“Great martian war” kombiniert Archivaufnahmen des Ersten Weltkriegs mit Tripods aus “Krieg der Welten”
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Shirley Manson erklärt uns Deutschland
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Kartoffeln sind keine Empfängnisverghütung, können sich aber einsam fühlen
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Don Hertzfeldt animiert einen “The Simpsons”-Couch-Gag und alles ist abgefuckt
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Tag Archives: Alien

maxresdefaultZC1IGWHX Ein Videotribut zu Alien/Aliens youtubedirekt

Auch, wenn es blöd aussieht, musste ich da die Anführungszeichen bei den Titeln einfügen, weil man das eben so macht. Aber das interessiert Steven Thomas, der das Tribut hier erstellt hat, ja nicht, weil er ja gar nicht unserer Rechschreibung (bzw. Grammatik) unterworfen ist. Sowieso dürfen Künstler machen, was sie wollen, wie beispielsweise auch zwei der großartigsten Filme (ja, ich weiß, viele mögen den zweiten Teil nicht) zu einem schönen Video zusammenschneiden. Oder ihr lasst das einfach und schaut nochmal direkt die Tetralogie. Oder ihr kommt einfach vorbei und wir machen eine Videonacht daraus. Die Filme hab ich da, ihr müsst also nur Bier mitbringen. (via Sascha, der natürlich auch eingeladen ist)

maxresdefaultHGYM2W4L Alien: Resurrection: Creating Ripley Clones youtubedirekt

“Alien: Resurrection” ist nämlich auch einer dieser Filme, die ich erst über die Zeit so richtig lieben lernte. Direkt, als er herauskam, konnte ich den natürlich nicht anschauen, weil ich da noch ein bisschen minderjährig war, obwohl ich die anderen Filme tatsächlich schon kannte. Wie auch immer das möglich war.
Als ich dann den hier allerdings sah, fand ich den ganz furchtbar. Die ganze Sache mit ihrem Alienkind quasi und wie der dann starb und was dazwischen alles passierte – das fand ich doof. So im Laufe der Jahre aber fand ich den Film echt immer besser und mag den heute total gerne. Zum Glück hab ich damals noch keine Filmreviews geschrieben, aber es ist ja oft so, dass Dinge erst gut altern müssen, bevor man sie zu schätzen weiß. Anderes altert dafür ja ungeheuer schlecht.

Dieses Video hier zeigt uns jedenfalls, wie eine der beeindruckendsten Szenen des Films zustande kam. Irre eklig ey. (via)

alien gif 251 Die NASA veröffentlicht ein E Book über die Kommunikation mit Außerirdischen

So viele Möglichkeiten, aber ich habe mich dann doch lieber für ein subtiles Gif entschieden. Auf jeden Fall hat die NASA dieser Tage ein E-Book veröffentlicht, das den vielsagenden Titel “Archaeology, Anthropology and Interstellar Communication” trägt und von Douglas Vakoch geschrieben, der sowas wie der Chef beim SETI-Projekt ist.

Wissen die etwas, auf das wir uns vorbereiten müssen?

Das Büchlein könnt ihr euch direkt auf den Seiten der NASA in verschiedensten Formaten runterladen. Vielleicht ist es dringend, dass wir das schnell mal verinnerlichen. (via)

maxresdefault In Alien: Isolation tritt man als Ripleys Tochter Amanda gegen nur einen Alien an? youtubedirekt

Tatsächlich ist es eine sehr gute Frage, was eigentlich die ganze Zeit mit Ripleys Tochter los war, als sie die ganze Zeit in Stase durch das Weltraum schwebte. Immerhin erklärt die Beziehung zu ihrer Tochter ja auch die Beziehung zu dem Mädchen im zweiten Teil. Das Spiel “Alien: Isolation” beantwortet die Frage und erklärt uns, dass die Nostromo nämlich 15 Jahre, nachdem sie verschwunden ist, gefunden wurde. Nun wurde Amanda gefragt, ob sie der Sache nicht auf den Grund gehen möchte und, Überraschung, natürlich befindet sich dort auch ein Alien. Das Interessante aber ist, dass Amanda lediglich von einem Alien bedroht wird und nicht von ganzen Horden, wie es in den letzten Filmen und Spielen der Fall war. Dadurch verkamen sie ja ein bisschen zu Kanonenfutter und waren nicht, wie im ersten Teil der Filme, dieses lauernde Grauen in den Schatten ausgestorbener Gänge riesiger Raumschiffe. Letzteres ist natürlich wesentlich cooler, weswegen vielleicht sogar dieses Spiel hier total gut funktionieren könnte. Davon sind zumindest auch die Entwickler überzeugt, wovon sie uns in einem kleinen Interview berichten, das uns glücklicherweise noch ein paar Szenen mehr zeigt. (via)

ku xlarge1 In Alien: Isolation tritt man als Ripleys Tochter Amanda gegen nur einen Alien an? youtubedirekt

maxresdefault Hero Therapy: Ein Psychologe analysiert den Punisher, Spider Man und Ellen Ripley youtubedirekt

Also wenn jemand psychische Probleme hat, ist es ja wohl Frank Castle. Dabei zu zuschauen, wie die Frau und das Kind von der Mafia getötet werden, ist natürlich ganz furchtbar schlimm, wenn man das aber als Grund nimmt, um dann Jagd auf andere Mafiosis zu machen, kann man ja nicht ganz sauber ticken. Und Spider-Man erst, der wirkt immer so taff und dient als Vorbild vieler Jugendlicher, hat aber echt ganz eigene Sorgen. Und dann ist da ja noch Ellen Ripley, die an dem Überlebendensyndrom leidet und wir nennen solche Gestalten Helden? Traurig.

Der Psychologe Dr. Larry Lewis analysiert die Verhaltensweisen dieser Charaktere und zeigt uns damit, wie gestört sie eigentlich wirklich sind. Vielleicht sind sie aber auch nur gut geschrieben, da bin ich mir jetzt auch nicht so sicher. Die Videos erscheinen im Channel von Dorks of Yore und es sollen noch weitere Folgen kommen, auf die wir sicher gespannt sein dürfen. Ich bin ja mal sehr auf Batman gespannt. (via)

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 Das originale Script zu Prometheus hiess Alien: Engineers und war ziemlich cool!

“Prometheus” war kacke. Es war ein an sich okayer Film, auf jeden Fall super schön gemacht, aber eben nicht Alien genug, um ein Film des Franchises zu sein, aber zu Alien, um allein zu stehen. Außerdem hatte er zu viele Plotholes und die Charaktere waren extrem dämlich.
Jetzt zirkuliert seit einigen Tagen das vermeidlich originale Skript zu dem Film durch das Internet, von dem Jon Spaihts (Autor) sagt, dass es echt sei, das dem Film eine ganz andere not gibt. Daher druckte ich mir das gestern mal aus, setzte mich mit einem leckeren Tee in eine Decke gehüllt (ich, nicht der Tee) hin und las mir das mal durch. Okay, es war bei Zigaretten in der Küche und ich las es auf meinem Tablet, aber das lesen stimmt.

Und tatsächlich, es ist super und viel mehr Alien, als es “Prometheus” war. Manchmal sind die Charaktere trotzdem noch dämlich, dafür aber sinnvoll dämlich, eben weil es mitunter keine richtigen Wissenschaftler, sondern Prospektoren sind. Auch das ganze Universum, in dem es spielt, ist ein ganz anderes, viele plotholes, die der Film nicht erklärte, machen Sinn, die Action ist ganz anders und es gib einen wesentlich besseren Showdown.

So befinden wir uns eigentlich in einer Welt, in der Weyland die nächsten Planeten ausbeutet, aber vor allem das Terraforming vorantreiben will, während Watts und Holloway, die beiden Wissenschaftler, die eben die Engineers finden wollen, in einen Knebelvertrag gezwungen werden, in dem sie zwar die wissenschaftlichen Daten behalten dürfen, jegliche Technologie aber Weyland zufällt. Dazu hat Vickers, die Corporate-Tante, gar keine Lust, überhaupt dabei zu sein, soll sie doch eigentlich bald Chef der Firma werden. Nachdem sie aber ca. 5 Jahre weg war und den größten Teil der Zeit in Stasis verbrachte, rechnet sie sich keine großen Chancen mehr auf diesen Posten aus.

Dazu noch David, der im Film der dümmste von allen war. Der Androide drückte ja auf allen Knöpfen herum und brachte die ganze Crew in unangenehme Situationen. In diesem Drehbuch allerdings wird erklärt, warum er so handelt. Er hat nämlich seine eigentliche Programmierung überwunden und kann nun nach seinem Gusto agieren. Das ist ein Problem, weil er von seinen Schöpfern genauso enttäuscht ist, wie später die Crew von ihren. Das Motiv dieses Films ist nämlich auch die Suche nach Gott und dass Gott tot ist und er sowieso ein Arsch ist.

Außerdme haben wir richtige Aliens, Alienmutanten und Hardcore-Aliens, Facehugger und alles in allem einen Film, der prima vor die Alien-Filme passt.

Die Ingenieure nämlich haben, wir auch im Film, DNA-Bausteine auf die Erde gebracht, diese aber alle x-Jahre besucht und die Menschen da weiterentwickelt. Das nämlich mittels Skarabäen, die neue Infos in die DNA der Menschen schleusen, wenn diese gebissen werden. Das passiert auch mit einem aus der Crew, der dann eben zu einem Alienmutanten wird. Der Sinn ist nämlich, dass die Engineers die Menschen ausrotten wollen und dazu eben die Aliens benutzen wollten. Allerdings wurden sie Opfer ihrer eigenen Schöpfung und später auch ein Engineer das Opfer der Schöpfung seiner Schöpfung. Wie gesagt, es ist ein bisschen abgefuckt, auf jeden Fall aber echt gutes Lesematerial. Das Ende gefällt mir hier nämlich auch wesentlich besser, weil Watts nicht zu den Engineers reist.

Und die Szene mit dem Kaiserschnitt gibt es hier auch, allerdings kommt da ein richtiges Alien heraus und nicht so ein effektgeladenes, aber sinnloses Tentakelmonster.

Wie gesagt, ihr solltet das echt mal lesen, wenn ihr auf die alten Alienfilme steht und Prometheus irgendwie doof fandet. Das PDF gib es in der Meldung der Fanseite zum Film. (via)

Eigentlich sah ich gerade etwas anderes, aber das fand ich dann irgendwie doof und bin dann bei einer kleinen Pseudo-Doku über die Aliens aus “Alien” und “Aliens” und “Aliens³” und ähnlichen Filmen gelandet. Das ganze stammt von der DVD von “Aliens Vs. Predator” und ist insofern witzig, weil sich da Leute völlig ernsthaft darüber unterhalten, die die Xenomorphs gebaut sind und funktionieren, was ihr Blut für eine Säure sein könnte und was es für vergleichbare Wesen auf der Erde gibt. Tatsächlich ist das nicht nur witzig, sondern Nerdtalk vom Feinsten und sehr schön anzuschauen.

… aber eigentlich völlig verstörend, was sicher ein bisschen von der Hintergrundmusik herrührt, aber ganz sicher auch allein von der Statur des Mannes (vielleicht auch daran, dass er einfach nackt ist), der den Xenomorph spielte. Er heisst Badejo und der Alien war seine einzige Rolle in einem Film überhaupt. Dafür hat er gerne mal mit H.R. Giger herumgehangen, um die Bewegungen des Wesens zu besprechen, und konnte das Kostüm selbst auch nur immer so 15-20 Minuten tragen, weil er sonst vermutlich gestorben wäre. Es gibt auch ein echt tolles Interview mit ihm, in dem er von der Arbeit am Set berichtet, was man echt mal lesen sollte.

Ich glaube dieses Gruselige kommt auch einfach daher, dass wir ja alle schon genügend Found-Footage-Filme gesehen haben, um zu wissen, dass das alles ganz furchtbar enden muss. (via)