Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Berlin

Gerade sprachen wir ja über den goldenen Westen und wie aufregend schön das da alles war, so ein bisschen anheimelnd und faszinierend. Der Rundflug war toll, keine Frage, und ihr solltet das wirklich alle mal anschauen.
Allerdings gab es ja noch die andere Seite, nämlich das Ost-Berlin. Da war auch alles super schön und es wurde auch alles ordentlich beschützt! Und es war so toll, dass auch von überall Touristen kamen, sogar aus dem Westen. Und weil das alles natürlich geschützt werden musste (vor allem der tolle Palast der Republik natürlich), weil sonst die Bundeswehr mit ihren Panzern durch das von UNS wieder aufgebaute Brandenburger Tor fährt, musste natürlich der antifaschistische Schutzwall errichtet werden.

Der Film ist ein krasses Propagandawerk und mit dem nötigen historischen Abstand kann man das auch ziemlich genau erkennen. Allerdings kann ich auch mit absoluter Sicherheit sagen, dass es damals schon Leute gab, die das wussten, wie es auch Leute gab, die das ganz gut ignorieren konnten und alles super fanden. Wie es halt ist. Die Bilder sind trotzdem auch hier sehr beeindruckend.

Unser Berlin – Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik – DDR Propaganda Film über Ost-Berlin mit der Karl-Marx-Allee, Alexanderplatz und Umgebung, Aussichten vom Fernsehturm auf Ost-Berlin, Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor, die Grenzanlage in Ost Berlin, Palast der Republik, und weitere Eindrücke der Stadt. Ein kurzweiliges und einzigartiges Zeitdokument mit eindruckvollen Aufnahmen, die teilweise in Vergessenheit geraten sind.

In diesem Film aus den schönen 70ern erzählt uns eine Off-Stimme, während eines Rundflugs über die damaligen Wahrzeichen der (damals nicht so richtigen) Hauptstadt, wie ein Berliner eben über Berlin spricht: Bisschen lustig, bisschen sich nicht so ernst nehmen, aber sich selbst ziemlich geil findend. So sind Berliner und das ist auch vollkommen okay.
Es ist aber für jemanden wie mich, der echt schon sehr lange in Berlin lebte und vorher auch nicht so weit weg davon wohnte, ziemlich spannend und etwas anheimelnd, wie man das alles irgendwie kennt und mitunter auch ein bisschen vermisst. Polizeistunde? Sowas haben wir immer noch nicht, die Straßen sind nachts aber trotzdem manchmal wie ausgestorben. Den Bierpinsel hätte ich super gerne besucht.

„Der Film ‚Berliner Stadtrundflug‘ zeigt die Stadt Berlin von oben und wurde in den späten 70ern gedreht. Aus einem Helikopter gefilmt und mit einem charmantem Sprechertext unterlegt wird der Zeitgeist der Stadt Berlin aufgegriffen, ohne sich dabei allzu ernst zu nehmen.“

Bisschen geil. Mal schauen, welche aktuelle Berlin-Doku so in 50 Jahren durch das Superinternet die Runde macht. Ich habe da eine leise Befürchtung (läuft “Berlin Tag & Nacht” eigentlich noch? Wie geht’s Caro? Kann sie jemand von mir grüßen? Aber nicht so offensichtlich bitte. Puh.) (via Maik, der die Berliner Luft mittlerweile auch zu schätzen weiß.)

Die alte Willner Brauerei in Berlin ist mittlerweile tatsächlich weniger für gebrautes Bier, als viel mehr als Event Location für spannende und faszinierende Kunstprojekte bekannt. Ich bin selbst immer gerne da gewesen und habe mir Dinge angeschaut, die ich mindestens schön fand, meistens aber auch nicht komplett verstand, was aber immer völlig okay war. Dabei war die Brauerei selbst immer schon Grund genug sie zu besuchen, da diese Art von Kunst, die dort ausgestellt wurde, immer perfekt in das rustikale und unkomplizierte Ambiente passte. Man fühlte sich dort nämlich einfach wohl und willkommen und es war immer schön und ging auf jeden Fall reicher und bereichert nach Hause.

Merkt ihr, wie ich das alles in der Vergangenheitsform schreibe? Es ist nämlich ein altes Problem, dass Orte und Gegenden, an denen Kunst gemacht und gezeigt wird, auch irgendwann als Immobilie interessant werden, da die Gegend ja eine schöne, aufgeschlossene, hippe ist. Da muss man doch wohnen können. Am besten als Eigentümer. Ihr kennt die Geschichte und sie endet immer traurig. In diesem Fall trifft es leider eben jene Willner Brauerei, die der Kunst bereits seit 2012 einen Hafen bot. Aber fuck it, wenn geschlossen wird, dann wenigstens laut! Und tut die Brauerei in ihren letzten 48 Stunden das, was sie am besten kann: Kunst beheimaten.
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Was sich halt immer ziemlich gut macht, ist eine Mischung aus Skateboards, GoPros, Berlin und netter Musik. Genau dieses bewährte Qualitätsrezept haben die Skateboarder Join Madars Apse, Sewa Kroetkov, Alex Sorgente, Chris Cole, Leticia Bufoni, Sean Malto und Felipe Gustavo befolgt und bringen uns schöne Bilder der Hauptstadt garniert mit ein paar lässigen Tricks (lässig… ich bin alt) in einem tollen Video mit (ein bisschen Blut gibt es auch, wenn ihr sowas mögt). (via Gilly, mit dem ich… nein, damit fange ich nicht schon wieder an. Das ist uns beiden peinlich.)

Bonsai Kitten haben kürzlich, Anfang Oktober, ihr neues Album “MINDCRAFT” veröffentlicht und weil ich die Band sehr, sehr gerne mag, kann ich halt auch nur sagen, dass es schon wieder ein ganz tolles Album geworden ist. Etwas anderes wäre ja auch totaler Unsinn.
Nun hat die zauberhafte Marleen auch noch ein Video gedreht, in dem sie passend zum Titel des Songs durch die No-Go-Area auf dem myfest läuft und Leute belästigt (die es ihr aber glücklicherweise nicht übel nehmen… aber wer kann ihr schon etwas übel nehmen?).

Übrigens war die Release-Party auch total super und da ich ja gerne Fotos von Konzerten, auf denen ich so unterwegs bin, auf Instagram veröffentliche… Guckt mal!

Ja, geil, ich weiß. Geht auf mehr Konzerte!

Im Kühlhaus in Berlin gibt es gerade eine ganz wunderbare Ausstellung, die ich euch an dieser Stelle gerne ans Herz legen möchte. Dabei handelt es sich nämlich um die Werkschau der Beuth-Hochschule, bei der 20 Studenten ihre Werke nicht nur vor- und ausstellen, sondern auch zum Kauf anbieten. Soweit, so gewöhnlich, allerdings hat diese Ausstellung den Clou, dass die Erlöse komplett zur Bahnhofsmission gehen, die damit obdachlosen Menschen helfen kann. Und gerade das wird vermutlich bald sehr relevant, droht es doch nicht unbedingt wärmer zu werden. Und weil die ganzen Materialen der Künstler von vielen freundlichen Firmen gespendet wurden, bedeutet komplett in diesem Fall wirklich komplett komplett.

Die Motive sind dabei so unterschiedlich wie die Fotografen selbst: Auf den 100 Bildern finden sich Portraits, Akte, Dinge, Landschaften, Architektur und irgendwie alles dazwischen, was es äußerst schwierig macht, dort kein Bild zu finden, das man auf die ein oder andere Weise ansprechend findet.
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Bevor es hier alles wie gewohnt weitergeht und mich der Alltag in seinen tristen Armen umschließt, möchte ich euch noch kurz erzählen, was ich eigentlich Weihnachten angestellt habe. Klar, Heiligabend habe ich fein für meinen Papa gekocht und am zweiten Weihnachtsfeiertag bin ich zu meiner Mutti gefahren (Trennungskind), aber am ersten Weihnachtsfeiertag bin ich sehr über meinen Schatten gesprungen und habe etwas gemacht, was ich bei anderen immer total bewundert habe, mich selbst aber dort nie sah – ich habe ehrenamtlich gearbeitet!

Bevor ich euch davon erzähle, solltet ihr allerdings noch ein paar Dinge über mich wissen.
Weihnachten bedeutet mir nicht wirklich viel. Ich mag, dass man da frei hat und das Fernsehangebot ist auch nicht so schlecht, aber im Grunde ist das für mich alles mit ziemlich viel Stress verbunden. Man muss sich entscheiden, wo man seine Zeit verbringt und hat das Gefühl, dass man auf jeden Fall jemanden vernachlässigt. Wie gesagt, als Trennungskind sind solche Feiertage für mich eher negativ konnotiert. Vielleicht ändert es sich, wenn ich selbst mal Familie habe, aber das bleibt abzuwarten.
Außerdem habe ich nicht besonders viel Mitleid. Mitgefühl und Empathie, klar, aber Mitleid ist für mich eher mit einer gewissen Hilflosigkeit verbunden, die ich vermutlich einfach nicht empfinden möchte. Ich kann mich glaub ich ganz gut in die Gefühlslage anderer versetzen, aber vermutlich bringt es mein Beruf als Informatiker mit sich, dass ich einfach eher lösungsorientiert bin und keine gute Schulter zum ausheulen biete, weil ich immer den Drang habe die Probleme zu lösen, die mir präsentiert werden.

Wichtig zu erwähnen ist mir aber noch, dass das hier kein “Guckt mal, wie toll ich bin”-Artikel werden soll, nur weil ich einmal ehrenamtlich gearbeitet habe, was andere Leute ja schon seit vielen Jahren viel besser machen. Eigentlich wollte ich diesen Artikel überhaupt nicht schreiben, weil ich dieses “Tue Gutes und sprich darüber” für falsch halte, ist doch die gute Tat ihre eigene Belohnung und das darüber sprechen mich ja über andere Leute erhebt, was ich halt gar nicht will. Meine Vertrauten, denen ich davon erzählte, hielten das aber für eine gute und spannende Sache und meinten, dass es vielleicht dafür sorgen könnte, dass sich wiederum andere engagieren. Also weiß ich jetzt auch nicht.

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Es ist ein sehr hübsches Video, das Alex Soloviev da aus kleinen Schnipseln seines Berlinaufenthalts da gebastelt hat. Allerdings kann ich euch versprechen, dass Berlin hier besser weg kommt, als es eigentlich ist. Meistens ist es nicht so schön, sondern eher langweilig und diese Straßenkünstler sind meistens schlecht. Ich vermute, dass er so drei Wochen hier gewesen sein muss, um die paar zeigenswerten zu finden. Aber ansonsten ist das Video wirklich hübsch. bei den Szenen, die auf dem Tempelhofer Feld spielen, könnt ihr übrigens mein Haus sehen. Top Lage. Mitten in Hipster City. Total schön. Hm. (via Maik, der auch nie in den outer Layer von Berlin fahren würde. Das ist ja schon fast Brandenburg.)

comic-invasion-2016-dr-waumiau

Bereits vom 16.-17. April fand die COMICINVASION in Berlin statt, das Comicfestival für Indie Comics und Verkäufer, aber auch für Künstler und vor allem Comic-Enthusiasten, wie wir es ja vermutlich die meistens von uns irgendwie sind (ich berichtete). Auf jeden Fall war ich da auch und es war recht nett. Es war sehr voll und als es regnete wurde es voller, aber vor allem war ich da auch recht schnell durch und zügig wieder zuhause. Es war wirklich nett.
Auch da war übrigens der hochgeschätzte DrWaumiau (ihr könnt ihm mal bei Twitter folgen, er ist sehr lustig), der ja auch bereits dafür bekannt ist, dass er unglaublich tolle Fotos machen kann. Ihr erinnert euch bestimmt noch, wie er erst letztes Weihnachten einen bekannten Brückentroll ganz zauberhaft aussehen lassen konnte.

Ihr findet die Bilder alle in einem handlichen Flickr-Album und wäre ich nicht so schusselig, wäre dieser Artikel schon vor ein paar Wochen erschienen. Na ja. Lieben und Gruß an die Mutti.

Ziemlich genau jetzt und ziemlich genauer schon seit letzter Woche begannen die Satellitenverantstaltungen zur COMICINVASION, Berlins beliebtester Comic-Messe für Comics, die im Prinzip allerlei Ausstellungen und Parties umfassen. Das Hauptevent findet jedoch von Samstag dem 16.04. bis Sonntag den 17.04. im Urban Spree in der Revaler Straße statt und ich finde, dass ihr da alle hingehen solltet, wenn ihr noch nichts vorhabt.

Der Eintritt kostet nichts, bringt aber viel und auf der passenden Seite zum Event bekommt ihr noch ganz viele Informationen mehr. Sehen wir uns dann dort?