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Tag Archives: Geburtstag

18 Mrz
2016
5

29A 30

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Ihr habt euch vermutlich schon gewundert, warum es hier die Woche über so ruhig war (also nur hier, aber nicht bei Twitter oder Instagram), aber ich hatte nämlich gestern Geburtstag und wie ich es zu dieser Zeit im Jahr immer gerne mache, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin in den Urlaub gefahren. Dieses Jahr war endlich mal Kopenhagen dran und ich muss euch echt sagen, dass das eine echt irre schöne, spannende und inspirierende Stadt ist, in der es so viele schöne Dinge zu sehen gibt, dass ich nicht das Gefühl habe, auch nur ansatzweise alles gesehen zu haben. Das will ich aber die Tage nochmal in einem gesonderten Artikel aufarbeiten, in dem ich euch dann auch ein paar Schnieke Fotos zeigen möchte. Viel wichtiger ist erstmal, dass ich jetzt auch im Club 30 bin.

Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Artikel hier formuliere und hatte auch schon vor dem Urlaub angefangen irgendetwas zu notieren, aber aus so einem Urlaub, vor allem, wenn man alleine reist, kehrt man ja doch immer irgendwie als völlig anderer Mensch zurück. Ich hatte sogar überlegt, einen Artikel mit dem Titel “30 Dinge, die ich meinem 15-jährigen Ich sagen würde” zu schreiben und hatte da auch ein paar nette Ideen, aber Artikel dieser Art sind ja eigentlich auch totaler Unsinn. Dann wollte ich diesen alten Alter++-Witz bringen, wie es Informatiker ja gerne tun, aber man muss sich ja auch mal ein bisschen von Klischees lösen. Tatsächlich habe ich aber genau eine Weisheit, die ich an dieser Stelle unter das Volk streuen will, die sowohl für Leute kurz vor der 30, als auch für Leute weit unter 30, interessant ist und bei der mir ältere Leute bestimmt auch zustimmen werden (ich weiß doch, dass hier unterschiedlichste Menschen in unterschiedlichsten Alterssituationen mitlesen):

Es ist einfach alles völlig egal.

Das soll nicht heißen, dass nichts von Bedeutung ist, es ist nur so, dass vieles einfach nicht besonders wichtig ist. Die Dinge, die wir mögen, tun, anschauen, hören, lieben oder die, mit denen wir unsere Geschlechtsorgane schmücken – das ist nur für die Person selbst wichtig, die sich damit beschäftigt, für andere ist es aber mindestens egal. Das habe ich auch im Urlaub gelernt. Da habe ich zwar meine Geschlechtsorgane nicht mit Dingen geschmückt, aber ich wollte gerne in einer Bar Bier trinken, weil Kopenhagen doch auch so eine interessante Microbrew-Szene hat. Aber ich und alleine in eine Kneipe? Ich? Aber warum eigentlich nicht? Es ist doch völlig egal, ob man alleine in eine Kneipe geht. Vielleicht lernt man Leute kennen, vielleicht nicht. Vielleicht sitzt man nur alleine in einer Ecke und genießt sein Bier, vielleicht tippt man auch nur auf dem Handy herum. Das kann doch niemand blöd finden und wenn doch, dann ist eben auch das völlig egal.
Früher, als Teenie, hatte ich durchaus Probleme mit den Dingen, die ich mochte. Ich mochte “Star Trek” beispielsweise immer sehr, sehr, sehr, aber es war mir halt auch extrem unangenehm, eben weil es nicht so richtig cool war (das war lange, lange vor dem Reboot). Cool war es Dinge mit Mädchen zu machen und Alkohol zu trinken und das tat ich sicherlich auch, aber es war eben nicht cool die Gründungsmitglieder der Vereinten Föderation der Planeten zu kennen (Andorianer, Menschen, Tellarianer, Vulkanier), ganze Wochenenden durchzuprogrammieren oder eben Comics zu lesen. Heute mag ich diese Dinge aber immer noch und es ist mir herzlich egal, was andere davon halten. Vielleicht finden Leute diese Leidenschaften merkwürdig oder komisch, aber das ist ja deren Problem und nicht meins. Und tatsächlich lässt sich diese Grundhaltung bis zu einem gewissen Punkt auch auf andere Dinge übertragen. Das “Den eigenen Kram ohne Rücksicht auf andere genießen” geht sicherlich nicht unbegrenzt und das soll es ja auch gar nicht, aber eine gewisse Egal-Grundhaltung lässt mich schon wesentlich entspannter durch den Tag gehen.
Ich glaube das ist das Geheimnis des Erwachsenwerdens. Ich schneide mich beim Kochen immer noch total oft in den Finger, ich besitze mehr Actionfiguren als mit 12 und ich bin eigentlich immer noch für jeden Unsinn zu haben. Aber ich bin gelassener, ein bisschen umsichtiger und nicht mehr so schnell aus der Ruhe zu bringen.

Und die vielen, vielen Glückwünsche von genauso vielen lieben Menschen, die ich zu meinem Geburtstag bekam, geben mir offenbar Recht. Schließlich mögen sie ja den Typen mit den eigenartigen Ideen und Hobbies. Irgendwie. Zumindest ein bisschen. Aber das reicht ja eigentlich auch.

Wichtig ist halt in erster Linie, dass man glücklich ist und dafür ist man in erster Linie selbst verantwortlich. Außer es macht dich glücklich, wenn du Nazi bist, gerne Menschen häutest oder Helene Fischer für eine Ausnahmekünstlerin hältst. Dann sei lieber nicht glücklich.

(Übrigens das Titelbild: Ich hatte meinem Papa zur Sicherheit meinen Wohnungsschlüssel gegeben, falls halt irgendwas ist. Er ist dann einfach hier eingebrochen und hat mir nicht nur diesen Geburtstagstisch gebaut, sondern auch noch meine komplette Wohnung durchgeputzt. Irre. Eltern ey. Immer wieder.)

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Jetzt bin ich schon 29, oder wie mein Papa neulich sagte “Fast schon 30!”, und hätte nie gedacht, dass ich es mal bis in dieses Level schaffen würde, weil mich die meisten Spiele ja doch irgendwann langweilen. Bis zum Endgamecontent ist es noch eine Weile hin, aber der Weg dahin macht gerade erstaunlich viel Spaß, sodass ich vermutlich erstmal noch eine Weile aufleveln werde, bevor ich mich an die harten Quests wage.
So vor zehn Jahren dachte ich noch, dass es bis 29 ja noch ewig dauert und dann ist die Zeit doch wieder wie im Fluge vergangen. Wie es damals halt auch die anderen 29-jährigen immer gesagt haben. Aber so ist das wohl, wenn man eher im Moment lebt und jeden Tag auf’s neue bestreitet.

Vielleicht sollte ich doch langsam mal über eine Altersvorsorge nachdenken.

Aber nicht heute. Denn heute ist nicht nur wieder St. Patricks Day, sondern auch mein Geburtstag, was bedeutet, dass ich den heutigen Abend wohl in einem Pub in Amsterdam verbringen werde. Aber über eure Glückwünsche würde ich mich morgen dann trotzdem sehr freuen. 😀

Ich glaube man hatte einfach irgendein glaubwürdiges Datum auf seiner Geburtsurkunde eingetragen, weil Chuck Norris schon ewig da war. Bewiesenerweise kickte er doch einst die Existenz ins Sein, was wir als Urknall verstehen. Vermutlich müsste man seinen Geburtstag jetzt nochmal nachträglich anpassen, weil 75 Jahre natürlich unmöglich sein können, wissen wir doch, dass jeder Roundhousekick ja auch immer eine kleine Reise in die Vergangenheit ist. Und umso mehr Chuck Norris kickt, desto jünger wird er. Allerdings haben wir insofern Glück, als dass er nur so viel kickt, wie er altert, weswegen er immer gleich alt ist, egal wann, und somit als zeitliche Konstante gilt.

Also Chuck, auf unendlich viele weitere Jahre des Kickens!

Manchmal passt das echt gut: Heute ist nicht nur mein Wurftag, sondern auch St. Patricks Day und glücklicherweise mag ich die Dropkick Murphys ziemlich gerne, weswegen sich da irgendwo ein Kreis schließt. Aber fragt mich nicht wo, ich hab schon ein Bier getrunken und bin kurz davor meinen Geburtstagsfilm “Der blutige Pfad Gottes”, den ich jedes Jahr an diesem Tag schaue, einzuwerfen. Traditionen, ihr versteht das.
Blöderweise muss ich das jetzt mal versuchsweise mittels Muzu einbinden, weil die die einzigen sind, die das in passabler Qualität als echtes Video zur Verfügung stellen. Ist das nicht traurig?

geburtstags-pool

… da hab ich mir gedacht: Ich schreib’ euch ein paar schöne Posts, weil euch das Freude macht.

Ja ey, jetzt habe ich es 28 Jahre geschafft relativ unbeschadet auf diesem Planeten zu überleben und ich muss sagen, dass mir der hier von allen bisher gesehenen eigentlich am Besten gefällt. Die Luft riecht gut, das Essen schmeckt und ich habe ein paar echt coole Bewohner kennengelernt, die ich äußerst gerne um mich habe. Kurioserweise gehört es hier aber offenbar zum Leben dazu einen Großteil seiner Zeit in Dinge zu investieren, die einem nicht so viel Spaß bereiten, um dann den Rest der Zeit (abzüglich der komatösen Aussetzer jede Nacht) umso ausgiebiger zu genießen. Das ist merkwürdig, scheint sich aber durch alle Gesellschaftsschichten zu ziehen. Aber offenbar macht man das hier so, weswegen ich mich da wohl noch eine Weile anpassen muss. Interessant finde ich, dass das Genießen der, ich sage mal, guten Zeit mitunter fast schon selbstzerstörerische Ausmaße annimmt, wodurch nicht nur die Pflichtzeit ein bisschen schwieriger wird. Lustigerweise ist das den Bewohnern völlig bewusst, aber offenbar gilt auch hier, dass die Probleme von morgen auch erst morgen angegangen werden. Es ist erstaunlich, wie sehr hier in der Gegenwart gelebt wird und ebenso erstaunlich ist, wie wenig aus vergangenen Fehlern gelernt wird. Womöglich ist es aber auch genau das, weswegen das hier alles total viel Spaß macht und ich eben schon so lange hier bin und auch nicht vor habe in nächster Zeit zu verschwinden. Es gibt noch so viel zu entdecken, zu tun, zu schaffen, zu sehen und zu erfahren, dass da ein popliger, kleiner Aufenthalt wohl kaum ausreicht, zumal die Pflichtzeit auch eben einen immer größer werdenden Teil einnimmt. Vielleicht muss ich das kürzen und mehr auf die gute Zeit verwenden. Vielleicht birgt das Nachteile und vielleicht ist das auch nur schwer möglich, aber das werde ich ja erfahren, wenn es soweit ist.

Bis dahin: auf ein tolles, weiteres Jahr hier und danke, dass ich so gut aufgenommen wurde.

*Das da oben ist übrigens Wade, der wohnt jetzt auch hier.

Wie ihr ja gemerkt habt, war hier in der letzten Woche erstaunlich wenig los. Das lag einfach daran, dass ich die ganze Woche, von Dienstag an, in beruflich in Freiburg unterwegs war und jetzt vermutlich der übelste Programmierer bin. Also natürlich war ich das vorher auch schon, aber ich hab da doch noch ein, zwei interessante Kniffe gelernt, wie man diverse Sachen vielleicht performanter, sicherer und eleganter lösen könnte. Vermutlich werde ich jetzt Consulter.
Nein, die Wahrheit ist natürlich, dass ich zwar mit dem System, das wir bei uns im Betrieb nutzen, um ein Intranet bereitzustellen, erstaunlich gut umgehen kann, ich aber Dinge mitunter auf ziemlich absurden Wegen gelöst habe und es da einfach bessere Ansätze gibt, die ich wohl in den nächsten Wochen mal verfolgen werden. Oder nach meiner Festanstellung, weil so lange geht meine Ausbildung ja auch nicht mehr.

Jedenfalls wollte ich eigentlich abends ein bisschen aus dem Hotelzimmer heraus bloggen, stand doch im Internet, dass die InterCity-Hotels W-Lan zu Verfügung stellen. Das tun sie auch, allerdings für 50 Euro pro Stunde (Die Übertreibung dient der Verdeutlichung), was leider völlig indiskutabel ist. Von daher nutzte ich einfach ausgiebig das Sky-Angebot und stellte fest, dass Fussball mich in allen Variationen echt einen Scheiß interessiert.

Comics habe ich nämlich die Woche dann auch nicht gekauft, weil es in Freiburg leider keinen Comicladen gibt, der aktuelle US-Ausgaben führt. Vermutlich müsste ich doch mal über eine Abobox bei meinem Comicdealer nachdenken.

Und dann hatte ich ja Geburtstag. Genauer gesagt hatte ich gestern Geburtstag und die Party war dann leider (nicht leider, Gott sei Dank!) recht wild und lange und toll und super und ich bin jetzt alt und verwelkt, fühle mich aber jung und frisch und kam geistig eh nie über die 14 hinweg. es wird sich an mir also nicht viel ändern, hatte dafür aber eine echt coole Party. Interessanteweise hatte ich noch nie eine coole Party, bin da aber ein bisschen auf den Geschmack gekommen.

Was ich aber eigentlich erzählen wollte und dem Titel vielleicht auch ein bisschen Sinn gibt, ist, dass ich nämlich (natürlich) auch einen Comic geschenkt bekam. Sogar nicht irgendeinen Comic, sondern die Marvel Zombies! DIE MARVEL ZOMBIES! Weil ich nämlich doch neulich erwähnte, dass ich das noch nie gelesen habe, eine liebe Freundin das aufschnappte und dafür sorgte, dass ein paar Mauern bröckelten. Ich bin immer noch sehr begeistert.

Auch über die Hirse, die ich von einem anderen Freund bekam. Ja. Hirse. Aber hauptsächlich bekam ich Liebe und Zuneigung und das ist ja eigentlich immer das Schönste.

Und mein neuer ferngesteuerter Mini-Helikopter.

Weil ich heute ein bisschen Geburtstag habe, werde ich das hier heute wohl mal größtenteils ruhen lassen. Also das heisst vielleicht kommt noch ein bisschen was, weil ich gerade Lust dazu habe, aber ich würde nicht davon ausgehen. Dafür aber hab ich morgen frei und werd euch dann den ganzen heissen Scheiß um die Ohren hauen, den wir dann heute verpasst haben.

Aber eigentlich schreib ich das auch nur, damit ihr mir hier drunter gratulieren könnt. Ich mag das. Ihr dürft das auch gerne doppelt und dreifach tun – ich bin da nicht so.

Aber davon mal abgesehen. Das Bild da oben stammt von einer Bäckerei, die nur solche Küchlein herstellen, das müsst ihr euch mal anschauen, weil sie die mitunter auch ziemlich gut fotografieren.

Und habt ihr schonmal einen Geburtstagspost gesehen, der ein bisschen NSFW war? Ich ja nicht. Was sagt das nur über mich aus, ey. Furchtbar. Aber Mumu-mit-Zähnen-Kuchen sind einfach witzig, das muss man einfach sagen. Jedenfalls: (Ich krieg den Bogen nicht, egal. Muss an der Altersdemenz liegen. Ach so, doch…) 25, falls jemand fragt.