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Tag Archives: Eclectic Method

Es erinnert mich tatsächlich ein bisschen an “Mechanical Man” aus dem ersten “Command & Conquer”. Nachdem ich den Track aber eben nochmal hörte, weiß ich auch nicht mehr so genau, woher die Assoziation kam. Vermutlich ist sie da irgendwo und ich fände sie sicher, wenn ich genauer darüber nachdächte, aber ich könnte auch einfach anerkennen, dass Jonny hier schon wieder ein mindestens interessantes Stück geschaffen hat. Er schreibt:

Video Games Weapons Remix -ed into a song beat music tune. Guns and various weapons cut up in a video rhythm to make Drum & Bass FPS breaks. What weapons are missing and should definitely be in Version 2?

Drum & Bass war ja früher, sehr viel früher, die Musik, zu der ich gerne kiffte. Vermutlich wäre es nicht so angenehm gewesen, wenn das Waffengeräusche gewesen wären, von daher bin ich recht froh, dass mich das hier erst heute, gute 15 Jahre später erreichte. Für Version 2 muss aber auf jeden Fall die Portal Gun beachtet werden. Und vielleicht die Dubstep Gun aus “Saints Row 4”, aber das wäre vermutlich viel zu einfach.

Ja ja, es gibt nur einen “Matrix”-Film, den Witz kennen wir ja alle. Aber bald wird es sogar einen vierten geben und irgendwie ist das Setting und alles ja schon zu cool, um es einfach Brach liegen zu lassen. Falls ihr die “Animatrix” noch nicht kennt, solltet ihr mal danach Ausschau halten. Das sind nämlich so animierte Kurzfilme in diesem filmischen Universum, die sich alle irgendwie mit der Matrix auf die ein oder andere Weise auseinandersetzen und ziemlich cool sind.
Oder ihr schaut hier, wie Johnny Wilson, besser bekannt als Eclectic Method, die Geräusche des Films benutzte, um einen ganz zauberhaften Track zu schustern. Das geht auch. Am besten wäre allerdings beides.

Also “Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb” ist bewiesenermaßen einer der großartigsten Filme aller Zeiten. Natürlich ist Peter Sellers hier in seinen drei Rollen großartig, aber auch die ganze Geschichte drumherum ist so absurd herrlich! Vermutlich sollten wir das langsam als Warnung in die Zukunft betrachten, aber es gäbe auch noch genügend andere Gründe, den Film mal wieder zu schauen. Er ist so toll!

Nun ist auch Eclectic Method toll und er findet jemanden namens Martyn Ware (mitunter Produzent von Tina Turner und Erasure) toll und eins führte zum anderen und beide haben dann diesen tollen Remix aus Geräuschen des Films produziert. Alles ist toll. Toll, toll, toll.

Dieser Film war damals, als ich ihn vermutlich irgendwann in den 90ern anschaute, schon bescheuert. Ich kann mir aber vorstellen, dass er viele leicht erregbare Jungs dazu animiert hat in die Roboterforschung zu gehen und nun sitzen sie da und fragen sich, wann sie endlich aus Barbiepuppen Fembots bauen können, statt dem x-ten Modell eines klumpigen Roboters das Laufen beibringen zu müssen. Es ist traurig. Seit den 80ern, als man englischen Filmen übrigens auch schon bescheuerte deutsche Namen gab, hat sich in der Fembot-Industrie einfach nicht besonders viel getan. Und wer ist Schuld? Vermutlich der Krieg. Höchstwahrscheinlich.
Aber der Remix von Eclectic Method ist natürlich, wie immer, sehr, sehr toll.

Es sind halt echt fast 27 Minuten, die der Track hier andauert, in dem Jonny Wilson einfach alles an Science-Fiction-Filmen und -Serien verwurstet, das ihr kennt oder auch nicht kennt, weil niemand alles kennen kann, was auch gar nicht schlimm ist, weil man es ja kennen lernen kann, wenn man möchte. Wenn nicht, ist auch das aber nicht schlimm. Der Track ist jedenfalls mega und ich hoffe, dass ich gleich nochmal Zeit finde, ihn auch komplett durch zu hören. Es fängt jedenfalls mit TNG an und das ist ja schon mal ein ziemlich netter Einstieg.

Ich glaube schon, dass wir uns da alle ziemlich einig sind, dass “Deadpool” sehr, sehr, sehr gut war, oder? Bei vielen anderen Superheldenfilmen streiten wir uns ja, bei diesem sind wir allerdings alle so ziemlich einer Meinung. Das finde ich sehr schön und sehr schön finde ich auch, dass Jonny Wilson sich des Films annahm und die Geräusche daraus zu einem musikalischen Werk zusammengeschoben hat. Manchmal ist etwas unmelodisch, aber das ist okay. Schließlich geht es um Deadpool. (via)

Vermutlich kann man sagen, dass es ein bisschen leicht ist, weil das doch prinzipiell auch ein Musikfilm ist, der genügend Geräusche liefert, um daraus einen Song zu machen. Aber wir reden hier auch über Eclectic Method, der das einfach total gut kann und selbst so viel Anspruch hat, dass es eben besser wird, als man erwartet. Und das ist es tatsächlich auch geworden!
Lustigerweise habe ich den Film kürzlich erst gesehen, weswegen mein Bedarf da gerade gedeckt ist. Aber falls ihr ihn noch nicht gesehen haben solltet, er ist gerade auf Netflix. Go! (via Johnny himself)

Übrigens wird auch eine dritte Staffel geben und das Mobile-Game gleichen Namens, aber mit einer Pokemon-Attitüde, ist auch gar nicht so schlecht. Man muss halt verschiedene Mortys gegeneinander antreten lassen. Das ist ziemlich nett. Fast so nett, wie dieser Remix hier von Eclectic Method, der Remixe halt echt gut kann.

Oh, das mag ich ja besonders gerne! Vor allem die Stellen, in denen “Relax” von Franke Goes To Hollywood quasi die Vorlage liefert und Stellen aus dem Film darauf antworten. Ich will nicht soweit gehen, dass der Film mitunter sehr genial war, aber er ist schon einer der wenigen, die wirklich gut gealtert sind und immer noch wahnsinnig, wahnsinnig gut aussehen. Obwohl es vermutlich wichtiges im Leben gibt.

Der dritte ist der beste, aber alle sind irgendwie gut. Das sage ich immer, wenn ich über diese Filme rede, die ich komplett ohne Scham total gerne mag. Außer den zweiten, der war irgendwie doof.
Deswegen bin ich auch sehr glücklich drüber, dass Johnny sich dieser jetzt mal angenommen hat, um die Geräusche des Films in einen Track zu mixen. Er schreibt:

I’ve taken apart all 7 Fast & Furious moves to create a remix for WeMash. The remix is an electro heavy house track that uses all of the main themes of the flicks to create the music. Rev-ing engines drive the main melody, fight scenes and gear shifts play the rhythm and the actors rhyme the vocals “Guns, Murderers, Crooked Cops…Think outside the box.”