![Katana_1[1] Katana 11 680x1022 Meine Comickäufe vom 20.02.2012 Katana, Daredevil, Wonder Woman, Justice League](http://www.mindsdelight.de/wp-content/uploads/2013/02/Katana_11-680x1022.jpg)
Ohne lange drumherum zu reden, will ich gleich mit den Kurzreviews meines letzten Comicfeldzugs loslegen. Dieses Mal waren es glücklicherweise nicht so viele, obwohl sich bei mir so ein zweiwöchiger Rhythmus eingeschlichen hat. Manchmal ist das so, aber eben auch nicht schlimm. Ich habe schon mal gespickt, was nächste Woche so erscheint und da wird es auf jeden Fall wieder teurer. Also keine Sorge.
Katana #1 – DC Comics – 13. Februar 2013 (Preview)
Katana ist eine japanische Schwertkämpferin mit einem mysteriösen Schwert namens “Souleater”, mit dem ihr Mann getötet wurde und dessen Seele jetzt irgendwie darin feststeckt. Allerdings hat das Schwert schon so viel getötet, dass es offenbar schwierig ist, es zu führen. Nun geht es irgendwie darum, dass Katana das lernen muss, aber eigentlich will sie auch ihre Clique, die Outsiders, zu neuem ruhm führen. Irgendwie so. Ein bisschen fühlt sich die Sache mit dem Schwert nach einem Mystery-Kniff an, um den Charakter ein bisschen spannender zu machen, ist sie doch bestenfalls an C-Lister, der jetzt probeweise mal auf eine eigene Serie losgelassen wird.
Tatsächlich aber ist der Comic wirklich erstaunlich schön. Sowohl die weichen Zeichnungen mit der blassen Farbe, als auch von der Geschichte her. Katana nämlich will mehr über das Schwert erfahren und legt sich daher mit einem Clan an, der um dieses uralte Schwert entstand. Klar, dass es da ein paar schöne Martial-Arts-Szenen gibt, die tatsächlich auch sehr dynamisch, ein bisschen übertrieben, aber auch realistisch sind. Und Schmuck als Waffen zu benutzen ist eh cool. Ich mag das und muss euch das, zumindest die erste Ausgabe, dringend mal ans Herz legen.
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Justice League #17 – DC Comics – 20. Februar 2013
Hier geht es mit der Story um den Thron von Atlantis weiter, die in der vorherigen Ausgabe aufgebaut wurde, in zwei Aquaman-Ausgaben fortgesetzt wurde, hier wieder aufgenommen wurde und mit dem nächsten Aquaman enden wird. Fuck you.
In der letzten Ausgabe wurde die Justice League in die Tiefe gezogen und in dieser sind sie wieder frei und kämpfen wie blöde gegen Atlanter und diese Monster aus den ersten Aquaman-Heften. dazwischen fehlt viel und irgendwie macht alles keinen Sinn ohne Aquaman und das hasse ich. In der nächsten Ausgabe geht wieder etwas neues los und dann macht es vielleicht auch wieder Sinn das zu lesen. Trotzdem DC, fuck you.
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Wonder Woman #17 – DC Comics – 20. Februar 2013
Da lobe ich mir meine Wonder Woman. Die hat nichts mit dem ganzen anderen Kram zu tun und wenn doch, dann ist es einfach eine ganz andere, die zwar ähnlich aussieht, nur eher wie ein Model und sonst auch eher typisch ist. Die hier ist stark und clever und baut um sich herum eine ganz eigene Mythologie auf, die zwar irgendwie wie die griechische ist, aber trotzdem moderner und ganz anders. Und das mag ich, eben weil man so vieles schon mal sah.
Hier geht es teils immer noch um Zeus’ First Born, der gefunden wurde (ich habe vergessen, wie er heisst) und um das Kind von Zola und Zeus, das den Tod allen Lebens bringen soll. Hermes hat es aber entführt und während die menschgewordene Hera und Zola mal einen trinken gehen treffen sie auf Strife, eine Tochter Zeus’, und War (Ares), der so ziemlich null Antrieb hat.
Wonder Woman will natürlich weiterhin das Kind Zolas retten, ist aber nicht bereit sich von war helfen zu lassen. Viel gerede, irgendwann doch und sie gehen in ein geheimes Verlies, wo Hermes schon auf sie wartet. Das ist cool und spannend und immer noch einer der besten DC Comics, die es derzeit zu bekommen gibt. Der Beste an dieser Ausgabe aber ist (und ich weiß gar nicht, wie ich das richtig formulieren soll) Zeus’ First Born. Echt. Der wirs gerade mit einem Helikopter über das Meer geflogen, als eine riesige Haifisch-Seeschlange (kein Scheiß) angreift und die Helikopter zerstört. Was macht First Born? Er benutzt zwei Rotorblätter als Schwerter und schlitzt das Vieh auf. Irre.
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Daredevil #23 – Marvel Comics – 20. Februar 2013
Irgendwie wird Daredevil auch immer abgefahrener, ohne allerdings wirklich schlechter zu werden. Hier beginnt es damit, dass irgendjemand in sehr menschenverachtenden Experimenten die Umstände Daredevils Unfalls nachstellen will, um ihn quasi neu zu erschaffen. Wir erinnern uns: Ein unachtsamer LKW-Fahrer überfuhr fast einen Menschen, Matt Murdock stieß ihn bei Seite wurde aber in radioaktiven Unfällen getränkt.
Das Ergebnis ist, dass nun einige Wahnsinnige mit Supersinnen die Stadt unsicher machen, aber so empfindlich sind, dass man sie nur kurz anschnipsen braucht, dass sie mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden gehen.
Außerdem hat Murdocks ältester und bester Freund Foggy vermutlich Krebs und während die beiden auf die Ergebnisse warten, hangeln sie sich über New Yorks Dächer. Und da ist es wieder, warum Daredevil immer so stark ist: Die letzte Seite, in der Foggy gesagt bekommt, dass er Krebs hat. Alles wird völlig (okay, es gibt ein “I’m sorry”) ohne Worte und nur mit Blicken erzählt. Lest das!
In einer anderen Neuigkeit: Dieses “Justice League of America”, diese neue Serie da von DC, die ich irgendwann mal ankündigte, interessiert mich echt einen Scheiß. Sie erschien diese Woche, aber ich glaube nicht, dass man viel verpasst, wenn man das einfach ignoriert.