“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Dokumentation

Ihr kennt die Geschichte, selbst, wenn ihr sie noch nie so genau gehört habt. Sie handelt nämlich von Hachikō, der neun Jahre auf sein Herrchen wartete, das leider verstarb und nicht von seinem treuen Gefährten abgeholt werden konnte. Es gab da ja auch diese furchtbar herzzerreißende Episode bei “Futurama”, über die ich eigentlich nicht reden möchte.
Interessant sind aber auch die Umstände, die zu seiner Berühmtheit führten, war seine Loyalität im Vorkriegsjapan doch durchaus gern gesehen. Das und mehr erzählt euch hier Evan Hadfield, Sohn des berühmten Astronauten, in deren Youtube-Serie “Rare Earth“. (via)

Dass jemand namens Biro den Kugelschreiber erfunden hat, war mir durchaus bewusst, ist das eben doch auch in vielen Sprachen das Wort für eben jenen Stift. Dass die Geschichte des Kugelschreibers da aber noch lange nicht aufhört und dass BIC, die eben auch für Einwegrasierer und Feuerzeuge bekannt sind, tatsächlich der Marktführer für die Schreibgeräte ist, die allerdings auf vielen anderen Gebieten nicht so erfolgreich waren, war mir gar nicht wirklich klar. Keine Ahnung, warum mich diese kurze Doku gerade so faszinierte, aber es ist eben wirklich eine durchaus spannende Geschichte, wie BIC mit dem Kugelschreiber die Welt eroberte und dass der Firmengrüner, Baron Marcel Bich sehr verwundert über die englische Aussprache seines Namens war. (via)

Es ist ja bekannt, dass “Star Wars”, neben vielen anderen Dingen mit hohem Nerdfaktor, reine Männerdinge sind. Neuerdings ist offenbar übrigens auch der deutsche Fußball ein Männerding, weil Frauen da, obwohl sie ungleich erfolgreicher sind als die Männer, nicht mal in der Funktion eines unparteiischen Schiedsrichters willkommen sind. Das aber nur nebenbei. Manche Dinge sind Männerdinge, andere Dinge sind Frauendinge. Und wer das vermischt oder diese Grenzen aufheben will, ist entweder ein Hippie oder verrückt oder womöglich ein verrückter Hippie.
Allerdings stoßen neuerdings immer mehr Frauen in diese männlichen Gefilde vor und nun ist natürlich auch Star Wars dran. Das ist so neu, dass das tatsächlich erst seit dem Erscheinen des ersten Films im Jahr 1977 geschieht und das sind ja gerade mal 40 Jahre. Da kann man jetzt noch nicht von einem Trend, sondern wirklich nur von einem Phänomen reden, das so vermutlich keinen Bestand haben wird. Männer fangen doch auch nicht an, auf einmal zu kochen, zu putzen oder über Gefühle zu reden. So ein Unsinn alles.

Ohne Quatsch dabei fände ich die Doku aber tatsächlich auch interessant. Gefilmt wurde sie dieses Jahr auf der Star Wars Celebration in Orlando, wo im Prinzip Frauen über ihren Bezug zu “Star Wars” sprechen. Wie richtige Menschen, die Dinge mögen – irre. Auf der dazu passenden Seite gibt es noch mehr Infos und der Film soll im Sommer nächsten Jahres erscheinen. (via)

Ich liebe Stop Motion noch immer so sehr, wie an dem Tag, als ich zum ersten mal “Sindbads siebente Reise” sah und Phil Tippett ist natürlich ein der ganz großen dieser Kunst und vor allem auch des Creature Designs im Allgemeinen. Er arbeitete an Filmen wie “Star Wars” und “RoboCop” mit und war in “Jurassic Park” verantwortlich für die Dinosaurier, wo er ja leider etwas versagte. Aber da kommt es vermutlich darauf an, wen man fragt.
In dieser kurzen Dokumentation von Great Big Story erzählt er ein bisschen über sich und seine Arbeit, vor allem aber auch von seinem Herzensprojekt “Mad God”, an dem er über 30 Jahre lang arbeitete. Den Film kann man tatsächlich schon in zwei Teilen bestellen und anschauen und irgendwo soll es auch eine BluRay davon geben, aber die konnte ich leider nirgends finden. Dafür gibt es aber einen coolen Teaser dazu:

Es war sehr lange Usus, dass Bob Kane der Schöpfer Batmans war, aber mittlerweile weiß man eigentlich, dass dem nicht so ist. Sogar die deutsche Wikipedia weiß etwas dazu zu berichten:

[Bob Kane] wurde 1939 von dem damaligen DC-Chefredakteur beauftragt, nach dem Erfolg von Superman eine ähnliche Figur zu entwerfen. Kane zeigte Finger seine Entwürfe für The Bat-Man. Finger machte einige Verbesserungsvorschläge. Er gab Kane die Anregung zu dem Cape (Batman hatte vorher Flügel) und anderen Dingen. Der Name Bruce Wayne wurde auch von Finger erdacht. Durch ihn wurde Batman zu einem Superhelden ohne Superkräfte. Dem DC-Chefredakteur gefiel das und so hatte Bat-Man seinen ersten Auftritt in Detective Comics 27. In Detective Comics 33 wurde die Entstehungsgeschichte von Batman veröffentlicht, die von Finger geschrieben wurde.

Mittlerweile bekommt Bill Finger auch die ihm zustehende Ehre in Form von Credits und Erwähnungen, allerdings ist es schon ziemlich arschig, dass das erst in den letzten Jahren so ist. Diese Doku, die am 6. Mai auf Hulu erscheinen wird, will das alles näher beleuchten. Jetzt nochmal sowas ähnliches mit Stan Lee, aber ganz anders. Das wäre auch schön. (via)

Okay, Valentinstag war gestern, aber wenn man, wie ich, die Liebe im Herzen trägt, hat man immer Raum für etwas Romantik (und ficken). Hier sehen wir, von David Attenborough kommentiert, nämlich ein paar Tintenfische, wie sie beim Liebesspiel die Farbe wechseln, kurz bevor das Männchen dem Weibchen ein Spermapaket zusteckt, woraufhin das Weibchen kleine Eiersäcke versteckt. Menschen sind eben auch nur etwas weiter entwickelte Tiere mit Fernsehen, aber sonst ist eigentlich alles gleich.

Strange and unusual life inhabits the plankton rich seas of the underwater kelp forests. Watch this short video from BBC natural history series The Blue Planet to see the mating habits of amazing colour changing squid and the weird movements of the aptly named hand fish

Ganz offensichtlich ist das ein Clip aus “The Blue Planet” von BBC Earth und es ist gewohnt schön. (via)

Das Video wurde von Matt Cooper and Rocky Conly für National Geographic produziert und ist wirklich ganzm ganz zauberhaft! Hier spricht Richard Arvin Overton, der am 11. Mai 1906 geboren wurde über sein Leben, über sein erstes Auto, ein bisschen was über den zweiten Weltkrieg, aber eben auch darüber, was er den ganzen Tag so treibt. Natürlich geht er zur Kirche, schläft früh und steht noch früher auf, aber was ich hier vor allem mitnehme, ist, dass Zigarrerauchen, Whiskytrinken, Eisessen, Katzen hüten und die Gesellschaft einer netten Lady eine echt gute Art sind, seinen Lebensabend zu verbringen. Okay, vielleicht ist es etwas viel Kaffee, Zigarre und Whiskey, aber das kann man ja auch gerne mit Katze, Lady und Eis substituieren. Am Ende ist die Menge ja wesentlich weniger wichtig, als das dass.

“Meet Richard Overton, America’s oldest veteran. Born on May 11, 1906, he has celebrated 110 birthdays (109 at the time of filming) and counting. The supercentenarian has lived through the Great Depression, served in World War II, and witnessed the rise of the Internet. From the Ford Model T to self-driving cars, more technological and scientific progress have occurred in Overton’s lifetime than perhaps any other century in history.”

Ich will allerdings auch nicht erst 110 Jahre alt werden, um mir das gönnen zu dürfen. (via)

Okay, Freunde, ihr müsst jetzt stark sein, weil die Geschichte leider sehr, sehr traurig ist. Cinnamon lebte nämlich 17 Jahre lang im Haushalt eines Ehepaares, bis sie leider starben und die Katze zurückließen. Weil sich aber niemand um sie kümmerte, verwaiste sie und wurde auch von irgendwelchen Arschlochmenschen misshandelt, was dazu führte, dass sie Menschen einfach nicht mehr vertrauen konnte. Nun gibt es aber glücklicherweise Menschen wie Valia Orfanidou, die bei Orphan Pet in Athen arbeitet und es sich zum Ziel machte, der Katze unglaublich viel Liebe entgegen zu bringen, damit sie sich wohl behütet und sicher fühlen kann.

Abandoned at 17, after losing everything and being abused and mistreated, Cinnamon came to us angry, confused and full of hatred. And while we thought that her days were counted, she didn’t just survive, against all odds, she thrived. …We thought we had given her a “home” to spend her final days, and for months we believed that this was all we could do. But Cinnamon wanted more from life, and she got it. She is too old, and too fragile to be put for adoption, so this will be her home, for the time she has left. Beside, home is where the heart is, and her heart is finally with us, even if it took her six months to surrender.

Keine Ahnung, wer hier schon wieder Zwiebeln schneidet, aber auf jeden Fall gibt es ein Happy End! Cinnamon lässt sich streicheln und ist glücklich, schnurrt und mauzt und frisst und spielt. Okay, mit ihren 17 Jahren wird sie jetzt auch nicht mehr so richtig lange leben, dafür wird sie aber glücklich und geliebt sterben. Und damit hat sie mehr Glück, als die meisten von uns. (via)

Er ist bekannt als der Brampton Batman und sorgt irgendwo in Kanada für Recht und Ordnung, indem er sich in ein sehr elaboriertes Batman-Kostüm wirft und in seinem Batmobil Schurken jagt. Nach eigener Aussage hat er auch schon welche fangen können. In dieser kurzen Dokumentation erzählt er von seinen Motiven und dass er sich so sehr mit der Figur identifizieren konnte, dass er irgendwann dazu wurde. Dabei kann er aber immer noch, so sagt er, zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden und weiß natürlich, dass er nicht der richtige Batman ist. Er sieht sich und ihn mehr als Ninja.

Es ist… schwierig? Ich halte nicht so richtig viel von Selbstjustiz und ich fände es auch sehr unangenehm, wenn der Typ mich eines Nachts anhalten würde, weil er meint, ich hätte Unrechtes getan, andererseits verstehe ich die Beweggründe und finde es auch ein bisschen cool.

Das quietschende Leder ist dabei aber echt absurd lustig. (via)

Der Film ist mehr eine Dokumentation, als wirklich ein Kurzfilm, erzählt es doch die Geschichte von einem gestohlenen Telefon. Anthony Van Der Meer wurde nämlich mal sein iPhone gestohlen, was er verständlicherweise total ärgerlich fand. Allerdings hatte er die Idee, es nochmal geschehen zu lassen, vorher aber Cerberus darauf zu installieren, um mehr über den Dieb zu erfahren. Und tatsächlich funktionierte das auch. Zwar dauerte es mehrere Tage, bis ihm endlich sein Telefon gestohlen wurde, aber endlich bekam er die Gelegenheit, das Leben des Diebes zu dokumentieren, was sogar so weit geht, dass er irgendwann sehr viel Mitleid für die arme Person empfand und sich sogar ein bisschen in ihn verliebte. Aber das war dann auch ziemlich schnell wieder vorbei.

In den Niederlanden werden täglich 300 Anzeigen wegen Handy-Diebstahl aufgenommen. Zusätzlich zum Verlieren eines teuren Gerätes werden dem Dieb auch die Zugriffe auf Fotos, Videos, Emails, Nachrichten und Kontakte gegeben.

Doch welche Person würde ein Handy stehlen? Und wo war möglicherweise Endstation für diese?

Die Kurzdokumentation “Find My Phone” verfolgt das zweite Leben eines gestohlenen Handys durch die Benutzung von Spionagesoftware / Spyware.

Obwohl du die Person hinter dem Diebstahl sehr persönlich und näher kennenlernst, bleibt die Frage offen: Wie gut kann man tatsächlich eine Person kennen, wenn du die Informationen, die auf deren Handy ist, kennst?

Das ist ein sehr, sehr fesselnder Film und die Idee ist absolut großartig. Nach dem Abspann gibt es noch einen kleinen weiteren Moment, der das ganze wieder wesentlich nüchterner wirken lässt, aber bis dahin ist es wirklich ein ziemlich wilder Ritt. (via)