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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: B-Movie

Was eher wie eines dieser miesen Creature Features aussieht, die man halt so kennt und gerne auch mal schaut, ist in dem Falle hier aber tatsächlich eine sehr interessante Produktion. Okay, es handelt von ein paar Glam-Rockern, die irgendwann mal einen Hit hatten und auf einem Festival neu durchstarten wollen, harte Drogen nehmen und von riesigen, mitunter sprechenden Ameisen gejagt werden (was heißt okay? Das klingt mega!), aber die Besetzung ist ziemlich klasse! Lest:

Tom Arnold (“Sons of Anarchy,” True Lies), Sean Astin (Lord of the Rings Trilogy, “Stranger Things”), Jake Busey (The Predator, “From Dusk Till Dawn: The Series”), Rhys Coiro (“Texas Rising,” “Entourage”), Leisha Hailey (“The L Word,” “Bosch”), Cameron Richardson (Get a Job, Alvin and the Chipmunks), and Danny Woodbury (“Bones,” Teenage Mutant Ninja Turtles)

Oder? Tom Arnold, Sean Astin, Jake Busey, das ist ziemlich beachtlich und vermutlich sehr hochwertiger Trash. Das sagt auch die Synopse:

When the “one-hit-wonder” glam-metal band “Sonic Grave” embark on a trip to Coachella in hopes of a comeback, their peyote trip pit stop in Joshua Tree incites an “unworldly” viscous attack, and they must “rock” themselves out of harms way.

Der Film feierte bereits Ende Oktober seine Premiere, aber ich gehe mal nicht davon aus, dass wir den Film hier in einem regulären Kino sehen werden. Schade.
(via)

Es gab nämlich schon mal eine Origin-Story zu Leatherface, die 2006 in “The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning” erzählte wurde, aber zu einem Reboot der Filme gehörte. Dieser hier will das richtig echte Prequel zum originalen “Texas Chainsaw Massacre” sein und nun ja. Macht mit der Info, was ihr wollt. Dafür klingt die Story nämlich richtig nett:

In Leatherface, Jessica Madsen plays one of four inmates (Sam Coleman, Sam Strike, James Bloor) who escapes from a mental hospital. One of them becomes the title character and iconic slasher. The quartet kidnaps a young nurse (played by Vanessa Grasse) and takes her on a road trip from hell. Along the way, they are pursued by an equally deranged lawman (Stephen Dorff) out for revenge. The Conjuring‘s Lili Taylor is Verna Sawyer.

Leatherface was directed by Julien Maury and Alexandre Bustillo, the duo behind the slasher masterpiece Inside (À l’intérieur), as well as Livide and Among the Living.

Neben vielen ekligen Effekten, die im Trailer zumindest schon mal ganz okay aussehen, ist es scheinbar eher weniger das Wie, was der Film erzählen will, sondern das Wer. Denn es ist nämlich überhaupt nicht klar, welcher der geflohenen Patienten am Ende zu Leatherface wird. Das ist für so ein Prequel ein durchaus interessanter Ansatz. Vor allem, weil er am 20. Oktober direkt auf DVD erscheint und nur in ausgewählten Kinos laufen wird. Ich glaube, da kann sich jeder denken, was das bedeutet: B-Movie. (via)

“Wolfcop” ist, und von diesem Standpunkt kann ich einfach nicht abrücken, einer der besten Werwolffilme dieses Planeten. Er ist witzig, absurd, hat grandiose praktisch Effekte und die beste Verwandlungsszene zu einem Werwolf, die ich jemals gesehen habe (WERWOLFPENIS!). Vor einer Weile gab es die Fortsetzung als Comic und die war auch durchaus brauchbar und hatte toller Cover und eine durchaus okaye Geschichte (WERSCHWEINE!), aber eine filmische Fortsetzung ist natürlich noch etwas wesentlich besseres. Auftritt “Another Wolfcop”.

Alcoholic werewolf cop Lou Garou springs into action when an eccentric businessman with evil intentions seduces Woodhaven’s residents with a new brewery and hockey team in this outrageous horror-comedy sequel.

Der Film wird dann erstmal am 29. Juli auf dem Fantasia Film Fest zu sehen sein und ein Release ist jetzt noch nicht wirklich in Aussicht. Allerdings gab es “Wolfcop” bei uns damals ja auch zunächst beim Fantasy Filmfest und dann später sogar auf DVD. Ich bin also guter Hoffnung, dass ich mir den hier auch ins Regal stellen können werde. (via)

Um sicher zu gehen, dass er auch wirklich diesen B-Movie-Vibe hat (als würde der überproportionierte Hauptdarsteller auf dem Poster nicht genügen) gab man dem Film noch die Tagline “He is no Mr. Miyagi”, was ja sicherlich erstmal eine korrekte Aussage ist, aber irgendwie auch nicht so richtig viel Sinn macht. Natürlich ist er kein Mr. Miyagi. Mr. Miyagi war nur ein armer, alter, gelangweilter Mann, der seine Hausarbeiten von einem Schüler hat erledigen lassen, Fliegen mit Essstäbchen fing und sich sehr um seinen Bonsai kümmerte. Der Typ her verprügelt aktiv Leute und hat einen ziemlich coolen Sidekick.

When Karate master Kenji’s (Hayate) young sister (Mana Sakura) is kidnapped by a dangerous cult, and taken to the U.S. he will stop at nothing to find her. Partnered with a mysterious shot-gun toting partner, Kenji must use his mastery of Karate to dismantle the cult members one by one in spectacular and bloody fashion, until he finds his sister.

Der Trailer sieht allerdings wirklich super aus und wirkt gar nicht B. Vielleicht könnte das auch dafür sorgen, dass er zu gut aussieht, als dass man ihm alles durchgehen lassen könnte, was man so bei einem B-Movie durchgehen lassen würde. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist der Markt aber schon länger bereit für moderne Martial-Arts-Filme. Dieser hier erscheint am 18. Juli in den USofA, aber ratet mal, für welches Land noch kein Release angedacht ist – richtig. Und auch für Deutschland nicht. (via)

Ich wusste tatsächlich gar nicht, dass “Grindhouse”, das ja bekanntlich aus “Death Proof” und “Planet Terror” und einigen lustigen Fake-Trailern (aus denen dann “Machete” mit Danny Trejo hervorging) irgendwie als Flop betrachtet wird. Die Filme sind nämlich großartig auf ihre trashige Weise und machen genau deswegen total viel Spaß. Sicherlich liegt das auch an den irre guten Schauspielern und dass alles irgendwie ein bisschen zu krass ist. Eben wie Grindhouse-Filme einfach so sind. Entweder man mag das oder eben nicht.
Jetzt wurde das Spektakel zehn Jahre alt und Rossatron guckt mal nach, welchen Einfluss es auf die Filmlandschaft hatte. Offenbar wurde dieser Grindouse-Stil nämlich schick und wird gerne benutzt, um sich mehr Dinge zu trauen, die man sonst vermutlich nicht durch bekäme. Aber das ist auch okay. Wenn an Trash mag. Ich mag Trash. Und ich kann die anderen genannten Filme eigentlich auch alle nur empfehlen. (via)

Er ist ein Pastor, aber manchmal auch ein Dinosaurier und in beiden Rollen versucht er die Welt zu retten. In der einen mit Liebe und Verständnis, in der anderen mit schwarfen Zähnen und klauen und irgendwie ist da immer Blut! (die zweite Rolle ist der Dinosaurier, nur um sicher zu gehen). Es ist großartiger Unsinn mit herrlichem Overacting, einem ganz tollen Grindhouse-Feeling und eben einer total doofen Story. Echt. Es ist toll!

After losing his parents, a priest travels to China, where he inherits a mysterious ability that allows him to turn into a dinosaur. At first horrified by this new power, a hooker convinces him to use it to fight crime. And ninjas.

Ninjas und Dinosaurier! Das ist doch wieder so ein Film, ob dessen Großartigkeit ich mich wieder am ganzen Körper wundreiben werde! Der Film soll irgendwann dieses Jahr erscheinen, aber ein genauer Release ist noch nicht da. Dafür gibt es aber eine FB-Page, auf der man auf dem neusten Stand bleiben kann.

Und tatsächlich basiert das auf einem Faketrailer, der 2011 erschien.

Auch der stammt vom Regisseur des Films, Brendan Steere, der das dann einfach konsequent durchgezogen hat und einen ganz tollen Film produzierte. Ich bleib dran. (via)

Das ist ganz genau mein Shit: Hübsche Mädchen, irgendwas mit Aliens, bisschen sexy, bisschen absurd und am Ende irgendwie bescheuert, aber unterhaltsam. Meistens bekommt man das alles ja nicht in einem Paket und muss sich das mit vielen verschiedenen Filmen antun, aber mit “Space Babes from Outer Space” haben wir wohl echt Glück, weil hier einfach alles toll ist! Und es hat ein brustförmiges Raumschiff! Alter!

Space Babes from Outer Space centers around three women from a faraway galaxy who come to Earth in search of sexual energy to fuel their ship. With the help of a lonely farm boy, they attempt to harness enough sexual arousal to return to their home planet, all while evading their enemies, the bloodthirsty Scrotes!

WHAT! Sexenergie, um das Raumschiff anzutreiben! Blutdürstige Skroten! Es klingt einfach alles toll und sieht eben auch gar nicht so scheiße aus!

Auf der der dazu passenden FB-Seite kann man über das Projekt auf dem Laufenden gehalten werden, aber spannender ist wohl eher die dazu passende Indiegogo-Kampagne, auf der man immer noch spenden kann und bereits für $25 (zuzüglich $15 Versand) den kompletten Film mit Sticker und Social Media Shout-Out (whatever) bekommen kann. Leider halt nur mit Kreditkarte, was gerade mein Problem ist, aber der Deal ist ziemlich gut. (via)

Die Welt kann eigentlich gar nicht so schlecht sein, wenn es Filme wie diesen hier gibt. Irgendwas mit Aliens, irgendwas mit Alien-Cyborgs, die auf der Erde andere Menschen in andere Cyborgs verwandeln und alles ist blutig und absurd und mit ganz viel Liebe zusammengestickt. Es ist echt süß. Bereits vor einer ganzen Weile hatte ich euch schon davon erzählt und jetzt sieht das Projekt gar nicht mehr so sehr nach Low Budget aus und hat einen richtigen Trailer bekommen!

When an alien fugitive crash lands into a local puppy farm and begins turning people into mutated robot killing machines with a taste for puppy flesh, Dylan (Whitney Duff), and Eddie (Daisy Masterman), two self-proclaimed political activists, are all that stand between the Earth and total domination. Forced into a ‘dare to be great’ situation that neither are prepared for, the two BFFL’s must fight their way past cops, city officials and cybernetic dog butchers in order to destroy the evil Sheborg and save the planet!

Ich bin auch wirklich davon angetan, wie gut das alles aussieht. Die Requisiten sind total toll geworden, das Bild sieht echt sauber aus und offenbar hatte man hier auch keine Scheu bei der Verwendung von Kunstblut. Das sind eigentlich alles Faktoren, die einen guten Film in diesem Genre kennzeichnen. Das Problem ist nur, dass er zwar am 19. April auf DVD und BlueRay erscheint, dafür aber nur in Australien und ich habe jetzt auch leider keinen Shop gefunden, der das nach Deutschland verschicken würde. Wie kacke, aber eben wie immer. (via)

Okay, ich muss es gestehen: Ich will euch den Trailer nur zeigen, weil der Name des Films so beknackt ist. Dabei habe ich aber Glück, weil das Poster tatsächlich ganz schön cool ist, während der Trailer am Ende doch irgendwie sehr viel Charme hat. Irgendwie passt das alles doch so gut zusammen, dass das Gummiband um die Stinktiernasenprothese eigentlich eher ein Feature, statt eines Filmfehlers, ist. Immerhin verwandelt sich hier ein Typ mit Eltern im gleichen Alter in ein Werstinktier!

Wereskunk is the story of wholesome teenager Curtis Albright, who’s world is thrown into chaos when he’s sprayed in the face by an enchanted skunk. Now whenever Curtis feels sexually aroused – which is damn near constant for a teenage boy – he turns into a MURDEROUS WERESKUNK!
And temptation is everywhere! His buxom vet. His steady girl Mary Beth. A couple of skinny dipping trollops. Even the good ole fashion Sears Catalogue. Can Curtis keep the wereskunk at bay long enough to find a cure before the sheriff – oh, who just so happens to also be Curtis’s dad – hunts it down and kills it? Good Golly!

Good Golly!

Es gibt zu dem Film auch so viele Einzelclips, dass man eigentlich nur die schauen muss und den Film am Ende gar nicht mehr braucht. Guckt mal:

Also ich weiß jetzt auch nicht. Ich bin ein bisschen überrascht, wie gut die Haartolle sitzt und wie überambitioniert die Darsteller sind. Dass der Film bei Amazon Prime gerade nichts kostet, überrascht mich da allerdings gar nicht.
Allerdings frage ich mich, warum dieses Stinktier hier nicht liebestoll ist und mit einem französischen Akzent spricht. Wie unrealistisch. (via)

Den originalen “Frankensteins Todesrennen” (im original “Death Race 2000”), mit David Carradine und Silvester Stallone, kann und könnte (und vielleicht sogar sollte) man durchaus kennen, wenn man auf diese Art von Filmen steht. Das erste Remake, von irgendwann in den 2010er Jahren mit Jason Statham, kann man aber genauso vernachlässigen, wie die zwei oder drei Fortsetzungen, die ich dann auch alle nicht mehr gesehen habe.
Nun wird der Stoff aber nochmal ganz neu verfilmt und dabei auch nochmal 50 Jahre in die Zukunft gesetzt, dieser trashige und schrill-bunte Stil orientiert sich dabei aber glücklicherweise sehr am Original. Ich habe ein bisschen die Hoffnung, dass das eine ganz tolle, moderne Trash-Perle wird, mit der man sehr lange, sehr viel Spaß haben kann. Dass der Film bei uns am 16. Februar bei uns direkt auf DVD erscheint, spricht dabei tatsächlich sehr für meine These. Und dass Malcolm McDowell da mitspielt, spricht leider auch nicht dagegen. (via Maik, der sich gerade schon ein Trinkspiel ausdenkt: Ein schwer verletzter – einmal Nippen; Ein toter – ein Kurzer?)

Ach so: “Death Race 2000” findest du übrigens komplett auf Youtube.