Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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… und dann war ich auf einmal zu Weihnachten Türsteher in der Stadtmission.
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Tschernobyls kaputter Reaktor bekam einen riesigen, neuen und mega coolen Strahlenschutz
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Category Archives: Kunst & Design

Natürlich sieht es schön aus, wie die Seife da vor sich hinblubbert und alles, aber man muss halt wissen, dass Mikrowellenstrahlung halt echt schlecht für Kameras ist, weswegen die Technik hinter dem Video wesentlich besonderer ist, als das Video selbst. Mein Tipp ist ja, dass Steve Mould einfach die Tür entfernt und den Sicherheitsmechanismus überbrückt hat und bald mit seinem dritten Arm die Kamera hält. Vielleicht filmt er aber auch nur durch eins der kleinen Löcher des Faraday’schen Käfigs hindurch oder irgendwas mit einem Spiegel. Keine Ahnung, er verrät es einfach nicht. (via)

Ich hatte in meinem Leben schon viele Kakteen, weil sie im Vergleich zu anderen Pflanzen sehr langsam sterben und man länger etwas von ihnen hat. Ich bin da echt nicht gut drin, aber mir war nicht so richtig bekannt, dass sie auch irgendwann Augen und kleine Käfer ausbrüten können, wie es uns hier Elmer Duyvis in seiner sehr süßen Animation zeigt. Vielleicht ist das aber auch ein Film von einem fremden Planeten? Wer weiß das schon. Ich, mit meinem schwarzen Daumen, ja ganz offensichtlich nicht. (via)

Eigentlich traurig, dass ich nicht mal einen HD-Monitor habe und irgendwie auch keinen Sinn darin sehe (weil ich es einfach nicht erkennen kann!) einen zu besitzen, geschweige denn 4K. Am Ende schreibe ich ja doch nur Blogposts darauf und spiele dann irgendwie übe den Steam Link am Fernseher, der natürlich HD kann. Aber das Video ist auch so wirklich schön und zeigt die schöne und durchaus sehr urpüngliche Natur von Wisconsin, diesem einen Bundesstaat der USofA.

„Beautiful sites of Wisconsin. Shot between October 2015 and January 2017. All seasons of amazing nature from my neighboring state. There is more to it and it is impossible to capture it all.“

Das Video stammt von Chris Biela, der offenbar auch aus der Gegend stammt, hat er sich doch ziemlich lange dort aufgehalten. (via Maik, der irgendwie immer woanders unterkommt.)

Diesen Namen kann man sich durchaus mal merken: Vincent Connare. Er hat nämlich die allseits beliebte Schriftart Comic Sans erfunden, die ihr ja alle so sehr mögt und ständig benutzt. Ich mein, ich verstehe das – sie ist sehr außergewöhnlich, anders als die anderen, irgendwie schwierig, aber im Grunde doch spaßig. Wie ihr. Ich bin ja persönlich mehr der Times New Roman Typ und habe nie Spaß. Wir sollten alle versuchen, mehr Comic Sans zu sein.

“You remember Comic Sans. You know, that irreverent, off-kilter font that came pre-programmed on ’90s versions of Microsoft Word? In fact, you probably have very strong feelings about that font. Here’s the story behind the most polarizing font ever made.”

Great Big Story stellt Vincent Connare nun in einem kleinen Film vor und tatsächlich ist er gar nicht der Schurke, den man sich hinter der Entwicklung dieser Schriftart vorstellt. Viel mehr noch hat er total viel Spaß an deren Existenz, mit allem, was dazu gehört. (via)

“Seasons in a Small World” von Beauty of Science zeigt uns, unterlegt von “An der schönen blauen Donau” von Johann Strauss, anhand von vielen Aufnahmen von Experimenten und chemischen Reaktionen, die sie über das Jahr filmten, den Lauf der Jahreszeiten.

As a new year is coming, we assembled our team to craft an end-of-year video that would capture viewers’ imagination. We came up with an idea to use the perspective of a microscope/macro-lens to present the four seasons in our human world. All editing materials are from the previous microscope/macro footages and some unused shots, including footages from color paint experiments and those of chemical reactions. Also, wish all a happy new year!

Klassische Musik und hübsche Bilder mit wissenschaftlichem Hintergrund gehen halt echt irgendwie immer, wie auch klassische Musik und ein bisschen Ultra-Brutale. (via)

Schweinchen geht es, wie eigentlich allen anderen Tieren auch, in der Massentierhaltung nicht besonders gut, was ziemlich traurig ist, da es leider sehr intelligente Tiere sind. Aber wie doof das mitunter alles ist, muss ich euch ja auch nicht mehr erklären.
Nun wurde Pigcasso allerdings vor dem Schlachthaus bewahrt und lebt nun auf dem Gnadenhof Farm Sanctuary in Südafrika, wo er macht, was Schweine halt so am liebsten tun: Bisschen chillen, bisschen grunzen, ab und zu was essen und sich mit ihrer Kunst ausdrücken. Das Video zeigt uns, dass die Pinselstriche echt viel zu gewollt aussehen, um zufällig zu sein.

She’s fat, friendly and fabulous! Meet Pigcasso – the fine swine who was rescued from the brink of extinction at a South African pig ‘farm’. From pork chop to hog heaven, she loves the sweet things in life: Eat. Sleep. Eat. Repeat. She also loves to paint – and that’s no hogwash! Pigcasso’s primary purpose? To paint a better picture for farm animals. With your support, we will make it possible.

Die Kunst kann man auch kaufen, um den Hof zu unterstützen, aber leider bekommen sie das mit dem Shop noch nicht so gut hin. Sicherheitshalber kann man sich aber auf einer Mailingliste eintragen lassen. (via)

Alvin Lau (hier als Crusader) und Alexis Loo (hier als Demon Hunter) leben ins Singapur und haben sich eben über jenes Spiel kennengelernt und mögen es offenbar immer noch genug, um es sogar im Fotoshooting für ihre Hochzeit zu thematisieren. Die Requisiten sind natürlich irre, aber auch die am Ende entstandenen Fotos sehen total krass aus. Das schöne ist, dass Leute, die “Diablo III” heute noch so sehr lieben, vermutlich auch einander sehr lange lieben können.
Oben seht ihr das Video zum Shoot, aber auf The Art of Mezame, die das Shooting veranstalteten, findet ihr die Ergebnisse. (via)

Die Überwachung des öffentlichen Raums ist schwierig. Einerseits liegen die Pro-Argumente total auf der Hand, andererseits ist man sich aber auch ziemlich sicher, dass das alles nicht so viel bringt. Vor allem auch, wenn man sich mal London anschaut, wo die meisten Überwachungskameras im öffentlichen Raum herumhängen und komischerweise immer noch Leute ausgeraubt und Dinge beschmutzt (oder anders rum) werden das Künstlerkollektiv Rocco und seine Brüder haben nun 32 Kameras in einem einzigen U-Bahn-Waggon aufgehangen und etwas bemerkt:

Fast 15.000 Kameras überwachen Berlin, allein 13.640 sind im Öffentlichen Nahverkehr installiert. Es gibt kaum Winkel auf Bahnhöfen, in Zügen, Bussen oder Trams, die nicht überwacht werden.

Wie bei Antiterrorgesetzen und Maßnahmen zur Inneren Sicherheit im Allgemeinen werden sie von den Verantwortlichen nicht nur mit der Aufklärung von Straftaten begründet, sondern auch mit der angeblichen Abschreckung, die Delikte verhindere.
Die kleinen Kameras werden von den Menschen oft nicht bemerkt. Die Beobachteten fühlen sich unbeobachtet, während ihre Handlungen aufgezeichnet werden. Und Straftaten werden dennoch begangen.
Ist ein total überwachter öffentlicher Raum nun wirklich sicherer?

Es besteht ein konstantes Spannungsverhältnis zwischen dem Sicherheitsbedürfnis einerseits und dem Verlust der Privatsphäre andererseits, und entsprechende Maßnahmen müssen von der Gesellschaft legitimiert sein.
Werden mit zunehmender Überwachung Ängste wirklich beruhigt oder gerade erst geschaffen, weil der öffentliche Raum als potentielle Gefahrenzone gestaltet wird?

Was würde passieren, wenn statt zwei Kameras ganze 32 in einem U-Bahn-Wagon hingen?
– Er wäre leer, um 10 Uhr morgens während der Rushhour in Berlins Stadtzentrum, während die Menschen in den Nachbarwagons um Sitzplätze kämpfen.

Der Hermannplatz! Ich war glücklicherweise nicht zu sehen, aber ich weiß nicht, ob ich mich überhaupt erkannt hätte. (via Doktor Katze, der in seinem Sprechzimmer keine Kameras hat.)

Ihr kennt das Kunstwerk des niederländischen Malers natürlich, das ist mir schon klar. Aber das hier ist eine ziemlich abgefahrene Neuinterpretation des Mittelteils des Triptychons (ein aus drei Einzelbildern bestehendes Kunstwerk, so vong malen her) der ebenso niederländischen Künstlergruppe Studio Smack. Weil es halt auch so hochauflösend ist, bietet es sich durchaus an, hierfür mal den Vollbildmodus zu bequemen, damit ihr die ganzen Details auch alle erkennen könnt.

In their latest work, the group cleared the original landscape of the middle panel of Bosch’s painting and reconstructed it into a hallucinatory 4K animation. The creatures that populate this indoor playground embody the excesses and desires of 21st century Western civilization. Consumerism, selfishness, escapism, the lure of eroticism, vanity and decadence. All characters are metaphors for our society where loners swarm their digital dream world. They are symbolic reflections of egos and an imagination of people as they see themselves – unlike Bosch’s version, where all individuals more or less look the same. From a horny Hello Kitty to a coke hunting penis snake. From an incarnate spybot to headless fried chickens.

Der originale Garten der Lüste ist allerdings nicht weniger ansehnlich, aber auch da passiert so viel, dass ich euch hier mal eine Seite vorstellte, die euch die einzelnen Szenen alle erklärt. Das lohnt sich auch sehr. (via)

Eigentlich ist es nur ganz gewöhnlicher Krimskrams, aber Sean Charmatz malt da Gliedmaßen und Gesichter dran und schon wird das alles anthropomorph und und man freut sich, wenn sich zwei Alltagsgegenstände ineinander verlieben und man leidet mit, wenn sie kaputt gehen. Ich bin schon mitunter sehr einfach gestrickt, aber es sind wirklich zuckersüße Ideen.

Hier seht ihr mal das erste und das zehnte Video, aber alle anderen dazwischen und noch ein paar Bonusvideos könnt ihr natürlich im Kanal von Sean selbst finden, wenn ihr danach sucht oder einfach hier drauf klickt. (via)