich die erste Folge dieser Serie hier sah. Es ist nämlich nicht nur “Star Fox”, sondern auch alles in einem Stil, der an die Cartoons aus den 80s, oder eher noch 70s, erinnert. Es ist wirklich irre schön gemacht, mit herrlich kruden Charakteren, erstaunlich guten Animationen und eben auch einer Story, die ziemlich spannend werden könnte:

Fox McCloud has been captured by a group of Venomian soldiers led by Wolf O’Donnell, and is taken to the neutral Sargasso Space Station as per orders from Andross.

Ich glaube, ihr wollte jetzt nichts lieber, als den dazu passenden YT-Kanal abonnieren, was ihr auch echt tun solltet. Schließlich wollen die Leute um Matthew Gafford nicht umsonst sechs Jahre an der Serie gearbeitet haben. (via)

Es ist sehr bunt und aufregend und durchaus gut gemacht und mit einem nicht uncleveren Ende. Tatsächlich will der Film aber vermutlich vor allem dadurch bestechen, dass er auch ein 360°-Film sein will, in dem man die Kameraausrichtung frei wählen kann. Das ist ein durchaus nettes Feature und macht vor allem an der Stelle Sinn, in der man von dem Monster verfolgt wird und man den Blick abwechselnd auf eben jenes Monster oder die Flüchtenden vor einem (ich hätte fast “die vor einem Flüchtenden” geschrieben, aber wir sind ja nicht das Monster. Also wir sind schon Monster (so deep!), aber wir sind nicht in diesem Fall das spezielle Monster… ihr versteht) richten kann. Ansonsten ist das jetzt, na ja, ziemlich nett. Kann die Pornoindustrie nicht auch das alles mal ein bisschen vorantreiben?
Der Film stammt übrigens von Justin Lin, der “Star Trek Beyond” gemacht haben wird und den besten “Fast & Furious”-Film (den dritten) gemacht hat, und ein Making Of gibt es auch noch. Bitteschön. (via)

Ich glaube, wir Comicnerds, -enthusiasten und -gerneleser sind uns alle ziemlich einig darüber, dass man sich bei einer Comicverfilmung nur so weit vom Ursprungsmaterial entfernen kann. Superman muss irgendwie vom Krypton kommen, Batmans Eltern sollten ziemlich früh sterben, Iron Man braucht einen latenten Alkoholismus und die Fantastischen Vier sollten bestenfalls zu einem Zeitpunkt des Films zu viert gewesen sein.

Schwieriger wird es da bei den Kostümen.

Lange wurde uns erzählt, dass vieles im Film halt einfach nicht geht. Und was nämlich ganz und gar überhaupt nicht gehen soll, ist bunt. Das sehen wir sogar an Superman, der eigentlich ganz einfach blau und rot trägt und in den modernen Filmen wesentlich düsterer gefärbt werden musste. Das mag irgendeinem Entscheidungsträger sinnvoll vorgekommen sein, aber ich kann auch durchaus verstehen, warum man sich nicht an die strahlenden Farben der Version von Christopher Reeve wagte. Ich muss es nicht gutheißen, aber ich kann es verstehen. Genau die gleiche Diskussion gab es damals auch bei den ersten “X-Men”-Filmen und sicherlich war es eine andere Zeit und man wollte sich auch irgendwie von den Comics lösen, um die Themen in den Mainstream zu bringen, aber der Youtuber KaptainKristian argumentiert hier außerordentlich gut, warum das alles Unsinn ist und warum man sich zumindest an den Originalkostümen orientieren sollten. Natürlich bringt er hier auch unsere liebste Comicverfilmung, “Deadpool”, als Beispiel an, dass man sich vor Farben nicht zu scheuen braucht. Aber speziell in Bezug auf die X-Men hat er scheint wirklich recht. Ich würde sie auch sehr gerne bunt sehen.

Und ihr so? Hugh Jackman in seinem blau-gelben-Latex-Fummel? Na?

Gut, dass es nicht Latex sein sollte, ist hoffentlich klar. Es gäbe ja sicher auch andere, atmungsaktivere Materialien, aus denen sich Superheldendresses schneidern lassen. Aber dass wir uns darüber Gedanken machen, ist nicht unsere Aufgabe. Wir sind nur zum Meckern im Internet. (via)