Der neuste Trailer zu “Helen Keller vs. Nightwolves” ist so unglaublich großartig!
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“Call Girl of Cthulhu” ist nicht mal die eigenartigste Inkarnation des Mythos (NSFW)
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Der Fanfilm “Star Trek: Renegades” hat endlich einen Trailer und sieht so toll aus!
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Diesen Valentinstag möchte ich euer Herzblatt sein!
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Category Archives: Science

Man könnte auch Oktopoden sagen, aber ich will ja die Leute bei Facebook nicht überfordern. Auf jeden Fall wusste man bis eben nicht, wie genau sich Oktopusse fortbewegen, also wie sie ihre acht Arme koordinieren. Um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, haben The Hebrew University of Jerusalem und das Weizmann Institute of Science die Bewegungen der tiere studiert und aufgezeichnet und sind zu dem Schluss gekommen: Sie tun es einfach.

Anstatt allerdings alle arme zu koordinieren, bewegen sie einen Arm gezielt und die anderen ziehen einfach nach. Das macht Sinn. Dann können wir dahinter jetzt auch einen Haken setzen. (via)

Die School of Life nimmt sich vielleicht ein bisscn viel heraus, wenn sie sech Regeln aufstellt, wie man Städt schöner machen kann, aber wenn man ihnen bei dem Vortrag zuhört, muss man ihnen auch unweigerlich Recht geben. Man kann nämlich relativ eindeutig festmachen, wann eine Stadt schön oder hässlich ist und meistens liegt es daran, dass die Städte, oder viel mehr die Städteplaner, diese Regeln missachten bzw. befolgen.
Man braucht nämlich vor allem erstmal, wie bei vielem im Leben, eine ausgewogene Mischung aus Ordnung und Chaos und um das sicherzustellen, sind vor allem Regierungen gefragt. Aber die stehen ja zur Zeit eher auf diese ekelhaft langweilige Schießschartenarchitektur mit großen Klotzhäusern und schmalen Fenstern. (via Herr Seitvertreib, der schon in “Sim City” ein wahrer Virtuose der Städteplanung war. Bis das Alienmonster kam und alles anzündete.)

The Forensic Photographer from Beazknees on Vimeo.

Nick Marsh ist forensicher Photograph in London und sieht daher vermutlich sehr viele grausige Dinge. Allerdings erzählt er in der Doku auch, dass er das total ausblenden kann, wenn er die ihm gestellte Aufgabe absolvieren will. Das ist ziemlich interessant, weil ich das beim Programmieren nämlich ganz ähnlich empfinde. Gut, ich untersuche jetzt keine blutigen Messer auf Fingerabdrücke, aber manchmal fühlt es sich doch genau so an.
In dem Film von David Beazley erzählt Nick Marsh jedenfalls über seine Arbeit und ruft sich auch ein paar erinnerungswürdige Fälle ins Gedächtnis und so kurz, wie die Doku leider ist, so interessant ist sie auch. (via)

Es gibt eine neue Webserie von PBS, in der die äußerst sympathische Anna Rothschild eklige Sachen aus der Natur erklärt. Passenderweise heißt die Serie “Gross Science” und hat sogar einen passend betitelten YT-Kanal.
In der Eposide da oben erklärt sie beispielsweise, dass Seegurken manchmal ihre Organe nach außen stülpen (entweder durch Mund oder Kloake), aber warum sie das machen, weiß niemand so genau. Vielleicht um sich von Parasiten zu befreien oder um Stress abzubauen. Abgefuckt ist das aber wirklich ein bisschen, vielleicht aber auch ganz praktisch, weil das dazu führt, dass Seegurken undifferenzierte Zellen dazu bewegen, neue Organe zu produzieren. Vielleicht kann man das ja irgendwie für versehrte Menschen nutzen oder ich kann mir endlich ein zweites Satz Arme wachsen lassen.

Aber apropos Parasiten: Es gibt nämlich Parasiten, deren Lebenszyklus so eng mit dem Menschen verwoben ist, dass sie ohne uns gar nicht überleben würden. In der Folge über diesem Absatz geht es nämlich um Guineawurm, auch Medinawurm genannt, dessen Laren wir über Wasserflöhe aus dreckigem Wasser aufnehmen. Diese Larven entwickeln sich in unserem Körper weiter, krabbeln zum Fuss, erzeugen einen brennenden, roten Fleck, den wir dann ins Wasser tauchen, weil es so brennt, und aus dem sie dann neue Larven ausstoßen, damit der Zyklus erneut beginnt. Voll eklig ey. Zum Glück ist der Wurm bald ausgerottet.

Es gibt noch eine dritte Folge, in der es um erriechbare Krankheiten geht, aber das passt gerade nicht so hier rein, ist aber auch recht interessant. (via)

Natürlich sind hier beide Koreas gemeint, sind sie doch hoffentlich bald wieder eines. Die Leute von Cut Video hatte ich kürzlich ja schon mit dem Video über “100 years of beauty” im Iran, aber die koreanische Version finde ich dann ja doch noch ein bisschen interessanter, wenn man sich mal die krassen Gegensätzlichkeiten anschaut, die dieser Konflikt mitbrachte.
Aber schön sind diese vom obersten Führer abgesegneten Frisuren wirklich nicht. Ich bin aber mal echt gespannt, wie Mode und Kunst explodieren werden, wenn Nordkorea endlich frei ist. (via)

*Explosionsgeräusch* – Das haut mich gerade ein bisschen weg. Irgendwie nimmt man ja immer an, dass das Weltall schwarz ist, dabei bewegt sich darin Licht, das lediglich auf eine längere Wellenlänge gestreckt wurde. Irgendwann mal war es orange und jetzt ist es halt irgendwo im Infrarotbereich, weswegen es uns schwarz vorkommt.
PBS Space Time erklärt uns hier, wie das sein kann und was es mit der Hintergrundstrahlung des Universums zu tun hat. Und obwohl hier gesagt wird, dass die TARDIS in diesem Umfeld, in dem das Universum orange ist, schaden nehmen könnte, klingt das alles nicht nur plausibel, sondern auch irre spannend! (via)

Man verrottet und sorgt vielleicht dafür, dass andere Lebewesen sich direkt und indirekt von unseren Überresten ernähren. Das ist schön und die Animation zeigt uns nochmal, dass ein Ende auch immer ein Anfang sein kann. Allerdings zeigt uns die Animation auch, dass beim Verwesungsprozess ziemlich viele interessante Substanzen produziert werden, die man doch sicher irgendwie industriell nutzen könnte. Ich meine Leichten gibt es ja irgendwie immer. Da wäre es doch Quatsch die einfach einzubuddeln oder zu verbrennen, wenn man damit doch beispielsweise Kühlschränke betreiben könnte, oder? Man muss da ja auch mal wirtschaftlich denken. (via)

zombies

Wissenschaftler an der Cornell University in den USofA machen entweder etwas mit statistischen Daten oder mit der Verbreitungsrate von Krankheiten. Auf jeden Fall haben sie auf Grundlage des Zensus von 2010 in den USofA eine Simulation erstellt, die zeigt, wie sich welcher Zombievirus verbreiten würde. Man kann auch ein paar Sachen einstellen, aber ich weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll.

Using data from the 2010 U.S. census and the SIR model, an epidemiological tool that can project the progress of actual infectious diseases, the scientists created “large-scale exact stochastic dynamical simulation” of a such an outbreak. Their findings were to be presented Thursday to the august American Physical Society.

Auf jeden Fall startete meine Zombieapokalypse natürlich in Florida, weil da die kaputtesten Leute herumlaufen und das eigentlich gar nicht so abwegig ist. Die gute Nachricht aber ist, dass es gerade 117 Stunden läuft und nur ein bisschen was infiziert ist. Und Florida könnte man ja absprengen oder so. (via)

Milch in Cola zu kippen klingt erstmal eklig, sieht dann aber auch eklig aus. Das Calcium der Milch bindet nämlich die Phosphorsäure der Cola und nimmt dabei noch die Farbstoffe mit, die sich dann am Boden der Flasche als brauner Nebel in einer mehr oder weniger klaren Flüssigkeit. Die Chemie dahinter ist aber nicht wirklich interessant, weil das Calcium sich mit der Phosphorsäure zu Tricalciumphosphat und Wasserstoff verbindet. Es gibt auch eine Formel:

3Ca + 2H3PO4 —> Ca3(PO4)2 + 3H2

Aber da steige ich nicht durch, weil ich Chemie bereits in der 10. Klasse abgewählt habe. Viel eher möchte ich aber trinken, was dabei herauskommt. (via)

If I Die on Mars from Guardian News & Media Ltd on Vimeo.

Dass unsere Zukunft als Menschheit im Weltraum liegt, wissen wir alle (nicht nur Dank “2001: Odyssee im Weltraum”), und dass wir uns langsam mal auf den Weg machen sollten, ist unbestritten. Die Regierungen bzw. die Weltraumagenturen geben sich zwar Mühe, aber wirklich weiter als bis zur ISS kommt man derzeit noch nicht wirklich. Glücklicherweise gibt es aber die NGO “Mars One”, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2024 vier Menschen zum Mars geschickt zu haben. Der Haken ist hierbei nur, dass es leider kein Rückfahrticket gibt.

Trotzdem haben sich über 200’000 Menschen au aller Herren Länder auf das Projekt beworben und ich hatte auch kurz überlegt. Nachdem mir aber bereits auf dem Weg zum Briefkasten die Puste ausging, habe ich mich dann doch lieber dagegen entschieden. Die Doku vom Guardian zeigt jetzt die drei Bewerber Jeremias aus Mosambik, Dina aus dem Irak und den USofA und Ryan aus dem UK, und lässt sie… eigentlich nur über Sex reden. Ja, eigentlich nur das. Okay, dazwischen befinden sich aber auch noch einige andere interessante Brocken.

Three volunteers are on the shortlist to be among four people on the Mars One programme, the first manned space flight to Mars – a one-way trip that’s effectively a suicide mission. A physics student in the UK, a young doctor from Mozambique and an Iraqi-American woman, all happy to sacrifice their futures for a place in history. Why do they want to leave Earth, and who are they leaving behind? As the list of potential Mars explorers is whittled down further on 16 February, meet those competing to be the first to land on the Red Planet.

Jetzt war allerdings schon der 16. Februar, was heißt, dass die Liste der Bewerber weitere auf nur 100 geschrumpft ist. Dina und Jeremias sind leider nicht mehr dabei, aber Ryan ist es noch und er hat noch so einiges von der Produktion des Films zu erzählen.

Und ich bin wirklich froh, dass er kein so trauriger Kerl ist, wie es in dem Film manchmal scheint. Aber wie sein Opa da ein zitterndes Kinn bekam, ist schon wirklich irre süß. Hoffentlich gewinnt er und hoffentlich gewinnt er nicht. (via Gilly, der sich auch mal auf den Weg zum Mars machte, leider falsch abbog und endlich wieder in Berlin landete.)