“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Kurzfilme

Ich habe von diesem neuen Animationsfilm von Pixar echt noch gar nichts gehört, aber offenbar startet er bei uns am 30. November und die Inhaltsangabe liest sich, wie sich so eine Inhaltsangabe von einem Pixar-Film halt immer so liest. Ganz nett.

Miguel ist zwölf Jahre alt und ein großer Fan von Musik – aber leider hasst seine Schusterfamilie alles, was mit Tönen und Instrumenten zu tun hat. Miguels Urgroßvater verließ damals seine Frau, um Musiker zu werden, seitdem fühlen sich die Riveras durch Musik verflucht. Doch Familie hin oder her – Miguel will seinem Idol, dem Sänger Ernesto de la Cruz, trotzdem nacheifern. Aus Versehen kommt er dabei ins Reich der Toten, betritt einen wunderhübschen Ort, an dem er die Seelen seiner toten Verwandten trifft. Miguels Urgroßmutter Imelda ist darunter, und das nette Schwindler-Skelett Hector. Zusammen suchen Skelett und Junge im Totenreich nach de la Cruz, wobei allerdings die Zeit drängt: Zu lange darf Miguel nicht in der Unterwelt bleiben…

Ok.

Der Kurzfilm hier ist aber tatsächlich recht niedlich, erzählt aber auch nur die alte Geschichte, wie ein Hund einen Knochen verfolgt. (via Maik, der von so einem Knochen auch nicht satt werden würde.)

Ich rede bei dem anderen tollen Kurzfilm von “Fortress”, den ich hier vor ein paar Jahren mal hatte (ich finde ihn gerade nicht, alos poste ich ihn einfach nochmal). Der war nämlich richtig toll, weil er von einem Krieg handelte, der automatisch geführt wird, weil einfach schon alle Menschen tot sind, die ihn irgendwie stoppen könnten. Nun bringt Dima Fedotov mit “Last Day of War” endlich das Ende des Krieges, was natürlich genauso schön aussieht, wie damals der erste Teil.

It has been twenty years since the last Great War broke out. All people are dead, but automatons continue obediently follow orders. On the computerized base, machines fuel and charge the weapons of last surviving bomber, as it prepares to drop bombs on a long dead enemy city. This conflict grinds on, until the echo of mankind subsides completely.

Und hier nochmal der erste Teil, wie versprochen.

Vermutlich hätte ich das in umgekehrter Reihenfolge posten sollen. Aber ich halte euch für clever genug, die Videos in richtiger Reihenfolge anzuklicken. (via)

Ich glaube, wir waren da alle schon mal und Dank tausender schlechter Filme wissen wir halt schon, wie Frauen mit Trennungen umgehen. Lustigerweise ist es aber ein ziemlich neues Gebiet, die Gefühlswelt von Männern zu erforschen und in Filmen und anderen Medien zu zeigen. Und ich kann euch versprechen, dass Männer nach einer Trennung eben nicht losziehen und sich irgendwelche Mädchen klar machen, endlich mal wieder ganz doll mit ihren Freunden feiern gehen und so generell ihre Freiheit genießen. Echt nicht. Irgendwann vielleicht schon, aber zumindest nicht sofort. Alkohol spielt aber durchaus eine Rolle. Gelangweiltes Onanieren bestimmt auch.

Der Song, der da spielt als er in fötal auf dem Boden herumliegt und vor sich hin zuckt, heißt übrigens “Hammer Smashed Face” und stammt von Cannibal Corpse. Der Film stammt hingegen von François Jaros und ist sehr gut. (via Maik, der auch ohne Liebeskummer schreiend auf Vögel zu rennt.)

Da würde ich, hätte ich ein Hutgesicht, eben jenen Hut ziehen, so clever finde ich die Idee. Das Marketingteam hinter “Rogue One: A Star Wars Story” hat nämlich, statt wie üblich die neuen Toys nur mit ein paar Bildern vorzustellen, einen nach Stop Motion anmutenden, aber vermutlich mit CGI umgesetzten, Kurzfilm produziert, um das Spielzeug für ein ein bisschen emotional aufzuladen, damit wir noch bereiter sind einiges davon zu kaufen. Das noch hier und da ein paar Anspielungen – das funktioniert schon alles ziemlich gut so.

Mit dabei ist natürlich LEGO, Funko Pops und eben auch die Black Line Figurenserie, die ich tatsächlich auch immer wieder ziemlich hübsch finde. Hier hat Disney echt eine Chance genutzt mal etwas Neues zu probieren, weil doch sowieso davon ausgegangen werden kann, dass sich der Kram wie Crack verkauft. Im Laufe des Monats sollen noch weitere Kurzfilme mit weiteren Toys vorgestellt werden, bis dann am 30. September die gesamte Toyline vorgestellt werden soll. Na mal schauen. (via Daniel, der sich schon mal einen Todesstern vorbestellt hat. Natürlich nur für den Eigenbedarf.)

Erasmus Brosda (cooler Name!) ist Art Director bei Crytek und hat in seiner Freizeit über sechs Jahre hinweg einen “Warhammer 40k”-Kurzfilm entwickelt, der einfach nicht nur großartig aussieht, sondern auch eine spannende Geschichte anreisst, toll animiert ist und richtig, richtig Bock auf das ganze Setting macht. Vielleicht sollte man sich doch mal ein bisschen mit den Büchern auseinandersetzen.

Tatsächlich ist das hier aber wirklich nur der Prolog, soll nämlich nächstes Jahr, wie es die Seite zum Film verrät, ein ganzer Kurzfilm erscheinen, der die Geschichte dann zu Ende erzählt. Hoffentlich bekommt Erasmus dafür dann ein paar bessere Synchronsprecher. Sonst darf aber alles gerne so bleiben. Glücklicherweise wurde der Kurzfilm nämlich auch von Games Workshop gestattet und die sind ja bekanntlich ziemlich hinterher, wenn es darum geht, solche Projekte einzustampfen. (via)

Es nennt sich Lehrvideo und ihr kennt das Prinzip: Man schaut es und lernt etwas. Diese Methode habt ihr sicher bereits in der Schule kennen gelernt, spätestens aber in den Aufbauseminaren, falls ihr mal eure Fahrerlaubnis abgeben musstest. Hier wird niemand verurteilt.
Nun sind diese Videos aber meistens doof und langweilig und wollen auf der einen Seite realistisch sein, auf der anderen aber die möglichst schlimmsten Konsequenzen darstellen und das funktioniert halt alles einfach irgendwie nicht. Aber es ist ziemlich okay, wenn Strichmännchen auf möglichst brutale Weise sterben. Dann ist es wenigstens unterhaltsam und vielleicht bleibt ja etwas beim Betrachten hängen. Ein Arm oder so. (via)

Wenn ein Mitspieler stirbt und man einfach keine Möglichkeit mehr hat ihn irgendwie zu retten, dann ist das einfach total schmerzhaft. Ich habe selbst noch nicht so viel Pen and Paper gespielt, aber das letzte Mal (oh, das wollte ich euch ja noch zeigen – morgen!) ist das leider auch passiert und es war ein ganz fieses Gefühl der Hilflosigkeit. Anders als in dem Film hier war das zwar kein Versehen, aber die Reaktionen waren sicherlich ähnlich.

Six friends meet up for their usual D&D game. Someone dies, someone falls in love, the others keep playing…

Der Film “RPG” stammt von Sadie Rogers, die hier auch die lustig geschminkte Lady spielt. (via)

Es ist auf jeden Fall ein anderer Film, als ihr erwartet. Er ist irgendwie creepy und merkwürdig und ergibt mitunter nicht so viel Sinn. Auch das Ende ist äußerst merkwürdig und vielleicht ist da noch am störendsten, dass, wer auch immer das Zeug in dem Karton drapiert, erst den Deckel schließt, um dann was-auch-immer mit einer Spritze in eben jenen Karton zu injizieren.
Aber ansonsten ist alles echt schön und ich komme gut damit klar, nicht immer alles zu verstehen. Die Musik geht auch voll gut und stammt übrigens von der Band namens Fort Lean, die auf Youtube komplett gesperrt sind, aber immerhin auch auf Spotify existieren. (via)

Wenn man bedenkt, dass Roboter von Menschen programmiert werden wurden, wäre es schon interessant zu erfahren, wie sie sich pseudo-intelligent in einem Wettkampf anstellen werden würden. Ich kriege das mit der Konjunktion irgendwie nicht hin, will aber an sich auch nicht länger darüber nachdenken, was Roboter tun würden, wären sie sowas wie intelligent. Roboter sind nämlich nicht intelligent, weil Menschen halt nur Algorithmen konstruieren können, wodurch irgendwie alles vorhersehbar bzw. nachvollziehbar ist. Und wenn ich so eine KI konstruieren würde, würde ich mir nämlich auch irgendwas zum Mitloggen ausdenken, damit ich sehen kann, wo was schief gegangen ist.
Aber wenn ich so einen Film schreiben würde, wäre der vermutlich nicht so unterhaltsam, wie dieser Kurzfilm hier, der von Jack Anderson geschrieben und gedreht wurde. (via)

Während die meisten Zombiefilme (und -serien) uns eher das Grauen der Apokalypse zeigen, gehen diese drei Kurzfilme hier einen ganz anderen Weg und zeigen uns, dass es echt Spaß machen kann, Zombies mit Style zu töten. Okay, das wissen wir seit “Zombieland”, aber ich sehe sowas ja trotzdem immer wieder gern.
Dazu muss man sagen, dass das alles eigentlich Werbefilme für einen Mobiltelefonnetzanbieter sind, was eben auch erklärt, dass Mobiltelefone da noch funktionieren. Allerdings sind die Filme auch schon fast ein Jahr alt, weswegen die Werbekampagne dazu vermutlich auch keinerlei Wirkung mehr zeigen sollte. Den Namen habe ich übrigens sowieso schon vergessen.
Davon ab ist das aber in seiner bunten, abgenutzten Grindhouse-Optik vor allem schön anzuschauen. Und die Ladies tragen dazu vielleicht auch noch ein bisschen was bei.

Und wie es bei einer Treehouse-of-Horror-Episode der Simpsons so üblich ist, ist die erste Geschichte ziemlich gut, die zweite die Schwächste und die dritte die beste. Bitteschön.

Was sind schon Katanas, wenn man zwei Papierschneideklingendingse haben kann? (Besser, weil schärfer, aber trotzdem cool) (via)