Mit “Rings” kehrt das Brunnenmädchen Samara endlich in unsere Albträume zurück
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Happy Rebirth-Day, DC Comics!
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Category Archives: Science

Kennt ihr diese Leute, die sich aus Pappkartons Kostüme bauen, die sie wie Transformers aussehen lassen, und sich dann ab und zu auf den Boden werfen und verrenken, dass die Pappkostüme zu Autos werden? Das hier ist im Prinzip genau das gleiche, nur dass die Pappe hier Stahl ist und der menschliche Teil eben von einem Roboter übernommen wird. Es ist halt ein Transformer, was erwartet ihr?

Er heißt Letrons und wurde von der türkischen Firma Letvision entwickelt, die einen BMW derart umgebaut haben, dass er sich per Fernsteuerung in einen Roboter verwandelt. Fahren kann man darin nicht, aber ferngesteuert kann er recht langsam durch die Gegend rollen, sich aufrichten und Kopf und Arme mitsamt einzelner Finger bewegen. Es ist schon irre cool. Was Michael Bay dazu sagt, ist bisher noch nicht bekannt, aber es wäre ein durchaus netter Kontrahent für den Roboterkampf zwschen den USA und Japan. Wo bleibt denn jetzt der deutsche Teilnehmer? (via)

Ich weiß nicht, wie viel Scheiß dabei ist, aber wie ich das so verstanden habe, nur wenig. Vor einer Weile haben nämlich die Leute von MegaBots die japanische Firma Suidobashy Heavy Industies zu einem Kampf der Mechas herausgefordert und wie es aussieht, wird dieses Duell tatsächlich stattfinden, während eine Youtube-Webserie das Erschaffen des Robots der amerikanischen Seite verfolgt und dokumentiert. Fuck yes!

Team USA is BACK and it’s getting ready to take on Team Japan in the world’s first Giant Robot Duel! Subscribe to this channel to see the Duel, and watch as MegaBots prepares for the Giant Robot Duel by: destructively testing the Mk2, working with specialists like Howe & Howe Technologies and IHMC Robotics, studying human physiology and combat techniques, testing ludicrously large and powerful giant robot weapons, and generally designing, building, and testing the world’s largest (16 ft tall), heaviest (10-ton), and most expensive ($2.5M) sports combat robot.

Das Spektakel beginnt im dazu passenden YT-Channel am 28. September und der Trailer verspricht echt schon Einiges. Ich würde ihn Timber Wolf nennen. (via)

Bolldoggenameisen leben nämlich hauptsächlich in Australien und sind eher archaisch unterwegs. Das soll heißen, dass sie nicht zusammen jagen, nicht besonders spezialisiert sind und sich auch nicht mit Geruchsstoffen verständigen können, dafür ziemlich rabiat sind (es gibt da einen ziemlich interessanten Wikipedia-Artikel). Aber gegen die Invasion der herrschenden Spezies aus der Zukunft kommen sie eben auch nicht an! Blöde Viecher.

A clockwork robot unwittingly stumbles on to a bull ant nest where it is attacked with unparalleled ferocity.

Das Video stammt von Anzaeria, wie vermutlich auch der Roboter. (via)

Das ist leider keine niedliche Kindergeschichte darüber, dass alle irgendwie einzigartig und nicht alleine sind. Sie handelt nämlich wirklich von einem Baum, welcher der letzte seiner Art zu sein scheint. Es handelt sich um einen Encephalartos Woodii und er steht in den Kew Royal Botanic Gardens in London.

Tucked away in a corner of London’s Royal Botanic Gardens, there is a very peculiar plant. At first glance, it resembles a stumpy palm tree, but this ancient specimen is incredibly rare. It is, in fact, the very last of its kind on Earth. Encephalartos Woodii is a cycad, a type of plant that once dominated the planet during the Jurassic Period. Over the millennia, the age of the cycad came to an end. And in the case of Encephalartos Woodii, we may have been left with only one—a single male specimen.

Ich hoffe so sehr, dass er noch eine Partnerin für seinen Woodii findet. (via)

Kirby Ferguson, das ist der Typ, der “Everything is a Remix” gemacht hat, erklärt uns hier, wie man ganz einfach zu neuen Ideen kommt: Man setzt sich Grenzen, erkundet alles in diesen Grenzen, man macht etwas ganz anderes und schreibt dann einfach alles auf, was einem in den Sinn kommt.
Die Idee ist aber tatsächlich nicht neu und hat sich auch bei mir sehr bewährt. Wenn ich eine Idee zu etwas brauche und bereits viel darüber nachgedacht habe, dann hilft es sehr oft, wenn ich etwas ganz anderes mache. Irgendwann kommt dann schon irgendwie die Idee. Kirby Ferguson sagt hier zwar, dass es das Unterbewusstsein ist, das hier die Arbeit erledigt, aber manchmal habe ich auch das Gefühl, dass durch neue Sinneseindrücke einfach Denkmuster durchbrochen werden und mal wieder frischer Wind durch die eingestaubte Murmel weht.

Wie er es im Video erklärt, erinnert mich das aber voll an Stanley Kubrick und seinen riesigen Aktenschrank voller Fakten zu Napoleon, die er alle für ein nie umgesetztes Filmprojekt gesammelt hat. Vermutlich war Kubrick auch gerade in der Entspannungsphase, hat da aber dann auch nicht mehr so richtig herausgefunden. (via)

Dieses Schmuddelwasser befindet sich natürlich in Teichen und Springbrunnen, weil die halt auch nicht so oft gesäubert werden. Also wenn es da mal warm ist, ich würde ja nicht in so einem Springbrunnen planschen. Das macht auch die gute Sally Warring nicht, die Proben von diesen Gewässern nimmt und nach instagrammbaren Bildern sucht, die ihr euch natürlich im dazu passenden Account anschauen könnt. Sie hat auch eine sehr hübsche Website, auf der sie schreibt:

All free-living life forms are made of cells. The majority of life forms on the planet are microscopic and unicellular – meaning that the entire organism consists of only one cell, and is too small to be seen with the naked eye. We, in juxtaposition, are made up of many, many cells, as are the plants and animals that we can see around us every day. Unicellular organisms inhabit the soil, air and water all around us, some even reside within our own bodies. These organisms are intrinsically fascinating and often visually stunning; they are architects, builders, travelers, parasites, hunters, scavengers and prey; they have sex lives and mating rituals; they build communities and they go it alone. They are as complex in terms of behavior and lifestyle as any plant or animal, yet they do all of this within the confines of only one cell. Pondlife is an effort to document these organisms as the complex living creatures that they are, and make them accessible to as many people as possible.

Ich verlinke euch den IG-Account noch ein zweites mal, weil es da wirklich richtig hübsche Bilder gibt. Guckt doch mal. (via)

Diese kleine Krabbe, die der Youtuber pipape pa sich da als Haustier hält, ist nicht nur überraschend niedlich, sondern auch erstaunlich unterhaltsam. Dabei isst sie eigentlich nur Dinge, die beispielsweise wie oben eine Banane sein können, aber eben auch eine Wassermelone, Chips oder ein Muffin. Kein Ahnung.

Im Profil von pipape pa findet ihr dann natürlich noch mehr Essvideos mit beispielsweise einem Käfer oder einer Mandarine. (via)

Also echt. Diese Natur, die ist manchmal, so auf interessante Weise, schon ganz schön lustig. Hier sehen wir beispielsweise einen Einsiedlerkrebs, der ein neues Haus bezieht. Das geschieht auch soweit alles recht erwartungskonform, aber dann fängt er halt auch noch an, die Anemonen, die auf seiner alten Schale wohnten (Symbiose: Sie schützen ihn vor Fressfeinden, er kleckert beim Essen), auf die neue zu pflanzen. Es hat etwas sehr Niedliches. (via)

et3[1]

Bereits am 15. Mai empfingen Astronomen vom RATAN-600 Radioteleskop in Zelenchukskaya, Russland, ein sehr merkwürdiges Signal, das vom 95 Lichtjahre entfernten Stern HD164595 im Sternbild des Herkules ausging und alle wundern sich und sind ganz aufgeregt. Die Wissenschaftler haben es so lange geheim gehalten, weil sie da lieber erstmal ein bisschen dran herumforschen wollten, bevor Leute wie ich völlig ausrasten und irgendwas von Aliens schreien.

Aber es kommt noch cooler: Weil das Signal so stark ist, hat man die These aufgestellt, dass es sich um eine wesentlich weiter entwickelte Spezies als unsere handeln könnte, und dass sie tatsächlich in einer Dyson-Sphäre wohnen könnten! ALTER! Das ist das Bild da oben und es gibt einen ganz tollen Wiki-Artikel darüber, weil das nämlich eines der coolsten futuristischen Konstrukte ist, die ein bisschen realistisch sind.

Gelesen habe ich das zuerst beim Observer, aber als erstes berichtete Paul Gilster darüber. Ich will hier nicht zu Freudensprüngen aufrufen, aber Aliens! Dyson Sphäre! Aber vermutlich falle ich hier wieder auf eine Ente rein.

Updoot: im SETI@Home-Forum schrieb jemand:

Because the receivers used were making broad band measurements, there’s really nothing about this “signal” that would distinguish it from a natural radio transient (stellar flare, active galactic nucleus, microlensing of a background source, etc.) There’s also nothing that could distinguish it from a satellite passing through the telescope field of view. All in all, it’s relatively uninteresting from a SETI standpoint.

Er erzählt dann noch, dass die Medien doof sind und ich vermute, dass er von den Regierungen geschickt wurde, um die Info in der breiten Bevölkerung einzudämmen. Oder da ist wirklich nichts dran. Na ja.

Ich kann den Ansatz verstehen, den der Youtuber exurb1a hier verfolgt. Allerdings befinden wir uns doch nicht in einem deterministischen System, da es doch die Unschärferelation gibt und die Gesetze der Mechanik in der Quantenmechanik nicht mehr so richtig angewendet werden können. Darüber hinaus ist sowieso fraglich, ob ein geistiger Zustand Teil eines deterministischen Systems ist. Aber es ist halt auch Montag und ich hatte noch nicht genügend Kaffee für einen Montag. Glücklicherweise trinke ich meinen Kaffee ohne Milch. (via Herr Seitvertreib, der am Ende auch immer selbst Schuld am Verlust der Milch ist)