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Tag Archives: Hacking

infinite jukebox 680x654 The Infinite Jukebox   Höre deinen Lieblingssong UNENDLICH LANGE!

Vermutlich ist das eine der cleversten Codingleistungen, die ich seit den 5 Millionen Affen sah, obwohl die idee dahinter schon lange bekannt ist und der Wunsch vermutlich schon ewig existiert: Ich will mein Lieblingslied UNENDLICH LANGE HÖREN! FÜR IMMER! EWIG!
Ihr kennt das ja. Vor allem, wenn man längere Autostrecken fährt, am besten mit einem oder mehreren Freunden, irgendwo hin, wo man coole Dinge zu erleben erwartet (man nennt das ja auch Roadtrip), braucht es einen Soundtrack. Als ich mal mit einem Freund zu einem Reaggae bzw. Reagge oder Reggae (beim letzten unterstreicht mir Chrome das nicht rot) -Festival fuhr, war unser Soundtrack 90er-Jahre-Ekelpop. Das war großartig, was die Leute auf dem Parkplatz des Festivals nicht so empfanden. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, welche Songs dabei waren. (Florian? Waren da auch die Atomic Kitten dabei? Schon, oder?)

Jeeeedenfalls. Wo war ich? Ach ja, Problem, Musik, ewig, genau! Ein paar Jungs beim MIT haben das jetzt möglich gemacht, indem sie quasi etwas codeten, dass MP3s zur Unendlichkeit aufbläst, wodurch man sien Lieblingslied jetzt eben doch unendlich lange hören kann. Einfach den Song hochladen und Party. Wie genau das funktioniert steht in der FAQ:

We use the Echo Nest analyzer to break the song into beats. We play the song beat by beat, but at every beat there’s a chance that we will jump to a different part of song that happens to sound very similar to the current beat. For beat similarity we look at pitch, timbre, loudness, duration and the position of the beat within a bar. There’s a nifty visualization that shows all the possible transitions that can occur at any beat.

Das ist zwar des Pudels Kern, aber eben auch genau der Punkt, der es recht fehleranfällig macht. Menschen wie ich haben nämlich keinen so trivialen Musikgeschmack, dass man da einfach Stellen wiederholen kann! Nein Quatsch, mit “Call Me Maybe” von Carly Rae Jepsen (ohne Scheiß, der Song ist genial) klappt das nämlich prima, weil sich einzelne Abschnitte des Songs in Sachen Lautstärke, Geschwindigkeit und Takt eben sehr ähnlich sehen. Songs von W$K und Zombina gingen eben gar nicht und auch einer meiner absoluten Lieblingssongs (das hättet ihr jetzt nicht gedacht, wa?) “Klingklang” von Keimzeit war nicht so richtig schön.

Dafür gibt es auf der Startseite aber einige Titel, die gut klappen. Und wenn ich das richtig sehe, kann man das auch einfach seinen Freunden zeigen. Also zeigt mal Songs, die gut funktionieren, Freunde!

Hier geht es zur Infinite Jukebox (via René, der das Believing immer noch nicht stoppte)

http://vimeo.com/11328554] (via)

Zumindest, bis ich dieses Video sah. Ich muss dringend mein Passwort (Einzahl!) ändern und mich daran erinnern, es niemandem mehr zu verraten.