Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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… und dann war ich auf einmal zu Weihnachten Türsteher in der Stadtmission.
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Tschernobyls kaputter Reaktor bekam einen riesigen, neuen und mega coolen Strahlenschutz
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Category Archives: Persönliches

Vielleicht wisst ihr ja noch, dass ich ja tatsächlich auch selbst aktiv an einem Podcast mitwirke. Natürlich ist es einer, der Comics behandelt und nachdem wir letztes Jahr unglaubliche 7 Folgen produziert und eine sehr umfangreiche Findungsphase hinter uns gebracht haben, sind wir jetzt wieder da. Ein bisschen entschlackter (keine Videos mehr) ein bisschen dünner (weniger Themen), ein bisschen agiler (weniger Leute) und etwas frischer (ein neuer Leut). Es ist alles anders, am Ende aber eben doch wieder Gequassel über Dinge, die wir mögen.

Mit dabei sind in der neusten Folge Sarah, Henrik, Lara und ich und wir sprechen über Crossover, Events und warum wir das manchmal gut und meistens blöd finden. Habt uns lieb!

Alle bisher erschienenen Folgen findet ihr natürlich auf der dazu passenden Seite.

Bevor es hier alles wie gewohnt weitergeht und mich der Alltag in seinen tristen Armen umschließt, möchte ich euch noch kurz erzählen, was ich eigentlich Weihnachten angestellt habe. Klar, Heiligabend habe ich fein für meinen Papa gekocht und am zweiten Weihnachtsfeiertag bin ich zu meiner Mutti gefahren (Trennungskind), aber am ersten Weihnachtsfeiertag bin ich sehr über meinen Schatten gesprungen und habe etwas gemacht, was ich bei anderen immer total bewundert habe, mich selbst aber dort nie sah – ich habe ehrenamtlich gearbeitet!

Bevor ich euch davon erzähle, solltet ihr allerdings noch ein paar Dinge über mich wissen.
Weihnachten bedeutet mir nicht wirklich viel. Ich mag, dass man da frei hat und das Fernsehangebot ist auch nicht so schlecht, aber im Grunde ist das für mich alles mit ziemlich viel Stress verbunden. Man muss sich entscheiden, wo man seine Zeit verbringt und hat das Gefühl, dass man auf jeden Fall jemanden vernachlässigt. Wie gesagt, als Trennungskind sind solche Feiertage für mich eher negativ konnotiert. Vielleicht ändert es sich, wenn ich selbst mal Familie habe, aber das bleibt abzuwarten.
Außerdem habe ich nicht besonders viel Mitleid. Mitgefühl und Empathie, klar, aber Mitleid ist für mich eher mit einer gewissen Hilflosigkeit verbunden, die ich vermutlich einfach nicht empfinden möchte. Ich kann mich glaub ich ganz gut in die Gefühlslage anderer versetzen, aber vermutlich bringt es mein Beruf als Informatiker mit sich, dass ich einfach eher lösungsorientiert bin und keine gute Schulter zum ausheulen biete, weil ich immer den Drang habe die Probleme zu lösen, die mir präsentiert werden.

Wichtig zu erwähnen ist mir aber noch, dass das hier kein “Guckt mal, wie toll ich bin”-Artikel werden soll, nur weil ich einmal ehrenamtlich gearbeitet habe, was andere Leute ja schon seit vielen Jahren viel besser machen. Eigentlich wollte ich diesen Artikel überhaupt nicht schreiben, weil ich dieses “Tue Gutes und sprich darüber” für falsch halte, ist doch die gute Tat ihre eigene Belohnung und das darüber sprechen mich ja über andere Leute erhebt, was ich halt gar nicht will. Meine Vertrauten, denen ich davon erzählte, hielten das aber für eine gute und spannende Sache und meinten, dass es vielleicht dafür sorgen könnte, dass sich wiederum andere engagieren. Also weiß ich jetzt auch nicht.

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Jetzt sitze ich hier, so zwischen aufräumen und kochen, und will euch noch schnell ein ganz tolles Weihnachtsfest wünschen. Ich hoffe, ihr Mäuse könnt mit eurer Familie und/oder anderen lieben Leuten feiern, bekommt viele leckere Dinge zu essen und vielleicht auch die ein oder andere Aufmerksamkeit.
Und falls wir uns nicht mehr sehen (man weiß ja nie, wie das zwischen den Feiertagen so läuft) wünsche ich euch natürlich auch einen guten Rutsch!

Wir sehen uns dann bald wieder und ich bedanke mich für ein ganz tolles Jahr mit euren spaßigen Kommentaren und erstaunlich wenig Herumgetrolle. Ich mag euch Hasen. Pewpew.

(dieses Bild hatte übrigens @DrWaumiau von mir gemacht, allerdings schon letztes Jahr. So groß verändert habe ich mich ja jetzt auch nicht und ich habe sogar immer noch die gleiche Jacke)

18 Mar
2016
5

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Ihr habt euch vermutlich schon gewundert, warum es hier die Woche über so ruhig war (also nur hier, aber nicht bei Twitter oder Instagram), aber ich hatte nämlich gestern Geburtstag und wie ich es zu dieser Zeit im Jahr immer gerne mache, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin in den Urlaub gefahren. Dieses Jahr war endlich mal Kopenhagen dran und ich muss euch echt sagen, dass das eine echt irre schöne, spannende und inspirierende Stadt ist, in der es so viele schöne Dinge zu sehen gibt, dass ich nicht das Gefühl habe, auch nur ansatzweise alles gesehen zu haben. Das will ich aber die Tage nochmal in einem gesonderten Artikel aufarbeiten, in dem ich euch dann auch ein paar Schnieke Fotos zeigen möchte. Viel wichtiger ist erstmal, dass ich jetzt auch im Club 30 bin.

Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Artikel hier formuliere und hatte auch schon vor dem Urlaub angefangen irgendetwas zu notieren, aber aus so einem Urlaub, vor allem, wenn man alleine reist, kehrt man ja doch immer irgendwie als völlig anderer Mensch zurück. Ich hatte sogar überlegt, einen Artikel mit dem Titel “30 Dinge, die ich meinem 15-jährigen Ich sagen würde” zu schreiben und hatte da auch ein paar nette Ideen, aber Artikel dieser Art sind ja eigentlich auch totaler Unsinn. Dann wollte ich diesen alten Alter++-Witz bringen, wie es Informatiker ja gerne tun, aber man muss sich ja auch mal ein bisschen von Klischees lösen. Tatsächlich habe ich aber genau eine Weisheit, die ich an dieser Stelle unter das Volk streuen will, die sowohl für Leute kurz vor der 30, als auch für Leute weit unter 30, interessant ist und bei der mir ältere Leute bestimmt auch zustimmen werden (ich weiß doch, dass hier unterschiedlichste Menschen in unterschiedlichsten Alterssituationen mitlesen):

Es ist einfach alles völlig egal.

Das soll nicht heißen, dass nichts von Bedeutung ist, es ist nur so, dass vieles einfach nicht besonders wichtig ist. Die Dinge, die wir mögen, tun, anschauen, hören, lieben oder die, mit denen wir unsere Geschlechtsorgane schmücken – das ist nur für die Person selbst wichtig, die sich damit beschäftigt, für andere ist es aber mindestens egal. Das habe ich auch im Urlaub gelernt. Da habe ich zwar meine Geschlechtsorgane nicht mit Dingen geschmückt, aber ich wollte gerne in einer Bar Bier trinken, weil Kopenhagen doch auch so eine interessante Microbrew-Szene hat. Aber ich und alleine in eine Kneipe? Ich? Aber warum eigentlich nicht? Es ist doch völlig egal, ob man alleine in eine Kneipe geht. Vielleicht lernt man Leute kennen, vielleicht nicht. Vielleicht sitzt man nur alleine in einer Ecke und genießt sein Bier, vielleicht tippt man auch nur auf dem Handy herum. Das kann doch niemand blöd finden und wenn doch, dann ist eben auch das völlig egal.
Früher, als Teenie, hatte ich durchaus Probleme mit den Dingen, die ich mochte. Ich mochte “Star Trek” beispielsweise immer sehr, sehr, sehr, aber es war mir halt auch extrem unangenehm, eben weil es nicht so richtig cool war (das war lange, lange vor dem Reboot). Cool war es Dinge mit Mädchen zu machen und Alkohol zu trinken und das tat ich sicherlich auch, aber es war eben nicht cool die Gründungsmitglieder der Vereinten Föderation der Planeten zu kennen (Andorianer, Menschen, Tellarianer, Vulkanier), ganze Wochenenden durchzuprogrammieren oder eben Comics zu lesen. Heute mag ich diese Dinge aber immer noch und es ist mir herzlich egal, was andere davon halten. Vielleicht finden Leute diese Leidenschaften merkwürdig oder komisch, aber das ist ja deren Problem und nicht meins. Und tatsächlich lässt sich diese Grundhaltung bis zu einem gewissen Punkt auch auf andere Dinge übertragen. Das “Den eigenen Kram ohne Rücksicht auf andere genießen” geht sicherlich nicht unbegrenzt und das soll es ja auch gar nicht, aber eine gewisse Egal-Grundhaltung lässt mich schon wesentlich entspannter durch den Tag gehen.
Ich glaube das ist das Geheimnis des Erwachsenwerdens. Ich schneide mich beim Kochen immer noch total oft in den Finger, ich besitze mehr Actionfiguren als mit 12 und ich bin eigentlich immer noch für jeden Unsinn zu haben. Aber ich bin gelassener, ein bisschen umsichtiger und nicht mehr so schnell aus der Ruhe zu bringen.

Und die vielen, vielen Glückwünsche von genauso vielen lieben Menschen, die ich zu meinem Geburtstag bekam, geben mir offenbar Recht. Schließlich mögen sie ja den Typen mit den eigenartigen Ideen und Hobbies. Irgendwie. Zumindest ein bisschen. Aber das reicht ja eigentlich auch.

Wichtig ist halt in erster Linie, dass man glücklich ist und dafür ist man in erster Linie selbst verantwortlich. Außer es macht dich glücklich, wenn du Nazi bist, gerne Menschen häutest oder Helene Fischer für eine Ausnahmekünstlerin hältst. Dann sei lieber nicht glücklich.

(Übrigens das Titelbild: Ich hatte meinem Papa zur Sicherheit meinen Wohnungsschlüssel gegeben, falls halt irgendwas ist. Er ist dann einfach hier eingebrochen und hat mir nicht nur diesen Geburtstagstisch gebaut, sondern auch noch meine komplette Wohnung durchgeputzt. Irre. Eltern ey. Immer wieder.)

Freunde, lasst euch nichts erzählen: Es gibt absolut keine Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Überall brabbeln sie in komischen Dialekten, Bier ist überall ziemlich wichtig, wenn sie könnten, würden viele für ihre Autos einen Platz am Esstisch freimachen, die meisten bauen gerne hübsche Gartenzäune und setzen dann noch Hecken davor, damit der Nachbar nicht so viel sieht, Fussball finden die meisten mindestens alle 2 Jahre auch mal ganz spannend und wenn es politisch ein bisschen komplizierter wird, wählt man überall erstmal zur Sicherheit irgendwas Rechtes. So als Denkzettel an die da oben. Es ist gibt absolut keine Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern – bis auf das Jägerschnitzel.

Jägerschnitzel West kennt ihr vermutlich. Das ist dieses geklopfte und panierte Schweinefleischstück mit einer sahnigen Pilzsauce und vermutlich Kartoffeln, in welcher Form auch immer (Kartoffeln sind so vielfältig!). Jägerschnitzel Ost hingegen sorgt bei Westdeutschen Besuchern immer wieder für Überraschungen in Restaurants. Das richtige Jägerschnitzel ist nämlich eine fingerdicke Scheibe Jagdwurst, paniert und gebraten, und wird mit Nudeln (Spirelli oder Fussili – wüsste ich den Unterschied, würde ich mich entscheiden) und einer hauptsächlich auf Mehl basierenden Tomatensauce gereicht. Letscho ist aber auch gut. Letscho ist nämlich immer gut, aber das tut hier auch nichts zur Sache.

Und Jägerschnitzel ist einfach so ein Gericht aus Kindertagen, bei dem ich direkt eine kleine geistige Zeitreise unternehme. Sicherlich auch bei Pellkartoffeln mit Quark und anderen Gerichten, die man so im Kindergarten aufgetischt bekommt, aber Jägerschnitzel war schon immer sehr fein.

Jedenfalls waren die Kollegen und ich kürzlich in einem Restaurant, in dem es eben jene zauberhafte Form des Jägerschniztels gab und das war tatsächlich ein Moment, in dem mir das Fasten von Fleisch wirklich schwer fiel. Im Alltag ist es eigentlich kein Problem für mich auf Fleisch zu verzichten, weil Wurst eben meistens Unsinn ist und man auch ganz leckere vegetarische Gerichte kochen kann (Tortelloni und Rosenkohl kochen, dann mit Käse überbacken, dann essen, dann super), aber wenn man so etwas Feines sehen muss, ist es schon schwer. Daher mein Entschluss, dass ich mir am Sonntag Jägerschnitzel mache. so richtig wie oben beschrieben, aber halt mit Letscho, weil ich Mehlschwitzen nicht so gut kann.

Blöderweise habe ich mir dann aber ein paar Stücke Donauwelle gekauft und die den Sonntag über gegessen und na ja, wenn man Donauwellen für zwei alleine isst, ist einfach kein Platz mehr für viele andere Dinge. Ich bereue nichts, habe aber jetzt halt noch ein ziemlich großes Stück Jagdwurst im Kühlschrank und Jagdwurst ist ja für mich jetzt auch nichts, was ich einfach mal so esse, denn Jagdwurst ist eigentlich schon ziemlich merkwürdig, so sie denn nicht eben gebraten oder paniert ist.

Aber Donauwelle war auch ziemlich okay. Und ich glaube der Ansicht ist man auch in allen Ecken Deutschlands.

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Irgendwie nicht. Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es die Woche eigentlich keine Herausforderung war. Ich esse halt kein Fleisch (es ist wirklich einfach kein Fleisch zu essen), ich esse halt keine Süßigkeiten (aber dafür Obst) und ich trinke halt weder Kaffee (dafür Tee) noch Softdrinks (selbstgemixte Apfelschorle!). Es fällt mir eben alles wirklich nicht so schwer. Hm.
Okay, vergangene Woche hatte ich ziemlich Lust auf Schnitzel und ich dachte, ich probiere mal die panierten Alternativen aus dem veganen Regal. Aber die könnt ihr euch vergessen. Nicht nur, dass es nicht mal ansatzweise an Schnitzel erinnert (sogar die Panierung schmeckt irgendwie eklig), obwohl veganes Schnitzel draufsteht, es schmeckt halt auch einfach gar nicht. Und auch, wenn man sich von dem Gedanken an Schnitzel befreit, wird es nicht besser. Von der Konsistenz und vom Geschmack her war es einfach nur nicht schön.

Gestern, am Fastensonntag, an dem ich ja machen darf, was ich will, war ich zum Brunchen verabredet. Klar, dass ich was mit Buffet und All you can eat aussuchte, aber weil das ausgesuchte ziemlich voll war, sind wir schlussendlich in einem Café gelandet, in dem es hauptsächlich Vegetarisches gab. Gut, es gab Lachs und der war sehr lecker, aber neben den vielen orientalisch anmutenden Salaten war er eben doch auch ein bisschen langweilig. Zuhause hatte ich aber noch Eis, das war gut.

Mittlerweile bin ich also echt an dem Punkt, an dem das alles eigentlich kein Problem mehr ist und ich vermutlich auch erkannt habe, dass eine etwas bessere Ernährung eigentlich gar nicht so schwer ist, wenn man einfach für sich beschließt, nicht mehr so viel Unsinn in sich hinein zu stopfen. Anfangs war es schwer, weil man ja durchaus von Kaffee und Zucker abhängig sein kann, aber wenn man darüber hinweg ist, fühlt sich das alles ziemlich normal an. Gut, ich bin jetzt auch in keiner Stresssituation, die ich mit viel Kaffee und Süßigkeiten ausstehen muss und ich bin gerade auch nicht besonders traurig und muss meine Stimmung mit Pizza und Eis aufhellen, aber so im Normalbetrieb ist alles schnafte, wie der Berliner so sagt.

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Die Woche über ging das alles sogar ganz schön gut und ich habe erkannt, dass ich Obst ziemlich gerne mag. Und seid ich nämlich auch erkannt habe, dass ich offenbar eine leichte Laktoseintoleranz habe, macht sogar Müsli wesentlich mehr Spaß! Es war nämlich immer so, dass ich zwar schon Milch getrunken habe, aber nach einem Glas eigentlich immer Bauchweh (also Bauchweh ist ein zu starkes Wort – es war halt unangenehm) hatte. Deswegen wurde Milch bei mir halt auch nie alle und ich hab mich geärgert, dass das nicht in kleineren Packungen verkauft wird. Aber wird es, ich hatte nur nicht richtig geschaut!
Jedenfalls hab ich in meinem Dusel, das hatte eigentlich gar keinen Grund, einfach mal laktosefreie Milch gekauft. Die ist zwar teurer, aber ich dachte halt… warum nicht? Und Tatsache ey! Milch ist ja voll lecker und muss gar keinen unwohligen Bauch machen! (Wenn Milch irgendwo verarbeitet ist, habe ich da ja gar keine Probleme… außer in der Heuschnupfenzeit, aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema)
Jedenfalls Müsli, das bei mir nur aus einem Joghurt/Milch-Gemisch mitHaferflocken und Früchten besteht – mega gut!

Nachdem ich Samstag Nacht dann auch wieder in der heimatlichen Gegend war, gab es natürlich auch Nachkonzertpizza, die übrigens eine der besten Pizzen der Welt ist, und im Laufe des Tages kaufte ich mir auch oben abgebildete Reese’s, weil ich danach leider sehr süchtig bin. Aber wenn man das nicht gewohnt ist, sind vier Cups schon echt viel und ich glaube das ist ein gutes Zeichen.

Aber lasst uns lieber über heute reden: Ich war nämlich sehr, sehr schwach. Erst brachte der eine Kollege unglaublich leckeren Schokokuchen mit ins Büro, von dem ich natürlich ein Anstandsstück aß (und mir dann noch eins in den Rachen stopfte, als niemand hinschaute) und blöderweise war ich halt auch vom Wochenende noch ein bisschen fertig (das ist übrigens auch der Grund, warum der Artikel erst heute kommt), hatte aber total Lust auf Suppe, und bestellte eine Wan-Tan-Suppe und… jedenfalls bedachte ich nicht, dass in den Wan-Tans ja irgendein Fleisch sein könnte. War aber. Auch, wenn ich nicht weiß, welches.

Das ist der perfekte Zeitpunkt, um euch die Entstehung von Maultaschen zu erläutern. Jene sollen nämlich in einem Kloster in Baden Württemberg (Kloster Maulbronn) erfunden worden sein. Natürlich auch zur Fastenzeit. Dort nennt man sie auch “Herrgottsbscheißerle”, eben weil man ja das Fleisch im Teig versteckt (Deren Gott sieht und weiß alles, außer, wenn es in Teig versteckt ist) und es dann vermutlich okay ist… oder so. Auf jeden Fall sind Wan Tans und Maultaschen ja jetzt nicht so unähnlich und auf genau die gleiche Weise kann ich mir auch Calzone rechtfertigen.

Es ist also eigentlich alles im grünen Bereich und der Kuchen war auch sehr, sehr lecker.

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Ich habe euch ja kürzlich schon angedroht, dass ich euch von meinen diesjährigen Erfahrungen während des Fastens berichten werde. So fasten your seatbelts (höhö) und lauscht meiner Erzählung voller Schmerzen und Verzicht, vergangener Liebe und einigen Erkenntnissen. Und dabei faste ich gerade mal seit vier Tagen!

Es ist ja nämlich so, dass ich dieses Jahr nicht nur auf Kaffee, Softdrinks und Süßigkeiten verzichte, sondern auch auf Pizza und Fleisch. Ich dachte Pizza würde schwer für mich, tatsächlich ist es aber (neben den drei zuerst genannten) das Fleisch, das ich ein bisschen schwierig finde. Der Grund ist gar nicht mal, dass ich uuuunbedingt Fleisch in meiner Ernährung brauche, das schwierige ist es, eine gute gemüsige Alternative zu finden. Ich achte jetzt dabei natürlich nicht drauf, ob da Ei oder tierische Fette dabei sind, das ist mir sehr egal, aber neulich war ich beispielsweise mit den Kollegen zum Mittag in einem Restaurant und wollte natürlich das vegetarische Tagesgericht. Allerdings war es bereits aus und die Kellnerin wusste jetzt auch nicht so genau, was sie mir an fleischlosen Alternativen empfehlen sollte und Karten gibt es da nicht. Also musste ich nochmal aufstehen, zu der großen Karte im Hauptraum laufen und ihr sagen, was ich wollte.
Gut, da ist jetzt eine relativ unspannende Geschichte, ohne jegliche Wendung und mit keinem Grund sich über irgendwas aufzuregen, aber es zeigt doch ziemlich gut, dass es bereits bei so trivialen Dingen nicht gewohnt einfach ist. Jetzt multipliziert man das nochmal mit 100 und man kann vielleicht erahnen, wie schwer es für Veganer ist.
Ansonsten ist fleischlose Ernährung kein wirkliches Thema für mich, weil ich an sich schon versuche sehr wenig Fleisch zu essen. Zuhause bereite ich es nur selten zu (und dann auch eher Geflügel) und Wurstaufschnitte sprechen mich bei der Vielzahl an leckeren Käsen sowieso nicht so an.
Schwieriger ist da vermutlich Kaffee, da so eine Koffeinsucht (reden wir uns da lieber nichts ein) wirklich nicht so leicht zu überstehen ist. Ich kompensiere mit Schwarztee, dem Methadon unter den Koffeinabhängigen, aber ich kann auch nicht so recht sagen, ob die Kopfschmerzen jetzt vom Entzug oder von dem vor ein paar Wochen eingeklemmten Nerv in der Schulter stammen.
Über den Zuckerhieper helfen tatsächlich Früchte hinweg. Man kann es kaum glauben.

Aber weil heute ja Sonntag ist, durfte ich ein wenig sündigen, weswegen oben zu sehende Pizza* gab (sie war zu groß und mir ist ein bisschen schlecht) und im Laufe des Tages auch zwei Kaffee gab. Kaffee schmeckt immer noch und Pizza ist auch immer noch meine große Liebe. Ich glaube nicht, dass sie sauer ist, dass ich mich für eine Weile von ihr abgewendet habe.
Gut. Dann kommt jetzt also die erste richtige Woche des Fastens.

*Green Lantern for willpower!

Kuchen ficken

Oben gezeigter Kuchen entstand während der letzten Fastenzeit, ein bisschen aus dem Drang heraus, endlich wieder Süßigkeiten essen zu wollen, und auch ein bisschen aus der Not heraus, dass sonntags ja alle Geschäfte zu haben und ich irgendwie an Süßigkeiten kommen musste. Denn Fasten läuft bei mir so: Wenn ich es schaffe, die ganze Woche auf das zu verzichten, was ich faste, darf ich mich am Sonntag so sehr mit dem Kram verwöhnen, dass Caligula stolz auf mich wäre.

Also ja: Ich faste wieder. Am Mittwoch geht es los und ich werde für 40 Tage auf den Krempel verzichten, der mir am meisten Spaß macht, aber vermutlich nicht so richtig gut für mich ist. Letztes Jahr verzichtete ich auf Süßigkeiten, Softdrinks und Kaffee und ich ersetzte Vieles mit Obst und Tee (natürlich gesüßt – ich will zwar fasten, aber ich verachte mich nicht). Dieses Jahr erweitere ich das Programm noch um Pizza und Fleisch und das wird für mich richtig hart, weil der Mittwoch bei uns im Büro schon als Schnitzelmittwoch bekannt ist, da es in dem einen Restaurant mittwochs immer Schnitzel gibt, das leider sehr, sehr köstlich ist.

Also ab Mittwoch kein Kaffee, keine Süßigkeiten (also auch kein Eis 🙁 ), keine Pizza, kein Fleisch und keine Softdrinks. Außer sonntags, wenn ich nicht zu faul bin und nicht wieder vergesse tolle Dinge einzukaufen. Aber man kann leider auch nur so viel an einem Sonntag essen und meistens hat ja alles zu und… ach, das wird schwer. Ich weiß schon wieder, warum ich damals meinen Kuchen so schmückte. Wie letztes Jahr, werde ich euch natürlich auch dieses Mal wieder wöchentlich darüber auf dem Laufenden halten, wie es bei mir so läuft und wie sehr ich mein trostloses Leben so hasse. Das wird schön. Aber eigentlich will ich ja nur beweisen, dass ich stärker als meine Bedürfnisse bin und dass ich diesen ganzen Luxus eigentlich gar nicht brauche. (Übrigens liegt mein Geburtstag mitten in der Fastenzeit, aber zum Geburtstag muss man das glaub ich auch nicht durchziehen.)

Und ihr so? Fastet ihr dieses Mal mit oder ist das alles gar nichts für euch? Ihr müsst es ja nicht so sehr übertreiben, wie ich es gerade tue, und auf alles verzichten, was euer Leben lebenswert macht.

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Haben wir nämlich nicht, weil ich das gestern einfach nicht geschafft habe. Schließlich musste ich ausschlafen, Serien schauen und irgendwann kochen und ich hatte einfach keine Lust. Ja ey, ich bin total im Weihnachtsmodus und ich kann euch echt nicht versprechen, dass hier vor dem neuen Jahr noch irgendwas geht. Vermutlich nicht, aber das Internet ist in der Zeit ja vermutlich sowieso abgeschaltet oder zumindest im Ruhemods.

Jedenfalls habe ich euch alle lieb und ich hoffe, dass ihr bisher schon ein schönes Weihnachten hattet, euch nicht so doll mit der Familie gestritten habt, eine angenehme Alkoholkonzentration im Blut hattet, lecker aßt und dass es genau so weiter geht. Bloß keinen Stress. Stress ist tödlich und lässt uns schneller altern, also immer alles ganz entspannt. Und genau das ist auch mein Tipp für euch für das neue Jahr – Bloß keinen Stress.

Jedenfalls könnt ihr da oben sehen, was ich für eine süße Zaubermaus sein kann. Das allerdings nur, wenn mich der @DrWauMiau für einen Kalender fotografiert, in dem er seine liebsten und lustigsten Twittermenschen (aus Berlin) sammelt. Ich war die 19. Ansonsten bin ich ja auch eher vom Format Brückentroll.

Und sonst…? Guten Rutsch, wa! Aber rutscht nicht aus. (Es liegt ja eh kein Schnee)