Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Dokumentation

Nowness präsentiert nämlich eine ganz tolle Dokumentation, in der sich Christopher Kippenberger in den letzten zehn Jahren mit Kart fahrenden Kindern auseinandersetzte und sie bei ihrem Motorsport filmte und interviewte. Das klingt erstmal etwas trivial, wenn man mit dem Sport nicht so viel zu tun hat, wirkt aber direkt wesentlich krasser, wenn man sich mal die beiden Videos hier anschaut, wenn der eine Junge beispielsweise davon berichtet, wie man den Motor tunen kann, ohne dass es jemand merkt, oder wie viele der Kinder schon fahren, bevor sie vermutlich ordentlich lesen konnten.

Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie viel Bock die Kids da wirklich drauf haben oder ob sie das einfach machen, weil sie es irgendwie schon immer gemacht haben (wobei das ein sehr positiv gezeichnetes Szenario ist). Christopher Kippenberger selbst darüber:

“Kart Kids, at its core, chronicles the high-stakes world of German go-kart racing. Karting has been the breeding ground for countless Formula 1 greats throughout the years—whether it’s the result of natural talent, dedicated mentorship, or skillful deception, this is where careers are made and broken.

“This a project that I’ve been shooting for ten years now. It takes disposable media and reverses it. It’s an extended study not only of racing, but of its personalities and what comes next—regardless of what that may entail.”

Ich konnte leider keinen Veröffentlichungstermin ausmachen, aber ich mag die Bilder hier mitunter doch sehr. (via)

Offenbar ist das alles immer noch echte Handarbeit. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es hier und da auch maschinelle Lösungen gibt, allerdings verfolgt diese kurze Dokumentation den Handwerksbetrieb der Neon Family, in der Gérald Collard mit gutem Augenmaß ein Zeichen herstellt, das am Ende in seiner pinken Pracht erstrahlt. Die Dokumentation stammt von Stereokroma und sie schreiben dazu:

Did you know that neon signs are making a comeback? That’s right, with so many years of safe corporate signage to bore us, neon is coming back as an art form for indoor signs. This is no longer your typical pizza or “Open” sign, but images, symbols, statements in all different colours and shapes, popularized by science fiction movies and the cyberpunk subgenre. In this video, we are with The Boss from the Neon Family, Gérald Collard, who has been making neon signs for several decades. He is a hidden gem in the Saint Henri neighbourhood of Montreal. Historically, neon was a secret craft, so it is a special opportunity to be able to learn about it. He will be showing us the process of making a pink neon sign of a hand making what is considered an “Okay” symbol, a symbol of confirmation or satisfaction in the Western world.

Interesting facts about neon signs:
Neon is actually a very durable and efficient form of “lightbulb”. It is comparable to fluorescent and can last up to 50 years! Unlike consumer-grade lightbulbs, it is designed to last so as to require less maintenance, as you can image it would get fairly expensive if you have a complex image. Neon signs are making a comeback indoors because they are easier to maintain without weather as a factor to deterioration. The colours of neon are produced by different gases and different coatings. The main gases used by Gérald are neon and argon gas.

Das ist nicht zu verwechseln mit den Neon-Röhren, die man aus diversen Großraumbüros kennt. Die machen leider nicht so viel Spaß, sind nicht so schön anzuschauen und verbreiten alles, aber keine gute Stimmnug. (via)

Es ist natürlich stark kondensiert und mittlerweile auch ein Jahr zu spät, allerdings wirkt das alles schon wieder so toll und spannend, dass ich total gut verdrängen kann, dass es da vermutlich überall nach Kotze und Patchouli riecht.
Das Video ist angefüllt mit tollen Bildern und Interviews mit Künstlern, die über ihre Gebilde und Performances reden. Total Bock drauf, aber ich würde es vermutlich total hassen. (via)

Das ist eine der erstaunlichsten und überraschendsten Kurzdokumentationen, die ich seit langem sah. Es ist nämlich offenbar so, dass Gefängnisinsassen in den USA (vielleicht auch woanders, aber die Doku spricht nur von den Staaten) sich die Zeit mit P&P vertreiben. Natürlich mit Dungeons & Dragons, aber Pathfinder wird auch erwähnt. Es ist ist ziemlich kurios, aber auch abgefahren, weil eben auch erzählt wird, dass Auseinandersetzungen durchaus zu körperlicher Gewalt führen können und dass so eine Rollenspielrunde durchaus Gang-ähnliche Strukturen hat, was von den Obrigkeiten nicht so gerne gesehen wird. Allerdings wird das Spiel ein fester Bestandteil in deren Leben, der auch nach der Freilassung nicht aufgegeben wird. Irre, aber auch total verständlich, weil man wirklich nicht mehr als das Regelbuch braucht, um stundenlang (oder länger) Spaß zu haben.
Dass man aber schon durch den Besitz von Shrooms in ein Maximum Security Prison kommt – okay, das ist vermutlich ein anderes Thema. (via)

Eigentlich erzählt Jim Carrey hier eher, wie ihm das Malen hilft sich selbst zu entdecken und wie er es damit über nicht ganz so schöne Zeiten schaffte (und die hatte er jüngst ja wirklich nicht). Aber viel mehr wirkt er hier eher wie jemand, der ganz schlimme Dinge verarbeiten muss und vermutlich den Depressionen sehr nahe ist, wie es ja leider eben auch oft bei Leuten ist, die andere zum Lachen bringen müssen. Obwohl er hier vorgibt viel Freude zu haben und mit sich selbst und dem Universum im Reinen zu sein scheint und er nur Bilder mit sehr vielen hellen Farben malt, wirkt das alles doch irgendwie unglaublich bedrückend und traurig und überhaupt gar nicht glücklich und schön.
Die kurze Doku über Jim Carrey stammt von SGG und puh… lieber nochmal die Maske anschauen, als noch alles gut war. (via)

Ihr kennt die Geschichte, selbst, wenn ihr sie noch nie so genau gehört habt. Sie handelt nämlich von Hachikō, der neun Jahre auf sein Herrchen wartete, das leider verstarb und nicht von seinem treuen Gefährten abgeholt werden konnte. Es gab da ja auch diese furchtbar herzzerreißende Episode bei “Futurama”, über die ich eigentlich nicht reden möchte.
Interessant sind aber auch die Umstände, die zu seiner Berühmtheit führten, war seine Loyalität im Vorkriegsjapan doch durchaus gern gesehen. Das und mehr erzählt euch hier Evan Hadfield, Sohn des berühmten Astronauten, in deren Youtube-Serie “Rare Earth“. (via)

Dass jemand namens Biro den Kugelschreiber erfunden hat, war mir durchaus bewusst, ist das eben doch auch in vielen Sprachen das Wort für eben jenen Stift. Dass die Geschichte des Kugelschreibers da aber noch lange nicht aufhört und dass BIC, die eben auch für Einwegrasierer und Feuerzeuge bekannt sind, tatsächlich der Marktführer für die Schreibgeräte ist, die allerdings auf vielen anderen Gebieten nicht so erfolgreich waren, war mir gar nicht wirklich klar. Keine Ahnung, warum mich diese kurze Doku gerade so faszinierte, aber es ist eben wirklich eine durchaus spannende Geschichte, wie BIC mit dem Kugelschreiber die Welt eroberte und dass der Firmengrüner, Baron Marcel Bich sehr verwundert über die englische Aussprache seines Namens war. (via)

Es ist ja bekannt, dass “Star Wars”, neben vielen anderen Dingen mit hohem Nerdfaktor, reine Männerdinge sind. Neuerdings ist offenbar übrigens auch der deutsche Fußball ein Männerding, weil Frauen da, obwohl sie ungleich erfolgreicher sind als die Männer, nicht mal in der Funktion eines unparteiischen Schiedsrichters willkommen sind. Das aber nur nebenbei. Manche Dinge sind Männerdinge, andere Dinge sind Frauendinge. Und wer das vermischt oder diese Grenzen aufheben will, ist entweder ein Hippie oder verrückt oder womöglich ein verrückter Hippie.
Allerdings stoßen neuerdings immer mehr Frauen in diese männlichen Gefilde vor und nun ist natürlich auch Star Wars dran. Das ist so neu, dass das tatsächlich erst seit dem Erscheinen des ersten Films im Jahr 1977 geschieht und das sind ja gerade mal 40 Jahre. Da kann man jetzt noch nicht von einem Trend, sondern wirklich nur von einem Phänomen reden, das so vermutlich keinen Bestand haben wird. Männer fangen doch auch nicht an, auf einmal zu kochen, zu putzen oder über Gefühle zu reden. So ein Unsinn alles.

Ohne Quatsch dabei fände ich die Doku aber tatsächlich auch interessant. Gefilmt wurde sie dieses Jahr auf der Star Wars Celebration in Orlando, wo im Prinzip Frauen über ihren Bezug zu “Star Wars” sprechen. Wie richtige Menschen, die Dinge mögen – irre. Auf der dazu passenden Seite gibt es noch mehr Infos und der Film soll im Sommer nächsten Jahres erscheinen. (via)

Ich liebe Stop Motion noch immer so sehr, wie an dem Tag, als ich zum ersten mal “Sindbads siebente Reise” sah und Phil Tippett ist natürlich ein der ganz großen dieser Kunst und vor allem auch des Creature Designs im Allgemeinen. Er arbeitete an Filmen wie “Star Wars” und “RoboCop” mit und war in “Jurassic Park” verantwortlich für die Dinosaurier, wo er ja leider etwas versagte. Aber da kommt es vermutlich darauf an, wen man fragt.
In dieser kurzen Dokumentation von Great Big Story erzählt er ein bisschen über sich und seine Arbeit, vor allem aber auch von seinem Herzensprojekt “Mad God”, an dem er über 30 Jahre lang arbeitete. Den Film kann man tatsächlich schon in zwei Teilen bestellen und anschauen und irgendwo soll es auch eine BluRay davon geben, aber die konnte ich leider nirgends finden. Dafür gibt es aber einen coolen Teaser dazu:

Es war sehr lange Usus, dass Bob Kane der Schöpfer Batmans war, aber mittlerweile weiß man eigentlich, dass dem nicht so ist. Sogar die deutsche Wikipedia weiß etwas dazu zu berichten:

[Bob Kane] wurde 1939 von dem damaligen DC-Chefredakteur beauftragt, nach dem Erfolg von Superman eine ähnliche Figur zu entwerfen. Kane zeigte Finger seine Entwürfe für The Bat-Man. Finger machte einige Verbesserungsvorschläge. Er gab Kane die Anregung zu dem Cape (Batman hatte vorher Flügel) und anderen Dingen. Der Name Bruce Wayne wurde auch von Finger erdacht. Durch ihn wurde Batman zu einem Superhelden ohne Superkräfte. Dem DC-Chefredakteur gefiel das und so hatte Bat-Man seinen ersten Auftritt in Detective Comics 27. In Detective Comics 33 wurde die Entstehungsgeschichte von Batman veröffentlicht, die von Finger geschrieben wurde.

Mittlerweile bekommt Bill Finger auch die ihm zustehende Ehre in Form von Credits und Erwähnungen, allerdings ist es schon ziemlich arschig, dass das erst in den letzten Jahren so ist. Diese Doku, die am 6. Mai auf Hulu erscheinen wird, will das alles näher beleuchten. Jetzt nochmal sowas ähnliches mit Stan Lee, aber ganz anders. Das wäre auch schön. (via)