Am 9. Mai ist wieder Gratis Comic Tag!
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Der neuste Trailer zu “Helen Keller vs. Nightwolves” ist so unglaublich großartig!
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“Call Girl of Cthulhu” ist nicht mal die eigenartigste Inkarnation des Mythos (NSFW)
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Der Fanfilm “Star Trek: Renegades” hat endlich einen Trailer und sieht so toll aus!
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Category Archives: Science

Es ist ja bekannt, dass Frauen einfach nicht genug Bier trinken, weswegen sich Astra wohl dachte, dass sie mal so eine Reklametafel machen müssen, die ganz besonders auf Frauen reagiert. Technisch finde ich das ziemlich interessant, weil die Gesichtserkennung scheinbar echt gut sein muss, da ja false-positives an der Stelle doch ziemlich unangenehm sein könnten.

Schade ist halt nur, das Astra trotzdem ekelhaft schmeckt.

Und schade ist auch, dass man da diesen eh schon nervigen Typen aus dieser Reifenwerbung ertragen muss.

Aber die Idee ist ganz interessant. (via Matze, der ja auch lieber richtiges Bier trinkt.)

Pale Blue Dot from Chin Li Zhi on Vimeo.

Die Weltraumenthusiasten unter uns wissen natürlichsofort, dass der blassblaue Punkt natürlich die Erde beschreibt. Vielleicht wissen aber noch ein paar weniger, dass Carl Sagan einst eine Rede über eben jenen blassblauen Punkt im Universum hielt, die sicherlich auch sehr inspirierend ist. Schön allerdings ist, dass sich Chin Li Zhi dieser Rede annahm, um ihr auch eine passende Animation zu basteln, die eben jene Menschen zeigt, die in ihr angesprochen werden.

Oder wie Steven Hawking kürzlich, quasi, in einem Interview sagte: It will be difficult enough to avoid disaster in the next hundred years, let alone the next thousand or million, our only chance of long-term survival is not to remain inward looking on planet Earth but to spread out into space.” (via)

Das Fermi-Paradoxon beschreibt ja bekanntlich das Problem, das wir im Universum allein zu sein scheinen. Das ist ein bisschen beängstigend, weil das Universum ja ziemlich groß ist und Einsamkeit echt depressiv machen kann. Jetzt stellt euch mal 7 Milliarden (oder eher mehr) depressive Affen vor, die aus Frust ihre Kacke durch die Gegend werfen und das alles für alle Beteiligten unnötig unangenehm machen! Ungefähr so.
Allerdings spricht das Fermi-Paradoxon auch von Filtern, die es Zivilisationen schwer machen sich zu entwickeln, weil sie beispielsweise erst gar nicht entstehen oder sich irgendwann im Laufe der Entwicklung selbst zerstören. Vermutlich haben wir einige dieser Filter überwunden, aber noch wahrscheinlicher ist, dass uns noch einer bevorsteht, auf den wir wie ein betrunkener Geisterfahrer zusteuern. Was für ein Spaß. Dabei wäre ich doch so gern Teil einer Kategorie-3-Zivilisation, die minder entwickelte Zivilisationen zerstört. Das ist doch mein einziger Traum.

Das Video stammt von Kurz Gesagt, die nämlich auch andere total tolle Videos dieser Art machen. (via)

Unwissenheit ist eine Tugend und so lässt sich ziemlich gut ausblenden, unter welchen Umständen die Billigklamotten produziert werden. Ab und zu mal kommt ein kleines Skandälchen, dass ja auch die Mitarbeiter in solchen Läden nicht besonders viel verdienen und dabei wird auch von der Produktion eben jener Kleidung gesprochen, aber eigentlich ist Verdrängung doch das Mittel der Wahl damit umzugehen.

Der Automat hier, der scheinbar am Alex’ in Berlin aufgestellt war, zeigt jedenfalls beim Kauf eines Billigshirts, wie und von wem es genau produziert wurde und macht dabei augenscheinlich auch ein schlechtes Gewissen und lässt uns hoffen, dass die Menschen eben doch nicht so kalt sind, wie man immer gerne annimmt. Andererseits will ich aber auch wirklich nicht den Shimpansen sehen, der meinen Abdeckstift getestet hat, oder das Schweinchen, das meine Kopfschmerztabletten ausprobieren musste. Ich will nur einen guten Abdeckstift und funktionierende Kopfschmerztabletten.
Interessant sind da übrigens auch Menschenstudien, die nochmal ganz andere Probleme aufwerfen. Ihr wollt ein Medikament, das gegen Krebs hilft? Da zu muss man auch erstmal ein paar Dutzend an Menschen ausprobieren, die dann aber vielleicht nicht bei allen wirken. Wenn es dabei aber doch bei einem ganz wunderbar funktioniert, muss die Forschung trotzdem wieder eingestellt werden und er steht ohne da. Aber das nur am Rande.

Wenn wir jedenfalls direkt mit den Konsequenzen unseres Handelns konfrontiert werden, ist mir schon ganz klar, dass wir das nicht so arschige Verhalten wählen, aber diese Weitsicht ragt bekanntlich auch nicht über meinen engeren Bekanntenkreis hinaus. Würdet ihr denn den Knopf drücken, der euch eine Million Euro schenkt, dabei aber einen x-beliebigen Menschen tötet? (via die Blogrebellen, die das vermutlich nicht würden.)

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Die Seite “Sad Animal Facts” ist genau so, wie sie heißt: Sie zeigt uns tierische Fakten, die, wenn man die Tiere ein bisschen anthropologisiert, ziemlich traurig sind. Dazu die trostlosen Bilder – die Seite ist total toll! Leider gibt es bisher nur ganz wenige Beiträge, aber weil der älteste auch gerade mal zwei Wochen alt ist, denke ich schon, dass da noch einige kommen werden. (via)

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Antarctica from Kalle Ljung on Vimeo.

Das ist das Schöne am Internet: Ich kann hier mit offener Hose in meiner warmen Bude sitzen, eine kühle Apfelschorle trinken und mir Videos von Gegenden anschauen, die ich vermutlich nie besuchen werde (oder muss), weil sie so unwirtlich sind, dass ich vermutlich direkt nach den ersten paar Schritten aus dem Vehikel, das mich da hinbrachte, sterben würde. In diesem Falle würde ich vermutlich an einem Sonnenbrand sterben, weil die Sonne in so kühlen Gegenden ja besonders gut knallt.

We started from Ushuaia in Argentina and went to Port Williams in Chile, rounded Cape Horn and crossed the Drake Passage towards the Melchior Islands in Antarctica. We spent 16 days in the Antarctic and got to experience the most amazing scenery and wildlife before we returned back to Ushuaia.
Music from Music Bed with rights.

Daher bin ich Kalle Ljung ziemlich dankbar, dass er uns diese schönen Bilder von seinem 20-tägigen Trip durch die Antarktis mitgebracht hat, die ich mir in ziemlicher Sicherheit anschauen kann. (via Gilly, der da vermutlich der Welt größten Schneemann bauen würde.)

Man könnte auch Oktopoden sagen, aber ich will ja die Leute bei Facebook nicht überfordern. Auf jeden Fall wusste man bis eben nicht, wie genau sich Oktopusse fortbewegen, also wie sie ihre acht Arme koordinieren. Um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, haben The Hebrew University of Jerusalem und das Weizmann Institute of Science die Bewegungen der tiere studiert und aufgezeichnet und sind zu dem Schluss gekommen: Sie tun es einfach.

Anstatt allerdings alle arme zu koordinieren, bewegen sie einen Arm gezielt und die anderen ziehen einfach nach. Das macht Sinn. Dann können wir dahinter jetzt auch einen Haken setzen. (via)

Die School of Life nimmt sich vielleicht ein bisscn viel heraus, wenn sie sech Regeln aufstellt, wie man Städt schöner machen kann, aber wenn man ihnen bei dem Vortrag zuhört, muss man ihnen auch unweigerlich Recht geben. Man kann nämlich relativ eindeutig festmachen, wann eine Stadt schön oder hässlich ist und meistens liegt es daran, dass die Städte, oder viel mehr die Städteplaner, diese Regeln missachten bzw. befolgen.
Man braucht nämlich vor allem erstmal, wie bei vielem im Leben, eine ausgewogene Mischung aus Ordnung und Chaos und um das sicherzustellen, sind vor allem Regierungen gefragt. Aber die stehen ja zur Zeit eher auf diese ekelhaft langweilige Schießschartenarchitektur mit großen Klotzhäusern und schmalen Fenstern. (via Herr Seitvertreib, der schon in “Sim City” ein wahrer Virtuose der Städteplanung war. Bis das Alienmonster kam und alles anzündete.)

The Forensic Photographer from Beazknees on Vimeo.

Nick Marsh ist forensicher Photograph in London und sieht daher vermutlich sehr viele grausige Dinge. Allerdings erzählt er in der Doku auch, dass er das total ausblenden kann, wenn er die ihm gestellte Aufgabe absolvieren will. Das ist ziemlich interessant, weil ich das beim Programmieren nämlich ganz ähnlich empfinde. Gut, ich untersuche jetzt keine blutigen Messer auf Fingerabdrücke, aber manchmal fühlt es sich doch genau so an.
In dem Film von David Beazley erzählt Nick Marsh jedenfalls über seine Arbeit und ruft sich auch ein paar erinnerungswürdige Fälle ins Gedächtnis und so kurz, wie die Doku leider ist, so interessant ist sie auch. (via)

Es gibt eine neue Webserie von PBS, in der die äußerst sympathische Anna Rothschild eklige Sachen aus der Natur erklärt. Passenderweise heißt die Serie “Gross Science” und hat sogar einen passend betitelten YT-Kanal.
In der Eposide da oben erklärt sie beispielsweise, dass Seegurken manchmal ihre Organe nach außen stülpen (entweder durch Mund oder Kloake), aber warum sie das machen, weiß niemand so genau. Vielleicht um sich von Parasiten zu befreien oder um Stress abzubauen. Abgefuckt ist das aber wirklich ein bisschen, vielleicht aber auch ganz praktisch, weil das dazu führt, dass Seegurken undifferenzierte Zellen dazu bewegen, neue Organe zu produzieren. Vielleicht kann man das ja irgendwie für versehrte Menschen nutzen oder ich kann mir endlich ein zweites Satz Arme wachsen lassen.

Aber apropos Parasiten: Es gibt nämlich Parasiten, deren Lebenszyklus so eng mit dem Menschen verwoben ist, dass sie ohne uns gar nicht überleben würden. In der Folge über diesem Absatz geht es nämlich um Guineawurm, auch Medinawurm genannt, dessen Laren wir über Wasserflöhe aus dreckigem Wasser aufnehmen. Diese Larven entwickeln sich in unserem Körper weiter, krabbeln zum Fuss, erzeugen einen brennenden, roten Fleck, den wir dann ins Wasser tauchen, weil es so brennt, und aus dem sie dann neue Larven ausstoßen, damit der Zyklus erneut beginnt. Voll eklig ey. Zum Glück ist der Wurm bald ausgerottet.

Es gibt noch eine dritte Folge, in der es um erriechbare Krankheiten geht, aber das passt gerade nicht so hier rein, ist aber auch recht interessant. (via)