… und dann war ich auf einmal zu Weihnachten Türsteher in der Stadtmission.
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Tschernobyls kaputter Reaktor bekam einen riesigen, neuen und mega coolen Strahlenschutz
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“The Procedure” ist ein Kurzfilm, der uns den puren Chocolate-Starfish-Horror (NSFW)
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“Mass Effect: Andromeda” – Hose auf, der erste Trailer ist da!
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Tag Archives: Horror

Kannibalismus ist im Horrorgenre immer ein bisschen schwierig, weil es ein Thema ist, bei dem der gesunde (nach westlichen Werten erzogene und nicht unbedingt mit einem Flugzeug in den Anden verunglückte) Mensch ein gewisses Unbehagen empfindet. Deswegen funktionieren Zombies und deswegen ist auch ein gutes Thema für den Horrorfilm, aber sowas endet meist in witzigem und/oder geschmacklosem Trash. Daher bin ich so irre gespannt auf “RAW”, der nicht nur ein ganz tolles Poster, sondern auch schon zwei super tolle Trailer hat, die uns hier schon mal richtig tolle Bilder präsentieren.

Everyone in Justine’s family is a vet. And a vegetarian. At sixteen she’s a brilliant student starting out at veterinary school where she experiences a decadent, merciless and dangerously seductive world. Desperate to fit in, she strays from her family principles and eats raw meat for the first time. Justine will soon face the terrible and unexpected consequences as her true self begins to emerge.

Veterinär UND Vegetarier! Das finde ich an sich schon interessant, aber vor allem auch, wie sehr das Vegetarische in dem Film thematisiert werden wird, während ihre Ausbildung vermutlich mehr das Vehikel ist, das die Story antreibt bzw. umschreibt. Egal. Ich bin von der Optik schon mal sehr, sehr angetan. Gedreht hat den Film Julia Ducournau und andere Namen, die in dem Film auftreten, die ich aber nicht kenne, lauten zum Beispiel Garance Marillier Ella Rumpf, Rabah Nait Oufella, Laurent Lucas, Joana Preiss, Bouli Lanners und Marion Vernoux.

Der Film ist das Debutwerk von Julia Ducournau und hat auch schon einige Preise abgeräumt. In den USofA will er am 10. März starten, aber für Deutschland ist leider, leider, leider noch kein Release bekannt. Schade. Ich habe doch gelesen, dass bei dem Film tatsächlich einige Leute in Ohnmacht fielen. Echt, sehr schade. (via)

Von dieser Anthologie ist auf den entsprechenden Seiten schon eine ganze Weile die Rede, allerdings hat es bis eben gedauert, dass da auch mal ein Trailer dazu erscheint. Der Sinn dahinter ist es, dass weibliche Regisseure mit begrenztem Budget und begrenztem Zeitrahmen Filme drehen, dessen Hauptrollen ebenso mit Frauen besetzt sind. Das kann man jetzt nötig finden oder nicht, auf jeden Fall sind dabei aber vier super interessant aussehende Horrorfilme herausgekommen. Vor allem das mit dem Kind ey. Oder dieses fiese Creepvieh. Und über die Puppe will ich gar nicht mehr nachdenken.

XX is a new horror anthology with a gender twist – all segments will be helmed by female directors and will star female leads. The directors have been given free creative rein within budget and time constraints, but all of the segments themselves will involve the horror genre.

Die Filme wurden hierbei gedreht von Karyn Kusama (Jennifer’s Body, Aeon Flux), Mary Harron (American Psycho), Jennifer Lynch (fast nur Serien) und Jovanka Vuckovic (nocht nichts bekanntes). Ich bin nach dem Trailer total gespannt und auch, wenn es etwas trashig aussieht (das muss aber an der Stelle so) erwarte ich hier echt kaputten Kram. Am 17. Februar kommt der Film in die Kinos und in die Demand-Angebote. (via)

Ich finde es nämlich sehr, sehr wichtig, dass auch zukünftige Generationen mit den gleichen Ängsten vor Puppen und Clowns (“Es” kommt ja auch zurück) aufwachsen, wie wir es taten. Allerdings fand ich Chucky, umso älter ich wurde, auch immer sehr, sehr lustig, weil er doch einer der schlagfertigsten und fiesesten Slasher war, den die 80er so hervorbrachten. Natürlich war er auch ein bisschen eklig, sexistisch, sadistisch und manipulativ, aber er steckte halt auch in einem Puppenkörper fest, der irgendwann eher einem zerstückelten Kind glich. “Chuckys Baby” war übrigens sehr schlecht.

Nun kommt noch dieses Jahr endlich eine Fortsetzung, wobei für Deutschland aber leider noch kein Release bekannt ist. Dafür wird auch wieder Jennifer Tilly als Chuckys Braut dabei und Don Mancini, der in den ersten Teilen bereits Drehbuchautor und in den letzten beiden Regisseur war, dreht den Stoff dann. Klar, dass dann auch Brad Dourif unserem Chucky wieder die Stimme leiht. Ich finde das sehr, sehr toll. (via)

Dass Meerjungfrauen wesentlich gruseliger sind, als es und “Die kleine Meerjungfrau” in der Verfilmung von Disney vorgaukelte, wissen wir ja schon eine Weile (erinnert ihr euch noch an den Kurzfilm “Eel Girl“?). Nun erzählt die aufstrebende polnische Regisseurin Agnieszka Smoczynska (den Namen sollten wir uns mal merken) die Geschichte nach Hans Christian Andersen nochmal gruseliger neu, in dem sie aus der Meerjungfrau zwei Meerjungfrauen macht, wovon sich eine verliebt und die andere nur Menschen essen möchte. Klar, dass beide als Tänzerinnen in einem Nachtclub landen:

Set in the ‘80s, the polish movie follows the two mermaids after they encounter a family of musicians and are recruited to join a band in a neon-lit Warsaw dance club. While they perform gigs at the nightclub, Silver falls in love with the guitarist Mietek (Jakub Gierszał) and Golden hungers for human prey.

Ich bin jetzt gespannt auf schöne 80s-Optik, sich grazil bewegende Ladies und schaurige Effekte und der Trailer verspricht mir hier schon ganz genau das alles. Der Film wurde bereits 2015 veröffentlicht, wurde aber seither sehr erfolgreich auf verschiedenen Festivals herumgereicht. Wann er mal zu uns kommt, ist erstmal noch fraglich, aber wenn es doch schon Untertitel im Netz gibt… (via)

Ich habe jetzt glücklicherweise noch nicht so viele Schwangerschaften aus erster oder zweiter Hand mitbekommen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für alle Beteiligten eine eher überraschende und mitunter stressige Situation ist. Da kann es sicherlich auch schon mal passieren, dass man ungewohnte Handlungsweisen an den Tag legt und Dinge mit dem Körper passieren, die man eher befremdlich oder eigenartig findet. Vermute ich. Allerdings kann es offenbar auch passieren, dass das ungeborene Baby mit der werdenden Mutter spricht und ihr befiehlt Leute umzubringen.

A pitch black, wryly British comedy from the mind of Alice Lowe, Prevenge follows Ruth, a pregnant woman on a killing spree. It’s her misanthropic unborn baby dictating Ruth’s actions, holding society responsible for the absence of a father. The child speaks to Ruth from the womb, coaching her to lure and ultimately kill her unsuspecting victims.

Struggling with her conscience, loneliness, and a strange strain of prepartum madness, Ruth must ultimately choose between redemption and destruction at the moment of motherhood.

Horrorfilme über von Geistern, Dämonen oder Viechern besessene Leute gibt es sicherlich einige, aber von einem mordlüsternen Baby meine ich jetzt auch noch nichts gehört zu haben. Alice Lowe, die man aus zwei von drei Filmen der Cornetto-Trilogie kennen kann und hier auch Regie führte, spielt hier auch total charmant und sowieso mag ich diesen Touch britischen Humors an der Sache. Ich glaube den vielen lobenden Worten, die da im Trailer eingeblendet werden, und vermute hier einen ganz grandiosen Film. Der Film wurde bisher auf einigen Film Festivals gezeigt, für Deutschland ist aber leider noch kein Release bekannt. (via)

Da bin ich schon seit fast zehn Jahren (ja, tatsächlich ungefähr, vermutlich weniger) großer Fan der Band und trotzdem schummelt sich da ein neues Video an mir vorbei. Aber das ist okay, weil es nur ein paar wenige Tage sind und es eben auch ein sehr, sehr tolles Video ist. Es ist tatsächlich ziemlich auffällig, wie gut sich Kittys Stimme mittlerweile entwickelt hat, wenn man noch an die ersten Veröffentlichungen denkt, in denen sie noch nicht so kräftig und voll klang. Das finde ich nämlich fast genauso gut wie das Video, da mich sehr stark an diese trashigen Horrorfilme erinnert, die ich doch so gerne mag. Bei alldem kann ich auch total gut verkraften, dass es an sich doch ein bisschen sehr poppig klingt. Das können sie schon ruhig mal so machen, aber wehe, ich sehe sie mal in den Charts. Dann hat sich das hier alles erledigt (als ob).

Und ich dachte anfangs noch “Ja ja, Killer Piñata, okay, witzig, haha”, aber dann! DANN! Dann hat der Film nämlich sowas von klar gemacht, dass er sich überhaupt nicht ernst nimmt (kurz nachdem das Kind stirbt, was eigentlich ein Indiz hätte sein können), dass ich mich direkt ein bisschen verknallt habe. Tatsächlich sind die Darsteller ziemlich gut und die Dialoge so überzogen, dass der tolle Soundtrack echt nur ein i-Tüpfelchen war.

A possessed piñata, seeking to avenge the savagery that humanity has inflicted on his kind, picks off a group of friends, one by one, in an unending night of terror.

Wenn ihr euch also fragt, was dieses Jahr von mir für mich unter dem Tannenbaum liegt – dann das hier nicht, denn der Film erscheint erst am 18. Januar direkt auf DVD und ähnlichen Medien, wovon eines sogar VHS ist. Wenn man das vorbestellt, bekommt man auch noch ein signiertes Poster dazu. Und na ja, wenn Weihnachten im Januar wäre, würde jedenfalls dieser Film für mich von mir unter dem Tannenbaum liegen [Vorbestellgeräusch]. (via)

Hätte man mir das mal früher erzählt! Jetzt habe ich in meiner Jugend einfach im Wald gevögelt und bin offenbar nur haarscharf den Monstern entgangen. Jetzt bin ich alt und vögle nur noch in Betten bei Licht aus, damit ich das Monster unter mir nicht sehen muss.

Nein, das ist natürlich Unsinn. Ich bin sehr, sehr einsam.

Ich muss euch aber ehrlich sagen, dass der Titel des Films natürlich ein ganz toller Grund ist, ihn euch vorzustellen. Darüber hinaus sieht der Film an sich aber auch ziemlich nett aus. Es ist eben ein typisches Creature Feature mit sexuell aktiven Jugendlichen und einem Monster, dass das irgendwie, meistens mit Tod, bestraft. Alles ist ganz klassisch, aber der Film scheint sich seiner selbst durchaus sehr bewusst zu sein.

After the stress and mental anguish of finals, Alex and her girlfriend Jane trek with a few friends into the woods for a little rest and relaxation. As the group begins to unwind, something in the dark has discovered a new and intoxication scent.

Tatsächlich ist der Film schon auf DVD un BluRay und sogar als limitierte VHS im dazu passenden Shop auf der dazu passenden Seite verfügbar. (via)

Wenn hier jemals etwas NSFW war, dann das hier. Sicherlich auch andere Dinge, ganz bestimmt sogar, das hier aber auf jeden Fall auch. Der Film qualifiziert sich durch die Entführung und die Folter sicherlich irgendwie als Horrorfilm, aber die titelgebende Prozedur an sich ist so unglaublich absurd, dass man echt den Regisseur fragen müsste, was das eigentlich alles bedeuten soll. Er sagt allerdings leider in einem Q&A auf Vimeo:

I like to set up mysteries for the audience to ponder. There are a lot of different things you can point to in order to find meaning and I hope people find it on their own. I don’t want to point anyone in a specific direction, I just want them to experience it on their own and talk about it with each other. I love it that that happens. I just don’t make the kind of films that bear much explanation, even though I might inspire the most questions. If a guy like me makes this movie and then I start explaining every little detail, I could ruin it for people who prefer the mystery.

Es ist wie SAW, nur ohne die Toten, dafür aber mit ähnlichen Narben auf der Seele. Ich liebe es. (via)

Antonio Maria Da Silva ist nämlich auch genau der Typ, der vor einer Weile schon verschiedenste Leute im Hell’s Club und auf dessen Toilette hat aufeinander treffen, verschiedenste Figuren hat im Regen singen und auf Robocop und den Terminator sich hat verkloppen lassen. Dieser Antonio Maria Da Silva ist halt ein feiner Typ, der das Videoediting unglaublich gut beherrscht und das alles auf tollste Weise zusammen schneidet, um eine Geschichte mit den Figuren zu erzählen, mit denen ich aufgewachsen bin und die meinen Anspruch an Horrorfilme geprägt haben. Es ist so großartig und genau das, was mein 16-jähriges Ich immer wollte. Ein alle vs. alle. (via)