“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Konzert

Kürzlich sind die Gorillaz ja auch durch Deutschland getourt und gerade bereue ich es doch ein bisschen, mir da eben keine Karte geholt zu haben. Dass die Telekom Electronic Beats das für uns aufgezeichnet haben, ist zwar durchaus nett und macht echt viel Spaß, ein adäquater Ersatz ist das aber natürlich noch lange nicht.
Am Anfang spielen sie natürlich Tracks des neuen Albums, aber am Ende kommen dann auch noch ein paar ältere Hits, wie sich das eben so gehört. Vielleicht gehen sie ja so in zehn Jahren nochmal auf Tour – dann kann ich die Tracks des aktuellen Albums als alte Hits bezeichnen und mich wieder ärgern, dass ich aus irgendwelchen vorgeschobenen Gründen nicht dabei war. Falls ihr jedenfalls gerade mal 99 Minuten Zeit habt: Viel Spaß. (via)

Vermutlich kenne ich Daniel jetzt so um die fünf oder sechs oder vielleicht auch sieben Jahre und seit ich ihn kenne arbeitet er eigentlich auch an seinem Debütalbum. Ich kannte schon den ein oder anderen Song von ihm und fand das auch alles immer ziemlich okay. Ich wollte ihm dann, wenn es fertig ist und er mich mit erwartungsvollen Augen anschaut, während ich es mir anhöre, Dinge wie “Das ist doch schon ziemlich gut!” oder “Ich kenne mich mit Musik ja nun wirklich nicht aus” sagen. Wir hätten beide gewusst, was ich meine, aber niemand hätte sich der Blöße hingeben müssen.
Und dann letzte Woche und sogar noch ein bisschen früher, weil ich ja auch irgendwie Promi oder Presse bin und ich hier eigentlich nur ein bisschen angebe, war es dann tatsächlich soweit: Nach ungefähr 15 Jahren war das Album “Weißer Wal” endlich fertig und ich musste es mir anhören. Ich sortierte schon mal die Entschuldigungen und Ausflüchte, Erklärungen und Beimnächstenmalwirdsbestimmtbessers und hörte das Ding nochmal. Und dann nochmal. Und irgendwann beim vermutlich siebten Mal bemerkte ich: Scheiße! Das Ding ist nicht nur gut, das ist sogar richtig gut!

Wenn ich diesen Ich-kenne-den-Musiker-Bonus wegdenke, ist es aber tatsächlich eines dieser Alben, die an einem wachsen. Bei jedem Durchhören fallen einem andere Dinge auf, die man plötzlich mag, die einem vorher aber nicht unbedingt auffielen. Und davon könnt ihr euch auf viererlei Weise selbst überzeugen: Zum Beispiel mit den ziemlich tollen Videos hier oder aber indem ihr euch “Diese Stadt ist ein Scheißdreck” auf www.diese-stadt.de herunterladet. Ihr könnt das Album natürlich auch auf Spotify durchhören oder aber, was ich euch dringend empfehlen würde, ihr kommt am Samstag mit ins POSH Tekel in Berlin Kreuzberg, wo wir mit Daniel zusammen die neue Platte feiern und ihm ein bisschen beim Konzerten zuschauen und -hören. Oder ihr macht es wie ich und nehmt einfach alle vier Vorschläge wahr.

Zombina & The Skeletones ist tatsächlich eine von diesen Bands, in die ich mich irgendwie erst reinhören musste. So ein bisschen. Ich fand das alles sehr chaotisch, laut, wirr, irgendwie viel, kreischig und einfach nicht meins. Aber ich hörte mich hinein, machmal ist es einfach so. Ich gab der Band eine Chance und sie nutzte sie. Heute heisst es für mich, dass, wenn gar nichts mehr geht – Zombina geht immer. Und so geht es mir mittlerweile seit einigen Jahren. Vieles hörte ich mir irgendwie über, langweilte mich irgendwann, liess mich nichts Neues beim mehrmaligen Hören entdecken. Aber Zombina geht immer.

Und jetzt verfolge ich nun auch schon über längere Zeit ihren Tourplan und endlich, nach vielen Jahren des Wartens, kommen sie endlich auch mal nach Deutschland. Endlich. Bis vor einigen Monaten allerdings sah es noch so aus, dass sie ihr einziges Deutschlandkonzert in Köln geben würden. Also plante ich meinen Urlaub, suchte Hostels heraus, versuchte meine Freundin von einem Kurzurlaub in Köln zu überzeugen, “weil wir doch da auch noch nie waren”,  um zufällig auch ihr Konzert dort zu besuchen. Aber dann. Dann verriet mir lastFM, wie schon so oft, dass sie doch auch noch in Berlin spielen. Fuck Yeah!

Zombina & The Skeletones live sehen ist nämlich auch etwas, wofür ich viele von euren Müttern verkaufen würde. Also verkauft hätte, weil es mir ja jetzt quasi in den Schoß fällt. Da kenn ich auch einfach mal nichts und gehe auch unter der Woche mal auf ein Konzert, wissend, dass der nächste Tag ein ganz furchtbarer, ein viel zu langer und viel zu nervenaufreibender, wird. Aber hey, da kenne ich nichts, ist es doch eine Sache, die ich von meiner Bucketlist streichen kann. Auch, wenn mich solche Sachen viel schneller den Bucket hitten lassen, als mir lieb ist.

Morgen also, im Wild at Heart, so gegen neun oder zehn Uhr. Bier und Zombina. Ich freu mich. Vor allem auch, weil ich noch ein paar Freunde mobilisieren konnte, die da auch nichts kennen, sich den Konsequenzen vielleicht aber auch nicht so bewusst sind.

Und ihr so? Morgen?

Jedenfalls gibt es nach dem Klick auch noch ein paar Videos auf die Ohren und Augen, damit ihr überhaupt wisst, wovon ich hier spreche.

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Und ich so: *kreisch*

Tatsächlich war das einer meiner kleinen Träume, einfach mal dem Meister bei der Arbeit zuschauen, sehen, wie er auf der Bühne wirkt, mit ihm singen, mit ihm feiern. Ihr kennt das doch auch. Man hat Wünsche, die man manchmal nicht einmal vor sich selbst zugeben möchte, schon gar nicht vor anderen, weil sie einfach so unpassend sind, vielleicht auch ein bisschen peinlich. Im Gegensatz zu euch aber gebe ich mich solchen Dingen hin, hinterfrage nicht und versuche mir einfach diese Wünsche zu erfüllen, was in diesem Fall ohne Swen aber gar nicht möglich gewesen wäre, kostete so eine Karte doch ungelogen knappe 50€.

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Und es wird einfach wunderbar, ist das doch eines der Dinge, die ich zur Komplettierung meines Lebens erledigt haben muss. Vielleicht seid ihr ja auch heute im Festsaal Kreuzberg unterwegs. Wenn ja, kommt ruhig vorbei, gebt mir Bier und lasst mich dann wieder in Ruhe, weil ich mitsingen und feiern muss.
Und weil ich wirklich nicht weiß, welches mein Lieblingsvideo von Superpunk ist, hier mal noch ein paar mehr, die wirklich alle total großartig sind.

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