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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Dune

Es ist ein bisschen kompliziert, aber ich versuche das mal zusammen zu fassen und wenn nötig einfach blockweise zu zitieren. Ihr kennt noch “Command & Conquer” (irgendwie nennt man das im Englischen wohl “Tiberian Dawn”, aber ich kenne es maximal als “Der Tiberiumkonflikt”, wenn nicht gar als “das erste Command & Conquer… das mit GDI und NOD”) und “Red Alert” (oder “das zweite Command & Conquer im zweiten Weltkrieg, das auch “Alarmstufe Rot” hieß… mit der Agentin, weißte noch? Tanya? Wow!”) oder gar “Dune 2000” (das ich auch… gar nicht nannte. Das hab ich nie gespielt, aber ein Freund hatte das und ich hab da manchmal zugeschaut. Ja, damals traf man sich noch mit Freunden und schaute zu, wie sie Computerspiele spielen. Lange ist’s her.)? Diese Spiele laufen vermutlich nicht auf modernen Rechnern, weil sie einfach auch schon über 20 Jahre alt sind. Allerdings revolutionierten sie die Echtzeitstrategie, die Cutscenes waren legendär und erst die Musik! Tatsächlich waren die Charaktere aber auch irre gut und als Kane auf einmal wieder lebte! Boah! Damit habe ich einfach nicht gerechnet.

Das Projekt OpenRA versucht das nun auf mehrere Arten zu modernisieren. Zum einen verpassen sie ihm eine neue Engine, aber auch neue Grafiken und Animationen, damit das auf modernen Systemen auch passabel aussieht, zum Anderen haben sie aber vor allem auch die Multiplayer-Regeln überarbeitet. Zwar haben diese Spiele das Genre entscheidend geprägte und viele Nachfolger mussten sich an ihnen messen (Kennt ihr noch “Z”?), aber es ist eben alles doch nicht mehr so richtig zeitgemäß. Das kann man einsehen.

Hier mal ein paar mehr Infos in Textform, wenn ihr dem Video gerade nicht so folgen könnt, was ich ob der Musik echt verstehen kann.

  • A choice between “right click” and classic “left click” control schemes
  • Overhauled sidebar interfaces for managing production
  • Support for game replays and an observer interface designed for streaming games online
  • The “fog of war” that obscures the battlefield outside your units’ line of sight
  • Civilian structures that can be captured to provide benefits
  • Units gain experience as they fight and improve when they earn new ranks

Das ganze ist jetzt mehrere Jahre mit tatsächlich 50 Entwicklern in der Mache und sieht richtig fein aus, allerdings ist es wirklich eher auf den Multiplayer ausgelegt. Das Problem, bzw, die Eigenart ist nämlich (und hier wird es sehr interessant) Folgende (aus den FAQs):

OpenRA is a clean-room implementation of the original Westwood engine based on reverse engineering the game-files without any disassembling, DLL injections or binary patches of the original executables. This is a completely Free/Libre and Open Source real-time strategy engine whose default mods depend on the original game files.

Since Electronic Arts have released both C&C and RA as freeware, we mirror stripped-down versions of the game’s assets separately. This saves EA bandwidth by mitigating hosting to our sponsor’s servers and further reduces the bandwidth required by packaging only the ~15MB of files that we need to run the game, instead of making everyone download the 700MB game ISO CD image. These game assets are not covered by OpenRA’s GNU General Public License. We assume the files are available for individual use and may not be put for commercial gain.

Das finde ich ein bisschen interessant, aber ich kann auch voll verstehen, wenn euch das total Latte ist. Da das ganze, wie gesagt, eher für den Multiplayer gedacht ist, weiß ich jetzt nicht, wie weit sie da mit den Singeplayer-Missionen sind, weil sie ja alles per Hand nachbauen müssen. Aber es gibt nicht unbedingt triviale Anleitungen, wie man da die Film- und Sound-Sequenzen aus den Originalspielen implementieren kann, so man denn die Originale besitzt. Übrigens funktioniert das wohl auch auf einem Raspberry Pi.

Auf der Seite zum Projekt bekommt ihr neben noch mehr Infos natürlich auch den Download, nach dem ihr euch jetzt so sehr sehnt. (via)

Nachtrag: Ich habe es gerade mal installiert und die erste Mission der GDI-Kampagne gespielt. Scheiße, ist das geil. Meine Fresse. Leider sind nicht alle Missionen vorhanden, aber es ist schon sehr, sehr spaßig und das Moderne ist ziemlich gut und passend.

Okay, “Dune” war jetzt aber auch nicht soooo kompliziert, wobei ich da jetzt von dem Lynch-Film rede, habe ich das Buch doch nie gelesen. Aber den Film mochte ich sehr.
Trotzdem ist es ein sehr witziges Video, bei dem man des Öfteren gern mal “Mhjastimmt” sagen kann. (via)

The Leviathan — Teaser from Ruairi Robinson on Vimeo.

Okay, in dem Film tauchen riesige Würmer auf, was erstmal ein bisschen nach “Dune” klingt. Und dass die Menschen die Eier dieses Wurms farmen, damit ihre Raumschiffe schneller als Lichtgewschwindigkeit fliegen, klingt auch total nach “Dune”, obwohl es da ja irgendwie eher Wurmkacke war, was da aber auch nie jemand aussprach. Aber ey – auch, wenn die Parallelen unübersehbar sind, ist das hier trotzdem ein total stimmiger, spannender und überaus beeindruckender Teaser und ich bin mir total sicher, dass das auch als kompletter Spielfilm funktionieren würde. Vielleicht hat der Regisseur, Ruairi Robinson, ja Glück und darf den machen. Meine Erlaubnis hätte er. (via)

 youtubedirekt

Okay, vielleicht sind diese geschwedeten Filme (also die hausgemachten Versionen der Filme) auch schon wieder ein bisschen durch, aber wenn sich hier eine Gruppe vonLeuten bemüht “Dune”, das Meisterwerk von David Lynch, nachzuspielen, dann ist das mindestens den ein oder anderen Blick wert. Besonders toll ist hier natürlich der Sandwurm oder dieser (im Original) recht eklige Anführer der Navigatoren. Vielleicht sollte man den echt nochmal schauen. Allein schon, um mal wieder zu erkennen, dass Patrick Stewart einfach überhaupt nicht zu altern scheint. ( (via)

Wir sind wahrscheinlich alle der Meinung, dass “Dune” einer der großartigsten Filme aller Zeiten ist, egal, an welche Schnittversion ihr da gerade denkt. Allerdings ist eines an dem Film dann doch ziemlich verwirrend – nämlich diese ganzen Worte. Deswegen dachte sich einer der Autoren von BoingBoing nämlich Folgendes:

By removing all that talking, we could transmute the 3-hour epic to about 45 minutes of Lynch’s imagery, unburdened by the need to make a story out of 650 pages of verbose political maneuvering by people who spend half the book analyzing their own superhuman, chess-like conversations. Instead, loads of robed witches, psychedelic space travel, freaky monsters, and the Toto and Brian Eno soundtrack.

Und ich würde den Film nämlich schauen.
Und sowieso denke ich, immer wenn ich solche Effekte, wie in dem Video da oben, sehe, dass sowas heute gar nicht mehr gemacht werden würde. Der Menschmutant da in der Kiste wäre höchstwahrscheinlich ganz furchtbar hingekitschtes CGI und die Kulissen wären alle Greenboxes.

Update: Das Vimeovideo ist leider weg, aber hier gibts noch das uneinbettbare bei Youtube.

Dan Meth hat nicht nur diesen sehr cleveren Größenvergleich verschiedener im Sand lebender Wurmartiger gemacht, sondern auch noch viele, viele andere coole Infografiken mit popkulturellem Hintergrund.

Aber: Ich dachte ja immer, die Würmer aus Beetlejuice (Beetlejuice, Beetle…) wären eine Anspielung auf die Würmer aus Dune. Oder weniger eine Anspielung, als eine Parodie. Nur nicht in lustig. Wie heisst gleich noch das Wort, das ich suche? (via)

Ich wusste gar nicht, dass sowas existiert, aber der Blogger Joe Bloke hat den Comic zu Dune, wahrscheinlich ein bisschen illegal, eingescannt und komplett online gestellt. Herausgekommen ist der comic bei Marvel in den 80ern und gebastelt wurde er von Ralph Macchio und Bill Sienkiewicz. Kann man ruhig mal lesen, finde ich. (via)

Sean Young war glücklicherweise mit seiner Kamera vor Ort, als einer der größten und großartigsten Filme gedreht wurde, die man überhaupt im DVD-Regal stehen haben kann. Okay, es ist jetzt nicht außergewöhnlich, dass man auf einem Filmset eine Kamera dabei hat, dass man aber Hintergründe festhält schon.

Captain Serenus sagt übrigens, dass der Film damals total floppte, was ich aber irgendwie so gar nicht wusste, nicht einmal annahm. Stimmt das etwa wirklich?