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Tag Archives: 2001: A Space Odyssey

Ich mochte “Her” übrigens nicht so gerne, wie ich es gerne getan hätte, aber ich halte Computersysteme ohne allumfassenden Aus-Schalter für ziemlich unrealistisch. Aber es war ein sehr netter Film, Joaquin Phoenix war wie immer ziemlich gut und Scarlett Johansson war wie immer ziemlich nervig (an dieser Stelle spricht das aber nur für ihre schauspielerische Leistung. RICHTIG nervig fand ich sie ja in “Don Jon”, weil sie da halt auch so gut geschauspielert hat. RICHTIG nervig.), aber wirklich gut ist dieses Gespräch zwischen HAL und Samantha, das Tillmann Ohm hier sehr clever zusammengeschnitten hat:

A conversation about emotions between the two most iconic operating systems in film history: HAL from „2001: A Space Odyssey“ (1968) and Samantha from „Her“ (2013).
Stanley Kubrick and Spike Jonze pictured their artificial main characters as voice recognition and speech synthesis operating systems. Unlike the robots in other science fiction movies, HAL and Samantha are conceptualized without the need of a physical body. In both movies, the machine learning process allows the AI to gain consciousness and independence from human input.
Composed of original lines from „2001: A Space Odyssey“ (1968) and „Her“ (2013), the mashup creates a new context to the words of the electronic protagonists. The two operating systems are in conflict; while Samantha is convinced that the overwhelming and sometimes hurtful process of her learning algorithm improves the complexity of her emotions, HAL is consequentially interpreting them as errors in human programming and analyses the estimated malfunction.
Their conversation is an emotional roller coaster which reflects upon the relation between machines and emotion processing and addresses the enigmatic question of the authenticity of feelings.
“Are these feelings even real? Or are they just programming?“
– Samantha (Her)

Es ist sehr, sehr toll und am Ende muss man sich wohl fragen, welchem Computer man sich eher hingezogen fühlt. Vermutlich irgendwie beiden gleich stark.

Schade, dass Deep Thought nicht auch noch was dazu zu sagen gehabt hat. (via)

HAL war in “2001: A Space Odyssey” schon ein sehr sympathischer Charakter, dessen Beweggründe ich durchaus nachvollziehen konnte. Mit Siri hätte ich allerdings so meine Probleme, würde ich ein iPhone besitzen, obwohl ich mit der Android-Version an sich auch nicht so richtig glücklich werde. Sprach-Interfaces sind einfach irgendwie doof und nicht so richtig praktikabel. Vor allem nicht, wenn man von anderen Leuten umgeben ist, die vielleicht nicht unbedingt wissen müssen, dass ich mich für die Hintergründe des Beziehungsstresses von Beyoncé und Jay Z interessiere. Was ich nicht tue. Das sollte niemand. Ich tippe trotzdem auf Rihanna. (via Herr Seitvertreib, der bei jeder Anfrage an Siri immer sofort das gewünschte Ergebnis erhält.)

 youtubedirekt

Okay, okay, ihr Füchse habt natürlich sofort erkannt, dass der Film mittlerweile 40 Jahre alte ist. Trotzdem ist es ein zeitloses Meisterwerk, dass ich auch nach so vielen Jahren immer noch nicht so richtig verstanden habe. Also das ganze Ende eigentlich. Neulich erzählte man mir, dass der Film so besonders ist, dass der erste und letzte Akt gleich lang sei, was irgendwas bedeuten soll, was ich aber auch nicht verstanden habe. Ich sagte das sei Betrug, weil dieser LSD-Trip am Ende das alles ja unnötig streckt und so. Keine Ahnung ey. Aber ich mag die Szenen mit den Affen. (via)