Der 4. internationale Bratwursttag steht an (7. Juni 2013)
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WTFYEAH: “Goodnight Sweet Pakman”
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Tag Archives: Justice League

prv15652 cov1 Meine Comickäufe vom 29.05.2013 (Ten Grand, Dream Merchant, Danger Girl, X Men, Justice League)

Wie ihr ja alle wisst, war ich im Urlaub und konnte zwar so direkt keine Comics kaufen, nutzte dafür aber die Möglichkeit, mit meine Comics im Laden meines Vertrauens zurücklegen zu lassen. Ein Service, den ich wegen meiner Bindungsängste nie nutzte, die ich für meine Leidenschaft aber überwinden konnte. So ein bisschen. Hoffentlich werde ich nicht wieder verletzt, wie es schon andere Läden taten.
Das und das andere, also alles angesprochene, sind Gründe dafür, dass dieser Artikel jetzt vermutlich total ausführlich wird, weil ich letzte Woche dann wirklich einen riesigen Stapel Comics mit nach hause nahm. Und ganz ehrlich: einer davon gehört zu den besten Comics, die ich seit langem las. Die anderen sind aber auch ganz toll.

Ten Grand #1 – von J. Michael Straczynski, Ben Templesmith – Image Comics – 1. Mai 2013 (Preview)

Vielleicht ist es unklug direkt mit dem angesprochenen besten Comic anzufangen, aber es brennt mir unter den Nägeln, euch davon zu erzählen, wie toll er ist.
Die Geschichte handelt von Joe Fitzgerald, der eigentlich mal ein Auftragskiller für die Mafia war, blöderweise aber den falschen Typen abmurksen sollte. Was nämlich niemand wusste, ist, dass er jemanden umbringen sollte, der mit Dämonen mauschelt und daher sehr zickig werden könnte, wenn man versucht ihn zu töten. Die Quittung kommt ziemlich schnell und so verfolgt der Typ Joe nach hause und bringt ihn und seine große Liebe Laura um, woraufhin ein Engel erscheint, der Joe vor ein sehr verlockendes Angebot stellt: Er darf seine Laura jedes Mal für fünf Minuten wiedersehen, wenn er einen gerechten Tod stirbt, wofür er allerdings für die Engel arbeiten muss, bis seine schlechten Taten gesühnt sind.
Und woah, ist das cool! Es ist düster, das Artwork ist groß-ar-tig, die Geschichte ab der ersten Seite total packend die Dialoge sind toll und Joe ist ein zynischer Arsch, der seine Engel-Freundin in eine Stripperin inkarniert. Dazu ist es auch weniger eine actionreiche Geschichte, als mehr irgendwas mit Noir im Titel, ein bisschen Krimi und ziemlich modern. Freunde, lest das. Ihr verpasst sonst einiges. Mindestens total schöne Zeichnungen.

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photo211 680x160 WTF: DC tötet (schon wieder) völlig willkürlich einen sehr bekannten Charakter

Je nach dem, wie cool ihr mit Spoilern umgeht, solltet ihr diesen Artikel vielleicht auch direkt wieder schließen. Oder auch nicht. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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maxresdefault Justice League: The Flashpoint Paradox   Der Comic wird zum Cartoon youtubedirekt

“Flashpoint” war, obwohl es ziemlich viel Blödes, aber auch sehr Gutes, nach sich zog, eine wirklich sehr gute Geschichte mit bekannten Charakteren in unbekannten Rollen. Die Story dreht sich hauptsächlich um Barry Allen (Flash), der eines Tages aufwacht und bemerkt, dass alles irgendwie anders ist: Seine Mutter lebt, seine Kräfte sind verschwunden, die Erde befindet sich kurz vor einem Krieg zwischen den Atlantern und den Amazonen und sowieso ist alles so scheiße, dass vermutlich auch bald die Erde zerstört wird.
Barry muss nun irgendwie alles wieder gerade biegen, die Ursache dafür finden und möglichst versuchen zu überleben.

Hier kommen die Spoiler!

Das ganze war so cool, weil wir die Helden eben alle kennen, sie sich aber ganz anders verhalten, als wir es kennen. So liegen die Amazonen, angeführt von Wonder Woman, im Krieg mit den Atlantern, angeführt von Aquaman, im Krieg, weil beide eigentlich ein Paar werden sollten, aber eine Intrige dieses Glück zerstörte. Superman existiert gar nicht und ist ein geheimes Regierungsexperiment, das nie die Sonne sah. Er kam nämlich ein bisschen zu spät auf die Erde und zerstörte bei seiner Landung (ich glaube) halb Metropolis. Es gibt da auch ein schönes Panel im Comic von einem Hundeskelett.
Batman hat aber wohl einen der besten Subplots. Der Überfall auf die Waynes tötete nämlich nicht die Eltern von Bruce, wie wir es kennen, sondern ihn selbst, was seinen Vater dazu brachte das Cape anzulegen und seine Mutter… nun ja.

Wie das jetzt als Film funktioniert, ist das Ausgangsmaterial Dank der tausend dreiteiligen Tie-Ins, die damals dazu veröffentlicht wurden, doch recht umfangreich, weiß ich nicht. Aber ich bin mal gespannt, wie das alles umgesetzt wird. Nathan Fillion spricht auch übrigens wieder die Rolle, für die er eigentlich mal geboren wurde – Green Lantern. (via)

0 Die Justice League als Lego Stop Motion Film youtubedirekt

Es erinnert vielleicht ein bisschen an Robot Chicken, aber der Youtuber forrestfire101 hat damit gar nichts zu tun, sondern selbst einen StopMo-Film gezaubert, der sich so echt gut sehen lassen kann. Er ist ein bisschen witzig, wenn auch mit etwas infantilem Humor (aber das mögen wir ja manchmal), sehr gut gemacht und spricht die Dinge an, die uns auch beschäftigen: Dass Robin mitunter recht nervig ist, Aquaman im Allgemeinen eher unnütz und dass Batman ständig mit dem Tod seiner Eltern zu tun hat. (via)

prv16109 cov1 680x1045 Meine Comickäufe vom 17.04.2013 (Danger Girl, Mara, Wonder Woman, Daredevil, Justice League)

Letzte Woche Mittwoch gab es Comics und dass es eigentlich ein Donnerstag war, verschweige ich an dieser Stelle mal ausnahmsweise. Oder lieber doch nicht, denn ich habe es letzten Mittwoch gerade noch rechtzeitig aus dem Büro geschafft, um dann noch pünktlich bei meinem Dealer zu sein, nur um dann in der Ringbahn festzustecken, weil sich da kurz vor dem Ziel wieder einer völlig egoistisch auf die Gleise warf. Das Ende vom Lied ist, dass ich es nicht mehr in den Laden schaffte und ich auch noch eine Stunde nach Hause brauchte, weil der Ring komplett lahm gelegt war. Egal. Comics nun.

Danger Girl Trinity #1 – von Andy Hartnell, John Royle, Harvey Tolibao – IDW – 17. April 2013 (Preview)

Ich weiß nicht, was es ist, aber eine neue Danger-Girl-Serie lockt mich immer wieder vor dem Ofen hervor. Nicht zuletzt auch, wenn J. Scott Campbell wie hier das Cover zeichnet. Eigentlich sind die meisten Danger-Girl-Serien echt doof, viel zu übersext mit viel zu wenig Action und nur selten schön. Die ersten Serien waren super, damals, so in den 90ern, und die One Shots waren auch prima. Was da aber in jüngster Vergangenheit kam, ist echt traurig. Aber, Freunde, nicht so hier: Diese neue SErie hier scheint wirklich großartig zu sein. Die Figuren haben wieder viel mehr Tiefe, sind trotzdem überaus sexy, haben aber Charme und Witz und die Geschichte scheint vielversprechend zu sein. Abby Chase wollte in ihrem Urlaub nämlich ein Artefakt in Form eines hässlichen Schlüsselanhängers stehlen, wurde dabei aber gfasst und ist nun verschollen. Klar, dass die anderen Ladies auf die Suche nach ihr gehen. Sydney turtelt allerdings gerade in London mit einem reichen Industriellen und Sonya schlägt sich mit Pfeil und Bogen durch einen Dschungel in Afrika. Wie gesagt, witzig und spannend und sexy. Danger Girl könnte wieder da sein und Spaß machen.

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trinitywar1 680x351 Das DC Event um Pandorra, Trinity War, bekommt ein cooles 3 teiliges Cover

Wir, die wir einst den letzten Neustart des DC-Universums miterlebten, können uns natürlich auch noch an die mysteriöse Frau in der lila Kapuze erinnern. Die Rede ist natürlich von Pandorra, die Flash dabei half die Realität zu retten, indem sie… irgendwas machte. hauptsächlich trat sie in jeder #1 eins der neuen Serien auf, dann aber nicht in den neueren neuen Serien, die dann im Laufe der 1.5 Jahre noch erschienen. Jetzt hat DC ein Event um sie angekündigt, dass sie auch schon fleissig in der aktuellen “Justice League” vorbereitet haben. Geoff Johns so:

She’s an enigma, completely…In a lot of ways, she’s been a pawn for most of her existence. She was tricked into using the box and she’s being tricked into doing something now, in a way. The Justice League, that becomes another part of it.

It’s not going to end wrapped up in a bow…Something really, really major happens that kicks off some pretty crazy stuff at the end of August.

KEHREN DIE OLD 52 ZURÜCK? Vermutlich nicht. Die Story beginnt demnächst in “Justice League” #22, geschrieben von Geoff Johns und gezeichnet von Ivan Reis und Joe Prado, geht dann weiter in “Justice League of America” (geschrieben von Geoff Johns und Jeff Lemire, gezeichnet von Doug Mahnke), was dann wohl die einzige Ausgabe sein wird, die ich von der Serie kaufen werde, und geht auch in “Justice League Dark” über, geschrieben von Lemire, mit Zeichnungen von Mikel Janin. Das ganze geschieht auch in nur 6 Ausgaben und wird vermutlich total metaphysisch und noch mehr Chaos in das eh schon geschüttelte DC-Universum bringen. Ich bin wirklich gespannt, was es mit der Figur auf sich haben wird.

Das coole aber ist, dass drei der Cover dieses oben abgebildete Riesenbild bilden und das ist in dem Fall wirklich mal eine feine Sache. Ich halte euch da mal auf dem Laufenden. (via)

prv15807 cov1 Meine Comickäufe vom 27.03.2013 (Green Hornet, Guardians of the Galaxy, Witch Doctor, Red Team, Daredevil, Wonder Woman uvm.)

Ich war letzte Woche, kurz vor Ostern, wieder Comics kaufen und leider waren es so viele, dass ich sie alle fast gar nicht geschafft hätte. Aber es sind halt auch Comics und diese zulesen macht mitunter so viel Spaß, dass da eigentlich nie eine Gefahr bestand. Aber weil das wirklich schon wieder so viele Comics waren (vielleicht war das mit dem zweiwöchtigen Raubzug doch keine so gute Idee) will ich nicht länger schnacken, sondern schleunigst in die Tasten hauen. Und es geht los mit:

Green Hornet #1 – von Mark Waid, Daniel Indro – Dynamite Entertainment – 27. März 2013 (Preview)

Mark Waid schreibt sich ja bereits seit fast zwei Jahren mit “Daredevil” mitten in mein Herz. Jetzt veröffentlicht er bei einem anderen Verlag einen anderen alt bekannten Helden (oder so), was natürlich alles grund genug ist, dass ich mir das mal anschaue. Ich konnte mir hier sogar ein Special-Cover ergattern (dazu muss man sagen, dass Dynamite gern mal 50 verschieden Cover zu einer Ausgabe produziert), das von Alex Ross gezeichnet wurde. Alex Ross, Mark Waid, Green Hornet – dabei! Die Geschichte handelt von Britt Reid, der nicht nur einen Zeitungsverlag führt, sondern auch gern mal in die Rolle des Superschurken Green Hornet schlüpft. Mittels seiner Zeitung lenkt er die öffentliche Meinung überseine Figur, während er mit seinem Alter Ego die Gangster infiltriert, um eigentlich seine Stadt zu schützen. Die Masche ist ein bisschen kompliziert und Green macht an der Stelle bestimmt total viel Sinn (ich tippe auf Dope!), aber sein treuer Gehilfe Kato wird da schon durchsteigen.
Auf jeden Fall ist die erste Ausgabe super, wenn man mit der Figur gar nicht so viel am Hut hat. Es wird einem alles erklärt, warum er so ist, wie er ist, was er für Gadgets hat und wie Green Hornet im Allgemeinen drauf ist. Trotzdem werden direkt erstmal ein Gouverneur gestürzt und ein paar Verbrecher ins Gefängnis gebracht. Tatsächlich ist das alles sogar angenehm komplex und Waid nimmt sich wieder sehr viel Zeit, um seine Geschichte zu erzählen, lässt dabei unwichtige Details aus und packt einen direkt wieder mit einer neuen, frischen Welt, in der Zeitungen noch relevant sind und Smartphones nicht existieren. Allein schon bei diesem ersten Heft stellt man sich ständig die Frage, ob das jetzt der Moment ist, in dem Green Hornet einfach auf alles scheisst und zu dem Schurken wird, der er immer vorgibt zu sein. Aber offenbar passiert das erst im nächsten Heft. Und erst die Optik! Herrlich. Es ist zwar ein bisschen verschnörkelt und verworren, aber auf eine ziemlich angenehme Art. Es ist nicht das schönste, was ich je sah, aber ich bin damit äußerst glücklich.
Man merkt, dass es von Mark Waid stammt, da die Figur dem Matt Murdock doch sehr ähnlich ist. Als Green Hornet allerdings ist er so arschig, wie man es nur als Superschurke sein kann.

Fazit: Ich muss das empfehlen. Es ist irre gut und macht in diesem heft schon total viel Spaß.
Wertung: 4.5/5

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by the numbers march15 copy1 680x827 Wie lief eigentlich der Start von Justice League of America?

Ihr erinnert euch bestimmt an meine Ankündigung, dass DC eine Serie namens “Justice League of America” veröffentlichen wollte und dazu sage und schreibe 52 Variant Covers auf den Markt wirft, die alle irgendwie gleich langweilig sind, und dass DC deswegen einen neuen Eintrag ins Muttiheft bekommen sollte. Jetzt hat Robot 6 die Verkäufe der Ausgabe (irgendwie zählen die ja trotz der verschiedenen Cover als ein Heft) zusammengezählt und sie mal mit den Rekordverkäufen anderer Ausgaben verglichen.

Für sich allein hat die Ausgabe wirklich gepunktet und ist vermutlich eine der erfolgreichsten für DC seit immer, aber gegen die #100 oder ein paar Spider-man-Ausgaben konnte sie nicht so recht anstinken. Das rettet ein bisschen den Glauben an die Comicleser, ist aber trotzdem irgendwie doof. Tatsächlich habe ich sie mir auch nicht geholt, was ganz offensichtliche Gründe hat. Hoffentlich reisst sich DC bald endlich mal wieder ein bisschen zusammen und werden wieder zu einem Verlag, den man mit Stolz lesen kann.

pandora 21 Trinity Of Sin: Pandora   Das Flashpoint Mädchen bekommt eine eigene Serie bei DC

Das war ja absehbar, aber vermutlich ist es auch schon fast zu spät, weil aus der Sache ja auch irgendwie die Luft raus ist. Aber DC kündigte dieser Tage auf der Emerald City Comic Con (ECCC) in Seattle an, dass Pandora, die mysteriöse lila Lady aus dem DC-Universe-Reboot, ihre eigene Serie bekommt. Wir erinnern uns: Sie war es, die Flash erklärte, dass die verschiedenen DC Universen (DC, WildStorm und Vertigo) zusammenwachsen und alles neu und anders wird, was wir heute als sowohl als Reboot kennen, als auch als den Meilenstein, an dem bei DC eigentlich alles schlechter wurde. Später tauchte sie dann in jeder #1 der 52 neuen Serien auf und alle fragten sich, wer sie eigentlich nun sei…

Dann gab es den Gratis Comic Book Day in den USofA, bei dem in einer Ausgabe der “Justice League” erklärt wurde, dass es tatsächlich DIE Pandora ist, die diese Schatulle öffnete und Leid und Elend auf die Welt los ließ. Frauen halt.

jl6 pandora 41 Trinity Of Sin: Pandora   Das Flashpoint Mädchen bekommt eine eigene Serie bei DC

As referenced in the title of her new series, Pandora is but one of a trinity of sinners that also includes a new version of the faceless hero known as The Question — cursed by the Circle of Eternity to forever question his identity and search for answers he will never find, as punishment for defying their authority in an unspecified way — and the Phantom Stranger, who is heavily implied to be Judas Iscariot, the Biblical figure who betrayed Jesus Christ to the Romans in exchange for 30 pieces of silver (which became the Stranger wears around his neck). His punishment is to forever walk the world “as a stranger to man” and “as a witness to what greed can do.”

Irgendwie läuft dann alles darauf hinaus, dass Pandora diese Büchse erneut öffnet, um noch den Rest der Magie, die sich darin befindet, zu befreien. Blöderweise kann sie das aber nicht mehr, weswegen sie auf die Hilfe eines Mitglieds der Justice League angewiesen ist. Vermutlich Batman. Es ist ja immer Batman.

Geschrieben werden wird es von Ray Fawkes (Justice League Dark, Constantine) und gezeichnet von Daniel Sampere (Batgirl, The Ravagers), weswegen wir da vermutlich mal ein Auge drauf haben sollten, zumal das alles vermutlich wieder zu einem riesigen Event führt, dass sich dann wohl “Trinity War” nennen wird. Im Juni wissen wir dann mehr, wenn die erste Ausgabe erscheint. Gespannt bin ich ja vor allem deswegen, warum gerade sie die Macht besaß Flash durch die Erlebnisse von Flashpoint zu führen. (via)

Katana 11 680x1022 Meine Comickäufe vom 20.02.2012   Katana, Daredevil, Wonder Woman, Justice League

Ohne lange drumherum zu reden, will ich gleich mit den Kurzreviews meines letzten Comicfeldzugs loslegen. Dieses Mal waren es glücklicherweise nicht so viele, obwohl sich bei mir so ein zweiwöchiger Rhythmus eingeschlichen hat. Manchmal ist das so, aber eben auch nicht schlimm. Ich habe schon mal gespickt, was nächste Woche so erscheint und da wird es auf jeden Fall wieder teurer. Also keine Sorge.

Katana #1 – DC Comics – 13. Februar 2013 (Preview)

Katana ist eine japanische Schwertkämpferin mit einem mysteriösen Schwert namens “Souleater”, mit dem ihr Mann getötet wurde und dessen Seele jetzt irgendwie darin feststeckt. Allerdings hat das Schwert schon so viel getötet, dass es offenbar schwierig ist, es zu führen. Nun geht es irgendwie darum, dass Katana das lernen muss, aber eigentlich will sie auch ihre Clique, die Outsiders, zu neuem ruhm führen. Irgendwie so. Ein bisschen fühlt sich die Sache mit dem Schwert nach einem Mystery-Kniff an, um den Charakter ein bisschen spannender zu machen, ist sie doch bestenfalls an C-Lister, der jetzt probeweise mal auf eine eigene Serie losgelassen wird.
Tatsächlich aber ist der Comic wirklich erstaunlich schön. Sowohl die weichen Zeichnungen mit der blassen Farbe, als auch von der Geschichte her. Katana nämlich will mehr über das Schwert erfahren und legt sich daher mit einem Clan an, der um dieses uralte Schwert entstand. Klar, dass es da ein paar schöne Martial-Arts-Szenen gibt, die tatsächlich auch sehr dynamisch, ein bisschen übertrieben, aber auch realistisch sind. Und Schmuck als Waffen zu benutzen ist eh cool. Ich mag das und muss euch das, zumindest die erste Ausgabe, dringend mal ans Herz legen.

JUSTL Cv171 680x1046 Meine Comickäufe vom 20.02.2012   Katana, Daredevil, Wonder Woman, Justice League

Justice League #17 – DC Comics – 20. Februar 2013

Hier geht es mit der Story um den Thron von Atlantis weiter, die in der vorherigen Ausgabe aufgebaut wurde, in zwei Aquaman-Ausgaben fortgesetzt wurde, hier wieder aufgenommen wurde und mit dem nächsten Aquaman enden wird. Fuck you.
In der letzten Ausgabe wurde die Justice League in die Tiefe gezogen und in dieser sind sie wieder frei und kämpfen wie blöde gegen Atlanter und diese Monster aus den ersten Aquaman-Heften. dazwischen fehlt viel und irgendwie macht alles keinen Sinn ohne Aquaman und das hasse ich. In der nächsten Ausgabe geht wieder etwas neues los und dann macht es vielleicht auch wieder Sinn das zu lesen. Trotzdem DC, fuck you.

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Wonder Woman #17 – DC Comics – 20. Februar 2013

Da lobe ich mir meine Wonder Woman. Die hat nichts mit dem ganzen anderen Kram zu tun und wenn doch, dann ist es einfach eine ganz andere, die zwar ähnlich aussieht, nur eher wie ein Model und sonst auch eher typisch ist. Die hier ist stark und clever und baut um sich herum eine ganz eigene Mythologie auf, die zwar irgendwie wie die griechische ist, aber trotzdem moderner und ganz anders. Und das mag ich, eben weil man so vieles schon mal sah.
Hier geht es teils immer noch um Zeus’ First Born, der gefunden wurde (ich habe vergessen, wie er heisst) und um das Kind von Zola und Zeus, das den Tod allen Lebens bringen soll. Hermes hat es aber entführt und während die menschgewordene Hera und Zola mal einen trinken gehen treffen sie auf Strife, eine Tochter Zeus’, und War (Ares), der so ziemlich null Antrieb hat.
Wonder Woman will natürlich weiterhin das Kind Zolas retten, ist aber nicht bereit sich von war helfen zu lassen. Viel gerede, irgendwann doch und sie gehen in ein geheimes Verlies, wo Hermes schon auf sie wartet. Das ist cool und spannend und immer noch einer der besten DC Comics, die es derzeit zu bekommen gibt. Der Beste an dieser Ausgabe aber ist (und ich weiß gar nicht, wie ich das richtig formulieren soll) Zeus’ First Born. Echt. Der wirs gerade mit einem Helikopter über das Meer geflogen, als eine riesige Haifisch-Seeschlange (kein Scheiß) angreift und die Helikopter zerstört. Was macht First Born? Er benutzt zwei Rotorblätter als Schwerter und schlitzt das Vieh auf. Irre.

detail11 Meine Comickäufe vom 20.02.2012   Katana, Daredevil, Wonder Woman, Justice League

Daredevil #23 – Marvel Comics – 20. Februar 2013

Irgendwie wird Daredevil auch immer abgefahrener, ohne allerdings wirklich schlechter zu werden. Hier beginnt es damit, dass irgendjemand in sehr menschenverachtenden Experimenten die Umstände Daredevils Unfalls nachstellen will, um ihn quasi neu zu erschaffen. Wir erinnern uns: Ein unachtsamer LKW-Fahrer überfuhr fast einen Menschen, Matt Murdock stieß ihn bei Seite wurde aber in radioaktiven Unfällen getränkt.
Das Ergebnis ist, dass nun einige Wahnsinnige mit Supersinnen die Stadt unsicher machen, aber so empfindlich sind, dass man sie nur kurz anschnipsen braucht, dass sie mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden gehen.
Außerdem hat Murdocks ältester und bester Freund Foggy vermutlich Krebs und während die beiden auf die Ergebnisse warten, hangeln sie sich über New Yorks Dächer. Und da ist es wieder, warum Daredevil immer so stark ist: Die letzte Seite, in der Foggy gesagt bekommt, dass er Krebs hat. Alles wird völlig (okay, es gibt ein “I’m sorry”) ohne Worte und nur mit Blicken erzählt. Lest das!

In einer anderen Neuigkeit: Dieses “Justice League of America”, diese neue Serie da von DC, die ich irgendwann mal ankündigte, interessiert mich echt einen Scheiß. Sie erschien diese Woche, aber ich glaube nicht, dass man viel verpasst, wenn man das einfach ignoriert.