Im Krieg sind die Disney-Prinzessinnen dann doch nicht mehr so zauberhaft
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“12 Monkeys” wird zur TV-Serie und hier ist der Trailer
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Ein musikalischer Tanzszenen-in-Filmen-Supercut
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“Futurama” in 3D, Altah! ALTAH!
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Tag Archives: DC

JLA 11 DC: Die ersten 3 der 52 Variants von Justice League of America #1

Und wieder die selbe Situation: Die Augen mit den Händen verdeckt, den Kopf auf den kühlen Tisch gelegt. Ob der Schmerzen. Schmerzen vor Scham und Ekel.

Die Vorlage der 52 (ZWEI UND FÜNF ZIG!) Variants der JLA #1 ist ja eindeutig das Denkmal von Iwo Jima, nachgestellt von den Helden Vibe, Catwoman, Green Arrow und Green Lantern Simon Baz (der ist neu, den mögen wir noch nicht). Kitschiger und patriotischer kann es kaum sein, beschissener eigentlich auch nicht, weil das eine wirklich so unglaublich dreist dämliche Masche ist, dass sie beim Klischee-USofA-Bürger tatsächlich funktionieren kann. Um noch eine andere Form des Patriotismus anzusprechen, wird die Flagge kurzerhand durch die der Staaten ausgetauscht. Das ist einerseits interessant, andererseits aber so einfach. So unglaublich einfach. Wisst ihr, was ich meine?

Es ist so die Tour:
“Wir brauchen etwas, dass die Bürger des besten Landes der Welt anspricht!”
“Schweden? Kanada? Neuseeland?”
“AMERIKA”
“Da ist auch Kanada dabei…”
(Mit der Hand auf dem Herzen, den Blick gen Horizont gerichtet) “Die vereinigten Staaten von Amerika.” (eine Träne kullert über die Wange)
“Ja aber… okay… und wie?”
“Die Flagge. Da weint jeder vor Stolz, wenn er sie sieht.” (keine Spur von Scham)
“Oh und dann für jeden Staat noch eine. Kaching!”
“Für Amerika… und die Welt. Amen.”

Und dann schießen alle mit ihren legalen Waffen in die Luft, trinken Coca Cola und wischen sich mit der US-Flagge den Manjuice aus den Gesichtern.

Und das schlimme ist, das sie sich da einfach gar keine Mühe geben. Die Figuren sind egal, das Motiv ist keine schöne Hommage und sowieso ist jede Seite nur ein Template, aber keine Variante. Okay, es ist eine Variante im eigentlichen Sinn, aber eben keine besonders andere. Ich zeig euch trotzdem mal zwei weitere:

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super chucks top Es gibt wieder neue DC Superhero Chucks!

Wisst ihr noch, damals, als der erste Satz an Superhelden-Chucks veröffentlicht wurde und wie gerne ich die wollte? Ich hatte mir da ja die Batmanschuhe über einen Freund (Immernoch danke ey, ich trage sie immer noch voller stolz und geniesse die Blicke der Neider!) mitbringen lassen, weil das Port für die Botten einfach nicht tragbar war.

Jetzt gibt es wieder neue und so hässlich, wie die Green-Lantern-Schuhe sind, so cool sind die mit dem Flash. Fährt zufällig wieder jemand von euch in die Staaten und kann mir da mal ein Paar mitbringen?
Vertrieben werden die wieder über Journeys für $60 das Stück, was für Chucks echt ein fairer Preis ist. Nach dem Klick könnt ihr noch die anderen Exemplare sehen, aber wie gesagt – die Flash-Schuhe beherrschen einfach alle anderen. (via)

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 Sowas wie ein Comicreview: Flashpoint #1

Das hier soll weniger eine meiner bekannten und (hoffentlichen) beliebten Comicreviews werden, sondern viel mehr ein offener Thread, in dem ich euch ein bisschen darüber erzähle und vielleicht auch eine Hilfestellung bei der Entscheidung biete, ob ihr dieser Serie nun folgen solltet oder nicht.

Tatsächlich gibt es da nämlich einige Punkte, die sowohl dafür, aber auch entschieden dagegen sprechen, die ihr beachten müsstet. Es folgt eine Besprechung, die immer wieder mal, an verschiedenen, unmarkierten Stellen, von Spoilern befallen ist.

Bevor ich euch aber von Flashpoint #1 berichte, müssen wir nochmal, bzw. überhaupt mal, über Flash #9 – #12 plaudern.

Dieser Teil der Serie, die jetzt übrigens auch mit der #12 eingestellt wurde, hiess schon “Road to Flashpoint”, kam dort aber nie an. Allerdings war es eine sehr interessantes, stimmiges Prelude, das einen zweifelnden Barry Allen zeigt, der sich lieber in einen spannenden Fall verrennt, als sich um seine Familie zu kümmern. Gut, Barry Allen war eigentlich schon immer ein bisschen autistisch, was seine Arbeit angeht, versteckte sich aber nie vor seiner Familie. Dazu zählen jetzt nicht nur Iris und Wally West, sondern auch Jay Garrick und Bart Allen.

(Erklärung: Iris ist seine Frau und große Liebe, Wally West sein Neffe und Schützling, Jay Garrick der erste Flash und Bart Allen ist Kid Flash aus der Zukunft).

Aber der Fall ist auch ein spannender: Es tauchen nämlich immer mehr, um viele Jahrzehnte gealterte Leichen auf, während niemand weiß, wie das möglich sein soll. Zur selben Zeit taucht aber auch ein mysteröser Motorradfahrer (Und so cool. Die Räder sind Blitze, wie man sie von Flash selbst kennt. So cool!) auf, der sich später noch als Barry Allen aus einer Parallelwelt zu erkennen gibt und behauptet, es gäbe irgendwo eine Anomalie, die alle anderen Welten gefährde.

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Ich hatte diese Marvel-vs-DC-Geschichte auch hier schonmal irgendwo (sogar mehrfach) und das hier ist die passende Version zu zwei der Supeheldenfilme, die uns dieses Jahr auf die Augen gehauen werden – Thor und Green Lantern. Ach ja und Deadpool, der allerdings erstmal noch keinen eigenen Film bekommt. Leider. aber bestimmt auch bald. Übirgens hätte ich gerne diese GL-Figur, weil ich tatsächlich immer noch keine Actionfigur von Hal Jordan besitze, was mir echt unangenehm ist. Na ja. (via)

Achtung, hier wird es ein bisschen feministisch, aber das ist okay, ist das doch gerade eines der bewegenderen Themen im deutschsprachigen Ätherweb. Allerdings geht es hier nicht um den Frauenanteil in Blogs bzw. den Anteil von Frauen geführter Blogs in irgendwelchen Charts, sondern um Comics, eben dem Leitthema dieses Blogs. Tim Hanley nämlich untersucht Woche für Woche die Veröffentlichungen der beiden großen Verlage, Marvel und DC, darauf, wie hoch der Anteil der weiblichen Namen in den Credits ist. Dabei müssen wir das jetzt aber so betrachten, dass da halt wirklich nur die originalen Berufe, also die verschiedenen Zeichner, Autoren, Schriftsetzer, Einfärber und so weiter, betrachtet werden. Würde man das jetzt für den deutschen Markt umrechnen, müsste man natürlich noch die ganzen Übersetzer dazunehmen, wobei ich da aber auch nicht weiß, ob man sie zu den Verlagen zählen sollte. Eher nicht. Aber da das eben für den Markt der USofA erstellt wurde, brauchen wir darüber auch gar nicht weiter nachdenken.

Jedenfalls hängt Tim momentan ein bisschen hinterher, da die letzten Statistiken die KW13, also die vom 30. März, erfassen. Wenn man aber mal durch seinen Blog scrollt, stellt man fest, dass sich da allerdings über die Wochen eh nie viel geändert hat und man im Prinzip auch jede Woche die selben Bilder veröffentlichen könnte. Hier jedenfalls mal die Statistik für DC:

dc marvel gender gap 1 Comics: Der Gender Gap der beiden großen Verlage

Das find ich insofern ganz interessant, als dass man Mädchen ja eigentlich die größere Kreativität nachsagt und man eigentlich davon ausgehen sollte, dass sie auch in solchen Berufen landen. Aber wahrscheinlich sind den Mädels Comics auch einfach zu nerdig oder da ist generell kein Interesse daran vorhanden. Es kann ja auch sein, dass sie sich eher lukrativere Jobs suchen, da man mit Comics nur in den seltensten Fällen, und eher nicht als Ausmaler, das gute Geld verdient. Ach ja, oder die Personalleute bei den großen Verlagen sind Chauvis, das kann natürlich auch sein. Tim hat das aber nochmal auf die einzelnen Berufe heruntergebrochen.

dc gender gap Comics: Der Gender Gap der beiden großen Verlage

marvel gender gap Comics: Der Gender Gap der beiden großen Verlage

Es ist ein bisschen interessant, dass DC gar keine weiblichen Schreiber hatte, aber immer gerne Wonder Woman veröffentlicht, die auch irgendwie als die Leitfigur des Feminismus gilt. Na ja. Von den Statistiken kann man halten, was man möchte, und mir fällt so spontan zum Beispiel auch gar keine weibliche Comicautorin ein, aber Gründe lassen sich daraus natürlich nicht ableiten. Es wäre leicht zu sagen, dass die Verlage frauenfeindlich sind, aber es kann genauso sein, dass Frauen an der gesamten Branche gar kein Interesse haben. Weiß man nicht. Aber auffällig ist es schon.

Bei Bleeding Cool gibt es die Statistik noch weiter aufgebrochen mit ein paar Infos, was in der Woche an Sonderheiten herauskam und bei Tim Hanley gibt es die Statistiken zu den anderen Wochen.