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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Jim Carrey

Eigentlich erzählt Jim Carrey hier eher, wie ihm das Malen hilft sich selbst zu entdecken und wie er es damit über nicht ganz so schöne Zeiten schaffte (und die hatte er jüngst ja wirklich nicht). Aber viel mehr wirkt er hier eher wie jemand, der ganz schlimme Dinge verarbeiten muss und vermutlich den Depressionen sehr nahe ist, wie es ja leider eben auch oft bei Leuten ist, die andere zum Lachen bringen müssen. Obwohl er hier vorgibt viel Freude zu haben und mit sich selbst und dem Universum im Reinen zu sein scheint und er nur Bilder mit sehr vielen hellen Farben malt, wirkt das alles doch irgendwie unglaublich bedrückend und traurig und überhaupt gar nicht glücklich und schön.
Die kurze Doku über Jim Carrey stammt von SGG und puh… lieber nochmal die Maske anschauen, als noch alles gut war. (via)

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Jim Carrey, der Mann, der mir per Videobotschaft mal Emma Stone ausspannen wollte, wurde gerade schlagartig ein bisschen uncooler. Nicht unbedingt unsympathischer, das nun wirklich nicht, aber was er da tweetete ist ein bisschen doof. Er schrieb:

Vermutlich ist es eine überzogene Reaktion, weil man ja spätestens beim Lesen des Drehbuchs oder, wenn man ein guter Darsteller sein möchte, auch beim Sichten des Ursprungsmaterials erkennen sollte, dass die Geschichte doch äußerst viel Gewaltdarstellungen enthält. Spätestens der Moment, wo die eigene Rolle stirbt, sollte man sich ja mal anschauen und das ist bei Colonel Stars and Stripes (so der Name der Figur) echt ziemlich absurd. Es ist ein bisschen, wie bei Game of Thrones, aber ich will euch da nicht noch mehr verraten. Vermutlich seid ihr schon sauer, dass ihr nun wisst, dass er stirbt (oder? Stirbt er wirklich oder war es nur ein Trick? (War keiner)), aber da muss ich jetzt durch.

Wo Jim Carry durch muss, ist zum Beispiel die massive Antwort vom Autor und irgendwie-am-Film-Beteiligten Mark Millar in seinem Blogoderwasdasseinsoll (ACHTUNG: Am Ende gibt es einen riesigen Spoiler zu “Man Of Steel”… warum auch immer. Das ist ja nur weniger ein weiterer Negativpunkt auf der Millerliste, verfickte Spoilerscheiße immer ey.):

As you may know, Jim is a passionate advocate of gun-control and I respect both his politics and his opinion, but I’m baffled by this sudden announcement as nothing seen in this picture wasn’t in the screenplay eighteen months ago. Yes, the body-count is very high, but a movie called Kick-Ass 2 really has to do what it says on the tin. A sequel to the picture that gave us HIT-GIRL was always going to have some blood on the floor and this should have been no shock to a guy who enjoyed the first movie so much. My books are very hardcore, but the movies are adapted for a more mainstream audience and if you loved the tone of the first picture you’re going to eat this up with a big, giant spoon. Like Jim, I’m horrified by real-life violence (even though I’m Scottish), but Kick-Ass 2 isn’t a documentary. No actors were harmed in the making of this production! This is fiction and like Tarantino and Peckinpah, Scorcese and Eastwood, John Boorman, Oliver Stone and Chan-Wook Park, Kick-Ass avoids the usual bloodless body-count of most big summer pictures and focuses instead of the CONSEQUENCES of violence, whether it’s the ramifications for friends and family or, as we saw in the first movie, Kick-Ass spending six months in hospital after his first street altercation. Ironically, Jim’s character in Kick-Ass 2 is a Born-Again Christian and the big deal we made of the fact that he refuses to fire a gun is something he told us attracted him to the role in the first place.

Prinzipiell findet er diese plötzliche Aussage recht überraschend, was glaub ich bei jedem der Fall sein sollte aber immerhin gibt es da kein böses Blut. Und ich will ja auch nicht, dass Jim Carrey jetzt einer von den Uncoolen wird, nur weil er bei Emma abgeblitzt ist. Vielleicht ist das aber auch nur für die Presse, was ich mir auch echt gut vorstellen könnte. Immerhin schreib ich ja drüber. Passt schon. (via)

Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 17.07.2012
Künstler: Mark Millar, John Romita Jr.
Art: A4 Softcover (enthält Kick-Ass 2 #1-4)
Seiten: 108
Sprache: deutsch
Preis: 12,95 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Tut das bitte bloß niemandem an. Denkt doch mal an die Kinder.
Rating: Ich habe auch den Kondolenzbrief unterschrieben.

Bestellbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini. Leider ohne Leseprobe.

Als wir unsere Helden das letzte mal sahen, war eigentlich alles scheiße: Dave Lezewski, Kick-Ass, bekam sein Mädchen nicht, Big Daddy wurde von John Genovese, getötet und Mindy, unser Hit-Girl, landete bei ihrer Mutter in der Vorstadt, um endlich ein normales, kleines Mädchen zu sein, und Red Mist zog eine Karriere als Superschurke in Betracht. Es ist natürlich klar, dass man nach solch einem Leben kein normales mehr führen kann und so treffen wir erneut auf unsere Helden, die mithilfe des Internets die erste Superheldentruppe der Welt gründen wollen. Auch, wenn Red Mist eine Weile verschwunden war, war er noch lange nicht untätig. Und genau da steigen wir wieder in die Geschichte um Kick-Ass, dem ersten echten Superhelden, ein. Wie ich das fand, was genau passiert und was daran so toll ist, könnt ihr in folgender kleiner Review nachlesen.

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Und wir können uns dieses Video anschauen. Yeah.
Tatsächlich schäme ich mich aber ein bisschen dabei, wenn er erzählt, wie glücklich er sie machen würde, wie alt er doch sei und welche Probleme das mitbringt. So körperlich. Anfangs dachte ich ja auch noch, das sei alles echt und total ernst gemeint (was ich ohne Scheiße total verstehen könnte), aber das Ende beruhigte mich ein wenig.

Weil gegen einen Jim Carrey, egal ob total alt, kommt einfach niemand von uns an. Niemand. Niemand jemals. (via Hurkunde, mit dem es wohl darauf hinauslaufen wird, dass wir uns mal so Spock-und-Kirk-mäßig wegen Emma duellieren werden.)