“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!

Tag Archives: Kunst & Design

Nils und seine Frau, die zuvor schon in Irland unterwegs waren, trieb es nun endlich mal nach New York, wo er natürlich auch wieder ein großartiges Videos aufgenommen hat. Allerdings ist es kein Zeitraffervideo (manchmal schon), sondern eher eine Flut an hektischen Sinneseindrücken, die uns offenbar ein ziemlich genaues Bild von New York vermitteln wollen. Es ist echt richtig, richtig toll geworden. Da ist es kaum zu glauben, dass Nils das alles mit einem iPhone SE gefilmt haben soll. Stimmt aber. Sagt er.

Natürlich gibt es passend dazu auch einen Blogpost, in dem er noch mehr über seine Reise erzählt und uns noch ein paar Bilder zeigt, die er dann aber nicht mit dem iPhone aufgenommen hat.

Man kann sich natürlich sicher sein, dass es sich dabei um menschliches Blut handelt, obwohl das natürlich falsch ist. Es ist Kunstblut, aber es ist eben auch eine Kunstinstallation. Später mal, wenn die Roboter die Herrschaft über den Planeten an sich gerissen haben, wird es natürlich menschliches Blut sein, wobei sich natürlich die Frage stellt, ob sie überhaupt einen Bedarf darin sehen unser Blut aufzuwischen. Vermutlich eher nicht. Vermutlich stapfen sie einfach da durch, wie einst der eine Terminator über das Meer aus menschlichen Gebeinen, einen Schädel zertretend.

Noch aber haben wir Glück und können uns diese Dystopie als Kunst schönreden. Diese hier stammt von un Yuan und Peng Yu und befindet sich gerade im Guggenheim in New York. Hier noch ein kleines Portrait der beiden:

Und noch ein kleines Zeitraffervideo vom Errichten der Installation:

Vermutlich sind wir uns alle einig, dass wir hier nur lernen können. Es muss einfach genügend flüssiges Blut vorhanden sein, um die Algorithmen der Roboter zu stören. Wie sich das dann mit Organen und Knochenresten in dem Mix verhält, müsste man jetzt mal testen. (via)

Natürlich sieht es schön aus, wie die Seife da vor sich hinblubbert und alles, aber man muss halt wissen, dass Mikrowellenstrahlung halt echt schlecht für Kameras ist, weswegen die Technik hinter dem Video wesentlich besonderer ist, als das Video selbst. Mein Tipp ist ja, dass Steve Mould einfach die Tür entfernt und den Sicherheitsmechanismus überbrückt hat und bald mit seinem dritten Arm die Kamera hält. Vielleicht filmt er aber auch nur durch eins der kleinen Löcher des Faraday’schen Käfigs hindurch oder irgendwas mit einem Spiegel. Keine Ahnung, er verrät es einfach nicht. (via)

Ich hatte in meinem Leben schon viele Kakteen, weil sie im Vergleich zu anderen Pflanzen sehr langsam sterben und man länger etwas von ihnen hat. Ich bin da echt nicht gut drin, aber mir war nicht so richtig bekannt, dass sie auch irgendwann Augen und kleine Käfer ausbrüten können, wie es uns hier Elmer Duyvis in seiner sehr süßen Animation zeigt. Vielleicht ist das aber auch ein Film von einem fremden Planeten? Wer weiß das schon. Ich, mit meinem schwarzen Daumen, ja ganz offensichtlich nicht. (via)

Eigentlich traurig, dass ich nicht mal einen HD-Monitor habe und irgendwie auch keinen Sinn darin sehe (weil ich es einfach nicht erkennen kann!) einen zu besitzen, geschweige denn 4K. Am Ende schreibe ich ja doch nur Blogposts darauf und spiele dann irgendwie übe den Steam Link am Fernseher, der natürlich HD kann. Aber das Video ist auch so wirklich schön und zeigt die schöne und durchaus sehr urpüngliche Natur von Wisconsin, diesem einen Bundesstaat der USofA.

„Beautiful sites of Wisconsin. Shot between October 2015 and January 2017. All seasons of amazing nature from my neighboring state. There is more to it and it is impossible to capture it all.“

Das Video stammt von Chris Biela, der offenbar auch aus der Gegend stammt, hat er sich doch ziemlich lange dort aufgehalten. (via Maik, der irgendwie immer woanders unterkommt.)

Diesen Namen kann man sich durchaus mal merken: Vincent Connare. Er hat nämlich die allseits beliebte Schriftart Comic Sans erfunden, die ihr ja alle so sehr mögt und ständig benutzt. Ich mein, ich verstehe das – sie ist sehr außergewöhnlich, anders als die anderen, irgendwie schwierig, aber im Grunde doch spaßig. Wie ihr. Ich bin ja persönlich mehr der Times New Roman Typ und habe nie Spaß. Wir sollten alle versuchen, mehr Comic Sans zu sein.

“You remember Comic Sans. You know, that irreverent, off-kilter font that came pre-programmed on ’90s versions of Microsoft Word? In fact, you probably have very strong feelings about that font. Here’s the story behind the most polarizing font ever made.”

Great Big Story stellt Vincent Connare nun in einem kleinen Film vor und tatsächlich ist er gar nicht der Schurke, den man sich hinter der Entwicklung dieser Schriftart vorstellt. Viel mehr noch hat er total viel Spaß an deren Existenz, mit allem, was dazu gehört. (via)

“Seasons in a Small World” von Beauty of Science zeigt uns, unterlegt von “An der schönen blauen Donau” von Johann Strauss, anhand von vielen Aufnahmen von Experimenten und chemischen Reaktionen, die sie über das Jahr filmten, den Lauf der Jahreszeiten.

As a new year is coming, we assembled our team to craft an end-of-year video that would capture viewers’ imagination. We came up with an idea to use the perspective of a microscope/macro-lens to present the four seasons in our human world. All editing materials are from the previous microscope/macro footages and some unused shots, including footages from color paint experiments and those of chemical reactions. Also, wish all a happy new year!

Klassische Musik und hübsche Bilder mit wissenschaftlichem Hintergrund gehen halt echt irgendwie immer, wie auch klassische Musik und ein bisschen Ultra-Brutale. (via)

Schweinchen geht es, wie eigentlich allen anderen Tieren auch, in der Massentierhaltung nicht besonders gut, was ziemlich traurig ist, da es leider sehr intelligente Tiere sind. Aber wie doof das mitunter alles ist, muss ich euch ja auch nicht mehr erklären.
Nun wurde Pigcasso allerdings vor dem Schlachthaus bewahrt und lebt nun auf dem Gnadenhof Farm Sanctuary in Südafrika, wo er macht, was Schweine halt so am liebsten tun: Bisschen chillen, bisschen grunzen, ab und zu was essen und sich mit ihrer Kunst ausdrücken. Das Video zeigt uns, dass die Pinselstriche echt viel zu gewollt aussehen, um zufällig zu sein.

She’s fat, friendly and fabulous! Meet Pigcasso – the fine swine who was rescued from the brink of extinction at a South African pig ‘farm’. From pork chop to hog heaven, she loves the sweet things in life: Eat. Sleep. Eat. Repeat. She also loves to paint – and that’s no hogwash! Pigcasso’s primary purpose? To paint a better picture for farm animals. With your support, we will make it possible.

Die Kunst kann man auch kaufen, um den Hof zu unterstützen, aber leider bekommen sie das mit dem Shop noch nicht so gut hin. Sicherheitshalber kann man sich aber auf einer Mailingliste eintragen lassen. (via)

Alvin Lau (hier als Crusader) und Alexis Loo (hier als Demon Hunter) leben ins Singapur und haben sich eben über jenes Spiel kennengelernt und mögen es offenbar immer noch genug, um es sogar im Fotoshooting für ihre Hochzeit zu thematisieren. Die Requisiten sind natürlich irre, aber auch die am Ende entstandenen Fotos sehen total krass aus. Das schöne ist, dass Leute, die “Diablo III” heute noch so sehr lieben, vermutlich auch einander sehr lange lieben können.
Oben seht ihr das Video zum Shoot, aber auf The Art of Mezame, die das Shooting veranstalteten, findet ihr die Ergebnisse. (via)

Die Überwachung des öffentlichen Raums ist schwierig. Einerseits liegen die Pro-Argumente total auf der Hand, andererseits ist man sich aber auch ziemlich sicher, dass das alles nicht so viel bringt. Vor allem auch, wenn man sich mal London anschaut, wo die meisten Überwachungskameras im öffentlichen Raum herumhängen und komischerweise immer noch Leute ausgeraubt und Dinge beschmutzt (oder anders rum) werden das Künstlerkollektiv Rocco und seine Brüder haben nun 32 Kameras in einem einzigen U-Bahn-Waggon aufgehangen und etwas bemerkt:

Fast 15.000 Kameras überwachen Berlin, allein 13.640 sind im Öffentlichen Nahverkehr installiert. Es gibt kaum Winkel auf Bahnhöfen, in Zügen, Bussen oder Trams, die nicht überwacht werden.

Wie bei Antiterrorgesetzen und Maßnahmen zur Inneren Sicherheit im Allgemeinen werden sie von den Verantwortlichen nicht nur mit der Aufklärung von Straftaten begründet, sondern auch mit der angeblichen Abschreckung, die Delikte verhindere.
Die kleinen Kameras werden von den Menschen oft nicht bemerkt. Die Beobachteten fühlen sich unbeobachtet, während ihre Handlungen aufgezeichnet werden. Und Straftaten werden dennoch begangen.
Ist ein total überwachter öffentlicher Raum nun wirklich sicherer?

Es besteht ein konstantes Spannungsverhältnis zwischen dem Sicherheitsbedürfnis einerseits und dem Verlust der Privatsphäre andererseits, und entsprechende Maßnahmen müssen von der Gesellschaft legitimiert sein.
Werden mit zunehmender Überwachung Ängste wirklich beruhigt oder gerade erst geschaffen, weil der öffentliche Raum als potentielle Gefahrenzone gestaltet wird?

Was würde passieren, wenn statt zwei Kameras ganze 32 in einem U-Bahn-Wagon hingen?
– Er wäre leer, um 10 Uhr morgens während der Rushhour in Berlins Stadtzentrum, während die Menschen in den Nachbarwagons um Sitzplätze kämpfen.

Der Hermannplatz! Ich war glücklicherweise nicht zu sehen, aber ich weiß nicht, ob ich mich überhaupt erkannt hätte. (via Doktor Katze, der in seinem Sprechzimmer keine Kameras hat.)