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Category Archives: Musik

Ratet mal wer! Natürlich wieder Mario Wienerroither, der hier den Kampf der Beastie Boys für unser Recht auf Party entmusikalisierte und uns so die ganze Dramatik dieses Unterfangens erst richtig aufzeigt. Erste Opfer der Gang sind ja schon zu beklagen, allerdings haben sie ihr Ziel ja auch erreicht: Wir können Party machen, wann, wo, wie und so oft wir wollen. Solange wir halt am nächsten Tag wieder fit sind, wenn es sich um eine Wochentags-Party handelt. Ansonsten müssen wir nicht fit sein. Vielen Dank, liebe Beastie Boys. Eure Opfer werden geehrt werden. (via)

Das ist so doof, aber leider auch so wahr, dass ich euch das unbedingt zeigen muss. Allein wegen des “they Peter Jackson-d it”, weil sie unnötigerweise aus dem letzten Buch schon wieder zwei Teile machen mussten, um uns noch mehr Geld aus den Taschen zu ziehen. Dafür ist die Melodie aber wirklich nett und im Film war es ja auch ein bisschen bewegend, auch, wenn es ein bisschen unnötig und aufgesetzt wirkte. Aber man kann ihnen ja auch keinen Vorwurf machen, schließlich will doch jeder irgendwie Geld verdienen und die Filmproduzenten haben es schon nicht leicht mit dem ganzen Raubkopieren und so. (via)

META HIP HOP from Eclectic Method on Vimeo.

Eclectic Method kann alles. Er kann Musik aus Filmschnipseln machen, aber er kann auch Musik aus Musikschnipseln machen, was witzig ist, wenn die Musik selbst eigentlich schon Musikschnipsel sind. Er schreibt dazu nämlich, damit ich das nicht tun muss:

Meta Hip Hop is a rap tune made out of other rap tunes. Yeah I know, all hip hop is made out of other tunes but this is made out of vocal samples. Yeah I know, all music is samples nowadays but this tune all the samples rhyme together. Many layers of lyrics from nearly a hundred of hip hop’s greatest are linked together and made to work as a cohesive if sometimes silly tune. Rappers so old you’d have to dig them up to collaborate and rappers so fresh they can’t taste where it came from.

Besonders schön finde ich ja, wie sehr man den Unterschied vom Old School zu moderneren Songs bemerkt, wobei ich es eigentlich eher ein bisschen erschreckend finde. Aber eben auch, wie Jonny es schon wieder hinbekommen hat, dass das wie Arsch auf Eimer passt. Macht der eigentlich noch was anderes, als Musik zu produzieren? Ich frag ihn mal.

15 Jan
2015
7

Remember 1998?

Commando! Tomb Raider! Die wilden 70er! Cher! Eagle Eye Cherry! Garbage! En Vogue! Metal Gear Solid! Abe’s Odyssey! Getto Superstar! Fallout 2! Alanis Morissette nackt! Mechanical Animals! Mezzanine! Pokemon Motherfuckers! Dragula! It’s like that! MediEvil! Chuckies Braut! STAR TREK IX! DER BESCHISSENE VENGABUS!

So rückblickend hat mich das Jahr 1998 offenbar doch sehr geprägt. Vielleicht auch, weil es das Jahr war, in dem ich auf das Gymnasium kam, wo mein bewusstes Leben gefühlt erst so richtig anfing. Aber alles! Ich kenne alle, was in diesem Video gezeigt wird, mochte vieles, war von manchem damals schon genervt, und erinnere mich eigentlich gerne zurück. Wobei ich allerdings auch annehme, dass mir vieles erst später begegnete. Damals gab es die Filme ja oftmals erst viel später in deutschen Kinos und Spiele kaufte ich damals gern gebraucht. Na ja. 1998 war popkulturell jedenfalls ein gutes Jahr. Und woran erinnert ihr euch gerne?(via)

Da hat sich der gute Mario Wienerroither wirklich mal wieder selbst übertroffen. Ich kannte den Song irgendwie, musste aber erst googlen, dass ich ihn ja von “Catching Fire”-Soundtrack her kannte und dabei erfuhr ich auch, dass es da wohl Pädovorwürfe gab, weil das Mädchen in dem Video, Maddie Ziegler, wohl irgendwie erst 12 war und sich das alles so ein bisschen zwischen Cagefight und Vorspiel bewegt. Keine Ahnung. Der andere ist Shia LeBeouf, aber der ist nicht mehr berühmt.

Abgefuckt ist das auf diese Weise aber absolut. Das normale Musikvideo ist da allerdings nicht besser. Was soll das eigentlich? (via)

The Prodigy mochte ich früher sehr gerne, dann irgendwann nicht mehr so, dann nur noch die alten Sachen und dann waren sie immer nur irgendwie okay. Wie auch der Song hier. Man hört, dass es The Prodigy sind, aber mehr als okay ist er wirklich nicht. Das Video ist ganz cool und Füchse sind ja eh gerade voll hip, also ist, wie gesagt, alles okay. Voll okay. (via Maik, der manchmal down geht, but he gets up again, you never gonna keep him down!)

lptuh2w1cbz99b3uwnyx[1]

Neuerschaffen in dem Sinne, als dass wir natürlich nicht hundertprozentig wissen, wie das damals, so vor 3000 Jahren klang. Aber die gute Stef Conner hat sich versucht der Sache so genau wie möglich anzunehmen. Sie studierte babylonisch und sumerisch so weit, bis sie ein Gefühl für die Sprachen bekam, um dann Gedichte und eben Songs ordentlich aussprechen zu können. Begleitet wird sie bei den Stücken von Andy Lowings, der hier auf originalgetreuen Instrumenten spielt, was in seiner Gesamtheit dann ein bisschen gruselig, aber eben auch total schön wirkt.

Bei Newsweek schreibt Douglas Main dazu:

But how does one reincarnate music that no human voice has uttered for millennia? Conner says a key step was to really understand the language. She carefully studied historical analysis of the stresses and intonations of Babylonian and Sumerian for hints as to how it may have sounded, and researched how language is converted into music in similar Semitic languages. Then, after choosing and memorizing a piece of writing or poem, Conner collaborated with Lowings to create the melody.

Auf ihrer Website findet ihr dann neben einem ausführlichen Video, in dem sie über das Projekt spricht, natürlich auch noch die Möglichkeit, ein Album auf CD, bei iTunes oder Amazon zu kaufen. (via)

Meine Güte macht der immer gute Remixe ey. Wir dürfen halt nicht vergessen, dass alles, was hier zu hören ist, irgendwie in den Filmen vorkam, und das ist einfach alles völlig beeindruckend und abgefahren.

Star Wars 7 is around the corner so it’s time to summarize the last 6 movies in remix. First up is DROIDS. In the process of making it I couldn’t resist also making a video of R2D2 with subtitles. I’ll be doing a few more of these this year leading up to the release of SW7. So far on the Star Wars tip i’ve also done DARKSIDE and YODA…

Klar, wollt ihr jetzt von der Darkside und Yoda hören. Bitteschön!

Yoda mag ich am liebsten! (Mit Dank an den Meister himself für die Mail)

Das ist ein Beispiel dafür, dass man für gutes Handwerk nicht unbedingt das beste Werkzeug braucht. Whatever gets the job done. Und wenn es rosane Kinderinstrumente sind, auf denen ein Slayer Mashup gespielt wird, wird der Job auch noch mit Stil erledigt. (via)

So richtig hatte ich die Songs aus den Serien dann doch nicht mehr auf dem Schirm, weil die ja auch nicht so richtige Intros haben eigentlich. Aber der gute David Fowler hier macht das ziemlich gut, wenn er mit sich selbst A cappella singt. (via)