“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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Tag Archives: Kunst & Design

Das beschreibt sich schwer, weil sich einfach nicht so genau beschreiben lässt, was hier geschieht. Aber Johan Rijpma, der das Video natürlich gemacht hat, versucht es irgendwie und trifft es vermutlich am besten:

In this hand drawn animation a line is being extrapolated through a grid. When the line surpasses the boundaries of the grid, the process spreads to and reflects on its surroundings. Beyond each boundary the extrapolation of movement is causing deformation in a systematic but speculative way.

Ich weiß auch nicht so genau. Es ist super schön, abgefahren und merkwürdig. Das sind aber die meisten Dinge, die ich mag. Das hier mag ich auch. Auf der Website von Johan gibt es zudem noch ein paar Bilder zum Entstehungsprozess dieses kurzen Videos. (via)

Bin ich nicht richtig gut darin, sowas wie Kunst zu beschreiben? Bild mit Frau in Paris – Zack, Mona Lisa. Nackter Typ aus Marmor – Zack, der David von Michelangelo. Dinge unter Wasser mit Tinte in Zeitlupe – Zack, “Ink in Motion” vom Macro Room. Und es ist wirklich schön, wie Dinge unter der Macro-Linse in Zeitlupe halt immer irgendwie schön aussehen. Es ist einfach, aber sehr eindrucksvoll. (via)

Ich liebe Kaffee und alles, was ich darüber sagen kann, soll mich vielleicht wie eine ganz besondere Schneeflocke wirken lassen, aber tatsächlich lieben ja viele Leute Kaffee und daher ist es eigentlich nichts besonderes. Wie man halt auch nichts besonderes ist, wenn man betont, wie sehr man Musik, Pizza und/oder Weltfrieden mag.
Aber so eine winzige Tasse Kaffee, zubereitet aus einer Bohne, gebrüht mit einem winzigen Filter und mit Wasser, aufgegossen aus einem winzig kleinen Topf, ist dann wiederum schon etwas Besonderes. Eben weil es so winzig ist. Es bringt nichts, aber es ist süß, weil es winzig ist. Dazu kann man sicherlich auch prima Kekskrümel reichen. (via)

Die Technik, irgendwelche Grafiken auf Oberflächen und mitunter auch Gesichter zu projizieren ist nicht so richtig neu, dafür aber hier durchaus schön anzuschauen und vermutlich so ausgefeilt wie nie. Nobumichi Asai machen eben genau das hier auf den Gesichtern zweier Tänzerinnen, deren Gesichter sie tracken und mit 10’000 fps mit Grafiken bewerfen und ich glaube, dass es wirklich selten so abgefahren gut aussah. (via)

Auf dem Monsterpalooza Festival in Pasadena hat tested Andrew Freeman von Immortal Masks getroffen, um mit ihm ein bisschen über die Gestaltung der wirklich absurd ekelhaften Masken von Ren & Stimpy zu sprechen. Offenbar hat er die lediglich innerhalb einer Woche komplett gebaut und die Zähne! Die Haare! Alles ist herrlich eklig, ich liebe sie!

Es gibt auch noch mehr Bilder, die ihr alle mit ein bisschen Kotze im Mund genießen könnt:

Toonami war einst Teil des Cartoon Network, in desseren Rahmen hauptsächlich bekannte Animes wie “Dragon Ball Z” und dergleichen gezeigt wurden, bis es irgendwann eingestellt und von Adult Swim wiederbelebt wurde. Dafür hat nun der Regisseur Simón Wilches-Castro insgesamt 26 Künstler um sich versammelt, die alle einen Teil des vorliegenden Films auf ihre ganz eigene Art und Weise animierten, wodurch es ein äußerst surreales und aufregendes Spektakel wurde, dass irre viel Spaß macht. (via Herr Seitvertreib, der auch mal eine wunderschöne Leiche wird, die einen Nekrophilen sehr, sehr glücklich machen wird.)

Nils und seine Frau, die zuvor schon in Irland unterwegs waren, trieb es nun endlich mal nach New York, wo er natürlich auch wieder ein großartiges Videos aufgenommen hat. Allerdings ist es kein Zeitraffervideo (manchmal schon), sondern eher eine Flut an hektischen Sinneseindrücken, die uns offenbar ein ziemlich genaues Bild von New York vermitteln wollen. Es ist echt richtig, richtig toll geworden. Da ist es kaum zu glauben, dass Nils das alles mit einem iPhone SE gefilmt haben soll. Stimmt aber. Sagt er.

Natürlich gibt es passend dazu auch einen Blogpost, in dem er noch mehr über seine Reise erzählt und uns noch ein paar Bilder zeigt, die er dann aber nicht mit dem iPhone aufgenommen hat.

Man kann sich natürlich sicher sein, dass es sich dabei um menschliches Blut handelt, obwohl das natürlich falsch ist. Es ist Kunstblut, aber es ist eben auch eine Kunstinstallation. Später mal, wenn die Roboter die Herrschaft über den Planeten an sich gerissen haben, wird es natürlich menschliches Blut sein, wobei sich natürlich die Frage stellt, ob sie überhaupt einen Bedarf darin sehen unser Blut aufzuwischen. Vermutlich eher nicht. Vermutlich stapfen sie einfach da durch, wie einst der eine Terminator über das Meer aus menschlichen Gebeinen, einen Schädel zertretend.

Noch aber haben wir Glück und können uns diese Dystopie als Kunst schönreden. Diese hier stammt von un Yuan und Peng Yu und befindet sich gerade im Guggenheim in New York. Hier noch ein kleines Portrait der beiden:

Und noch ein kleines Zeitraffervideo vom Errichten der Installation:

Vermutlich sind wir uns alle einig, dass wir hier nur lernen können. Es muss einfach genügend flüssiges Blut vorhanden sein, um die Algorithmen der Roboter zu stören. Wie sich das dann mit Organen und Knochenresten in dem Mix verhält, müsste man jetzt mal testen. (via)

Natürlich sieht es schön aus, wie die Seife da vor sich hinblubbert und alles, aber man muss halt wissen, dass Mikrowellenstrahlung halt echt schlecht für Kameras ist, weswegen die Technik hinter dem Video wesentlich besonderer ist, als das Video selbst. Mein Tipp ist ja, dass Steve Mould einfach die Tür entfernt und den Sicherheitsmechanismus überbrückt hat und bald mit seinem dritten Arm die Kamera hält. Vielleicht filmt er aber auch nur durch eins der kleinen Löcher des Faraday’schen Käfigs hindurch oder irgendwas mit einem Spiegel. Keine Ahnung, er verrät es einfach nicht. (via)

Ich hatte in meinem Leben schon viele Kakteen, weil sie im Vergleich zu anderen Pflanzen sehr langsam sterben und man länger etwas von ihnen hat. Ich bin da echt nicht gut drin, aber mir war nicht so richtig bekannt, dass sie auch irgendwann Augen und kleine Käfer ausbrüten können, wie es uns hier Elmer Duyvis in seiner sehr süßen Animation zeigt. Vielleicht ist das aber auch ein Film von einem fremden Planeten? Wer weiß das schon. Ich, mit meinem schwarzen Daumen, ja ganz offensichtlich nicht. (via)