Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Film & TV

Familie ist weird. Meine Mutti erzählt mir, meinen Geschwistern und den Partnern, die wir manchmal so mit nach Hause bringen, dass wir uns echt keine Kinder zulegen sollten, weil das alles kleine Schmarotzer sind, die so viel von einem einnehmen, dass man die ersten paar Jahre eigentlich kaum man selbst ist, und man sich wirklich ganz genau überlegen sollte, ob man das will. Enkel hätte sie aber schon ganz gerne. Ja okay, Mutti. Wir wissen ja, dass sie uns lieb hat.

Der Kurzfilm von Michelle Fox bringt, dessen Witz man ziemlich schnell durchschaut (trotzdem: Zombie-Baby!), bringt das nochmal auf eine andere Art auf den Punkt. (via el flojo, der meiner Mutti Recht gebe würde.)

Der Song heißt Darude – Sandstorm “Sunset” und stammt von The Midnight. Unterlegt ist er aber mit Filmen aus den 80s, die wir vermutlich alle kennen und mitunter auch mögen, waren wir doch in den ’80s alle mal jünger und waren nicht so kritisch mit dem Quatsch, den wir uns da auf den Kinoleinwänden (okay, ich bin so jung, ich kenne das alles nur aus dem Fernsehen) anschauten.
Das Video stammt von Alessandro Maggia, der uns hier im wohligen Sumpf der Nostalgie baden lässt. (via)

Der irre schöne und total beeindruckende Kurzfilm von Mads Broni und Salla Lehmus zeigt uns eine Welt, in der die Menschen dachten, Technologie würde sie noch näher zusammen bringen, während sie sie in Wirklichkeit noch viel weiter voneinander entfernte. Es ist ein bisschen gruselig, hat einen wunderschönen “Animatrix”-Vibe und verspricht uns allen eine Zukunft, in der wir endlich unsere Ruhe vor anderen Menschen haben, ohne wirklich jemals allein zu sein.

“Racing to the red light, only to find themselves wanting to go further. They have ripped the natural world apart and surrendered their freedom to a joyless gratification.”

Das wird cool. (via)

Ich weiß doch auch nicht besonders viel über Kunst, aber ich schaue sie mir gerne an und sage dann Dinge wie “Das kommt mit dem Schatten erst richtig gut” oder “du solltest dir mal die anderen Werke aus der Serie ansehen”. Dadurch wirke ich schlau, aber niemand weiß weshalb.
Jackson Pollock ist ja aber bekanntlich bekannt für seine Kleckse, wobei ihr erstmal die anderen Bilder aus seinen Serien sehen solltet. Die kommen mit Schatten erst richtig gut. Obwohl er auch nicht der erste und sicherlich nicht der letzte Künstler war, der Kleckskunst machte, ist er doch einer der bekanntesten, was vor allem aber wohl auch an seiner Persönlichkeit liegt. Das darf man bei Kunst nie vergessen: Schöne Bilder sind schön, aber Geschichten verkaufen sie erst. Hier ist eine über Jackson Pollock. (via)

Während dieses “Star Wars”, das ihr heute schon fast fanatisch verehrt, heutzutage fester Bestandteil der Popkultur ist, die sich aber gerade in einem Wandel befindet, dessen Ziel vermutlich nicht von jedem Hardocre-Fan begrüßt wird, war es 1978 noch irgendwelcher Scheiß für irgendwelche Nerds. Zwar war es super erfolgreich und wurde 18 Monate gezeigt, mit dem Erfolg rechnete aber niemand, so dass man auch eher Gutscheine für Actionfiguren verkaufte, während man heute alte Figuren von letzten Film in der Grabbelkiste findet.

Allerdings war es offenbar auch eine spannende Zeit, weil niemand so genau wusste, was man mit dem Franchise anfangen kann. Während George Lucas noch am zweiten Teil tüftelte, wollte er aber nicht, dass das in Vergessenheit gerät und erlaubte es einem Fernsehsender ein Holiday Special zu produzieren. Mit dem Cast. Und mit schlechten Witzen. Und alle waren an Bord, außer eben George Lucas selbst, der sich daraufhin schwor, jede Kopie des Films zu finden und zu vernichten, während sich die Darsteller selbst einfach gar nicht an die Produktion des Films erinnern möchten. Gemeint ist übrigens dieser hier:

Ich habe es nur ein bisschen durchgeklickt und es ist wirklich so schlecht. Ich kann verstehen, dass George danach sagte, er wolle lieber alles über seinen Tisch gehen lassen, aber ich kann auch verstehend, dass diese ganze Legends-Sache für Fans sehr unangenehm ist. Seid lieber froh, dass ihr keine Trekkies seid. Da ist wirklich nichts heilig. (via)

Mehrere tausend Jahre in der dystopischen Zukunft fahren Städte als riesige Gefährte durch das Wasteland und essen offenbar kleinere Autos, also vermutlich Dörfer, was vermutlich eine Metapher für Eingemeindungen ist, wogegen sich kleinere Dörfer ja oftmals ergebnislos wehren, weil sie Angst haben, ihre Identität zusammen mit dem Autokennzeichen zu verlieren, was einfach meistens völliger Unsinn ist. Man muss doch verstehen, dass ein 2000-Seelen-Dorf einfach keinen eigenen Verwaltungsapparat braucht, wenn genau das gleiche ein paar Kilometer weiter genauso existiert.

Vielleicht irre ich mich auch bei der Interpretation, weil ich das gleichnamige Werk von Philip Reeve, auf dem der Epos basieren soll, nicht gelesen habe. Auf aber auf jeden Fall frisst hier London ein kleines Dorf. Das ist in seiner Absurdität recht cool.

Tom Natsworthy (Robert Sheehan)—who hails from a Lower Tier of the great traction city of London—finds himself fighting for his own survival after he encounters the dangerous fugitive Hester Shaw (Hera Hilmar). Two opposites, whose paths should never have crossed, forge an unlikely alliance that is destined to change the course of the future.

Jackson führt hier allerdings nicht Regie, hat aber das Drehbuch geschriebe und fungiert als Produzent des Films, den wir uns dann zu Weihnachten nächstes Jahr anschauen können. Offenbar kommt da kein neuer Star Wars. Ist okay für mich. (via)

Das sieht ziemlich nett aus und erinnert mich total an “Evolution”. Damals landete ja auch irgendwie ein Komet auf der Erde und erzeugte neue Viecher. Hier ist es auch irgendwas außerirdisches, was allerdings bereits vorhandene Tiere miteinander mischt. Das könnte recht interessant werden und dass es nicht völlig scheiße wird, sagt mir der Name des Regisseurs, Alex Garland, von dem ja auch “Ex Machina” stammt.

Mit dabei sind neben Portman auch Tessa Thompson, Gina Rodriguez, Jennifer Jason Leigh und Oscar Isaac. Das dürfte also alles ziemlich okay werden. Außer, man bekämpft dann am Ende wieder alles mit Schuppenshampoo. Der Film startet am 22.02. in den deutschen Kinos. (via)

Was man wissen muss und vermutlich auch tut, ist, dass Konzeptzeichnungen mitunter nicht unbedingt dem fertigen Film entsprechen. Es sind halt Konzepte in Form von Zeichnungen, also quasi Zeichnungen, die ein Konzept darstellen. Zu einem Film. Ihr versteht schon.
Ralph McQuarrie hatte sich nun damals zusammen mit George Lucas dieses “The Star Wars” ausgedacht, das noch ganz anders daher kam, als dieses “Star Wars”, das ihr kennt und liebt. In jenem “The Star Wars” hatten beispielsweise auch die Storm Trooper Lichtschwerter, Darth Vader war irgendwie creepiger und Han Solo war im Grunde Chewbacca (das ist dieser Bär).

Die DAVE School hat nun einen Fantrailer nach diesen Zeichnungen entwickelt und… offenbar wurde vieles dann für diese “Flash Gordon”-Verfilmung benutzt. (via)

So yeah, this happend. Im animierten Kurzfilm von Nils Hedinger verbrennen sich halt ein paar lebendige Stücke Holz, um sich vor der Wärme zu schützen. Was mit einem einzelnen Blatt beginnt, endet ziemlich genau so, wie man es sich vorstellt, und erinnert ziemlich stark an den auf einer wahren Begebenheit beruhenden Film “Alive”, in dem ein Flugzeug in den Anden abstürzte und die Überlebenden halt die Leichen aßen, um nicht zu verhungern. Guten Morgen. (via)

Gerade sprachen wir ja über den goldenen Westen und wie aufregend schön das da alles war, so ein bisschen anheimelnd und faszinierend. Der Rundflug war toll, keine Frage, und ihr solltet das wirklich alle mal anschauen.
Allerdings gab es ja noch die andere Seite, nämlich das Ost-Berlin. Da war auch alles super schön und es wurde auch alles ordentlich beschützt! Und es war so toll, dass auch von überall Touristen kamen, sogar aus dem Westen. Und weil das alles natürlich geschützt werden musste (vor allem der tolle Palast der Republik natürlich), weil sonst die Bundeswehr mit ihren Panzern durch das von UNS wieder aufgebaute Brandenburger Tor fährt, musste natürlich der antifaschistische Schutzwall errichtet werden.

Der Film ist ein krasses Propagandawerk und mit dem nötigen historischen Abstand kann man das auch ziemlich genau erkennen. Allerdings kann ich auch mit absoluter Sicherheit sagen, dass es damals schon Leute gab, die das wussten, wie es auch Leute gab, die das ganz gut ignorieren konnten und alles super fanden. Wie es halt ist. Die Bilder sind trotzdem auch hier sehr beeindruckend.

Unser Berlin – Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik – DDR Propaganda Film über Ost-Berlin mit der Karl-Marx-Allee, Alexanderplatz und Umgebung, Aussichten vom Fernsehturm auf Ost-Berlin, Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor, die Grenzanlage in Ost Berlin, Palast der Republik, und weitere Eindrücke der Stadt. Ein kurzweiliges und einzigartiges Zeitdokument mit eindruckvollen Aufnahmen, die teilweise in Vergessenheit geraten sind.