“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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Es ist ja bekannt, dass “Star Wars”, neben vielen anderen Dingen mit hohem Nerdfaktor, reine Männerdinge sind. Neuerdings ist offenbar übrigens auch der deutsche Fußball ein Männerding, weil Frauen da, obwohl sie ungleich erfolgreicher sind als die Männer, nicht mal in der Funktion eines unparteiischen Schiedsrichters willkommen sind. Das aber nur nebenbei. Manche Dinge sind Männerdinge, andere Dinge sind Frauendinge. Und wer das vermischt oder diese Grenzen aufheben will, ist entweder ein Hippie oder verrückt oder womöglich ein verrückter Hippie.
Allerdings stoßen neuerdings immer mehr Frauen in diese männlichen Gefilde vor und nun ist natürlich auch Star Wars dran. Das ist so neu, dass das tatsächlich erst seit dem Erscheinen des ersten Films im Jahr 1977 geschieht und das sind ja gerade mal 40 Jahre. Da kann man jetzt noch nicht von einem Trend, sondern wirklich nur von einem Phänomen reden, das so vermutlich keinen Bestand haben wird. Männer fangen doch auch nicht an, auf einmal zu kochen, zu putzen oder über Gefühle zu reden. So ein Unsinn alles.

Ohne Quatsch dabei fände ich die Doku aber tatsächlich auch interessant. Gefilmt wurde sie dieses Jahr auf der Star Wars Celebration in Orlando, wo im Prinzip Frauen über ihren Bezug zu “Star Wars” sprechen. Wie richtige Menschen, die Dinge mögen – irre. Auf der dazu passenden Seite gibt es noch mehr Infos und der Film soll im Sommer nächsten Jahres erscheinen. (via)

Ich mag ja die filme von Takashi Miike (“Ichi the Killer” zum Beispiel) total gerne, aber ich habe wirklich lange nicht alle 100 gesehen. Dass er überhaupt schon 100 Filme gemacht hat, ist einfach unglaublich irre, aber eben auch durchaus eine Möglichkeit im asiatischen Filmbusiness, wo einfach alles möglich zu sein scheint. Egal ob gut oder schlecht – erstmal machen und das Publikum entscheiden lassen.
Und mit “Blade of the Immortal” macht Miike offenbar wieder etwas echt feines! Es ist ein bisschen blutig, ein bisschen mystisch und voller hübschem Martial Arts.

Der Film soll vermutlich auch irgendwann mal bei uns zu sehen sein, wurde aber erstmal in Cannes gezeigt und wird dann auch durchaus in den USofA in die Kinos kommen. Die Chancen stehen also nicht so wirklich schlecht, aber auch nicht so richtig gut. Zur Not dann eben direkt auf DVD. (via)

Ich weiß gar nicht, wozu die Russen Internet haben, wenn sie nicht gerade lustige Dashcam-Videos produzieren oder irgendwelche Game-Server terrorisieren. Natürlich um Videos wie diese hier zu produzieren! Hier hat sich nämlich Kramer’s Media zusammengefunden, um einen sehr großen Teil aus “Terminator 2” (nämlich fast eine Stunde) in “GTA V” nachzustellen. Das ist echt super beachtlich und mitunter erstaunlich gut gelungen. Manchmal ist es erschreckend schlecht, auf eine lustige Art, aber da stößt das Spiel vermutlich einfach an seine Grenze. (via)

Ich liebe Stop Motion noch immer so sehr, wie an dem Tag, als ich zum ersten mal “Sindbads siebente Reise” sah und Phil Tippett ist natürlich ein der ganz großen dieser Kunst und vor allem auch des Creature Designs im Allgemeinen. Er arbeitete an Filmen wie “Star Wars” und “RoboCop” mit und war in “Jurassic Park” verantwortlich für die Dinosaurier, wo er ja leider etwas versagte. Aber da kommt es vermutlich darauf an, wen man fragt.
In dieser kurzen Dokumentation von Great Big Story erzählt er ein bisschen über sich und seine Arbeit, vor allem aber auch von seinem Herzensprojekt “Mad God”, an dem er über 30 Jahre lang arbeitete. Den Film kann man tatsächlich schon in zwei Teilen bestellen und anschauen und irgendwo soll es auch eine BluRay davon geben, aber die konnte ich leider nirgends finden. Dafür gibt es aber einen coolen Teaser dazu:

Niemand mag superstarke Überhelden, die einfach alles supergut können und niemals versagen. Das liegt einfach daran, dass es nicht menschlich ist und wir als Zuschauer dann nicht so richtig mit ihnen connecten können. Daher es ist eben offenbar ratsam, sie auch mal ab und zu slapstickmäßig versagen zu lassen, um zu zeigen, dass unter der Maske oder hinter dem gewitzten Lächeln eben doch auch sowas wie ein Mensch steckt. Genau das zeigt uns der Supercut von Robert Jones, in dem Helden einfach lustig versagen. Natürlich wird am Ende irgendwie alles gut. Irgendwann. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. (via)

Und es ist auch noch VR, was heißt, dass wir uns munter umschauen können. Sowohl im Körper des Wirts, als auch dann später, wenn wir aus eben jenem herausgeboren wurden. Es ist ziemlich eklig, aber auch ziemlich cool. Allerdings gab es doch genau das, wenn ich mich richtig erinnere, in dem ersten “Alien vs. Predator”-Videospiel in der Kampagne der Aliens. Aber da war das ja auch schon super cool.

A journey into a living nightmare and offers a terrifyingly close and personal encounter as an alien neomorph at the time of its birth. Fans will be able to experience the world around them, reliving the very first memories of the neomorph in an immersive environment.

Heute läuft der Film nämlich bei uns an und ich muss vermutlich auch direkt ins Kino. Das schöne Wetter lädt ja dazu ein in einem klimatisierten Raum zu sitzen und nichts von der Außenwelt mitzubekommen. Bitte sei nicht scheiße. (via)

YES! Vermutlich hat jeder auf die ein oder andere Weise den ersten “Iron Sky” geliebt und das ist ja auch völlig verständlich, weil Nazis auf der dunklen Seite des Mondes erstmal eine total gute Idee sind, die dann auch noch auf absurd herrliche Weise umgesetzt wurde. Jetzt geht das Epos endlich weiter und wir dachten natürlich alle, Hitler sei schon lange tot. Aber wir hätten nicht falscher liegen können. Denn er ist wieder da!

Twenty years after the events of Iron Sky, the former Nazi Moonbase has become the last refuge of mankind. Earth was devastated by a nuclear war, but buried deep under the wasteland lies a power that could save the last of humanity – or destroy it once and for all. The truth behind the creation of mankind will be revealed when an old enemy leads our heroes on an adventure into the Hollow Earth. To save humanity they must fight the Vril, an ancient shapeshifting reptilian race and their army of dinosaurs.

Natürlich wird hier auch die Hohlerde thematisiert und wenn da nicht mindestens einmal jemand als Reichsbürger bezeichnet wird und jemand einen Aluhut trägt, wäre das alles eine sehr grobe Enttäuschung. Das ganze Spektakel wird dann am 14. Februar nächsten Jahres, passend zum Fest der Liebe (also zu dem anderen) veröffentlicht und ich bin sehr, sehr, sehr gespannt. (via)

Donnerstag! Morgen kommt “Alien: Covenant” endlich in unsere Kinos und ich bin so unglaublich heiß auf den Film, dass ich jetzt vermutlich nur noch enttäuscht werden kann. Aber das ist okay, das sind wir von aktuellen Filmen ja durchaus gewohnt und es tut eigentlich auch kaum noch weh. Tatsächlich hörte ich sogar, dass Ridley Scott sich die Kritik zu Herzen nahm und es jetzt vielleicht wieder besser werden soll, wenn nicht sogar gut. Ich glaube da fest dran. Und wenn sich Adult Swim schon zu einem Promospot hinreißen lassen, dann habe ich da wirklich sehr große Hoffnungen. Aber es würde wirklich nicht mehr weh tun. Nur noch ein bisschen vielleicht. (via)

Der Soundtrack von “Tron: Legacy” stammt ja bekanntlich von Daft Punk, wodurch er besser wurde, als es der eigentliche Film leider war. Zumindest war er ziemlich hübsch und hörte sich gut an, aber sonst war da nicht so viel los. Ganz ähnliche Probleme hatte allerdings auch der erste “Star Trek”. Allerdings sah er komisch aus, war inhaltlich irgendwie schwierig, aber dafür waren die Geräusche irgendwie cool. Und am Ende ist es ja doch “Star Trek”, also geht das schon irgendwie klar. Irgendwie.
Nun gibt es aber Patrick Collins, der den Film auf 22 Minuten zurechtgestutzt und eben mit dem Soundtrack von “Tron: Legacy” unterlegt hat und ich möchte an dieser Stelle gerne den lieben Gilly zitieren, der es total treffend zusammengefasst hat, wenn er schreibt:

Oh boy, oh boy, oh boy.

Patrick kann ich aber auch nochmal zu Wort kommen lassen:

A 22 minute Recut of ‚Star Trek-The Motion Picture‘ set to Daft Punk’s modern original score for ‚Tron: Legacy‘. I always thought the two film’s scores were very reminiscent of one another and I wanted to use that to give this recut a more updated feel while still maintaining some aspect of the pacing and staging of the original (very long) film and it’s big special effect scenes.

Oh boy. Es ist leider wirklich mega gut und gibt dem Film nochmal ein ganz frisches Feeling. Es ist so großartig, meine Fresse. (via Gilly, mit dem ich schon einen Star-Trek-Marathon plane. Also ich plane ihn und er weiß noch nichts davon. Also, es ist eine Idee, die ich hatte. Es wird Kaffee geben.)

Vermutlich kann man dazu nicht so richtig viel sagen. Es sieht, im Grunde, schon aus wie “Blade Runner”, aber irgendwie halt auch nicht. Da ist so unangenehm viel Action und Augenwischerei, als wolle man da an die Ästhetik des Originals anknüpfen und ihm noch diesen typischen Sci-Fi-Vibe mitgeben, der gerade irgendwie so aktuell ist. Halt dieses Weichgenezeichne, Neinreklamen, verträume Landschaften und übersättigte Bilder. Und Jared Leto. Spielt der eigentlich überall mit? Muss das wirklich sein? Warum ist das so und wer entscheidet das immer?

Also klar, ich freue mich da tierisch drauf, aber dieses unglaublich hohe Verkackungspotential ist einfach nicht von der Hand zu weisen und ich bereite mich schon mal darauf vor, dass der Film in der Trivialität versinkt, wie es heutzutage einfach so viele Filme tun, auf die man sich eigentlich freuen sollte. “Blade Runner 2049” wird bestimmt gut, aber eben nicht wichtig. Ab dem 5. Oktober können wir uns dann in Deutschland enttäuschen lassen.