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Happy Rebirth-Day, DC Comics!
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Tag Archives: Comics

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Im Juni diesen Jahres wurde ein tragischer Anschlag auf den Nachtclub “Pulse” in Orlando, Florida, verübert, bei dem 49 Menschen ihr Leben verloren und 53 weitere verletzt wurden. Ihr erinnert euch bestimmt (Wiki, falls nicht). Der Täter hatte den Club auch nicht zufällig gewählt, wurde er doch hauptsächlich von Schwulen und Lesben besucht, was so gar nicht in sein Weltbild passte.

Nun kommen verschiedenste Künstler aus der Comicbranche und darüber hinaus zusammen, um an diese Tragödie zu erinnern, in dem sie im Dezember einen One-Shot veröffentlichen, der die LGBT-Helden von DC und IDW feiern soll. Das Heft wird 144 Seiten umfassen und das ganze Projekt wurde vom Autor Marc Andreyoko (“Torso”, “Manhunter”, “Batman: Streets of Gotham”) organisiert, während er noch viele weitere bekannte Namen dafür gewinnen konnte. Darunter beispielsweise Patton Oswalt, Olivier Coipel, Damon Lindelof und Phil Jimenez. Insgesamt sollen sich über 100 Kurzgeschichten, manche nur ein oder zwei Seiten umfassend, und auch Pin-Ups oder Zeichnungen in dem Heft befinden, wobei der Erlös des $10 teuren Heftes der Equality Floria, einer Organisation, die den Opfern und Hinterbliebenen des Anschlags hilft, zugute kommen soll.

Das ist alles ganz schön nett, ganz schön cool und eine echt richtig, richtig feine Sache.

Erstaunlich aber ist, dass das nur ein Ding zwischen DC und IDW (die sind sich nicht ganz fremd und arbeiten öfter mal zusammen) zu sein scheint und andere Verlage, wie Marvel, Valiant oder Image Comics, da außen vor sind, obwohl sie ja auch einige schwule oder lesbische Figuren zu liefern hätten. Gerade auch DC finde ich mit dem ganzen Thema sehr, sehr schwierig, muss ich gestehen, fielen sie doch zuletzt bei mir dadurch negativ auf, dass sie beim letzten Reboot einfach den “Midnighter” einstellten, der ja nun ganz offensichtlich einer der coolsten schwulen Helden ist. Bei allen anderen fielen sie dadurch auf, dass Batwoman, eine lesbische Heldin, in der Story ihre Freundin nicht heiraten durfte, weswegen einige Leute des Creative Teams das Heft verließen, weil es einfach Bullshit war. DC hat, das kann man schon so sagen, kein Problem mit LGBT-Helden, solange es halt nicht zu viel ist oder die Verkaufszahlen stimmen, was bei diesem Heft hier eindeutig der Fall sein wird. Und dass die anderen Verlage da außen vor sind, hat dabei auch einen recht faden Beigeschmack.

Aber ich will nicht meckern. Das Projekt ist cool und hilfreich und muss einfach sein. Und wenn da noch weitere so tolle Zeichnungen, wie die da oben von Rafael Albuquerque, und Geschichten enthalten sind, wird das ein richtig feines Ding. Ich werde es mir natürlich holen und berichten – Ehrensache. (via)

Der junge Superman ist natürlich Clark Kent, aber ihr wisst schon – Keywords und so. Clickclack, moneymoney, famefame.
Tatsächlich ist das hier aber nicht der typische Superman-Kurzfilm, den ihr erwarten würdet, weil er hier in seinem rot-blauen Dress nur ganz kurz zu sehen ist. Der Film spielt nämlich während seiner Jugend, in der er seine Fähigkeiten verheimlichen musste, während er wie jeder andere die Pubertät durchstehen musste. Es ist alles sehr kompliziert und in diesem Film auch sehr bedrückend.

Based on “Sam’s Story” by Jeph Loeb and Tim Sale. Superman and all related characters are owned by DC Comics. Superman Created by Jerry Siegel and Joe Shuster

Der Film zeigt auch ziemlich gut, was ich immer sage, wenn es um Superman geht. Sicherlich kann man ihn als langweiligen Helden betrachten, weil er einfach so übermächtig ist, aber er funktioniert einfach sehr gut auf einer menschlichen Ebene, wenn er die Tragödien des Lebens überwinden muss und beweist, dass er, obwohl er ein Alien ist, menschlicher ist, als so mancher auf der Erde geborener. Er ist eben das Leuchtfeuer der Menschlichkeit, der einfach aus den uns drohenden USA ausgewiesen werden würde, obwohl er eigentlich der beste von uns ist. Starker Film, den Zachariah Smith da gedreht hat. (via)

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Während Marvel hin und wieder menschliche Cosplayer auf seine Cover bannt, geht Valiant (ein vergleichsweise nicht besonders großer, dafür aber sehr charmanter Verlag) noch einen internetwirksameren Schritt weiter: Sie verkleiden Katzen als ihre Comicfiguren und machen da Comiccover draus! Und es ist alles so zuckersüß und zauberhaft! Sicherlich sind die Figuren nicht so bekannt, wie die der großen Verlage, aber am Ende haben sie kleine Kostüme für Katzen nähen lassen und was erwartet man da schon mehr?

Richtig niedlich ist auch die Pressemitteilung dazu:

This might be the single best thing anyone anywhere has done, ever,” said Valiant Assistant Editor Lauren Hitzhusen. “All of Valiant’s numerous accomplishments – the biggest debut of a new publisher in more than a decade, the best reviews in the industry, a record-setting 50 nominations at this year’s Harvey Awards – pale in comparison to the glory that you now behold before you. But, all joking aside… No, really, this is the best.”

Available as “order-all” covers across all of Valiant’s December 2016 series, each VALIANT CAT COSPLAY cover will be available for retailers to order in unlimited quantities at the standard suggested retail price:

A&A: THE ADVENTURES OF ARCHER & ARMSTRONG #10
BLOODSHOT U.S.A. #3 (of 4)
BRITANNIA #4 (of 4)
DIVINITY III: STALINVERSE #1 (of 4)
FAITH #6
GENERATION ZERO #5
HARBINGER RENEGADES #2
NINJAK #22
SAVAGE #2 (of 4)
WRATH OF THE ETERNAL WARRIOR #14

A portion of the proceeds from all VALIANT CAT COSPLAY covers sold will benefit the Brooklyn Animal Rescue Coalition (BARC), a New York-based non-profit that operates a beloved, no-kill shelter for cats and dogs in Brooklyn’s Williamsburg neighborhood. BARC’s mission is to provide a safe haven for abandoned animals – with quality food, shelter, medical attention, and the love they deserve – and to find permanent loving homes for them.
They’re intrepid! They’re fearless! They’re cats! This December, the animal kingdom is invading the Valiant Universe…and cat lovers and comics fans will finally stand united when VALIANT CAT COSPLAY covers scratch their way onto shelves worldwide! Contact your local comic shop to pre-order your VALIANT CAT COSPLAY covers today! (Lint roller not included.)

Es ist nicht nur super cool, es unterstützt auch Tierheime und das ist nochmal mehr cool. Also lest Valiant, die Leute scheinen echt einiges drauf zu haben (“Faith” und “Divinity” sind aber tatsächlich auch ziemlich gut).

Und nun eine Imgur-Galerie, in der ich euch mal alle Cover zusammengefasst habe.

Valiant Cosplay Cats

(via)

“Chew” ist natürlich eine großartige Comicserie (meine Review zum ersten Band), die ich jetzt auch endlich mal weiterlesen sollte. Ich bin da aktuell im sechsten Band, das allerdings auch schon seit mehreren Jahren. Tatsächlich liegt die Comicserie aber in den letzten Zügen und soll bald beendet werden. Das finde ich tatsächlich ziemlich gut, weil so ein Abschluss halt auch immer etwas sehr Schönes ist.

Nun hat etwas namens FAM!, was wohl eine Grafik- und Produktionsfirma ist, einen ganz, ganz tollen Fanteaser zu einer möglichen “Chew”-Fernsehserie gedreht, auf die wir ja tatsächlich alles schon ewig warten. Irgendwann war auch mal eine angekündigt, aber ob das tatsächlich noch passieren wird? Vielleicht, weil ja Indietitel gerade gerne in Fernsehserien gepresst werden, aber vermutlich dauert das alles noch sehr lange.

Aber die Szene, in der Tony Chu hier seinen Cibopathen-Moment hat (er ist Cibopath. Er hat also jegliche Erinnerung der Sache, die er gerade isst (außer bei Rote Beete), von der Herkunft, zu den Lebensbedingungen bis hin zum Tod – er isst also nicht nur Nahrungsmittel) und das Gericht auf Hühnchen kontrolliert (Hühnchen ist in der Welt von Chew verboten) -groß-ar-tigst! Eine “Chew”-TV-Show wäre schon etwas richtig, richtig Feines. (via)

Es ist tatsächlich ziemlich interessant und handelt nicht wirklich von der von euch so gehassten Schriftart “Comic Sans”, obwohl die comictypische Schriftart natürlich schon ein bisschen ähnlich aussieht.
Das Video erklärt uns jedenfalls dessen Herkunft und welche Personen dafür eigentlich genau verantwortlich zu sein scheinen, dass die Comicschriftart so ikonisch ist, dass man sie auch ohne jemals einen Comic in der Hand gehalten zu haben aus die Schrift aus diesen Comics erkennt. (via Maik, der seine Comics immer noch ganz traditionell handlettert.)

Die Leute von Wired haben eine ganz tolle Stop-Motion-Animation (bei sowas schlägt mein Herz ja immer ein bisschen höher) gebastelt, in der sie die aktuelle Lage der Superheldenfilme in den Kinos analysieren und erklären. Comicverfilmungen gibt es tatsächlich viele und schon ziemlich lange, aber momentan leben wir offenbar in einer Zeit, in der das Kino damit ein bisschen überschwemmt wird. Allerdings mag ich an dem Video hier die Aussage von Steven Spielberg, der sagt, dass auch das irgendwann vorbei sein wird, wie es mit den Western-Filmen ja ebenso der Fall war. Mittlerweile würde es mich gar nicht mal so sehr stören, wenn es ein paar weniger Superheldenfilme wären (und das von mir) weil manche halt wirklich nicht besonders gut sind. (via)

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Vor gar nicht mal allzu langer Zeit hatt ich euch ja erzählt, dass Marvel und DC Comics mit FUN koopieren, um eine Anzuglinie zu produzieren. So weit so kommerziell. Jetzt sind die konkreten Designs veröffentlich worden und man kann sie tatsächlich auch schon bei FUN vorbestellen (preislich bewegen sie sich zwischen $170 und $350). Ich würde hier nicht so hohe Qualität erwarten, aber ich muss wirklich zugeben, dass manche Designs wirklich angenehm subtil sind und man sie so sicherlich auch ganz gut tragen kann. Würde ich Krawatten tragen, wäre ich ja darauf ein bisschen heiß, aber wenn ich mir mal einen Strick um den Hals lege, will ich danach nicht mehr fähig sein, ihn mir auch wieder selbst entfernen zu können.

Aber ey. EY! Diese Anzüge im Batman-, Iron-Man und Superman-Design, ihr wisst genau welche ich meine, die gehen ja echt mal so gar nicht. Blöderweise werden das aber genau die sein, die wir dann vermutlich an lustigen Jungesellen bei ihren Abschieden sehen werden. Es wird furchtbar. Ganz niedlich sind aber die Anzüge für Kinder und irgendwie ist das auch genau das, was als einziges Sinn ergibt. Ich habe euch mal wieder alle in ein handliches Imgur-Album gepackt. Bitteschön.

Marvel DC Suits

Oh, ich bin so schlecht mit Podcasts. Weniger mit dem machen, als tatsächlich mit dem anhören. Alles, was länger als 10 Minuten geht, muss ich in mehreren Anläufen hören, weil ich gedanklich immer abdrifte und dann die Hälfte verpasse. Wenn ich gleichzeitig noch irgendwas dabei mache, wie arbeiten oder so, geht es sogar noch schneller und wenn ich mich doch auf den Podcast oder das Hörspiel konzentriere, wird das mit dem Arbeiten nichts. Es ist furchtbar. Ich hatte mal Hörspiele beim Autofahren versucht, aber hab sogar dabei vergessen zuzuhören. Mit Musik ist das interessanterweise ganz anders, aber alles, wo jemand redet, ist für mich echt schwierig. Keine Ahnung, woher das kommt.

Deswegen muss ich auch das hier vermutlich in mehreren Sitzungen durcharbeiten. Diese Geschichte hatte King bereits 2012 geschrieben und mit anderen Kurzgeschichten in einer Sammlung namens “The Bazaar of Bad Dreams” veröffentlicht. Darum geht es:

A middle-aged man named Sanderson brings his Alzheimer’s-afflicted father to Applebee’s for their weekly lunch, where for three years they have ordered the same food and had the same conversation. Just as Sanderson despairs of finding any shred of the man who raised him, he’s saved from a brutal assault to find his father wielding a weapon procured in a moment of lucidity.

Ich finde das interessant und würde das gerne gehört haben. Lasst uns doch nächste Woche nochmal drüber sprechen, wenn ich es dann vielleicht durch haben sollte. (via)

Wie krass hinterher ich hier einfach bin. Aber ich hatte irgendwann auch mal Urlaub und ich hatte einfach keine Lust das hier alles aufzuschreiben. Es sei mir verziehen, aber es gibt ja auch niemanden, der da mit mir meckert. Dafür versuche ich auch noch so einen Artikel dieser Art zu schreiben, weil ich ja zwischenzeitlich NOCHMAL Comics kaufen war. Es ist absurd, aber so ist eben das Leben. Da müssen wir jetzt alle irgendwie durch. Trotzdem kommt hier auch noch das TL;DR, so als Service für euch, falls ihr keine Lust zu lesen habt. Das kann passieren. Wir waren alle schon mal da:

Daredevil #9: Spider-Man und Daredevil, das ist immer eine gute Kombination. Aber wir lernen auch, dass Daredevil einen Plan hat.
Gwenpool #4: Gwen legt sich mit M.O.D.O.K. an und gewinnt, weil sie ja die Heldin ihres Comics ist. Huch, Spoiler.
Lazarus #23: Forever genest von ihrer Schlacht, aber es gibt schon Ersatz für sie – einen Klon ihrer selbst!
Predator vs. Judge Dredd vs. Aliens #1 – diese Kombi ist so einfach und so toll!
Red Team: Double Tap, Center Mass #1 – eine neue Red-Team-Serie, geschrieben von Garth Ennis! Yes!
The Unbeatable Squirrel Girl #10 – Squirrel Girl vs. creepy Mole Man!

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Daredevil #9 – Charles Soule, Goran Sudzuka – Marvel Comics – 13. Juli 2016 (Preview)

• HONG KONG!

• HUSTLERS!!

• SPIDER-MAN!!!

Kürzlich ist Daredevil ja nach Hong Kong gereist, um da an einem Poker-Turnier teilzunehmen, wobei wir am Ende einen unerwarteten, aber gern gesehenen Gast begrüßen durften: Spider-Man. Zusammen mit ihm will Daredevil nun in dieser Ausgabe einen Koffer aus eben jenem Casino stehlen, was natürlich in einer wilden Verfolgungsjagd quer über die Dächer der Stadt endet. Es ist ziemlich aufregend, aber so richtig ernst nimmt Spider-Man das natürlich nicht. Wir, und auch er, erfahren dabei nicht, was sich in diesem Koffer befindet, aber wir lernen, dass Daredevil einen ziemlich komplizierten Plan verfolgt, um gleich mehrere Schurken gleichzeitig hochzunehmen. Teil dieses Plans war auch das Zurückerlangen seiner geheimen Identität, was nun auch endlich erklärt, warum wir als Leser davon nichts mitbekamen – das sollten wir nämlich nicht.
Und übrigens ist Daredevils Kostüm tatsächlich komplett schwarz. Ich dachte immer, das sei nur der Stil des Zeichners, aber offenbar ist bei diesem Daredevil wirklich alles neu.

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Gwenpool #4 – Christopher Hastings, Gurihiru – Marvel Comics – 13. Juli 2016 (Preview)

• M.O.D.O.K. is on to Gwen’s totally powerless/skill-less nature!

• Can she escape his wrath with no powers or skills to speak of?

• I wouldn’t think so! But she IS unbelievable.

Okay, Freunde – Ich glaube Gwenpool ist tatsächlich ziemlich gut. Hier endet es nämlich alles in einem Kampf zwischen M.O.D.O.K. und Gwen und obwohl die beiden sich natürlich mit allen Mitteln, die man in einem gut sortierten Waffenarsenal finden kann, beharken, endet es natürlich doch mit einem angekündigten Deus Ex Machina, weil Gwen ja die allwissende Heldin ihres eigenen Comics ist und das natürlich auch weiß. Es ist sehr absurd. Außerdem tritt ein Geist auf und nicht mal das war eine Überraschung für sie.
Jedenfalls befindet sich M.O.D.O.K. nun im Weltraum und Gwen ist die Anführerin ihrer eigenen Söldnerbande.

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Lazarus #23 – Greg Rucka, Michael Lark – Image Comics – 20. Juli 2016 (Preview)

“CULL,” Part Two

The Carlyle counterattack begins. A Lazarus falls.

Oh so viel Krieg, das tut mir ein bisschen Leid. Glücklicherweise ist unsere Heldin Forever relativ sicher und versucht zu genesen, allerdings steht ein neuer Klon ihrer selbst auch schon bereit und wartet darauf, eingesetzt zu werden. Okay, der Klon ist erst ungefähr sieben Jahre alt, aber dass es so mit den Lazarus funktioniert, ist schon ein bisschen überraschend.
Immer noch eine tolle, tolle Serie.

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Predator vs. Judge Dredd vs. Aliens #1 – John Layman, Chris Mooneyham – Dark Horse Comics – 27. Juli 2016 (Preview)

The ultimate science-fiction crossover pits the legendary lawman Judge Dredd against the universe’s supreme hunters, the Predators, as they both try to survive an onslaught by the galaxy’s ultimate killing machines, the Aliens!

Dass Aliens und Predators in Kombination ziemlich gut funktionieren, wissen wir ja seit den Filmen, die überraschenderweise nicht so gut funktionierten. Aber wenn dann noch Judge Dredd hinzukommt! Es ist tatsächlich gut, weil hier nämlich einfach ein neues Gebiet erfunden wurde, in dem alles spielt. Es ist weit, weit weg von Mega City One und ist prinzipiell einfach nur ein Dschungel, in dem ein Wissenschaftler wohnt, der gerne Menschen mit Tieren kreuzt. So ein bisschen wie Dr. Moreau halt. Nun landet da ein Predator, der Alien-Eier dabei hat und wird von den Tiermenschen gefangen genommen, wovon dieser Wissenschaftler natürlich erstmal einen ordentlichen Hammer bekommt. Und während dann noch mehr Predatoren landet, kommt auch Judge Dredd in diesem Dschungel an, weil er irgendeinen Verbrecher sucht. Vermutlich ist das egal und die Action geht ziemlich bald so richtig los. Ich freu mich. Das ist super.

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Red Team: Double Tap, Center Mass #1 – Garth Ennis, Craig Cermak – Dynamite Entertainment – 20. Juli 2016 (Preview)

MATURE READERS

One year after the catastrophic events that ended the first series, Red Team survivors Eddie Mellinger and Trudy Giroux are in the doldrums. Considered a political

liability, the two are kept busy on small-time cases by their suspicious NYPD commanders… but a chance encounter in the ghetto gives them a chance to get back in the game. Trouble is, it means going far beyond the law… which is what almost got them killed last time around.

Dies ist nun also die zweite Serie des Comics, die erste hieß lediglich “Red Team” und war sehr, sehr gut, mit der Garth Ennis mal etwas neues probiert, aber eigentlich doch wieder das macht, was er ziemlich gut kann: Gewalt. Hier ist es aber nichts Fantastisches, sondern verfolgt die Mitglieder eines Polizistenteams, die das Recht so ziemlich in die eigenen Hände nahmen. In der ersten Serie sind so ziemlich alle des Teams gestorben, bis auf zwei Charaktere, die irgendwie auch ein bisschen romantisch verbandelt waren, aber nicht so richtig und jetzt sind sie richtig kaputt und müssen irgendwie mit ihren Entscheidungen klarkommen. Sie sind also wieder im Streifendienst, halten einen jungen Typen an, der etwas zu schnell fuhr, und erwischen ihn mit zwei Leichen im Kofferraum und einer Pistole im Handschuhfach. Ich bin mal gespannt, was Ennis daraus macht, aber weil ich ihn wirklich sehr mag, bin ich mir relativ sicher, dass man hier bekommt, was man erwartet: Gewaltfantasien in Comicform und markige Charaktere. Das wird bestimmt cool.

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The Unbeatable Squirrel Girl #10 – Ryan North, Erica Henderson, Tom Fowler – Marvel Comics – 27. Juli 2016 (Preview)

• Mole Man has fallen in love with Squirrel Girl, and he’s holding the world hostage until she goes on a date with him!

• MOLE MEN, am I right??

• Watch as Squirrel Girl gains the help of an unlikely ally! Thrill as two people kiss! BUT WHICH TWO??

• You’ll have to buy the issue to find out, so all I’ll say right now is this:

• IN THIS ISSUE THERE IS A NON-ZERO CHANCE FOR EVERY MARVEL SHIP TO BECOME CANON!!

• “Ship” is short for “relationship,” in case you thought I was talking about, like, Galactus’ “Star Sphere” or Mr. Fantastic’s “Fantasticship” or whatever.

• Anyway, enjoy!!

Das ist tatsächlich eine ganz tolle Storyline, da der Mole Man auf einmal unsterblich in Squirrel Girl verknallt ist und einfach alles daran setzt, dass sie seine Gefühle erwidert. Und das nur, weil sie einmal ein bisschen nett zu ihm war und er das total falsch verstanden hat. Sie hat aber so gar keine Lust auf Romantik mit ihm, aber er kann das einfach nicht verstehen und fängt dann an die Welt zu erpressen, indem er Sehenswürdigkeiten versinken lässt, bis Squirrel Girl bereit ist, mit ihm auf ein Date zu gehen. Klar, dass die Leute sie dazu drängen möchten, klar auch, dass Squirrel Girl sich nicht darauf einlässt.
Am Ende wird natürlich alles mehr oder weniger gut, aber es ist wirklich toll geschrieben, weil doch vermutlich jedes Mädchen so einen Typen kennt, der viel zu viel von ein paar Nettigkeiten erwartet. Es ist schon ziemlich creepy alles, aber wirklich toll umgesetzt. Ich kann mir denken, dass sich hier viele Leute verstanden fühlen, manche aber vielleicht auch ein bisschen erwischt.

Dass Marvel und Harley Davidson schon länger zusammenarbeiten ist keine Überraschung, wenn man in letzter Zeit mal einen Comic von ihnen durchgeblättert hat und sich fragte, warum man comiclesende Motorradfahrer für eine mächtige Zielgruppe halten sollte. nun gingen sie zum 75. Geburtstag von Captain America noch einen Schritt weiter und haben ganz viele Motorräder gestaltet, von denen einige tatsächlich ganz schön cool aussehen. In meiner Wahrnehmung sind das vor allem die schlichteren Punisher-Modelle oder die von Black Widow, da die halt am Ende auch eher schwarz sind. Ich stehe nicht so auf knallbunte Karren.

Ich hab euch die Modelle mal alle in ein Imgur-Album gelegt.

marvel harley

Auf den Seiten von Marvel kann man auch für das beste Modell abstimmen und es dann tatsächlich auch gewinnen! Allerdings leider nur, wenn man in Australien oder Neuseeland lebt. Den Heimatländern von sowohl Marvel als auch Harley und Davidson. (via)