“The Procedure” ist ein Kurzfilm, der uns den puren Chocolate-Starfish-Horror (NSFW)
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“Mass Effect: Andromeda” – Hose auf, der erste Trailer ist da!
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Im Halloween-Kurzfilm “SPOOKY CLUB” planen lustige Gestalten den Raub des Schädels von Vincent Price
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Alles am Traier zu “LASERPOPE” ist großartig! ALLES! (NSFW)
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Category Archives: Kunst & Design

Die Überwachung des öffentlichen Raums ist schwierig. Einerseits liegen die Pro-Argumente total auf der Hand, andererseits ist man sich aber auch ziemlich sicher, dass das alles nicht so viel bringt. Vor allem auch, wenn man sich mal London anschaut, wo die meisten Überwachungskameras im öffentlichen Raum herumhängen und komischerweise immer noch Leute ausgeraubt und Dinge beschmutzt (oder anders rum) werden das Künstlerkollektiv Rocco und seine Brüder haben nun 32 Kameras in einem einzigen U-Bahn-Waggon aufgehangen und etwas bemerkt:

Fast 15.000 Kameras überwachen Berlin, allein 13.640 sind im Öffentlichen Nahverkehr installiert. Es gibt kaum Winkel auf Bahnhöfen, in Zügen, Bussen oder Trams, die nicht überwacht werden.

Wie bei Antiterrorgesetzen und Maßnahmen zur Inneren Sicherheit im Allgemeinen werden sie von den Verantwortlichen nicht nur mit der Aufklärung von Straftaten begründet, sondern auch mit der angeblichen Abschreckung, die Delikte verhindere.
Die kleinen Kameras werden von den Menschen oft nicht bemerkt. Die Beobachteten fühlen sich unbeobachtet, während ihre Handlungen aufgezeichnet werden. Und Straftaten werden dennoch begangen.
Ist ein total überwachter öffentlicher Raum nun wirklich sicherer?

Es besteht ein konstantes Spannungsverhältnis zwischen dem Sicherheitsbedürfnis einerseits und dem Verlust der Privatsphäre andererseits, und entsprechende Maßnahmen müssen von der Gesellschaft legitimiert sein.
Werden mit zunehmender Überwachung Ängste wirklich beruhigt oder gerade erst geschaffen, weil der öffentliche Raum als potentielle Gefahrenzone gestaltet wird?

Was würde passieren, wenn statt zwei Kameras ganze 32 in einem U-Bahn-Wagon hingen?
– Er wäre leer, um 10 Uhr morgens während der Rushhour in Berlins Stadtzentrum, während die Menschen in den Nachbarwagons um Sitzplätze kämpfen.

Der Hermannplatz! Ich war glücklicherweise nicht zu sehen, aber ich weiß nicht, ob ich mich überhaupt erkannt hätte. (via Doktor Katze, der in seinem Sprechzimmer keine Kameras hat.)

Ihr kennt das Kunstwerk des niederländischen Malers natürlich, das ist mir schon klar. Aber das hier ist eine ziemlich abgefahrene Neuinterpretation des Mittelteils des Triptychons (ein aus drei Einzelbildern bestehendes Kunstwerk, so vong malen her) der ebenso niederländischen Künstlergruppe Studio Smack. Weil es halt auch so hochauflösend ist, bietet es sich durchaus an, hierfür mal den Vollbildmodus zu bequemen, damit ihr die ganzen Details auch alle erkennen könnt.

In their latest work, the group cleared the original landscape of the middle panel of Bosch’s painting and reconstructed it into a hallucinatory 4K animation. The creatures that populate this indoor playground embody the excesses and desires of 21st century Western civilization. Consumerism, selfishness, escapism, the lure of eroticism, vanity and decadence. All characters are metaphors for our society where loners swarm their digital dream world. They are symbolic reflections of egos and an imagination of people as they see themselves – unlike Bosch’s version, where all individuals more or less look the same. From a horny Hello Kitty to a coke hunting penis snake. From an incarnate spybot to headless fried chickens.

Der originale Garten der Lüste ist allerdings nicht weniger ansehnlich, aber auch da passiert so viel, dass ich euch hier mal eine Seite vorstellte, die euch die einzelnen Szenen alle erklärt. Das lohnt sich auch sehr. (via)

Eigentlich ist es nur ganz gewöhnlicher Krimskrams, aber Sean Charmatz malt da Gliedmaßen und Gesichter dran und schon wird das alles anthropomorph und und man freut sich, wenn sich zwei Alltagsgegenstände ineinander verlieben und man leidet mit, wenn sie kaputt gehen. Ich bin schon mitunter sehr einfach gestrickt, aber es sind wirklich zuckersüße Ideen.

Hier seht ihr mal das erste und das zehnte Video, aber alle anderen dazwischen und noch ein paar Bonusvideos könnt ihr natürlich im Kanal von Sean selbst finden, wenn ihr danach sucht oder einfach hier drauf klickt. (via)

Kunst ist, wenn es etwas aussagt, das man nicht direkt erkennen kann und es bis dato einzigartig war. Nun dürfen mir Langzeitstudenten des Fachbereichs Kunst gerne Morddrohungen schicken, aber ich nehme natürlich nur jene optisch anspruchsvollen wirklich ernst. Oder wie Micky Zilbershtein, Schöpfer dieses Werks, schreibt:

„part 1 from a video art project about liberation freedom and censorship…“

Ja, genau. (via Maik, der auch weiß, dass das nichts mit Whirlpools zu tun hat)

Ja ja, Donald Trump wird Präsident und alles ist schrecklich. Ich kann es nicht mehr hören, weil ich lieber Dinge sehe, die sich damit auseinander setzen oder irgendwas tun, als ständig nur zu hören, wie blöd alles werden wird. Und da macht Neil Blomkamp, Regisseur von zum Beispiel “District 9” und “Chappy”, in meinen Augen vieles richtig. Er nutzt diesen politischen Frust und konzentriert damit etwas kreative Energie, indem er der Air Force One ein neues, viel geileres, Antlitz verleiht und die Präsidentenlimousine zu einer Art Streitwagen macht. Sehr cool. Nun kümmer dich aber mal lieber wieder drum, dass dein “Alien”-Film was wird, Neil.

im Original hatte er das in seinem Instagram gepostet. All hail the god emperor Trump! (via)

Es ist sehr hübsch, was die Leute um und mit Mike Gamble da geschaffen haben. Sie fragten sich nämlich, wie man diesen Effekt der Light Cycles aus “TRON” (ihr wisst schon) irgendwie mit Mountainbikes nachstellen könnte und offenbar war das ein wesentlich schwierigeres Unterfangen, als man sich zunächst denken mag.

LIGHT CYCLES began as a dream, developed into a problem and spawned into a burning desire to create something that had never been done before. – “How can we create a Tron Light Bike effect, on a mountain bike?” Before we began testing, we had no idea if what we wanted to achieve was physically possible with the resources at our disposal. By the time we’d conducted our initial tests, we were all blown away by the results that we went ahead and continued creating this film.

Aber das Ergebnis ist echt irre schön. Vielleicht wären mehr LEDs oder eine diffuse Folie darüber, um die einzelnen Spots zu verwischen quasi, noch etwas hübscher, weil man dann nicht solche Linien hätte, aber trotzdem ist das wirklich, wirklich schön. (via)

Skatergirls, ihr wisst schon. Weniger Roller Derby, als viel mehr coole Tricks und Moves in Südkalifornien, aufgeschrammte Ellenboge und abgebrochene Fingernägel. Zusammen mit dem etwas überblendeten Film und der punkig anmutenden Musik (der erste Song ist schrecklich) ergibt das ein durchaus nettes und buntes und leichtes Skatevideo, aber eben mit Rollschuhen und Mädchen. Das ist ziemlich nett.
Wenn man sich aber mal die Website des Moxi Roller Skate Teams anschaut und darauf halt das Begrüßungsvideo und sie da von ihrem besonderen Style (vor allem im Fashion-Sinn) sprechen, wird das alles doch ziemlich unangenehm hip und nervig. Schaut lieber nur das Video da oben und träumt ein bisschen vor euch hin. (via)

Lustige Tierfotos sind immer lustig und mit Tieren. Und weil Tierfotos, die vor allem lustig sind, immer ein Publikum haben, hat die Underdog Gallery in London nicht nur über 2000 davon ausgestellt, sondern auch noch die schönsten davon mit einem Preis geehrt. Das Video hier von Barcroft Animals zeigt noch ein paar mehr, aber tatsächlich sind die Bilder wirklich sehr lustig. Und mit Tieren. Es funktioniert einfach. Mein Favorit ist aber der vollgekackte Büffel. (via)

Great Big Story hat manchmal echt die schönsten Geschichten in einem handlichen Format. Diese hier handelt zum Beispiel von JC Sheitan Tenet, der seinen Arm mit 10 Jahren verlor, aber trotzdem gerne ein Tätowierer sein wollte. Weil das in der Form natürlich schwierig ist, sich aber die Dinge manchmal trotzdem einfach fügen, traf er auf den Künstler Jean-Louis Gonzal, der sich gerne mit Bionik und Taxidermie beschäftigt und am Ende kommt eine Prothese heraus, die nicht nur cool aussieht, sondern JC auch noch befähigt, seinem Traum nachzugehen. Und wenn man das so in dem Video erahnen kann, macht er das auch wirklich echt gut. Tatsächlich wird behauptet, dass er sogar mehr Bewegungsfreiheit, als andere Tätowierer habe, aber das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Nicht, dass ich dran zweifle, ich verstehe nur die Aussage nicht, aber ich habe auch noch nicht tätowiert. (via)

In Chikuzen, Japan, gibt es nämlich ein Vogelscheuchenfestival (kann ich auch ein Vogelscheuchenfestival?) für das ein 7m-großer Godzilla aus Stroh gebaut wurde. Das ist so groß, dass man ihn am besten mit einer Drohne filmt, weil das nämlich wirklich sehr, sehr groß ist.
Allerdings handelt es sich dabei um den Shin Godzilla, den neuen, der ein bisschen komisch verwurstet aussieht und sogar in seiner Stroh-Version einen an einen Penis erinnernden Schwanz hat. Aber sonst ist das wirklich echt mega cool. (via Herr Seitvertreib, der schon immer mutig war)